Hochspannungsleitung in Flüssen

Hallo Leute, in unserer Region soll eine neue Nord-Sd-Hochspannungs-Leitung verlegt werden. Erwartungsgemss gibts da jede Menge Proteste
der Anlieger. Nun kam als neuer Vorschlag eines Politikers, man mge die Leitung doch in Flssen verlegen. Welche Vor- und Nachteile htte denn eine solche Art der Verlegung? Gruss Harald
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Könnte beim Ausbaggern des Flußbettes ein Problem werden. Insofern vieleicht eine wirksame Maßnahme, um den Ausbaus eines Flusses zu verhindern.
Gruß
Stefan DF9BI
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Harald Wilhelms wrote:

Vorteil: Man hat weniger Verhandlungspartner, weil Flüsse und Ufer oft Flurgenossenschaften gehören, bzw. gleich der Öffentlichkeit.
Nachteile: Viele unnötige Kurven, schwierig zu Verbuddeln -- einfach hinlegen geht nicht, für bewegliche Verlegung müsste man Kabel aus dem Bergwerksbereich nehmen, und die wird es für 380kV nicht geben. Außerdem schwierig zu warten, sollte irgendwo mal ein Schaden sein.
Also Schnapsidee.
Mit freundlichem Gruß
    Jan
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On 03/03/2011 11:27 AM, Jan Kandziora wrote:

Vergiss nicht die untere oder obere Wasserschutzbehoerde. Und die Anglerverbaende. Und den Naturschutzbund. Und die Trinkwasser- und Talsperrenverwaltung. Und die Flussmeisterei. Und...
Regards Karsten
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Hallo Harald,
gehen wir mal davon aus, dass es sich um Freileitungsmasten handelt. Vorteil ist vielleicht, dass die Besitzverhältnisse des Grund und Bodens nicht so unübersichtlich und vielseitig sind, wenn in einem Fluss gebaut wird. Nachteile fallen mir endlos ein: - Freileitungsmast bleibt Freileitungsmast, egal wo er steht. Wen er stört dem ist egal, ob er im Fluss steht - Flussbetten sind vielfältigen Prozessen unterworfen, da ist die Gründung der Masten problematisch - Hochwasser soll es geben in und an Flüssen, mit Treibgut usw. Das gibt Probleme ohne Ende - Mit dem Bau ist die Schifffahrt natürlich gestorben - bei natürlich verlaufenden Flüssen (nicht reguliert / eingedeicht) ist eine halbwegs gerade Trassenführung kaum möglich - Flusssohlen erodieren oder es sammeln sich Sedimente, Fundamente von Masten können zu nicht vorhersehbaren Problemen führen - - -
Grüße
Jürgen
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Nein, es sollte eine Variante zu den von den Anliegern gewnschten Erdkabel sein. Gruss Harald PS: Mich interessierten eher die "elektrischen" Vor- und Nachteile
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Am 03.03.2011 12:12, schrieb Harald Wilhelms:

Schonmal versucht, in Flüssen, muß nicht gerade Hochwasser sein, eine Grube zu schachten? Gruben sind hin und wieder notwendig, um Kabel zu "flicken".
--
mfg hdw

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...> PS: Mich interessierten eher die "elektrischen" Vor- und Nachteile
Hallo Harald,
elektrisch ist das unproblematisch, entsprechendes Kabelmaterial ist als Unterseekabel im Einsatz und erprobt, neuerdings auch für die Offshore-Windparks. Kabel müssten ja auch nicht unbedingt IM Fluss verlegt werden, sondern z.B. in den Deichen. In vielen Randdeichen z.B. im westdeutschen Kanalnetz stecken z.B. Pipelines und anderes Zeugs, das konnte man dort beim Bau oder Ausbau der Kanäle kostengünstig einbuddeln.
Grüße
Jürgen
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Hi, hast Du mal ne Hausnummer, was das Zeug kostet? Und das wird "luftlinie" verlegt, also so, wie der Skipper pinkelt. Man pflügt ne Furche in den Boden und rollt das Kabel rein. "Anwohner" sind angeschmiert, wer sich beschwert, kommt in den Kochtopf.

