Kay Martinen:
Für iOS-Geräte erlaubt Apple keine solchen ansteckbaren Kameras. Für iPadOS dagegen schon.
Daher scheidet dieser - ansonsten schöne Ansatz - für Nutzer, die mit iOS vertraut sind, aus.
Andreas
Kay Martinen:
Für iOS-Geräte erlaubt Apple keine solchen ansteckbaren Kameras. Für iPadOS dagegen schon.
Daher scheidet dieser - ansonsten schöne Ansatz - für Nutzer, die mit iOS vertraut sind, aus.
Andreas
Marte Schwarz:
Da bisher weder hier noch im Arduinoforum jemand sagen konnte, ob ein Board existiert, welches genügend Leistung für ein "flüssiges Livebild" liefert, werte ich das als Indiz, dass sowas nicht existiert.
Hat jemand von euch schonmal eine IP-Kamera mit einem "Raspberry Pi Zero 2W" realisiert und kann aus Erfahrung sagen, ob da die Leistung ausreicht?
Das Ding ist zumindest klein und leicht genug.
Andreas
Hi Andreas,
Hast Du verschiedene CAM-Programme getestet? War das mit dem "unflüssigen" Livebild wirklich bei allen Firmwares so krass unbrauchbar? War das abhängig von der Auflösung?
Vielleicht, weil das für viele ein nichtbeobachtetes "Problem" ist?
Marte
Hi Andreas,
Du hast weder definiert, was die Randbedingungen für Dein Verständnis von "flüssigem Livebild" sind (Bildwiederholrate, Auflösung, ab welcher Fehlerrate ist es ein störendes Stocken?), noch sonst konkretes beigesteuert (getestete Programme, Auflösungen, festgestellte Effekte ...). Was soll man da testen? Ich kann nur sagen, dass ich kein Problem sah. Allerdings hab ich die Teile gerade nicht mehr im Einsatz und um sie heraus zu kramen, müsste ich von Dir schon ein wenig konkreteres wissen, was Dich tatsächlich stört.
Was bisher bekannt ist, ist doch, dass Du eine Art Assistenzkamera auf einer Basecap brauchst, die lokal streamt, damit man aus der Ferne beurteilen kann, was eine Person gerade sieht. Mir wäre da z. B. Auflösung wahrscheinlich wichtiger, als Geschwindigkeit. Oder eben schnell umschaltbar.
Die Leistung möglicherweise schon. Ob Dir der Stromverbrauch zusagt?
Einsetzen und berichten.
Marte
Hi Marc,
Schreib doch gleich, was Du willst, dann kann man Dir konkretere Infos zukommen lassen. Der S3 sei ca. 30 % schneller. Das dürfte Dir dann immer noch zu langsam sein. Liegen die 3 Minuten in der Rechengeschwindigkeit des ESP32 begründet? Das mag ich mir gerade nicht wirklich vorstellen.
Marte
Hi Andreas,
Aus meiner Sicht zunächst wenig geeignet. Eine Stabantenne, die Du möglichst weit weg vom Kopf platzierst, dürfte ideal sein, wie ein Pickelhelm senkrecht oben raus. Andererseits ist diese Folienantenne möglicherweise leicht am Rand des Schirms der Basecap anzubringen, so Deine Kamera da nicht sein will, weil die der Masse wegen näher am Kopfende sein will.
Marte
Marte Schwarz:
Das kann ich nicht mehr testen, da das Gerät schon zurückgesendet ist.
Ich habe sogar schon Aussagen gelesen, dass nicht mal ein Raspberry Pi "Zero 2W" für ein "flüssiges Livebild" ausreichen soll.
Damit ich bei künftigen Test etwas Objektives zur Bildwechselfrequenz schreiben kann: Gibt es Software für macOS, die das bei einer IP-Kamera messen kann?
Welche Bildwechselfrequenz zeigt das von Dir verwendete ESP32-CAM-Modul, welches CAM-Programm und welche Firmware verwendest Du, wenn Du das Bild als flüssig bewertest?
