FI Schalter für Küche mit 10mA Auslösestrom

Hallo,
spricht etwas dagegen in der Küche sämtliche Geräte phasenweise mit einem FI-Schalter mit 10mA Auslösestrom einzusetzen?
An den drei Phasen hängen Induktionsfeld, Backofen, Mikrowelle, Geschirrspüler, Kühlschrank, Gefrierschrank und Kaffeemaschinen dran.
Kann eines der Geräte im normalen Betrieb einen FI-Schalter mit 10mA zum auslösen bringen? Oder sollte man lieber 30mA FI-Schalter verwenden, damit das nicht passiert?
Es gibt ja Geräte, die einen 10mA FI-Schalter zum auslösen bringen können. Kann eines meiner obig genannten Küchengeräte auch dazu führen?
Gruss Artur
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Artur Kawa schrieb:

Backofen, Geschirrspüler und Kaffemaschine sind solche Kandidaten. Bedenke, dass ein 10mA RCD bereits bei 5mA Fehlerstrom abschalten darf, und es spätestens bei 10mA muss. Typisch sind dabei ehr 7mA.

Du versprichst dir wohl erhöhte Sicherheit dadurch? Im Badezimmer oder in Feuchträumen/Garten würde ich dir ja sogar zustimmen, aber in der Küche sehe ich da keinen echten Vorteil.
Gruß Dieter
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Ja, meine Frau ist so ein Kandidat. Ich möchte in der Küche vor die drei Phasen je einen FI-Schalter davor setzen. An die drei Phasen kommen ausser dem Herd und Kochfeld noch weitere Geräte dran. Möchte in der Küche dafür extra ein kleinen Schaltschrank montieren.
Die drei Phasen werden ohnehin vom Hauptanschluß abgezweigt und im Hauptsicherungskasten mit je 16 und 2x 20 A abgesichert. Meinen Schaltschrank möchte ich dahinter setzen und in der Küche montieren.
Ich möchte das Problem umgehen, wenn meiner Frau z.B. ein kleines noch angeschlossenes Elektrogerät in die volle Spüle fällt oder ähnliches. Sie hat mit dem Strom unglaubliches Pech. Schafft es aus tolpatschigkeit ca. 1-2 pro Jahr einen Stromschlag abzubekommen. Ich möchte sie deshalb nicht irgendwann auf dem Friedhof besuchen gehen müssen.
Mit Anschließen der Küche etc. gibt es keine Probleme. Das Wissen ist auf Grund von Teilen meiner Ausbildung diesbezüglich vorhanden.Bitte daher manch einen Schreiberling den Tipp: "Geh zum Elektriker" mir gegenüber zu unterlassen ;-)
Also wenn ich unbedingt einen FI davorsetzen möchte, dann sollte ich einen 30er nehmen, damit das Problem nicht auftritt? Oder ist 30er auch noch zu wenig?
Gruss Artur
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Artur Kawa schrieb:

Das klappt nicht, du kannst die Neutralleiter nach den RCDs nicht mehr zusammenführen. Oder willst du dir Dominos von Neff zulegen?
Gruß Dieter
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Stimmt. Ich müsste einen FI nehmen, der für Drehstromanschluß vorgesehen ist.
Artur
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schrieb ...

auf deutsch: Du hast von dieser Materie keine Ahnung, also lasse besser die Finger davon, denn Du spielst mit deinem Leben und das Deiner Mitmenschen!!!
Bitte daher

Ein Fehlerstrom(Brührungsstrom) >30mA kann absolut tödlich sein!
himmlische Grüße Sepp

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Danke für die Grüße. Wenn Du mich für unfähig hälst, dann mach doch einige Vorschläge. Ich werde es selbst machen. Das ist Fakt.
Entscheide Du, was eine bessere Lösung ist. Vielleicht einige nützliche Tipps geben. Oder weiter mit dem Zeigefinger schwingen.
Artur
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Artur Kawa wrote:

hältst
"Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß"?
vG
--
"Die Linke soll das SED-Vermögen rausrücken? Ich sag immer, die Regeln
gelten für alle. Gut, ich geh zur Linken - wer von Ihnen geht zum Papst?
  Click to see the full signature.
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schrieb ...

Dir weitere Tipps zu geben ist sinnlos; lass es von einem Fachmann machen.

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Artur Kawa schrieb:

Du hast die notwendige Messtechnik?
Gruß Dieter
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Kommt darauf an, welche Meßtechnik du meinst. Ich habe einiges hier. Ich kann auf weitere ggf. leihweise zugreifen.
Artur
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Artur Kawa schrieb:

Schleifenimpedanzmessgerät, Isolationsmessgerät.
Gruß Dieter
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Isomeßgerät von Fluke kann ich von einem Tag auf den anderen haben. Schleifenimpedanzmg nächstes Wochenende.
Gruss Artur
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Artur Kawa schrieb:

Dann steht deinem Projekt ja nichts weiter im Wege, wenngleich ich es schon etwas ungewöhnlich finde. Viel Erfolg.
Gruß Dieter
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Artur Kawa schrieb: ...

