Kondensator zur Öffnungsfunken Beseitigung

May 09, 2005 4 Replies

Hallo zusammen! Hab da eine Frage zu einer Aufgabe vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen: Die Aufgabe: Aufbau: Spannungsquelle (ohne Ri)->Schalter (Ein/Aus)->Spule (mit R in Reihe)



Um den Öffnungsfunken beim Abschalten zu beseitígen soll ein Kondensator parallel zu den Schaltkontakten eingefügt werden, der die im magnetischen Feld enthaltene Energie aufnimmt. Die Verluste im Eisen und Kupfer sind zu vernachlässigen. WL = WC Berechnen Sie die Kapazität des Kondensators für eine zur Verfügung stehende Baureihe deren zulässige Spannung U = 300 V beträgt.



Meine Frage: Nach meinen Informationen berechnet man die Energie einer Spule W=1/2*L*I^2 und die Energie von Kondensatoren W=1/2*C*U^2. Was meint ihr was ich für U einsetzen sollte die gegebenen 300V oder sollte ich erst die Selbstinduktionsspannung berechnen?


S. Kunz schrieb:

Hallo,

es geht doch ums Abschalten, der Kondensator liegt parallel zum zun=E4chs= t=20 geschlossenen Schalter, ist also ungeladen. Wenn die Spule schon lange=20 eingeschaltet ist wird der fliessende Strom nur durch den=20 vorgeschalteten Widerstand bestimmt. Aus diesem Strom kann man die Energie in der Spule berechnen. Der Kondensator soll die gleiche Energie aufnehmen, welche=20 Selbstinduktionsspannung dabei auftritt h=E4ngt doch von der Kapazit=E4t = des=20 Kondensators ab. Damit der Kondensator nicht mit zu hohen Spannungen=20 =FCberlastet wird und andererseits der Kondensator m=F6glichst klein wird= =20 rechnet man mit den 300 V. Der Einflu=DF des Widerstandes R wird beim Umladen des Kondensators=20 vernachl=E4ssigt.

Bye

Hört isch ziemlich logisch an. Wieso bin ich da nicht selber draufgekommen??? naja vielen dank "Uwe Hercksen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mew.uni-erlangen.de...

S. Kunz schrieb:

Hallo,

es geht doch ums Abschalten, der Kondensator liegt parallel zum zunächst geschlossenen Schalter, ist also ungeladen. Wenn die Spule schon lange eingeschaltet ist wird der fliessende Strom nur durch den vorgeschalteten Widerstand bestimmt. Aus diesem Strom kann man die Energie in der Spule berechnen. Der Kondensator soll die gleiche Energie aufnehmen, welche Selbstinduktionsspannung dabei auftritt hängt doch von der Kapazität des Kondensators ab. Damit der Kondensator nicht mit zu hohen Spannungen überlastet wird und andererseits der Kondensator möglichst klein wird rechnet man mit den 300 V. Der Einfluß des Widerstandes R wird beim Umladen des Kondensators vernachlässigt.

Bye

Ich hasse solche völlig praxisfremden Aufgaben. Handelt es sich eigentlich um AC oder DC? Egal, wenn man kein RC oder verdrosselten C nimmt, zerfetzt es den Schalter beim nächsten Einschalten. Bei AC wird es schlimmer, eventuell fliesst nach dem Ausschalten sogar noch ein grösserer Strom als vorher.

so sind sie halt die praxisfremden lehrer :-) kann ja auch nix dafür

"Rolf Bombach" schrieb im Newsbeitrag news:4281151d$1 snipped-for-privacy@news.bluew>> Hallo zusammen!

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