Frage zu: 7 kw E-Motor u. 250 m Stromleitung



Zur Kabeldimensionierung haben andere ja schon alles gesagt. Allerdings solltest du bedenken das 250m 5x6, 5x10 oder gar 5x16 ein kleines Vermoegen kosten. Ausserdem klingt dein Problem so, als ob du ein akutes Problem loesen willst, was vermuten laesst, dass du das Kabel mal eben so uebers Feld ziehen moechtest. Das ist bei >6mm^2 durchaus ein Problem, da solche Kabel ziemlich schwer und unflexibel sind.
Falls ich mit meiner Vermutung des kurzfristigen Einsatzes richtig liege, dann wuerde ich den Einsatz 1) eines Generators vor Ort 2) einer Pumpe mit Verbrennungsmotor 3) eines Schlammsauger-LKWs 4) oder einer traktorangetriebenen Guellepumpe in Erwaegung ziehen.
Gruss Klaus
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Danke erst einaml an alle für die ausführlichen Antworten.
Ich werde wohl morgen noch einmal mit der Herstellerfirma der Pumpe (30 Jahre alt) sprechen. Die hatten mich zunächst an den Gebietsvertreter verwiesen, aber der sagte am Telefon nur, es sei mir der bestehenden ("einfachen") Drehstromleitung kein Problem. Hmm ...

Da ich keine Vorstellung habe .. wieviel kostet denn so was?
Ausserdem klingt dein Problem so, als ob du ein akutes

Da das ganze in Italien ist,

- dürfte ggf. schwierig mit dem Ausleihen werden

- ich muß sehen, was es bei Ebay etc. günstig gebraucht gibt und das sind i.d.R. nur welche mit E-Motor (weil gar nicht, ob es was mit Verbrennungsmotor überhaupt gibt)

- sehr steiler Hang, Zufahrt nur mit Kettenfahrzeug möglich (hat der Nachbar), der Schlammsauger-LKW (Kanalreiniger) müßte ca. 30-40 (Hang) + 7-8 m (Brunnentiefe) hochsaugen. Mal morgen hier bei ein, zwei Firmen anrufen, was die Wagen so leisten.

kann man leider nicht in die Brunnen senkrecht absenken (finden sich auch sehr selten

Grüße
Dieter
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Also bei Saugpumpen ist theoretisch bei 10m, praktisch eher bei 7m ende, mehr Saughöhe ist nicht machbar. Hängt irgentwie mit dem Luftdruck zusammen, genaueres müsste ich jetzt auch erstmal googlen/Wikipedia. Bei Schlamm dürfte es eher noch schlechter aussehen, wegen den Reibungsverlusten.
mfg. Markus
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Markus Haastert wrote:

Das hängt einfach damit zusammen, daß es "saugen" einklich gar nicht gibt.
Eine Strömung erfolgt immer von einem Punkt höheren Drucks zu einem Punkt niedrigeren Drucks, das ist alles. Die Pumpe erzeugt einen solchen Punkt niedrigeren Drucks, und der (höhere) Luftdruck drückt das Wasser dann da hoch. Wohlgemerkt: es wird von außen gedrückt, nicht von innen gesaugt!
Eine 10 m hohe Wassersäule übt aber denselben Druck aus wie die Atmosphäre, daher herrscht auf der Unterseite der Wassersäule ein Druckgleichgewicht. Höher wird das Wasser nicht steigen, weil es einfach keine Veranlassung dazu hat, selbst wenn die Pumpe ein ideales Vakuum mit 0 Pa Druck erzeugte (gäbe es eine Pumpe, die das kann, wären die 10 m Saughöhe sogar in der Praxis möglich).
Kürzlich hatten wir in de.sci.astronomie eine Diskussion darüber, ob es gesund sei, im All Kometenstaub einzuatmen. Antwort: Es geht gar nicht. Zwar kann sich der Brustkorb auch im All weiten, aber es entsteht mangels Umgebungsdrucks kein Druckgefälle von außen nach innen, und deshalb wird auch nichts in die Lunge reinströmen, selbst dann, wenn es direkt vorm Nasenloch schwebt. Auch wenn das unserem gesunden Menschenverstand widerspricht; der hat sich nun mal in einer Umwelt gebildet, in der Luft keine Mangelware ist.
vG
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Markus Haastert schrieb:

Das hngt damit zusammen, das es eigentlich gar keine Saugpumpen gibt. Die Pumpen nehmen nur das entgegen, was bei dem bei uns blichen Luftdruck von 1 Bar hochge- drckt wird. Bei Wasser mit spezifischen Gewicht von 1 sind das dann 10 m. Bei Schlamm drfte allein das spezifische Gewicht schon deutlich hher sein.
Auf gut deutsch heisst das, ich wrde es mit der vorhandenen Leitung einfach mal ausprobieren, und dabei darauf achten, das die Pumpe leer anluft, und erst dann in den Schlamm abgesenkt wird. Die andere Alternative wre dann wohl ein Stromaggregat mit mindestens 20kW Leistung. Vielleicht hilft da die rtliche Feuerwehr gegen einen Kasten Bier (oder Wein in Italien :-) ) weiter. Gruss Harald
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zusammen,
Jap, genau, das meinte ich, wusste nur nicht so recht wie ich das in Worte fassen soll. ;) Danke euch beiden für die Erklärung.