Andreas
Marte Schwarz:
Wenn ich technische Werte beisteuern könnte, hätte ich es getan.
Ich wünsche mir ein Livebild in einer Qualität, wie es für Videcalls bei halbwegs aktuellen Smartphones üblich ist.
Wenn das jemand in technische Werte "übersetzen" kann: gerne.
Für mein iOS-Gerät fand ich folgende Werte:
12 MP 1/3.6-inch sensor with 23 mm-equivalent f/2.2-aperture lens 2160p at 24/30/60 fps 1080p at up to 120 fps
In meiner Doku habe ich erwähnt, welches Program ich verwendet.
Das ist supernett, dass Du das anbietest, Marte. Es tut mir leid, wenn ich noch nicht genügend Infos geliefert habe. Vielleicht gelingt mir das mit eurer Unterstützung.
Exakt das.
Da die Geräte (Raspi plus hochwertige Kamera) deutlich kostspieliger sind als ein ESP32-Cam-Board möchte ich gerne vor dem Kauf wissen, ob ich damit mein Ziel erreichen kann.
Andreas
Marte Schwarz:
Das scheidet aus, weil es von der Nutzerin nicht akzeptiert würde.
Andreas
Hallo Andreas,
Warum sollte ich das jetzt herauskramen, wenn Dir der Aufwand einer konkret auf dem Tisch liegenden Insallation nicht wert ist, verschiedene Software zu vergleichen? Du willst uns ja nicht einmal schreiben, was Dich konkret stört.
Marte
Hallo Andreas,
Dann wirst Du Dich genau an deren Hardwareausstattung und Entwicklungsstand orientieren müssen. Das mit einer 10 € Lösung vergleichen zu wollen, ist doch ein wenig unfair, oder?
Der Preisunterschied ist aber schon nicht ohne.
Ein Programm gestestet, für nicht so gut, wie ein zigfach teureres iPhone befunden und aufgegeben. Ich bin raus.
Keine von uns kennt Deine Ansprüche. Meine wären hier signifikant geringer.
Wozu dann dieser überzogene Anspruch an ruckelfreie Übertragung? Klein leicht und direkt einsetzbar wäre mir für ein Proof-of-Concept viel wichtiger.
Keiner hier wird ahnen, was Dir dann letztlich als gut genug erscheinen wird.
Was Dir bisher fehlt, ist ein realistisches Anforderungsmanagement. Das ist mehr der Wuschzettel an den Weihnachtsmann.
Marte
Marte Schwarz:
Eher an Actioncams, die eine vergleichbare Bildqualität liefern, oder?
Ich gebe gerne das 10fache aus.
Da mir bisher eine Verständigung über die Ansprüche misslingt, benötige ich offenbar eine Software, die es mir erlaubt mit einer Smartphonekamera die FPS und die Auflösung herunter zu skalieren, bis bei meiner minimalen Anforderungen für FPS und Auflösung angekommen bin.
Da stimme ich zu.
Andreas
Axel Berger:
Zwischenbericht:
Ich hatte bisher keinen Erfolg bei der Suche.
Um Hilfe bei der Suche gebeten hatte ich hier, in einem Macforum, in einem Arduinoforum und in einem Raspiforum.
Doku zum Projekt:
Falls jemand Anregungen und konkrete Kritik zu den einzelnen Anforderungen an die Kamera hat (Bereich A in der oben genannten Doku): ich freue mich darüber.
Andreas
Hallo Andreas,
Latenz und Flüssig sind aber schon zwei paar Stiefel. Ob die Latenz jetzt wirklich von der ESP32CAm kommt, wäre noch zu testen. Geht das mit einem Smartphone echt mit weniger Latenz?
Welche Auflösung brauchst Du denn wirklich? Ich meine jetzt nicht, wieviel macht das iPhone, sondern wieviel musst Du wirklich latenzarm sehen?
