LED an Halogentrafo

* On 2012-10-22, Ingo Thies wrote:


Naja, mit einer Beschichtung, die den Infrarot-Anteil des Lichts wieder in den Kolben zurueckreflektiert, kommt man auf Klasse B - das geht aber zumindest derzeit noch nicht Hochvolt-Halogenlampen, weil die wohl zu schnell abbrennen wuerden. Lampen fuer niedrigere Spannungen haben eine dickere Wendel, damit geht das dann. Die Loesung um dann bei HV-Lampen auf Klasse B zu kommen, ist das Gehaeuse mit aehnlich viel Ekeltronik wie in "Energiesparlampen" vollzuknallen.
Kriegt man (sehr spaerlich) unter dem Schlagwort "IRC" - die werden wohl erst im Laufe des Jahres 2016 so richtig aktuell werden.

Mit Reflektorlampen scheint man derzeit noch gut unterwegs zu sein, die sind (noch) von den Verboten ausgenommen.
Adalbert
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Also schrieb Ingo Thies:

Ach so, deshalb hängt also in jeder südländischen Bar so eine nackte Leuchtstofffunzel an der Wand und verbreitet den gewissen Schlachthof-Charme ;)
Ansgar
--
*** Musik! ***

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Ingo Thies schrieb:

Hallo,
fiel mir am roten Meer auch auf, allerdings war für meinen Geschmack das Leuchtstofflampenlicht eher bläulich als neutral- bis tagweiß. Wenn es auch nachts noch zu warm ist vermittelt bläuliches Licht wohl die Illusion einer gewissen Kühle auch wenn die Temperatur dadurch nicht sinkt.
Bye
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On 22.10.2012 17:30, Uwe Hercksen wrote:

Mir ist das in meinen wenigen Aufenthalten südlich der Alpen noch nicht aufgefallen. Möglicherweise sind die meisten internationalen Hotels dort auf den Lichtgeschmack des Durchschnittstouris getrimmt. Allerdings hatte ich vor einigen Wochen erst ein Hotelzimmer in München, wo an der Decke schätzungsweise eine 840-ESL werkelte. Die Leselampe am Bett war aber wieder Halogen.
BTW laut div. Quellen ist die bevorzugte Farbtemperatur in südlichen Ländern 6500 K. Das wirkt unterhalb von ca. 1000 Lux eher bläulich. Evtl. aufgrund des Purkinje-Effekts, obwohl der eigentlich eher im Übergangsbereich zwischen photopischen (Zäpfchen) und skotopischem (Stäbchen) Sehen, also um 1 Lux oder darunter, relevant sein sollte. Aber ich kann das durchaus bestätigen. Wobei auch Tageslicht an trüben Tagen oder in Kellerräumen mit kleinen Lichtschächten bläulich wirkt. Auch wirkt der Mond "weißer" als eine sonnenbeschienene weiße Fläche, obwohl der Mond, bei gleichem Stand am Himmel, weniger Blauanteil hat (die Oberfläche ist leicht bräunlich). Daher malt jedes Kind den Mond weiß und die Sonne gelb.