Das wären Erdarbeiten, einen Deich durch soeinen Mist zu schwächen kann eigentlich nur einem Bayern einfallen. Für solche Ideen gabs die Deichgrafen, die durften hängen lassen. Juckts schon am Hals?

Wenn man den Deich eh neu bauen muß, hat man im Deichhinterland ne praktische Gelegenheit. Weil man die Baumaschinen eh da rumstehen hat und der Deich sich ja an der "Wasserlinie" orientieren muß, die Deichsohle also querfeldein ziemlich gleichmäßiges Niveau hat. Doch geh mal davon aus, daß soein Deicheinbau wegen dieser "Erleichterungen" einiges an Umweg macht. Oder der "Deich" entsprechend geplant wird, je nachdem wer da mehr bezahlt. Insgesamt ist das aber ne blöde Idee und kommt wohl nur bei industriellen Systemen und Notdeichen vor. Die für Infrastruktur meist unvermeidlichen Inspektionsluken und Anschlußpunkte wären für ernsthaften Küstenschutz sehr riskant. Stell Dir mal ein Hochwasser vor, bei dem Dein Deichkabel einen Kurzschluß hat. Gräbt dann ein Tauchbagger das Kabel aus dem Deich, während der halbe Staat derweil in Badehose rumläuft?
--
mfg,
gUnther
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Harald Wilhelms schrieb:

Hallo,
es gibt auch Seekabel, die sollten es auch in einem Fluß bei guter Verlegung aushalten. In Lübeck/Travemünde geht ein Seekabel durch die Trave in die Ostsee.
Ob nun Erdkabel oder Seekabel, das Problem des sehr hohen Kapazitätsbelags bleibt. Über längere Strecken kann man darüber nur Gleichstrom schicken, bei Wechselstrom werden die Blindstromverluste zu hoch. Ist das Kabel lang genug muß man den Maximalstrom des Kabels komplett für Blindstrom verschwenden, am anderen Ende kommt dann kein Wirkstrom mehr an.
Bye
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Also schrieb Uwe Hercksen:

Hm... man könnte ja hier und da eine Kompensationsspule im Meer/Fluss versenken...
SCNR
Ansgar
--
*** Musik! ***

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Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Bleiben die dielektrischen Verluste, und die können ganz gewaltig sein.

Eh klar.
Gruß Dieter
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On 4 Apr., 12:58, "Ansgar Strickerschmidt"

Nannte man sowas nicht Pupinisierung? Gruss Harald
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Bei den Schwachstromern/Telekomikern auf jeden Fall. (Kesselmuffe)
Rudi
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/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
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Hallo, Harald,
Du meintest am 06.04.11:

Nennt man immer noch so. Hat für die Atlantik-Kabel gereicht, also wird das auch für ein Seekabel von Norwegen nach Emden oder Unterweser reichen. Isso!
Viele Gruesse! Helmut
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Am 06.04.2011 15:16, schrieb Helmut Hullen:

Klar doch, was bei Telegrafiekabel funktioniert, kann bei Energiekabel doch nicht schlecht sein. ;-))
--
mfg hdw

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Hallo, Horst-D.Winzler,
Du meintest am 06.04.11:

Und dann noch die Synergie-Effekte - das bringt's!
Viele Gruesse! Helmut
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Am 06.04.2011 16:48, schrieb Horst-D.Winzler:

Glasfaser für die Energieübertragung...
--
Servus
Christoph Müller
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Glas Faser fuer 1 MW = 1
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Subject: Re: Hochspannungsleitung in Flüssen Newsgroups: de.sci.ing.elektrotechnik

Glas Faser fuer 1 MW = 1,0 m Ø Dafuer braucht man aber kein Isolierung.
Hi...Hii ;-))
Rudi
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/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
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Am 04.04.2011 12:07, schrieb Uwe Hercksen:

Dir ist aber bewußt die Trave nicht unbedingt als "Fluß" wie den Rhein zu betrachten?
Auf dem Rhein werden sich *alle* weigern ohne Anker fahren zu müssen.
Peter
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