Gembird SilverShield Steckdosenleiste - warum kein VDE?

Hallo NG,
ich habe mal hier in der NG (oder war's irgendwo nebenan?) gelesen, dass die Gembird SilverShield Steckdosenleiste nicht VDE-gerecht sei. Ich kann
mich aber nicht mehr erinnern, woran das lag. Erhältlich z.B. bei Conrad, Art.Nr. 610808 - LN In der Beschreibung steht wohlweislich nur, dass das *Zuleitungskabel* VDE-gerecht ist - nicht aber die Leiste selber :( . Kann mir wer die Begrüdung nochmal nachreichen? Was hat das für praktische Konsequenzen? Könnte man einen Umbau vornehmen, so dass der Aufbau VDE-gerecht würde (sprich, einer Prüfung standhielte)? Hintergrund ist: Wir haben bereits eine solche Leiste hier im Einsatz, und ich finde die Dinger äußerst praktisch. Sie wird auch unter Linux bestens unterstützt, und ich möchte davon gerne mehr einsetzen. Nur sollte es halt technisch auch fachgerecht sein - 20000 EUR Versicherung (die es beim Kauf obendrauf gibt) hin oder her. Irgendwelche bezahlbaren Alternativen, die technisch evtl. besser sind? Testergebnisse?
Danke!
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt wrote:

http://www.hardwareecke.de/testberichte/sonstiges/silvershieldsteckd1.php
Wenn ich mir die Bilder so ansehe, dann bin ich der Meinung, dass hier USB und Netzspannung nur unzureichend getrennt sind.
Die Stromschienen sind z.B. wohl nur relativ schlecht befestigt. Wenn sich hier was lockert und an eine "ungünstige" Stelle rankommt, dann steht unter Umständen der USB unter Netzspannung.

Eventuell. Fragt sich nur, ob der Aufwand sich lohnt.
Zu allererst müsste man wohl alles ausbauen und Gehäuse, inklusive der Steckdosen, umweltgerecht entsorgen.
Dann die Schaltung genau begutachten. Ist Netzspannung ausreichend von Kleinspannung getrennt? An dieser Stelle wäre wohl auch ein Isolationstester hilfreich.
und so weiter und so fort...

Ich hatte auch vor, mir sowas zuzulegen. Nach dem Lesen dieses Tests habe ich das aber verworfen.

Mir ist keine Alternative bekannt. Allerdings ist auch ein Eigenbau nicht unbedingt schwierig. Relaiskarten gibt es bei fast jedem Elektronikversender als Bausatz und beim Eigenbau hat man es selbst in der Hand, das Gerät solange zu verbessern, bis man der Meinung ist, dass man es gefahrlos am Rechner betreiben kann.
CU
Manuel
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Danke - das hab ich gesucht und nicht mehr gefunden. Jetzt hab ich's gebookmarkt.
Ansgar
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Apropos: Das glaube ich jetzt mal nicht - in dem Bericht steht etwas von der mangelnden mechanischen Festigkeit bei den Blechstreifen der Steckdosen (abbrechende Plastikteile). Die Ekeltronik[tm] müsste man sich mal aus der Nähe ansehen. Ich glaube, ich hole mir nochmal so ein Teil, schlachte es und baue die Elektronik nach sorgfältiger Kontrolle in ein elektrisch und mechanisch solides Gehäuse ein. Für 30 EUR kann ich die Elektronik da drin nicht selber bauen, vom Zeitfaktor mal ganz abgesehen...
Das mit den 15W und Blindleistung kommt mir auch komisch vor. Da hätte der Tester wohl besser etwas genauer gearbeitet, mit geeignetem Werkzeug. Und auch dass die Quellen nicht offengelegt sind, stimmt so auch nicht mehr ganz - es gibt das OpenSource-Projekt "sispm", was unter Linux hervorragend seinen Zweck erfüllt.
Noch eine Frage, im Fall eines Eigenbaus: Braucht dieser Cypress-USB-Chip eigentlich dann irgendeine Firmware, oder ist der "ready-to-use", wie er aus der Schachtel kommt?
Ansgar
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Ohne genau diesen zu kennen, unsere Cypresse, die wir in der Firma einbauen, enthalten ein 8051-Derivat, das natürlich programmiert werden will. Ohne software meldet sich der Chip halt einfach als leerer Cypress-Chip, der auf software wartet, um etwas Sinnvolles tun zu können :)
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Ansgar Strickerschmidt wrote:

Warum nicht? ;-)
Alleine schon das Foto, auf dem die USB-Platine zu sehen ist, sieht mir etwas kritisch aus. Einmal USB, einmal Piepser, der IC und ein paar Elkos. Das ganze flach unterhalb der, im Foto ganz rechten, Steckdose. Allzuviel muss da garnicht passieren, dass hier Netzspannung am USB liegt.