Damit hast du auch du Verantwortung.

Nein, entscheiden muss es die Elektrofachkraft vor Ort, also du.
Ich empfehle dir lediglich über folgende Lösung nachzudenken: (zugängliche) Steckdosenkreise über ein oder mehrere 10mA RCDs und die fest angeschlossenen Geräte wie ein Kochfeld und ggf. fest verplante bzw. schwer zugängliche Steckdosen wie für Backofen und Spüler über einen 4poligen 30mA RCD anzuschließen. Vergiss den Lichtkreis in den Überlegungen nicht, meine Lichtkreise sind z.B. alle über (gesonderte) 30mA RCDs angeschlossen.
Da du nach eigenen Angaben ja offenbar eine Elektrofachkraft bist, ist der Hinweis dass nach den RCDs die Neutralleiter generell getrennt bleiben müssen rein vorsorglich.
HTH THomas
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Danke.
Ich habe keinen Meisterbrief diesbezüglich, wenn jemand das denken sollte.
Das mit dem Neutralleiter habe ich gestern nach knappen 40 Stunden ohne Schlaf nicht mehr gedacht. Wäre aber sicher aufgefallen, wenn ich die Schaltung mir aufgezeichnet hätte, was ich noch tun werde, bevor ich überhaupt was installiere.
Ich hätte es auch so machen können, wie viele es gemacht hätten. Den Drehstromanschluß in der Küche für Herd und Kochfeld verwendet und für den Rest die vorhandenen Steckdosen.
Nur wollte ich es eben sicherer machen. Ich möchte auch am Sicherungskasten des Hauses nichts verändern, sondern einfach dahinter weitere eigene Schutzmechanismen installieren.
Im Haus ist die Intallation vermutlich um die 30 Jahre alt.
Die drei Hauptphasen sind mit jeweils 25 A abgesichert. Dann werden die drei Phasen für den Küchenanschluß nochmals mit je 2x 20 A und 1x 16 A herausgeführt und realisieren so in der Küche den Drehstromanschluß. Des Weiteren werden die drei Hauptphasen auf die einzelnen Räume mit je 16 A Sicherungen verteilt.
Schon alleine das finde ich nicht gut, weil auf Grund des Haupt-LS von 25A und des Küchen-LS mit 20A bzw. 16A keine Selektivität gewährleistet ist. Also rechne ich schon damit, dass grundsätzlich der Haupt-LS fliegen könnte.
Sonst gibt es keine FI-Schalter, garnichts. Das finde ich schlecht. Das Haus ist gemietet auf viele Jahre. Allerdings möchte ich die momentan verbaute Elektrik nicht verändern, da es nicht meine ist und ich es in Eigenregie auch nicht dürfte. Ich möchte sie lediglich ergänzen. So dass wenn ich hier wieder gehen sollte, ich diese einfach wegnehmen kann ohne die Original-Elektrik rekonstruieren zu müssen.
Weiters habe ich geplant in der Waschküche FI-Schalter für Waschmaschine und Trockner zu installieren, sowie Feuchtraumsteckdosen zu verwenden.
FI für Waschmaschine und Trockner auch jeweils mit 30mA oder kann hier 10mA genommen werden ohne dass Waschmaschine oder Trockner diesen jedes Mal auslöst?
Gruss Artur
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Artur Kawa schrieb am 22.11.2009 14:47: ...

WaMa und Trockner kann man getrost über einen 30mA RCD anschließen und diese Steckdosen nur dafür vorsehen. "Frei zugängliche" Steckdosen kannst du ja mit einem extra 10mA RCD versehen. BTW: auch wenn es schwer ist, kann sich jemand auch mit einem Stromkreis der von einem 10mA RCD überwacht wird, Verletzungen durch elektrischen Strom zuziehen: als (isolierter) "Lastwiderstand". Zwei Nägel und gut isolierte Schuhe könnten reichen. Das sollte aber keinen vor <0mA RCDs abhalten.
Thomas
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Artur Kawa schrieb:

Alle Geräte die mit Rohrheizkörpern arbeiten können deutliche Nennableitströme haben, Waschmaschine also auf jeden Fall, es sei denn du hast einen amimäßigen Quirl ganz ohne Heizung.;-) Beim Wäschetrockner kommts drauf an, viele haben offene Heizelemente, aber eben nicht alle.
Gruß Dieter
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Artur Kawa schrieb:
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Offensichtlich nicht! Und das ergibt sich aus deiner Schnapsidee mit 3 einzelnen RDCs.

Doch - genau das ist meine Empfehlung!
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. Mchte in der

abgesichert. Meinen

Du wirst dich bei allen Sicherheitsneurotikern hier ungemein beliebt machen.
Auerdem ist es keine Frage, da Du mit dem groen vaterlndischen Verdienstorden von VDE und herstellen.Industrie sowie dem Elektrogrohandel ausgezeichnet wirst.
In meinen Augen ziehst Du hier ne lcherliche Show ab.
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