Kann ich nicht bestätigen. Ich habe während der paar heißen Tage in diesem Sommer darauf geachtet und kann auch bei 6500 K vs. 2700 K keinen Unterschied in der gefühlten Temperatur wahrnehmen. Ebensowenig macht 2700 K einen Raum gefühlt wärmer (hier ist wirklich gemeint, dass Frieren unterbunden wird, nicht ein etwaiger synästhetischer Wärmeeindruck). Die Lichtfarbe hat, zumindest bei mir, schlicht keinen Einfluss auf die gefühlte Raumwärme. Heizkosten lassen sich mit "warmem" (aber nicht durch glühende Körper erzeugtem) Licht leider nicht einsparen.
Ist ja auch plausibel: Die Temperaturregulierung des Körpers sollte möglichst wenig durch andere Sinne beeinflusst werden. Welche Folgen z.B. eine fälschlich gefühlte Wärme haben kann, ist vom Alkoholgenuss von Obdachlosen im Winter hinreichend bekannt: Der Thermostat des Körpers denkt, es sei wärmer, dabei ist es nur die eigene Körperwärme, die durch die geweiteten Gefäße zur Haut dringt. Ergebnis: Man erfriert umso schneller. Ebenso könnte unterdrücktes Schwitzen durch fälschlich empfundene Kühle gesundheitsschädlich sein.
Ich habe über Google eine andere, aber bislang ebenfalls offenbar unbewiesene Vermutung gelesen. Demnach vergilbt die Augenlinse in sonnenreichen Regionen früher (d.h. in jüngerem Alter) als in Mittel- oder Nordeuropa, so dass deren Augen weniger Blauanteil sehen. Dadurch wirkt niedrig temperiertes Licht unnatürlich gelblich/rötlich.
Ich persönlich halte aber Gewöhnung für das Hauptkriterium.
BTW: Bei Glüh-/Halogenlampen hingegen könnte der hohe Infrarot-Anteil durchaus unterbewusst wahrgenommen werden und so zu einem tatsächlichen Wärmegefühl führen, selbst wenn die Wärme nicht nicht bewusst wahrgenommen wird.
Gruß, Ingo
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Ingo Thies schrieb:

Ein ähnlicher Effekt ist mir unlängst in einer Straße aufgefallen, die in den letzten Monaten auf LED-Beleuchtung umgestellt wurde: Obwohl die Ausleuchtung dort deutlich besser ist als vorher, wirkt die Beleuchtung unnatürlich und eher unangenehm weil Spektrum und Helligkeit nicht zusammenpassen. Das Spektrum läßt Tageslicht erwarten, die Helligkeit aber eher Vollmond oder Sonnenfinsternis.
Gernot
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On 22.10.2012 18:42, Gernot Griese wrote:

Allerdings ist die Beleuchtungsstärke bei Straßenbeleuchtung nochmal deutlich geringer als in Wohnräumen. Und, BTW, der Mond hat, wenn er nahe dem Zenit steht (also z.B. bei einer winterlichen Vollmondnacht in Mitteleuropa), etwa 4100 K (wegen der bräunlichen Mondoberfläche), was etwa der typischen Farbtemperatur einer weißen Straßenlaterne entspricht. Die Straßenlaterne wirkt unnatürlich, der Vollmond nicht.
Das gleich gilt für die "blaue Stunde" vor Sonnenauf- bzw. nach Sonnenuntergang; auch dieses Licht wirkt nicht unnatürlich, obwohl die Farbtemperatur weit über 10000 K sein kann, bei einer Beleuchtung, die unterhalb derer in Wohnräumen liegen kann.
Vermutlich spielen da auch Aspekte wie die Farbwiedergabe eine Rolle.
Gruß, Ingo
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Gernot Griese schrieb:

Ganz genau meine Meinung. Das sind Mondscheinsimulatoren! :-) Und erscheinen mir jedenfalls immer farbstichig, allerdings unterschiedlich. Bei Nebel scheinen mir die Lampen deutlich ungeeigneter als Natrium-Hochdruck, auch blenden sie mehr.
Ausserdem scheinen ungeeignete Leute die Modelle auszusuchen. Hier etwa wurden welche installiert, die neben der Strasse eine nochmals so breite Bahn im Acker beleuchten.
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach schrieb:

Hallo,
das war wohl das Modell das auf den Mittelstreifen einer breiten Strasse gehört hätte.
Bye
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Uwe Hercksen schrieb:

Eigentlich nicht. Die Leuchten stehen am Rand, und dort, wo sie stehen, hört auch der Leuchtbereich auf. Sie leuchten aber sehr flach auf die andere Seite, wie gesagt, noch weit in den Acker rein. Eventuell waren die für kürzere Kandelaber gedacht, keine Ahnung. Es ist lediglich offensichtlich, dass irknwer sein Hirn nicht eingeschaltet hatte bei der Beschaffung. (Andererseits, im Betrieb haben wir LED-Leuchten für kurze Masten, die leuchten dann noch flacher und blenden echt brutal.)
Auch sind die Leuchten für Halbnachtsteuerung ausgelegt, d.h. sie leuchten auch in Fahrrichtung sehr flach und blenden daher viel stärker als die alten Na-Lampen. Hätte man sich das mit der überbreiten Beleuchtung verklemmt, hätte man zum selben Verbrauch die Halbnacht- schaltung weglassen können und hätte dann eine einigermassen brauchbare Lösung gehabt. Aber hier hat's so Hirnies. Die haben auch bei Kreuzungen weitleuchtende Na-Lampen hingesetzt, warum auch nicht. Aber, warum zum Kuckuck, um 45° verdreht? Jetzt leuchtet ein langes Band diagonal auf der einen Seite ins Rapsfeld und auf der andern auf die Kuhweide.
Burggraben.
--
mfg Rolf Bombach

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Hallo,
Am 20.10.2012 21:57, schrieb Thomas Einzel:

Letzteres kann ich *nach Gewöhnung* nicht bestätigen. BTDTMT.

Zur Substitution mittels LED hatte ich ja was geschrieben. *Für mein Empfinden* ist "Krankenhauslicht" äquivalent zu "hunderte Leuchtstoffröhren in 830/840" - zum weglaufen. Ich will auch niemandem "Farbtemperatur Missionierungsversuche" angedeihen lassen, wie Du in einem anderen Beitrag angedeutet hast ;) Licht und das Empfinden von Licht ist nun mal extrem subjektiv.
Wenn bei Dir der WAF der klassischen 12/20W MR16 hoch genug ist, lass sie drin. IMHO gibt es derzeit keinen brauchbaren LED-Ersatz, weil es, unabhängig von der Farbtemperatur, immer an der korrekten Farbwiedergabe scheitert. Aber auch hier - andere mögen das anders empfinden.
Arnim
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Am 20.10.2012 21:57, schrieb Thomas Einzel:

Warum akzeptieren Frauen nur Lampen mit <4 kK? http://de.wikipedia.org/wiki/Woman_acceptance_factor
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Thorsten Klein schrieb am 21.10.2012 21:34:

"Oft" ist keine generelle Aussage. WAF ist immer sehr speziell/individuell und "warum" geht ja gar nicht - aber wir schweifen ab.
--
Thomas

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Am 20.10.2012 19:05, schrieb Arnim Eisenblaetter:

Super Vorbild (von dem obigen Link): > Enthält kein Quecksilber, problemlos im Hausmüll entsorgbar
Gerade das ist nicht erlaubt! LED Lampen sind kein Sondermüll mehr, aber gewöhnlicher Elektroschrott. Dieser darf seit mehreren Jahren nicht mehr "in die Tonne"!
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On Sun, 21 Oct 2012 21:32:22 +0200 Thorsten Klein wrote:

Das Leuchtmittel im obigen Link ist ein Halogenleuchtmittel, keine LED-Lampe. Kann man im Hausmuell entsorgen. Und bei einer mittleren Lebensdauer von 4000h (was fuer Halogenleuchtmittel schon sehr,sehr viel ist) muss man das wohl oefter als einen lieb ist...
(Da wuerde ich persoenlich eine Leuchte mit TC-DEL 18W bevorzugen. Ra liegt da auch bei ca 80-89, Lichtfarben von 2700K - 3000K (warmweiss) und akzeptable Lebensdauer um die 10000h.)
Regards Karsten
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Thomas Einzel wrote:

http://www.amazon.de/dp/B0076J41X0
Habe von dem Hersteller eine Kerzenlampe und war angenehm überrascht.
Gruß
Manuel
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Manuel Reimer schrieb am 26.10.2012 12:13:

D.h. du hast das von dir eingelenkte Leuchtmittel nicht selbst, vermutest aber dass ein anderes Leuchtmittel (wahrscheinlich mit E14 Sockel?) die gleichen LEDs mit den gleichen Eigenschaften hat? Mit Hersteller meinst vermutlich nicht den Marketplace-Händler "LEDs CHANGE THE WORLD" sondern welchen?
Kommt den wenigsten das was Amazon schriebt nach deiner Einschätzung einigermaßen hin? Besonder die beidne Punkte:
"Entspricht Glühlampe ...35 Watt" Farbtemperatur 2725 Kelvin
fände ich interessant.
Sehr schlecht ist "nicht dimmbar", was sich für meine Zwecke vorsorglich erwähnt nicht auf Energieeinsparungen bezieht.
--
Thomas

