Hochspannungsleitung in FlĂŒssen

Peter Thoms schrieb:


Hallo,
Schiffe fahren im Rhein und in der Trave. In der Trave nicht gerade kleine FĂ€hren, nicht nur die zum Überqueren der Trave sondern auch die ĂŒber die Ostsee nach Skandinavien. Die Lage der HGÜ Kabel ist in den Seekarten jedenfalls genau angegeben. NatĂŒrlich gibt es da lokale Ankerverbote, aber man hat auch die Kabel in ausreichend tiefe GrĂ€ben verlegt und genĂŒgend Material darauf geschĂŒttet.
Bye
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Am 05.04.2011 10:15, schrieb Uwe Hercksen: [...]

Menno,
a) ist der Rhein strömischer als die Trave. ManövrierunfĂ€hige Schiffe werden auf dem Rhein ohne Anker zu einem Geschoß, ebenso auf der Elbe.
b) ist das Queren mit Stromkabeln nicht mit einer probelmatischeren lÀngsseitigen Verlegung der Kabel zu verwechseln.
Peter
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Peter Thoms schrieb:

Hallo,
von LĂŒbeck Herrenwyk verlĂ€uft das Kabel aber in der Trave lĂ€ngsseitig verlegt bis zur MĂŒndung der Trave in die Ostsee. Das sind ĂŒber 10 km.
Bye
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Am 06.04.2011 11:53, schrieb Uwe Hercksen:

Also gut,
wieviel Strömung hat die Trave? Das ist doch eher eine Ausnahme als Regel.
Peter
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Hallo, Peter,
Du meintest am 06.04.11:

Da hast Du Wechselstrom. Aber nicht so doll wie auf der Unterelbe.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

Wenn fĂƒÂŒr HF-Techniker schon alles unterhalb 100 MHz mehr oder weniger Gleichstrom ist, was sollen die erst zu 0,000046 Hz sagen?
vG
--
"Was meinen Sie, was hier los wÀre, wenn mehr Leute begreifen wĂƒÂŒrden, was
hier los _ist_!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
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Hallo, Volker,
Du meintest am 06.04.11:

Hmmm - an der Nordsee haben wir mit einer Periodendauer von etwa 12 Stunden gerechnet. Ist das an der Ostsee anders?
Viele Gruesse! Helmut
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On 04/06/2011 08:36 PM, Helmut Hullen wrote:

Naja, der klassische Unterschied eben, Langwelle vs. Kurzwelle...
Regards Karsten
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Helmut Hullen wrote:

Mift, hat jemand nachgerechnet.
vG
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"Die Merkel steht dann da, so wie sie dann immer da so steht, und dann
guckt sie so, nicht wahr, versucht der Krise ein Gesicht zu geben, und ich
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Am 06.04.2011 20:36, schrieb Helmut Hullen:

Ja,
das ist anders. Dort geht es nach Wetterlage. Wenn mir an der WestkĂŒste noch 10 cm fehlen, warte ich eben noch ein ViertelstĂŒndchen.
Außerdem sind in der Trave die Schiffpassagen mehr oder weniger nach einem regelmĂ€ĂŸigen Fahrplan gestaltet.
Peter
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Peter Thoms schrieb:

Hallo,
ich will mal mit einem guten Gegenargument aushelfen, im Rhein gibt es Geschiebe, also grober Kies, der muß sogar gezielt zugegeben werden um das Flussbett vor weiterer Eintiefung zu schĂŒtzen. Solche sich durch die Strömung stĂ€ndig bewegenden Steine sind fĂŒr ein Kabel nun wirklich nicht das wahre. Aber so ein Kabel muß dort sowieso genĂŒgend tief in einem Graben verlegt und wieder zugeschĂŒttet werden, was aber in einem felsigen Flußbett eh zu aufwendig wird.
Bye
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Am 07.04.2011 09:29, schrieb Uwe Hercksen:

Ah,
genau. Beim Hochwasser 1995 in Köln lauschte ich an einer Durchgangsabsperrung aus Metall. Das leise aus dem Wasser dringende GerÀusch hörte sich an als wenn ein Kieslaster sich entleert, sonn hohes, konstantes Rauschen.
Peter
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Uwe Hercksen schrieb:

Ganz so einfach ist das nicht. Da mĂŒsste man ja 50 MHz nicht weiter als 10cm durch Kabel kriegen. Wenn das Kabel natĂŒrlich belastet ist, mit dem Wellenwiderstand, merkt man vom KapazitĂ€tsbelag nichts. Aber wie du sagst, wegen des grossen KapazitĂ€tsbelags ist die Impedanz viel niedriger als bei Freileitungen. Man hat dann letztendlich nur sehr wenig Spielraum mit der Belastung, wenn man wenig Verluste haben will. Diesen Ärger hat man mit Freileitungen bei sehr hohen Spannungen, 500kV und folgende.
Ich weiss auch nicht, wie das mit der Spannungsfestigkeit ist. Heute wollen alle ölfreie Plastikkabel, und da hab ich ein ungutes GefĂŒhl, was die Lebensdauer und FehleranfĂ€lligkeit betrifft. Dabei gĂ€be es heute ökologisch wenig bedenkliche qualitativ gute dielektrische Öle.
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach schrieb:

Hallo,
dazu steht in Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Nat%C3%BCrliche_Leistung folgendes "Bei Kabelsystemenen wie einem 380-kV-Erdkabel könnte, aufgrund des hohen Blindleistungsbedarfs, die natĂŒrliche Leistung nur mit zusĂ€tzlicher ZwangskĂŒhlung erreicht werden. Beispielsweise liegt die natĂŒrliche Leistung eines 380-kV-Erdkabelsystem mit 2500 mmÂČ Leiterquerschnitt bei rund 3.000 MW, was ĂŒber der thermischen Grenzleistung des Erdkabels liegt. Bei gasisolierten Rohrleitern (GIL) mit 6300 mmÂČ Leiterquerschnitt liegt die natĂŒrliche Leistung bei rund 2.300 MW, was ebenfalls einem Vielfachen der natĂŒrlichen Leistung der Freileitungen aus obiger Tabelle entspricht.[1]"
Eine 380 kV Freileitung hat eine natĂŒrliche Leistung von 425 MW, die obigen 3 GW oder 2,3 GW sind da erheblich zu groß.
Wenn man mit der Formel aus obiger Wikipedia Seite den Wellenwiderstand des 380 kV Erdkabels ausrechnet kommt man auf 48 Ohm, bei Freileitungen auf 166 bis 378 Ohm. Bei einem Erdkabel kĂ€me man fĂŒr z.B. 200 Ohm Wellenwiderstand auf ein absurdes MißverhĂ€ltnis zwischen Außenleiter und Innenleiter Durchmesser, 1:149. So dicke Erdkabel mit entsprechenden Unmengen an Isoliermaterial sind praktisch nicht umsetzbar. Man mĂŒsste ja auch den Innenleiter mit durchlaufenden Wasser kĂŒhlen.
Bye
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Am 13.05.2011 11:16, schrieb Uwe Hercksen:

Hallo,
interessant. natĂŒrliche Leistung.
Was ich nicht begreife: wieso Àndert sich die Blindleistung mit entnommener Realleistung? Und, bei Null Blindleistung ist doch nicht R-Last gleich R-Generator wie bei der Leistungsanpassung?
Peter
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Peter Thoms schrieb:

Die gesamte Blindleistung ist die Differenz zwischen der positiv gerechneten induktiven Blindleistung und der kapazitiven Blindleistung, die beim Summieren ein negatives Vorzeichen hat.
Als vereinfachtes Schaltbild kannst Du Dir die Leitung als ParallelkapazitÀt an der Spannungsquelle (KabelkapazitÀt) und eine dort angeschlossene LeitungsinduktivitÀt vorstellen, die mit der Impedanz der Last am Ausgang belastet wird.
Der Ladestrom der LeitungskapazitĂ€t fließt sowieso - zusĂ€tzlich fließt noch je nach Belastung am Ausgang ein Laststrom, und auch, wenn die Lastimpedanz rein reell ist, hat de wegen der LeitungsinduktivitĂ€t eine induktive Blindstromkomponente. Und die muß man vom kapazitiven Ladestrom abziehen - wenn sie gleich groß ist, dann sieht die Spannungsquelle eine rein reelle (ohmsche) Last. Das ist genau dann der Fall, wenn die Leitung mit ihrer Leitungsimpedanz abgeschlossen ist - dann lĂ€uft sie im "natĂŒrlichen Betrieb".
Das ist eine etwas vereinfachte Darstellung, weil es sich bei der LeitungsinduktivitÀt und -kapazitÀt um verteilte Parameter handelt, aber im Ergebnis kommt dasselbe heraus.

Nein, aber Last = Leitungsimpedanz (Leitungswellenwiderstand - engl. characteristic impedance) SQRT(L'/C'). Witzigerweise ist der theoretisch nicht und praktisch nur wenig frequenzabhĂ€ngig, weswegen man bei entsprechender Anpassung des Hörers an den Leitungswellenwiderstand ĂŒber lange Leitungen unverzerrt telephonieren kann. (Und fĂŒr DatenĂŒbertragung - und frĂŒher die Telegraphie - ist Dispersionsarmut der Leitung natĂŒrlich auch wichtig, damit die Impulse nicht auseinanderlaufen.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron AtmosphĂ€re Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 13.05.11 17.00, schrieb Peter Thoms:

http://www.iee.uni-hannover.de/lehrange/Skripte/oswald/EE1/Freileitung.pdf
ab S. 49.
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Am 13.05.2011 18:57, schrieb Volker Staben: [...]

Aha,
ihr beiden. Die Gleichung 6.20 ist die Lösung. Morgen schaue ich mal wie der Lastwiderstand sinnig gewÀhlt wird.
Peter
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Uwe Hercksen schrieb:

Hallo,
bei 10 kV Erdkabeln sieht es besser aus, wenn die Kabel auch um die 50 Ohm Wellenwiderstand haben ergibt sich die natĂŒrliche Leistung zu 2 MW, dabei fliessen 200 A was dann gut zu einigen der 10 kV Kabel hier http://www.skw.at/fileadmin/content/skw/Produkte/Energiekabel/Energiekabel_ueber_0_6_1_kV/N2XSY.pdf passt, allerdings geht man auch noch weit ĂŒber 200 A. Aber wegen der höheren Verluste durch die LĂ€ngswiderstĂ€nde eignen sich 10 kV Kabel wieder nicht fĂŒr grössere Entfernungen, bei Spannungen weit ĂŒber 10 kV kann man die natĂŒrliche Leistung der Erdkabel nicht benutzen weil der Strom weit ĂŒber dem zulĂ€ssigen Maximalstrom liegen wĂŒrde.
Bye
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Wie sieht es bei diesen hohen Spannungen und PVC/PE Kabeln mit watertree aus? Wir hatten frueher bei 20 kV PE- Kabeln schon immer 'mal Schwierigkeiten. Hat man das Heutzutage im Griff? Fragt sich Rudi
--
/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
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