Kabel aus Rohr ziehen

Jul 28, 2024 Last reply: 1 year ago 58 Replies

Und jetzt weißt du auch warum das Einzeldrähte in Wellflex-rohr sind und keine Photos von der Verlegung gemacht wurden.

Die Pippifax-Schläuch'li halten nicht aus, wahrscheinlich sind einige Zertrampelt und klemmen daher die Drähte (Bombenfest) das dir auch kein Flutschi hilft. Und, warum sollte man so eine Sauerei auch noch dokumentieren und so Regress herausfordern.

Tja. You got what you paid for. Sorry. :-/

Irgendwo (bei IT SW/HW) las ich das es heute unüblich wurde ein Pflichtenheft zu haben, in dem ggf. die Art der Ausführung beschrieben stehen könnte. Wo, wenn nicht dort?

Und Angebote können ja auch "schwammig" vormuliert sein.

5*1.5qmm in Rohr hab ICH als NYM interpretiert. Du sagst es sind einzelstrippen. Eine Trommel mit 1*1.5qmm Isolierten Drahts ist sicher billiger. 5*20meter abschneiden davon geht auch fix. Das fertig konfektioniert zu bestellen ist gewiß teurer.

Da braucht dann nur einer zum Ende gehen mit dem einen Draht, den um die Ecken anhalten für die Länge bis zum Ziel und dann klappt er den ein mal um, wickelt weiter von der Trommel ab bis er 5 zusammen hat, Mit Isoband bündeln, in das rohr schieben und dann auf den Boden werfen. Fertig ist die Pfuscherlösung. ;-)

Bye/ /Kay

Am 29.07.24 um 13:54 schrieb Kay Martinen:

WLAN-Kabel:-D

Danke Euch.

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Warum liest mal wieder keiner? An der Stelle lag *vorher* ein Thermostat. Den gibt es nicht mehr. Der Aktor von von einem Relais angesteuert und das bekommt sein Signal von einem Home Assistant.

An die freigewordene Stelle soll ein kleiner Mikrocontroller und der braucht Versorgung und Bus.

Es gibt keine Heizkörper. Es gibt eine zentrale Verteilung für die Fußbodenkreise.

Nein weiß ich gerade nicht. Der Kram ist teuer. Für einmal verlegen und nie wieder tauschen wäre ein NYM ohne Rohr sehr viel billiger gewesen. Wozu ein teures Rohr, wenn man doch nichts ziehen kann? Pure Verschwendung.

Oder schätze ich die Preise völlig falsch ein?

Sorry, ich hab "Thermostat(e)" gelesen, aber angenommen das du solche hast - und am anderen Ende ein Aktor sitzen sollte.... Nicht weit genug gedacht. Eigentlich klar das du nicht zurück willst zur "Alten" Ansteuerung. Hat dein Bau*herr* das vielleicht nicht mit gekriegt?

Statt Thermostat also der µC (mit drumherum wie du sagst). Macht der dann den Temperatur-sensor *mit*? Langsam kommt mir das vor als wolltest du Jarvis-Terminals bauen wie bei Tony Stark. ;-)

Mit ebenso zentral plazierten Ventilen für die Kreise, so richtig?

Grob gemalt also

µC_x -> (modbus o.ä)-Leerrohr_x-> Zentrale/HA -> Relais_x->Ventil_x *5 ^[Pos. ex-Thermostate]

Wobei x=1...5

Bye/ /Kay

Schutzrohr (auch wenn es nicht schützt) Ja. Immer mehr als ohne.

Stimmt! Über den Punkt bin ich leider nicht gestolpert bei meiner NYM-Annahme. Mönsch, ich werd' auch nur älter. :-/

Gut gemeint und Gut gemacht sind zwei Paar Schuhe. Wenn die das Wellflex-rohr verlegt haben das ich kenne, dann reicht ein mal hart auftreten mit einem Arbeitsschuh und das ist Platt.

Wobei: Hier gehe ich; erneut; davon aus das die Wohnung einen neuen Fußboden (mit heizschlangen!?) bekam und demnach neuen Estrich. Wo sollen sonst die Leerrohre rein? Hast du Rigips-wände in denen man das verstecken konnte oder sollten die wirklich mörder-schlitze in die Wände gefräst haben?

Ich bin weder bei Handwerker-Stunden noch Material-Preisen wirklich auf dem Laufenden. Dazu muß jemand anderes was sagen.

