X-No-Archive: Yes
begin quoting, "F@lk Du_bbert" schrieb:
Und was haben die mit Klimawandel zu tun? (Ja gut, der Landverlust an der Nordseeküste ist auf Klimawandel zurückzuführen: Seitdem der Eisschild in Skandinavien abgeschmolzen ist, hebt sich dort das Land, und Norddeutschland sackt ab. Und in der Folge gab's dann in historischen Zeiten mal ein paar gewaltige Sturmfluten (u. a. die "Grote Mandränke"), die dann Rungholt etc. wegrissen und den Jadebusen usw. gebildet bzw. erweitert haben, bloß kann man das nun wirklich nicht auf anthropogene Einwirkungen zurückführen. Und jetzt haben wir Pumpwerke und fast zehn Meter hohe mächtige Seedeiche - voraussichtlich hält das (). Vor 17.000 Jahren lag der Meeresspiegel 120 m tiefer, die Nordseeküste verlief nördlich der Doggerbank. In den letzten 2000 Jahren betrug der Anstieg fast 2 m (wobei ich nicht weiß, welcher ANteil davon auf Landsenkung zurückgeht.)
Dir ist schon klar, daß das ein bißchen fragwürdig ist? Im Gegensatz zu CO2 usw. verschwindet Wasser nämlich sofort wieder aus der Luft, und die saisonalen Temperaturschwankungen betragen fast zwei Größenordnungen mehr als die Erhöhung der Durchschnittstemperaturen, von den breitenabhängigen Tenperaturunterschieden gar nicht zu reden.
In der Wissenschaft geht es aber nicht nach Mehrheiten. Man würde es schon gerne genauer wissen.
Gruß aus Bremen Ralf