Marte
Hi Andreas,
Was mir gerade durch den Kopf geht. Ich hatte mal einer Seniorin ein Händi am Armband besorgt. Neuerdings würde man Smartwatch sagen, allerdings incl Android 4.x, SIM-Karte, WLAN und allem. Das gabs mal für moderates Geld bei Pearl.de. Leider habe ich da gerade kein Zugriff drauf. Da man darauf apks installieren kann (wenngleich eingeschränkte Auswahl, wegen des kleinen Displays) sollte sich eine Kamerastreaming-App finden lassen. Die Kamera hat aber zur Hand hin, also seitlich herausgeschaut. Das sollte aber auch kein Drama geben. Ausserdem war die Videoauflösung AFAIR nur VGA. Damals hat es ausgereicht, das zu sehen, was vor der linken Hand passierte.
Marte
Marte Schwarz:
Ich kann Dir nicht sagen, wie man Latenz und Flüssigkeit objektiv als Betrachter voneiander unterscheidet und - idealerweise - messen kann.
Ich kenne bisher kein Tool für iOS oder macOS, womit ich die minimal für mich akzeptable Auflösung ausprobieren und messen kann.
Andreas
Marte Schwarz:
Danke für die Idee. Aber ich habe mittlerweile ein ganz gutes Gespür dafür entwickelt, was von der Zielgruppe akzeptiert würde und was nicht. Daher möchte die Idee eines Smartphones mit Kamera am Handgelenk erstmal nicht verfolgen.
Der Unterschied zur Variante "Smartphone in der Hand halten während eines Videocalls" erscheint mir auch zu gering zu sein. In beiden Fällen ist die Hand nicht verfügbar. "Beide Hände frei" ist jedoch eine meiner wichtigen Anforderungen.
Ich gebe die Idee mit einer IP-Kamera noch nicht auf, da ich sie weiterhin für den besten Weg halte.
Andreas
So zumindest die Dokumentation von AIontheEdge.
Und für 30 % mehr geb ich mir den Riss nicht. Danke für Deine Recherche.
Grüße Marc
Hi Andreas,
Unter einer "flüssigen" Darstellung erwarte ich, dass es nicht ruckelt. Latenz ist eine Zeitverschiebung zwischen Aufnahme und Wiedergabe. Das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Die Latenz stört eigentlich nur dann, wenn man beide Bilder direkt nebeneinander sieht oder Bild uns Ton dadurch auseinanderfallen. Letzteres hat man gelegentlich in Videocalls. Aber auch das ist funktional eher selten wirklich ein Hemmnis, selbst, wenn es manchmal auffällt. Ich hab viel mit BBB zu tun, was gegenüber ZOOM an Professionalität nicht ganz mithalten kann, eben auch in diesen Dingen. Im praktischen Einsatz habe ich aber einige Funktionen (z. B. im Whiteboard), die für mich diese "Schönheitsfehler" deutlich aufwiegen. In der Fernwartung/-betreeung ist es viel Wert, dass sich das Gegenüber mit mehreren Geräten einklinken kann. Da sind in meiner Praxis dann gerne mal zwei Händis zusätzlich aus verschiedenen Perspektiven mit im Bild, eines davon oft in der Hand.
Ich würde mal mit Cheese (Linux) und einer Webcam anfangen. In den Einstellungen kann man üblicherweise verschiedene Auflösungen der Kamera einstellen und sich das Ergebnis ansehen. AFAIR gibt es auch Webcamtestseiten im Netz, die ähnliches anbieten.
Marte
Hi Andreas,
Du hast das falsch verstanden. Die Smartwatch kannst Du selbstredend ja auch an der Mütze befestigen. Sie hat eine Kamera, Akku, Bedieneinheit, WLAN und ausreichend Rechenleistung an Bord, Software zum Streamen der Kamera gibts auch. Was brauchst Du noch mehr?
Doch, der Unterschied ist groß! Die Hand bleibt zum Halten, Fassen und sonstigen Aktivitäten frei.
Hab ich doch damit auch. Es spricht aber auch nichts gegen die Befestigung an der Mütze.
Marte
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