Bye/ /Kay

Der ist aus der Gewährleistung schon eine Weile raus und das Alte funktionierte ja wie vorgesehen. Veränderungen im Eigentum sind allein mein Problem.

Ja. Wegen der extremen Trägheit -- nix mit Heizkörper Anfassen wie früher -- möchte ich eine Rückmeldung per LED, Heizung an resp. aus. Ich bin ja nicht der einzige, der ganz langsam am Thermostat dreht und auf das Klicken hört, um das festzustellen. Ebenso ist Behaglichkeit kaum über die Lufttemperatur regelbar. Die Hausfrauentechnik, abwechslend ganz hoch und ganz runter führt bei einem derart trägen System zu wildem Überschwingen. Anfangs hatte ich mir einen Wecker gestellt. Jetzt soll ein Taster nach langem Drücken -- mit Rückmeldepieps -- die Heizung für /(je nach Raum) ca. eine Stunde einschalten. Fußboden kann ohnehin nur ein und aus und sollte nicht zu oft schalten. Die Thermostate dafür arbeiten mit interner Rückführung.

Nochmal Danke an diejenigen hier in der Gruppe, die mich auf die Quellen dazu verwiesen haben. Steht sogar im hinteren Teil meines alten Vorlesungskriptes, den wir nie erricht haben. Über PID sind wir Maschinenbauer nicht hinausgekommen.

Und weil er ja schon da ist, bekommen manche Controller in manchen Räumen eine Anzeige, die auf kurze Tastendrücke ein- und umschaltet. Organische LED leben ja nicht ewig und sollen meist ausbleiben. Wer weiß, as mir später noch einfällt, wenn die mächtige Rechentechnik (wir sind hier alle alt genug um die Anfänge noch zu kennen) schon einmal da ist und es im wesentlich auf etwas mehr Software hinausläuft.

Am aktivsten ist derzeit noch das Badezimmer. Es sieht kurz nach der Aufstehzeit auf die Temperatur und wärmt ggf. den Fußboden vor, damit er aschneller trocknet. Am schnllen Anstieg von Temperatur oder Feuchte erkennt die Steuerung das Duschenh und schaltet für lange Zeit (das Bißchen Nachlauf der handelüblichen Steuerungen ist lächerlich) den Lüfter ein. Weil ich zur vorgegeben Zeit ja nicht wirklich aufgestanden sein und geduscht haben muß sieht die Steuerung bei der Duscherkennung auf die Temperatur eine Viertelstunde früher und schaltet dann die Heizung ein, wenn sie anderthalb Stunden lang davor nicht an war.

Vorher war gerade für das Badezimmer der Thermostat recht hoch eingestellt und heizte dann bisweilen sinnloserweise um zwei Uhr nachts.

Ja genau, das ist bei Fußboden so üblich und macht die Relaissteuerung besonders einfach. Eine Achtfachplatine direkt daneben, fertig.

Wenn ich das wüßte. Aber jetzt wo ich genauer hinsehe: Als ich im Mai

2015 die Elektrik photographierte, Dosen, Schlitze und Rohre, waren sie nicht verlegt, aber an allen Plätzen führt ein Schlitz senkrecht bis ganz unten.

Im Juni auf den Photos der Heizschlangen ist schon alles verputzt und die Heizrohre liegen auf Dämmplatten. Unter denen dürften die Thermostatrohre liegen. Aber sie gehen in den Wanddosen eher nach oben weg als nach unten. Weiß der Geier.

Seit einiger Zeit habe ich aber auch einen Leitungssucher der einen Ton einspeist. Wird Zeit, daß ich den endlich mal benutze.

Da passieren scheinbar im großen Umfang solche Merkwürdigkeiten.

Bei uns war letztens ein Techniker von der Telekom. Bei uns kommt bald Glasfaser ins Haus und die wollten klären wie man das dann im Haus verteilt.

Die erste Frage die gestellt wurde war "Warum habt ihr denn die Telefonkabel in Leerrohr verlegt?". Zweite Frage "Wurde das Kabel erst ins Rohr gezogen und dann Rohr mit Kabel zusammen verlegt oder erst Rohr verlegt und dann später Kabel eingezogen?".

