Herdanschluss 4-adrig oder 5-adrig?

Hallo,
wie wird heute (in NRW/Wuppertal) ein Herdanschluss ausgeführt? 3x Phase + Nulleiter + Schutzleiter oder werden nur 4 Adern verwendet, und wenn
ja welche? Darf der Schutzleiter von der Spannungszufuhr getrennt geführt werden?
Herzliche Grüße, Kurt
--
KHTronik - Kurt Harders
Elektronik, Softwareentwicklung, Opensource-Beratung
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On Sun, 21 Oct 2012 18:32:22 +0200, Kurt Harders wrote:

So wie's hinten auf dem Herd oder in dessen Anleitung beschrieben wird.

Sprich, du hast nur ein vierpoliges Kabel und brauchst Ausreden? Oder was ist das konkrete Problem?
Schönen Gruß Martin
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Tach,
mach doch lieber Elektronik und ruf einen Fachmann, der macht das für wenige Euro richtig.
gruss markus
Am 21.10.2012 18:32, schrieb Kurt Harders:

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Am Sonntag, 21. Oktober 2012 18:30:56 UTC+2 schrieb Kurt Harders:

e

Bei Drehstrom 5-adrig natürlich. Der Schutzleiter darf separat geführt werden, muss dann allerdings bestimmte Bedingungen erfordern (bei Stromkrei sen mit 1,5 bzw. 2,5mm2 muss der separate Schutzleiter bei geschützter Ve rlegung, d.h. in Rohr oder NYM-J 1x, mindestens 2,5mm2, bei ungeschützter Verlegung (Aderleitung mit Nagelschellen oder in Putz) 4mm2 haben). Allerd ings ist das bei einer neu verlegten Leitung mMn. nicht anzuwenden, da dies e einen Schutzleiter zu enthalten hat (in AT mMn Vorschrift, in DE dringend empfohlen). Dieser soll bewirken, dass im Falle einer angebohrten Leitung der FI auslöst.
Bei Wechselstrom wird die Sache deutlich komplizierter, da gehe ich mal nic ht genauer drauf ein.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb:
> ............. Allerdings ist das bei einer neu verlegten Leitung mMn. > nicht anzuwenden, da diese einen Schutzleiter zu enthalten hat (in AT > mMn Vorschrift, in DE dringend empfohlen). Dieser soll bewirken, dass > im Falle einer angebohrten Leitung der FI auslöst.
Es würde mich nicht wundern, wenn eine andere Vorschrift besagen würde, dass fest angeschlossene Herde nicht am FI hängen müssen. CH etwa.
--
mfg Rolf Bombach

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Am Freitag, 26. Oktober 2012 23:04:19 UTC+2 schrieb Rolf Bombach:

e,

Da hast du völlig recht, allerdings glaube ich, dass ein Isolationsüber wachungsleiter trotzdem vorgeschrieben ist.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb:

PE muss natürlich ran, wofern du das gemeint hast. Ich meinte das allgemeiner. Da gibt es viele an sich nützliche oder wirklich wichtige Vorschriften. Irgendwann scheint dann üblicherweise die vernünftige Begründung abhanden zu kommen und es tauchen stattdessen Legenden und dergleichen auf.
BTW, Demtröder persönlich wollte mal im Keller ein Regal andübeln. Nach einigen cm knallte es so komisch in der Wand und es wurde dunkel. Immerhin kam er auf die Idee, mal in der Gegend rumzuschauen, oftmals ist's nur eine Koinzidenz und ein allgemeinerer Grund ist schuld. Tatsächlich, das ganze Quartier war dunkel. Nach einer Viertel- stunde wurde es dann heller, vorallem durch gelbe Blinklichter an herannahenden Autos... Der FI nützt wenig für den Leiterteil vor ihm.
--
mfg Rolf Bombach

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Am 21.10.2012 18:32, schrieb Kurt Harders:

Das hängt vom jeweiligen Herd ab. Früher konnte man Herde oft im Stern oder im Dreieck anschließen, heute ist eigentlich nur noch Stern üblich. Das muß aber auf dem Herd draufstehen.
Den Schutzleiter kann man eigentlich schon separat führen, nur verstehe ich Dein Problem nicht? Wenn an der Dose nur 4 Adern rauskommen dann wird das wohl ein PEN sein und kein PE.
Vielleicht solltest Du doch lieber einen Fachmann ranlassen.
Gruß Gerd
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Am 22.10.2012 14:07 schrieb Gerd Kluger:

Dreieck war m. W. aber für 127/220-V-Netze, wodurch die Heizelemente bei 220 V betrieben wurden.
Thomas
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Hallo,
kein Selbstgespräch :-)
Am 21.10.2012 18:32, schrieb Kurt Harders:

Da mehrfach an einen Fachmann verwiesen wurde:
Der Fachmann hat eine Steigeleitung aus dem Keller in die Wohnung verlegt, bei der er 4x10mm² verwendet und mit 63A abgesichert hat. Ich fand das bei einem Durchlaufherhitzer und der restlichen Wohnung grenzwertig und habe den Bauherren darauf hingewiesen. Ausserdem hätte ich auf getrennten Adern für PE und N bestanden. Stand der Information (Stadtwerke) und jetzige Umsetzung: Es wird mit 4x16mm² verkabelt und mit 63A abgesichert. PE und N werden in der Wohnung "getrennt".
Grüße, Kurt
--
KHTronik - Kurt Harders
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On Wed, 24 Oct 2012 08:01:04 +0200, Kurt Harders wrote:

Ersteres klingt zulässig, wenn der Zählerkasten oben in der Wohnung liegt. Ob man 16 mm^2 braucht kann ich ohne weitere Infos nicht beurteilen. Kommt die Zuleitung denn auch mit 16 mm^2?
Welchen Querschnitt du brauchst, das hängt auch von der Verlegeart ab - ob z.B. direkt eingeputzt oder in der Wärmedämmung der Ständerbauwände.
Schönen Gruß Martin
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Am 24.10.2012 08:01, schrieb Kurt Harders:

Alles ganz normal, zeitgemäß, und im grünen Bereich.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Zeitgemäß würde ich das nicht nennen, die Auftrennung von PE und N sollte schon im Keller erfolgen, das freut z.B. die, die Kabelfernsehen am PC schauen.
Gruß Willi
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en

Nein, soll sie nicht.
Ab 4x10 und erst recht ab 4x16 wird nicht getrennt mit 5 x hochgeführt.
Nur bis 6 muß getrennt werden.
Und das ist absolut zeitgemäß.
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Am 25.10.2012 07:18 schrieb bastian:

muß != sollte.
Je früher, umso besser.
Thomas
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Am Donnerstag, 25. Oktober 2012 07:18:38 UTC+2 schrieb bastian:

rden

N
Ogottchen... Ich zitiere mal sinngemäß: Zur Vermeidung von Ausgleichsströmen wird in "Gebäuden mit vernetzten Einrichtungen der Informationstechnologie" dr ingendst angeraten, für alle Verbraucheranlagen eine gemeinsame PEN-Aufte ilung vorzusehen und den PEN nicht bis in den jeweiligen Endstromkreisverte iler zu führen. Manche VNBs wollen die PEN-Aufteilung schon im HAK haben, andere im unteren Anschlussraum des Zählerkastens.
sg Ragnar
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bastian schrieb:

VDE 0100-444:
444.4.3.1 TN-C-Systeme dürfen in neu errichteten Gebäuden, die eine wesentliche Anzahl von informationstechnischen Betriebsmitteln enthalten oder wahrscheinlich enthalten werden, nicht verwendet werden. Es wird empfohlen, in bestehenden Gebäuden TN-C-Systeme nicht beizubehalten, wenn diese Gebäude eine wesentliche Anzahl von informationstechnischen Betriebsmitteln enthalten oder wahrscheinlich enthalten werden.
In welchem Gebäude gibt es heute keine informationstechnischen Betriebsmittel?
Gruß Willi
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Willi Marquart schrieb:

Im Sinne der Norm in Wohngebäuden.
Die Norm enthält nicht umsonst die Einschränkung auf "wesentliche Anzahl" bzw. "bedeutende informationstechnische Betriebsmittel" (TAB 2012).
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Das erzähl mal den Kollegen, die in Wohngebäuden Kabelfernsehnetze installieren und warten. Die hätten deutlich weniger Probleme, wenn in allen Wohnungen eines Hauses PE auf gleichem Potential läge.
Ebenso Wohnungsnachbarn, die sich per STP vernetzen wollen.
Gruß Willi
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Willi Marquart schrieb:

Das ist durchaus richtig.
Aber diese Kollegen müssen sich auch fragen lassen, warum sie nach 30 Jahren technischen Fortschritt immer noch eine Technik verbauen, die mit der Umgebung in der sie eingesetzt wird, ein Problem hat. Und warum sich die Umgebung an sie anzupassen hat und nicht umgekehrt.

Das Problem ist lösbar, es ist nicht vorgeschrieben dass man dafür STP verwenden muss.
Siegfried
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