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Thomas Einzel wrote:

Ich hoffe das. Laut Angaben auf deren Webseite haben die ein eigenes Werk in dem sie die Leuchtmittel herstellen. Ich gehe also davon aus, dass die in jedes Leuchtmittel letztlich die gleichen LEDs setzen werden.
Der einzige kleine Nachteil: Werk ist in China. Wenn die aber in DE produzieren würden, dann wären die Leuchtmittel wohl so teuer, dass man sie nicht kaufen will.

Doch, denn das ist der Hersteller: http://www.leds-change-the-world.com/
Interessant sind vor allem deren AGB. Im speziellen der Bereich "Garantiebedingungen": | Die Garantiezeit beträgt 3 Jahre ab Kaufdatum. Die Garantie gilt auf dem | Gebiet der Europäischen Union und der Schweiz.
Versandkosten fallen bei Rücksendung defekter Lampen keine an. Wundert mich ehrlich gesagt, dass man nicht prominenter mit dieser Garantie wirbt.

Ich kann nur für die von mir eingesetzte Kerze sprechen: http://www.leds-change-the-world.com/lampen/kerze.html#c90
Und die ist mindenstens gleich hell wie die vorher genutzte 7W ESL. Auf jedem Fall kein Vergleich zu dem, was man vor einigen Jahren noch als LED-Leuchtmittel angeboten bekam. Die Lichtfarbe erinnert in der Tat an Glühobst. Also kein "Krankenhauslicht".

Die Kerze gibt es auch dimmbar. Die Spots aber leider generell nicht.
Ich schätze man möchte das Schaltungsdesign so einfach wie möglich halten. Da wird ein Schaltregler drin sein, der die LED(s) mit Konstantstrom versorgt. Was man da im Niedervolt-Halogenbereich so alles an Versorgungsspannung vorfinden *könnte* macht Dimmen da vermutlich etwas "schwierig".
Allerdings möchte ich jetzt nicht behaupten, dass LED's CHANGE THE WORLD das Non-Plus-Ultra ist. Durchaus möglich, dass es besseres gibt. Ich bin durch die Amazon-Bewertungen derer Leuchtmittel auf die gekommen und war, wie schon erwähnt, selber auch sehr positiv überrascht.
Unter anderem nimmt auch Ikea so langsam recht brauchbare LED-Leuchtmittel ins Sortiment. Etwas günstiger als LED's CHANGE THE WORLD. Dafür etwas weniger Leistung. Und 3 Jahre Garantie dürfte es bei Ikea auch nicht geben.
Gruß
Manuel
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Manuel Reimer schrieb am 28.10.2012 13:06:

...

Naja, fast. Lt. Impressum eine Vertriebs GmbH in Deutschland, der Hersteller sitzt lt. Webseite in China. ...

Danke!

Im Shop auf der Webseite mittlerweile gesichtet. Schade, auch keine GU10 dimmbar.

Wie gesagt ist auch die 230V mit GU10 Sockel lt. ihrem Shop nicht dimmbar, zwei 9W E27 und 5W E14 hingegen schon.
Shop ist "gebookmarkt".
--
Thomas

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Im Japanischen steht, so weit ich weiß, "Goo" für Abfall. Es ist das, womit dort an den Küsten neues Land aufgeschüttet wird. Da frage ich mich, was der Markenname "Goobay" bedeutet.
Grüße,
Günther
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Hi, naja, "Schlamm" oder "Dreck". In dem Sinne, wie Du unseren Planeten nennst. Oozing Goo zieht sogar Fäden :-)

Wohl ne Ortsangabe, "schlammige Bucht" gegensätzlich zu Steilküste, Kiesstrand und Felsklippen... Vielleicht gelegen im Mündungsgebiet des pißgelben Flusses?
--
mfg,
gUnther
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