Da wird wohl immer noch im großen Stil von Elektro-Fachkräften gepfuscht. Die Vorgabe ist, dass Datenleitungen austauschbar sein müssen. OK, bei Telefonkabeln war die Auslegung als "Datenleitung" jetzt schon großzügig, aber bei meinen Eltern hat sich das bereits bewährt. Bei Hausbau haben wir noch TAE-Dosen an verschiedenen Stellen im Haus gesetzt. Dank Leerrohr war es möglich die mittlerweile durch LAN-Doppeldosen zu ersetzen.

Und generell gilt: Maximal zwei (großzügig gestreckte) Bögen im Leerrohr bevor man eine Unterbrechung einplant und an der Stelle eine, auch in Zukunft zugängliche, Dose setzt. Dann ist das Kabel im Rohr auch tatsächlich tauschbar.

Gruß

Manuel

Ganz ohne Aufstemmen wird nicht gehen. Aber man kann das vielleicht reduzieren.

Es gibt Kabelsuchgeräte. Zum Beispiel:

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Damit gibt man ein Signal auf die Leitung und mit dem Empfänger kann man den Verlauf verfolgen.

Ziel der Aktion: Rausfinden wo die Bögen sind und nach spätestens dem zweiten Bogen kannst du dann eine Stelle festlegen an der du vorsichtig nach dem Rohr gräbst um dort eine Dose dazwischen zu bauen.

Gruß

Manuel

Das kann aber u.U sehr häßlich aussehen. Wenn man es richtig macht, dann sind die Dosen irgendwo 10cm unter der Decke oder so, wenn die Dosen "irgendwo" sind, weil der Kabelverleger kreativ im Verlegen der Schläuche war, dann ist das eventuell ziemlich blöd.

/ralph

Eine Baufirma hier hat eine Art Bodenradar, einen Handlichen Kasten den man über den Fußboden führt und der auf einem Display einen Querschnitt des Materials darunter zeigt. So was hielte ich für besser - wenn man es evtl. kurzzeitig mieten könnte oder damit nach etwas suchen als Auftrag bezahlte.

Denn...

... der OP schrieb in einem Post das er einen Signalinjektor und Verfolger wohl hätte, aber...

... es liegen offenbar auch heizschlangen der Fußboden-heizung mit drin. Wenn die etwas zu nahe dran sind könnte es schwierig werden genug platz für eine Dose zu finden. S.u. Unter der Annahme das die Leerrohre im Boden liegen! Und man beim Graben nicht die Schlangen trifft! Mit einem Signalverfolger "sieht" man ja nicht was noch drumherum ist.

Überhaupt, Dose. Was nimmt man da? Die üblichen Bodenauslaßdosen die ich so kenne sind viel größer als Runde 68'er Wanddosen und haben eher trapezförmigen Querschnitt (Breite Seiten unten auf Rohfußboden) was bei nachträglicher Montage einen noch größeren Krater schlägt. Und eine normale (Tiefe) UP-Dose zum ein gipsen könnte man zwar nehmen. Die hinge dann aber mit der Unterseite vermutlich "in der Luft" unterhalb des Estrichs. Wenn da beim Boden wischen mal Wasser rein läuft dann Viel Spaß mit dem Trocknungs-trupp der an allen möglichen Ecken neue löcher bohrt und ggf. Wochenlang laute Trocknungs-geräte zurück ließe.

Wenn da Fliesen drauf sind sehr wahrscheinlich und bei Teppich o.a. kann auch mal eine Vase umkippen und den Boden fluten.

Gibt es Bodengleich ebene Wasserdichte Verschlußstopfen für UP-Dosen bei Vertikaler Montage? Einen Putzdeckel mit Etwas Dichtmasse drauf könnte man evtl. improvisieren. Ich weiß nur nicht wie lang so was halten würde.

Und ob eine 68'er UP Dose platz genug bietet um Leerrohr und Kabel rein-raus handhabbar zu gestalten?

Da würde ich eher in Richtung 150*150 mm Größe denken. Und darum, Siehe obiges.

Bye/ /Kay

Es ist auch gängig, aus der Wohnung "drunter" nach "oben" durchzubohren, die Kabel dann auf dem Rohfußboden der Wohnung obendrüber zu ziehen, gerne auch durch Türöffnungen durch, dann Dämmung, Estrich, fertig. Kommt man nie wieder ran.