Seh ich auch so, Stromaggri von der Feuerwehr oder auch von nem örtlichen Bauunternehmer oder ähnlichem. Vielleicht auch nen Zapfwellengenerator vom nächsten Bauern, die haben auch schonmal ganz brauchbare Leistungen. Wie es mit Stromaggri's in der Größe bei der Feuerwehr in Italien aussieht, weis ich nicht. Bei der deutschen Feuerwehr hat nen Rüstwagen (alte Norm RW2) nen Eingebauten Stromerzeuger mit 20kVA. Ansonsten würde ich in Deutschland sagen, mal beim THW nachfragen, die sind bei größeren Stromerzeugern besser ausgestattet als die Feuerwehr.
mfg. Markus
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Hallo, Dieter,
Du (nospam) meintest am 15.11.06:

Bei 7 bis 8 Metern dürften (wie schon erwähnt) Pumpen, die nach dem Unterdruck-Prinzip arbeiten (Pumpe oben, langes Rohr nach unten) überfordert sein. Du wirst entweder eine Tauchpumpe brauchen (Pumpe unten, langes Rohr nach oben) oder aber etwas, was wie eine Archimedes-Schnecke arbeitet (also entfernt vergleichbar mit einem Bohrer).
Viele Grüße! Helmut
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D. Gaffrey schrieb:

5x6qmm ca. EUR 4,-/m, 5x16qmm ca. EUR 10,-/m. Kann allerdings sein, dass der Kupferpreis mittlerweile so stark gestiegen ist, dass es mittlerweile auch 20-30% mehr sind.
Gruß Dieter
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Thus spoke Dieter Wiedmann:

Schön wär's. Der letzte mir bekannte Preis lag bei 15€/m für 5*10mm². NYM, wohlgemerkt.
Tschüs,
Sebastian
--
http://www.baumaschinen-modelle.net
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Vieradrig wird wohl reichen.
Preise zzgl. MwSt, inkl. Cu:
H07RNF (also "Gummikabel")
4G6 3,98EUR 4G10 7,05EUR 4G16 10,07EUR
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Hab die Preise für 5 Adrig nicht im Kopf, wenn aber an einen anschließenden Weiterverkauf gedacht wird, lässt sich das 5 Adrige zu deutlich besseren Preisen verkaufen, weil 4-adrige Verlängerungsleitungen z.B. auf Baustellen kaum universell einsetzbar sind. Es könnte sich also lohnen, das in der Anschaffung eventuell etwas teurere, 5G6/10/16 zu kaufen.
mfg. Markus
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H07-RNF existiert bis zu immensen Querschnitten, bei ebensolchen Preisen :( Ich würde mir einfach einen Stromerzeuger ausleihen, falls es ohnehin nur um ein einmaliges Ereignis geht. Guten Draht zur Feuerwehr? Dann da fragen...
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Hinweis bezüglich Feuerwehr: Für eine Pumpe mit 7kW muß es schon ein "etwas größerer" Stromerzeuger sein, die (zumindest in Deutschland) üblichen mit 5 oder 8kVA reichen nicht. Eventuell könnte einer mit 13kVA gerade so eben reichen (mit das größte, was es noch tragbar gibt), besser aber etwas in der Größe 20-30kVA. Die sind dann nicht mehr tragbar sondern meist im Fahrzeug eingebaut oder auf nem Anhänger.
mfg. Markus
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> ich suche z.Zt. nach einer Lösung drei Brunnen, die > zugeschlammt sind, wieder frei zu bekommen. Da über > dem Schlamm Wasser steht, ist der Schlamm breiig weich, > so dass man ihn höchstwahrscheinlich mit einer > Güllepumpe (mit Schneidwerk) absaugen kann.
> Ich habe eine ... Pumpe mit ca. 7 kw...
Ich gehe davon aus dass Brunnen mit weiten Schachtringen gemeint sind und keine enger Rohrbrunnen. Eine übliche Tauchpumpe fördert alles was durch den Ansaugstutzen geht, auch Steine! Ein Schneidwerk braucht man nur wenn langfaserige Anteile das Laufrad blockieren könnten. Ob 0,5kW aus dem Baumarkt oder 7kW ist egal, dauert halt länger. Ich fürchte aber dass ruck zuck das Oberflächenwasser mit etwas Schlamm rausgepumpt ist und der Rest liegen bleibt weil die Pumpe Luft saugt. Man müsste also das Wasser nach der Schlammabscheidung wieder zurückleiten und mit dem Wasserstrahl den Schlamm lockern oder notfalls im Schacht dauernd umrühren. Haben Sie geprüft ob der Schlamm nicht weiter unten schon richtig fest ist? Dann wäre Wasser abpumpen und Schlamm mit der Hand rausschaufeln das Mittel der Wahl. Ist bei engen Schachtringen natürlich mühsam.
mfG Wolfgang Martens
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