Stimmt. Beim Eigenbau-Gehäuse kann man dann auch gleich ein paar ordentliche Steckdosen verwenden.

Scheint mir auch unwahrscheinlich. Wenn man das bisschen, dass die Fotos zeigen, betrachtet, dann sieht man, dass vor den Varistoren zwei Litzen weggehen, die wohl den "Stand-By-Strom" führen.
Auf der USB-Platine sieht man einen einfachen Trafo. Wenn man sich das Gehäuse darüber anschaut, dann scheint mir hier außer dem Trafo nicht mehr viel zu sein, weil der Platz nicht reicht. Also kein Schaltnetzteil sondern konventioneller Trafo und damit einer von den "klassischen bösen Stand-By-Verbrauchern".
Der Nachfolger scheint für diesen Stand-By-Verbrauch wohl eine Steckbuchse für ein externes Netzteil zu haben. Hier kann man dann selber wählen, mit was man Strom verschwendet ;-)

Eben deshalb dachte ich auch darüber nach, mir sowas zuzulegen.
Wenn man allerdings bedenkt, dass die Leiste ja auch wieder Strom verbraucht, und ich das ganze nutzen wollte, um den Drucker und den Scanner bei Bedarf zuzuschalten, dann bleibe ich doch lieber bei meiner einfachen schaltbaren Steckdosenleiste und schalte nach dem Runterfahren das ganze System vom Netz.
Wobei ich immer noch überlege, mir eine selbsthaltende Schützschaltung zu bauen, die beim Runterfahren des Rechners über eine billige Master-Slave-Dose abfällt (und so alles inklusive der Master-Slave-Dose und des Rechners vom Netz nimmt) und mit Taster auf Schreibtisch wieder aktiviert werden kann...
CU
Manuel
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Hm. Müsste ich mal messen - mal sehen, ob es hier [4ma] irgendwo zugehöriges Equipment gibt.

Die Netzteilbuchse ist auch beim "Original" (hier ca. 1,5 Jahre altes Exemplar) schon vorhanden - das wird gebraucht, wenn der eingebaute Timer unabhängig vom USB-Saft weiterlaufen soll.

Das Interessante ist ja die Fernschaltmöglichkeit, übers Netzwerk. Für was anderes braucht "man" das Teil wohl kaum.
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt wrote:

Komisch. Wo doch sowieso schon ein Trafo drin ist.

Ich bin der Meinung, dass das Teil vom Hersteller eher als "Stromspargerät" gedacht war. Zumindest hätte ich das Gerät dafür verwendet, denn wenn mein Rechner läuft, dann laufen Drucker und Scanner meistens ungenutzt mit, da die bei kompletter Stromtrennung immer eingeschaltet starten.
Zum Fernschalten via LAN fällt mir da spontan Serielle Relaiskarte + Terminalserver ein. Braucht sicher weniger Strom wie diese Leiste + Rechner, den man braucht, um das Teil via LAN anzusteuern.
Direkt am RS232 kann man, soweit ich herausfinden konnte, 3 Relais schalten. Wie man das anstellt, konnte ich aber nicht rausfinden...
CU
Manuel
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Hallo, Manuel,
Du (mreimer) meintest am 31.10.07:

RS232 hat Daten- und Statusleitungen, Statusleitungen auch zum Setzen, nicht nur zum Prüfen. Diese Statusleitungen kannst Du notfalls mit einem Basic-Programm steuern.
Viele Gruesse! Helmut
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Moin,
Ansgar Strickerschmidt wrote:

auch wenn ich selbst so ein Teil habe - und sehr zufrieden bin, aus der Ferne übers VPN die Farblaser und Monitore etc. abzuschalten, hatte ich mal darüber nachgedacht, wie man das besser hinbekommt.
Dabei fällt mir immer wieder der Netzschalter aus dem CT-Projekt ein... http://www.heise.de/ct/projekte/netz-schalter /
Aber mir fehlt auch die Zeit :-(
Peter
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