Grüße Marc

Fast den gleichen habe ich:

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Reicht nicht. Aber ich bin jetzt relativ sicher die Rohre liegen auf dem Betonboden unter der Dämmung, Fußbodenheizung und Estrich. Auf jeden Fall zu tief zum Verfolgen.

Am 31.07.24 um 20:45 schrieb Kay Martinen:

Sowas?

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Am 01.08.24 um 10:19 schrieb Udo Dawid:

In etwa so. Der Griff war meine ich 90° gedreht, es war höher, insgesamt Quadratischer im Querschnitt und länger, und Gelb.

Bye/ /Kay

Bei Altbau-Sanierungen, möglicherweise. Denn es erspart das Überkopf-arbeiten mit einer Nutfräse u.a. Klappt aber nur wenn mindestens 2 übereinander liegende Wohnungen in Arbeit sind und dann nur für die untere.

Bei Neubauten kenne (kannte) ich es so das nach dem Einschalen aber vor dem Schütten der Decke Erdkabel über die Platten und in die Stahlarmierung gelegt wurden. Das aber meist nur für Deckenlampen o.ä.

Ob das heute noch gemacht wird. ???

Bye/ /Kay

Am 01.08.2024 um 13:38 schrieb Kay Martinen:

Dann müsste der Betonbauer ja wissen wie später die Raumaufteilung sein soll, und wo ungefähr die Möbel stehen. Und wie bekommt man die Leitungen dann aus der Schalung nach unten?

Keine Ahnung, ich bezweifel es. Als unser Haus 1982 gebaut wurde, hat man das nicht gemacht. Da wurde dann später Stegleitung unter die Decke genagelt und dann verputzt.

Am 01.08.24 um 14:13 schrieb Thorsten Böttcher:

Ich spreche hier von Neubauten mit Kalksandstein-wänden im Zeitraum der

1980'er bis 90'er. Die stehen dann schon, die Raumaufteilung ist damit bereits festgelegt und die Positionen der Deckenlampen meist auch.

Das war dann üblicherweise ein "Früheinsatz" denn die Maurer hatten die Schalung grade fertig und/oder die Fertigbeton-Platten drauf und bastelten an den Stahlmatten und weiteren Armierungen. Und bevor am gleichen Tag der Bestellte Beton zum Decke schütten kam wurde Bescheid gesagt ("Ihr müsst jetzt kommen oder NIX") und es mußte die Halbe/ganze Firma an rücken um die Erdkabel rein zu werfen. :)

Bohren, mit einem Dicken Holzbohrer durch die Schalbretter oder; wenn Stahl-armierte Betonplatten als Grundlage verwendet werden dann mit einer Hilti und passendem SDS-Bohrer in der Platte. Und da die Schalbretter nur bis gegen die wand gehen, die Betonplatten oft nur zum teil an der Wand aufliegen kann man dort ein Stück des Kalksandsteins weg schlagen wo die Lampenleitung zum Schalter hin soll. Dann kommt sie auch IN der Wand raus und nicht davor.

Das Gilt natürlich alles nur für die Klassische Installation über Dosen oder im Schalter. Bei KNX o.a. Smarten Techniken müßten die Leitungen m.E. aber nur an einen Zentralen Punkt (Etagen-Verteilung) statt zum jeweiligen Schalter. Und Zuleitungen oder Durchschleifungen waren hier auch schon eher selten so mit gelegt.

Vielleicht ist/war das hier auch eine Regionale Spezialität weil sowohl Baufirma als auch Elektrobetriebe damals vor Ort waren. Die kannten sich alle. Und ich denke nicht das Schalbretter oft wiederverwendet werden können, ein Bohrloch darin macht dann wohl wenig aus.

So weit mir bekannt ist Stegleitung (ImPutz-verlegt) nicht mehr Zulässig. Jedenfalls nicht bei Neubauten und bestenfalls bei Reparaturen

- wenn's nicht anders geht.

Hier wurden die Decken auch meist nur sehr dünn verputzt. Da wurden eher nur die Kanten abgestoßen, evtl. etwas begradigt und dann mit Gips dünn bedeckt. Da paßte eh keine Stegleitung rein. Deswegen habe ich seinerzeit mit einer Nut-Fräse Überkopf schlitzen müssen - für ein NYM in der Decke. Zum Glück war das die Ausnahme denn das ist anstrengend.

Bye/ /Kay

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