Wolfgang Schwanke schrieb:
Ich weiss, Wasser ist auch kein Gift, dennoch kann es tödlich sein. Salz ist auch kein Gift, dennoch kann es tödlich sein.
Im Yellowstone Nationalpark hatte man Wölfe ausgerottet und Bäume starben ab. Man hat wieder Wölfe angesiedelt und die Vegetation kommt an den Stellen wieder, an denen sie nach dem Ausrotten der Wölfe verschwunden ist. Die Natur ist komplexer als du dir vorstellen kannst. Nur weil du nicht weisst, welche Wirkung auf was die CO2 Veränderung hat, bedeutet es noch lange nicht, dass es keine gibt.
Salz und Wasser auch, beides ist aber auch tödlich.
Das bedeutet aber nicht, dass die Erde für uns Lebensraum bleibt, wenn wir es wieder in die Luft geben.
Nein, die Wirkungen kennen wir nicht.
Was hat es damit zu tun. Es zählt nicht nur die Wirkung auf den Menschen.
Wen interessiert das? Du meinst, weil der Mensch das verträgt hat es auch anderweitig keine Wirkung?
Du meinst also das CO2 aus der Verbrennung kann sich auf wundersame Weise in nichts auflösen? Und es ist nicht nur die Verbrennung. Es sind auch die gerodeten Wälder, die CO2 gebunden hatten.
Möglicherweise hat der Temperaturanstieg andere Ursachen, die Erde war schon wärmer, übrigens verbunden mit hohem CO2 Gehalt.
Dein Blickfeld ist sehr eng. Es interessiert nicht ob der Mensch das verträgt.
Auch hier beweist du wieder deinen eingeschränkten Blick. Es gibt keine Pflanzen mehr die uneingeschränkt wachsen und damit CO2 längerfristig binden, das Gegenteil ist der Fall. Aktuelle Staudammprojekte setzten über Jahrzehnte mehr CO2 frei als die Wasserkraftnutzung einsspart. Rodungen für so genannten Energiepflanzen setzen große Mengen gebundenes CO2 frei, der Anbau ist zwar nachher neutral, aber das vorher dort gebundene CO2 geht in die Luft.
Jede neu dafür erschlossene Fläche hat derzeit gebundes CO2 welches frei gesetzt wird.
Harald