Mark Ise schrieb:
Ein Vorschaltger=E4t f=FCr zwei Leuchstofflamen?
--=20 mfg hdw
Mark Ise schrieb:
Ein Vorschaltger=E4t f=FCr zwei Leuchstofflamen?
--=20 mfg hdw
Guter Einwand. Wenn ich mir das Schaltbild so anschaue (siehe weiter unten im Posting), dann sieht man, dass zumindest die Heizungen einer Röhrenseite in Reihe geschaltet sind. Fällt die Heizung einer Röhre aus, dann ist auch die andere stromlos. Gleiches, wenn eine Röhre ausgebaut wird.
Nimm also einzelne EVGs oder baue erstmal nur ein einziges ein, um eine Röhre alleine zu betreiben. Aufrüsten kannst du immer noch und dann läuft auch nicht unnötigerweise ein EVG leer.
Ganz unten befindet sich die "Technische Fibel QUICKTRONIC".
CU
Manuel
Horst-D.Winzler schrieb:
Sorry, nein. Es sind 2 Drosseln, 2 Starter und ein Entstörkondensator verbaut.
Manuel Reimer schrieb:
Wenn ich die Technik richtig verstehe, dann könnte an einem Doppel-EVG trotzdem eine Röhre leuchten, wenn die andere ausgebaut ist. Die verbliebene Röhre kann dann nur auf einer Seite zünden.
Blöd ist, dass ein EVG bei Reichelt unabhängig von der Leistung und der Anzahl der unterstützten Röhren immer um die 16 Euro kostet :-) Wenn ich also wüsste, dass es keine Nachteile hätte, eine Röhre an einem Doppel-EVG zu betreiben, würde ich lieber ein Doppel-EVG kaufen.
Vielen Dank.
Auf Seite 9 steht, dass bei Doppel-EVGs nie nur eine Leuchte brennt. Wenn eine Leuchte kaputt ist, oder fehlt, brennen beide nicht.
Das wird dann bei den anderen EVGs vermutlich nicht anders sein. Dann werde ich mir ein Einzel-EVG holen, denn im Moment brauche ich nur eine Röhre.
Die Verdrahtungshinweise habe ich auch gelesen. Wenn man die Störungen minimal halten will, wird das nicht ganz so einfach.
Mark Ise schrieb:
Also zwei "stinknormale" Drosseln. Im Laufe der Zeit k=F6nnen sich Bleche=
minimal Lockern und die Drosseln brummen dann im Betrieb. Sind sie im Betrieb ruhig, sind dei Drosseln OK. Im Einschaltmoment, besonders bei einigen elektronischen Startern, brummen Drosseln sehr stark. Ist aber normal. Wenn induktive Verbraucher im Spannungsnullpunkt ausgeschaltete werden, bilden sich Lichb=F6gen. Ist normal, kann durch ein RC-Glied ged=E4mpft werden. Besser w=E4re es aber dann, die Lampen zu kompensieren.
--=20 mfg hdw
Horst-D.Winzler schrieb:
Dass es hin und wieder mal hörbare Lichtbögen im Lichtschalter gibt, leuchtet :) mir ein, aber bei der Lampe kommt es mir so vor, dass es bei wirklich jedem Ausschalten deutlich hörbar funkt. Ab und an ist es sogar extra laut.
Mark Ise schrieb:
Dann schau mal welcher Zweig die Problem verursacht. Du k=F6nntes auch ma= l die Str=F6me messen. Ich denke, eine der Drosseln hat einen Windungsschlu= =DF.
--=20 mfg hdw
Horst-D.Winzler schrieb:
Ich habe nun beide Steckplätze mal mit einer Lampe versehen und mal nicht. Die Geräusche im Schalter sind bei beiden vorhanden.
Wenn es ein nennenswerter Windungsschluss wäre, sollte dann nicht die Induktivität geringer sein und der Lichtbogen damit kleiner ausfallen? Außerdem müsste dann doch die Röhre heller sein, oder nicht?
Mark Ise schrieb:
Dann d=FCrfte die durch die Streufelddrossel erzeugte Z=FCndspannung zu niedrig sein. Ich dachte an einen Windungsschlu=DF der von der Magnetfeldst=E4rke abh=E4ngig ist. Sowas gibs, manchmal. Mit "=FCberraschenden" Wirkungen.
Versuchs mal mit einem neuen Schalter. Rauhe Kontaktoberfl=E4chen neigen auch zu Lichb=F6gen.
--=20 mfg hdw
Horst-D.Winzler schrieb:
Über so einen Effekt habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Würde so ein vom Magnetfeld abhängiger Windungsschluss dann nicht bei jeder Halbwelle auftreten?Mein Ziel war ja ohnehin ein EVG, um das Brummen, die Effizienz und die Lebensdauer zu verbessern.
Ich habe mir inzwischen bei Reichelt ein EVG geholt und eingebaut. Jetzt ist wirklich Ruhe. Die Lampe braucht etwas länger beim Einschalten, schaltet dann aber sofort. Es ist kein Brummen mehr zu hören und es flimmert auch nicht.
Die Geräusche im Schalter sind weg.
Mich würde zwar schon interessieren, ob die Geräusche im Schalter auch bei einem anderen Schalter auftreten würden, aber da es nun funktioniert, spar ich mir die Frickelei lieber. :-)
BTW: Bei dem EVG war keine Einbauanleitung dabei. Auch im PDF von Reichelt stand nichts dazu. Im Gegensatz dazu haben die bei OSRAM sehr ausführlich beschrieben, auf was man beim Einbau achten muss. Ich habe die Hinweise von OSRAM als Richtlinie genommen. Eine Sache scheint mir aber fast unmöglich zu verwirklichen zu sein. Man soll die Leitungen zu den Kathoden nicht zu nah an geerdeten Teilen entlang führen, um kapazitive Kopplungen zu verringern. Wie will man das machen, wenn die Lampe auf einem geerdeten Blech aufgebaut ist?
Irgendwo am Ende der Fibel von OSRAM steht auch, dass man beim Umrüsten einer alten Lampe nicht alle Regeln einhalten *kann* und das deshalb ein EVG im Idealfall in einer dafür gebauten Lampe genutzt werden soll.
Man kann versuchen möglichst viele Regeln einzuhalten, aber eine für ein KVG gebaute Lampe bietet für einen perfekten Einbau eines EVG einfach nicht die nötige Grundlage.
CU
Manuel
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