Erdung Sat-Anlage

Hallo,
ich will mir am Wochenende eine Satellitenanlage aufs Dach setzen
und habe mich gerade eben mit den Vorgaben zur Sicherheit befasst.
So ganz schlau werde ich daraus nicht:
"Ist das Haus nicht mit einem Blitzableiter versehen kann die Antenne
auch im Haus an die Gebäude-Erde angeschlossen werden"
Unser Haus ist von Achzehnhunderannopief und besitzt keinen Ringerder
oder ähnlichen "Schnickschnack". Allerdings haben wir beim Kauf im
Haus über 3 Stockwerke die gesamte Elektrik und sanitären Leitungen
(Kupfer)austauschen lassen.
Im Keller kommt nur der Starkstrom aus der Wand und von dort aus ein
dickes Erdungskabel auf einen Klemmbock, von dem aus weitere Kabel zur
Wasser- und Gasleitung gehen.
Ich denke mal, ich kann diesen Punkt als "Gebäude-Erde" bezeichnen.
Einen separaten Potentialausgleich, wie man ihn fordert, kann ich hier
bauseitig nicht ausmachen. Oder ist das jetzt beides in einem?
Also:
Muss ich zur Erdung der Schüssel ein 16qmm Cu Kabel (wie beschrieben)
bis an den zentralen Erdnungspunkt unten im Keller führen (das wären
dann gut 15 Meter durch das Gebäude) oder reicht es, den nächstgelegenen
Punkt, der am Gebäude-Erder angeschlossen ist (z.B. Heizung via Schelle)
anzupeilen?
Potentialausgleich heist jetzt für mich, alle Kabel (Koax) über den
Aussenleiter zusammenzuschließen?
Der Potentialausgleich wird aber nicht geerdet? Oder doch?
Gruß! Peter
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Peter Brandt
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Peter Brandt schrieb am 29.07.2010 20:46: ...
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"im Kästchen" unten links
In deinem Fall solltest du wahrscheinlich separate Erder verwenden, oder die Satantenne einfach nicht im betreffenden Bereich montieren.
Ich empfehle letzteres, ist auch für die Wartung einfacher.
Thomas
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Thomas Einzel
Eher nicht. Der einzig sinnvolle Ort ist effektiv das Dach. Die Gebäudewände sind dick Wärmegedämmt - weder Montage noch Kabeldurchführung wären da wirklich sinnvoll noch preiswert.
Oben am Dach kann ich prima mit dem Oberkörper zur Luke raus, Dachziegel austauschen, Mast setzen und alles andere ohne mich groß zu gefährden. Zudem geht vom Dachboden aus ein alter Kaminschacht bis in den Keller, den wir für alle Zusatzkabel benutzen.
Peter
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Peter Brandt
Thomas Einzel schreibt:
Im Blitzplaner findet man auch noch einige Hinweise:
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Christian.
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Christian Koch
Hallo,
Peter Brandt wrote:
Kabel ist kein Problem. Das Braucht kein großes Loch. Aber für die Montage braucht man da wirklich einen große Grundplatte.
Ist kein Problem, aber bitte beachten, dass eine sinnvoll große Schüssel mit >=80cm erhebliche Windlasten hervorruft. Das muss die Dachkonstruktion und auch die Mastverankerung abkönnen.
Marcel
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Marcel Müller
Am 29.07.2010 21:45, schrieb Marcel Müller:
Die Schüssel ist einer 80er. Der Mast ist 50mm Stahl, befestigt wird mit Dachsparrenhalter und Mastfußschelle. Die gesamte Dachkonstruktion wurde 1995 erneuert und sieht extrem stabil aus. Das ist alles nicht das Problem.
Früher habe ich die Dinger und 6-m hohen CB-Antennen aufs Dach montiert ohne mir jeh Sorgen über Erdung & Blitzschutz zu machen und passiert ist auch nie was aber heute sieht das halt anders aus und macht sich so seine Gedanken ..
Peter
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Peter Brandt
Das ist wohl faktisch eher eine Versicherungsrechtliche Sache.
Marcel
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Marcel Müller
Und hier
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und
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Einfach mal die SUFU bemühen.
Lutz
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Lutz Illigen
Ja, und zwar massiv und weder mehr noch feindrähtig. Im Aussenbereich wäre das NYY oder besser Rd 8 in Alu.
Alle Erder sind immer miteinander zu verbinden.
Nein, das ist nicht zulässig.
Ja über F-Erdungsblöcke.
Aber sicher doch sonst macht das Teil doch keinen Sinn.
Lutz
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Lutz Illigen
Mit min. 2,5 m und einer Verbindung zur HauptErdungsSchiene.
Entbindet nicht von PA mit 4 mm². Dieser ist immer erforderlich auch wenn das Teil im Wohnzimmer hinter dem Fenster steht.
Lutz
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Lutz Illigen
Am 30 Jul 2010 01:18:12 GMT schrieb Lutz Illigen:
Mich würde mal interessieren wieviel % der Sat-Anlagen das wirklich haben.
Lutz
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Lutz Schulze
Hallo,
Lutz Illigen wrote:
Sinnvoller ist es, die äußere Kabelisolierung ein Stückchen abzuschälen und eine Schellenblock mit Potentialausgleich passend zum Kabeldurchmesser anzubringen. Damit spart man sich die unweigerlichen Signalverluste der zusätzlichen F-Stecker.
Darüber hinaus, wenn es eine Mehrbenutzeranlage mit separatem Multischalter werden soll: alle mir bekannten, halbwegs brauchbaren Multischalter haben einen Anschluss für den Potentialausgleich und können damit diese Aufgabe integrativ mit übernehmen.
Marcel
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Marcel Müller
Am 7/30/2010 3:18:13 AM schrieb Lutz Illigen:
Ernsthaft? Warum?
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Ferenc Staedter
Nope, das hat man früher gemacht. Lies mal Dipols Beiträge bei Netzwelt.
Mit einbeziehen ja aber nicht übernehmen, denn bei Switch Ausbau muss der PA erhalten bleiben.
Lutz
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Lutz Illigen
Hast du auch einen Link zum Thema?
Frage deshalb, weil ich meine Sat-Anlage auch noch in den Potentialausgleich einbinden müsste und eben die zusätzlichen F-Stecker vermeiden wollte.
Gruß
Manuel
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Manuel Reimer
Hmm, muss man seinen Switch unbedingt w=E4hrend eines Gewitters ausbauen? Gruss Harald
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Harald Wilhelms
Das wird kaum jemand können, war aber auch nicht gemeint. Der PA muss erhalten bleiben wenn der Switch z.B durch eine Defekt entfernt wird. Dafür gibt es F-Erdungblöcke.
Lutz
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Lutz Illigen
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Bitte selber da raus suchen. Mir fehlt jetzt die Zeit.
Lutz
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Lutz Illigen

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