Menschlicher "Adapter"

geschrieben:


Bei einer Schukosteckdose (in Mitteleuropa) sind es "die 2 kleinen Metallstäbchen", ich würde sie als Kontaktfedern bezeichnen, manchmal (mWn Osteuropa, Schweiz) ist es ein Stift, der aus der Steck_dose_ heraussteht. Dieser Kontakt muß natürlich nicht nur vorhanden, sondern auch funktionsfähig sein.
Sonst:

Du brauchst für dein Notebook sicher keine 3phasige (=5 polige) sondern eine 3polige Steckdose. Ich hab selbst ein Gericom Notebook, ja es hat einen 3poligen (Schutzgeerdeten) Anschluß. Wenn die Steckdose und Hausinstallation OK ist, dann gibt es da kein Potential auf Gehäuseteilen.

Wenn der Stecker (Kaltgeräte am Gerät) 3 Pole hat, dann braucht er die auch -> Schutzerdung. Wenn der Stecker nur 2 hat, dann braucht/hat das Gerät keine Erdung, bei Geräten mit Netzfilter/Schaltnetzteil gibt es dann aber Ableitströme. Das ist das was du spürst, ungefährlich, aber oft lästig.
Zumindest bei meinem Gericom Netzteil ist das Kabel mit diesem steckbar verbunden. Wenn du diesen Stecker einmal ziehst, dann siehst du ob er 2 oder 3 Löcher/Stifte hat. Wenn er 3 hat und es kribbelt trotzdem, dann hast du soeben festgestellt, daß bei deiner Hausinstallation was faul ist (oder sie zumindest uralt ist). Die Verbindung der Erdung mit einem Öl/Holzofen wird nicht viel bringen. Wasser oder Zentralheizungsrohre sollten funktionieren, allerdings könnten diese ihrerseits unter Strom stehen, wenn ein Fehler auftritt, eine Überprüfung/Sanierung der Elektroinstallation wäre in Betracht zu ziehen.
--
Martin

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Hallo, Martin,
Du (m.lenz) meintest am 03.08.04:

Da sehr wahrscheinlich das (externe) Netzteil keinerlei berührbare Metallteile hat, dürfte der Schutzleiter irgendwo frei enden. Vielleicht schon im Stecker.
Viele Grüße! Helmut
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Hallo Helmut,

Du solltest vielleicht mal in so einen Kasten hineinsehen.
Nur weil ein schutzisoliertes Gerät einen Schutzleiter nicht als Schutzmaßnahme braucht, hängt er noch lange nicht funktionslos in der Luft. Und schon allein die Tatsache, daß die größten Pfennigfuchser freiwillig einen zusätzlichen Draht in die Leitung einziehen (denn ohne diesen wäre die Zuleitung unzuläsig), hätte dir eigentlich auffallen müssen.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx

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HHullen snipped-for-privacy@BTX.dtag.de (Helmut Hullen) wrote in message

Das ist eigentlich eher untypisch. Typisch ist es, den Schutzleiter mit der Masse( = Metallteile) des Notebooks zu verbinden. Ich nehme an, der Hauptgrund für diese Maßnahme ist, das sich so die Störschutzbestimmungen für das Gesamtgerät leichter (=billiger) einhalten lassen. Gruss Harald
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Hallo, Harald,
Du (Harald.Wilhelms) meintest am 04.08.04:

Ich habe jetzt mal beim Netzteil meines IBM-Laptops nachgemessen: 5,6 Ohm zwischen Schutzleiter und Masseleitung.
Also keine galvanische Trennung ...
Viele Grüße! Helmut
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Martin Lenz wrote:

In der Schweiz haben wir 3 Stifte am Stecker, der mittlere ist PE.
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Andreas Rutz wrote:

Falls vorhanden. Das meiste ist jetzt zweipolig. Eine Zeit lang gab es so was wie "bedingt geerdet", da war der Stift, resp ein zusätzlicher Stift, in der Dose und der Stecker hatte ungefähr Schuko-Abmessungen. War z.B. an Bügeleisen üblich. Pic leider nicht möglich, da ich per Zufall mein letztes Steckerexemplar wegen totaler Inkompatibilität vor wenigen Tagen auf den Müll geworfen habe. Offiziell ist dieser Typ vor ca. 30 Jahren ausgestorben.
--
mfg Rolf Bombach


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Martin Lenz

Gut.
Gut zu wissen, ich werde die ganze Angelegenheit nochmals checken, sobald ich wieder zu Hause bin (bin berufl. kurzfristig fuer 'nen Kollegen eingesprungen, komme daher auch erst jetzt zum Antworten). Nachdem Du Dich offenbar mit der Gericom-Thematik auskennst, brauche kann ich das Netzsteckteil bzw. eine ungeeignete Steckdose etc. als eventuelle Ursachequelle ausschließen. Danke fuer die nuetzlichen Infos.
Roy I. Kobrinsky
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geschrieben:

Nein, eine ungeeignete (=ungeerdete) Steckdose kann (und wird wahrscheinlich) die Ursache deines Problems sein. Steckdoese ist für mich Teil der Installation. Fehler im netzteil halte ich für weniger Wahrscheinlich, ist aber möglich. Irgendwo zw. Computergehäuse und Erdungspunkt ist der Schutzleiter unterbrochen.
--
Martin

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Martin Lenz:

Verstehe. Sofern es sich heute zeitlich noch ausgeht, suche ich mitsamt den Notebook-Fakten und den hier gesammelten Daten ein Fachgeschäft auf und lege mir eine entsprechend geeignete Steckdose zu. Bis morgen bin ich zu Hause, habe Gelegenheit das zu checken - melde mich alsdann. Thx.
Roy I. Kobrinsky
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Martin Lenz:

Hi nochmals, miittlerweile habe ich bei uns zu Hause bereits eine andere, geerdete Steckdose fuer den Netzadapter des Notebooks ausprobiert - war nichts besonders Ungewoehnliches, Stromspannung o. ae. zu bemerken. Alles o.k.
Zu erwaehnen ist allerdings, dass ich nur kurze 5 min an dem Geraet ver- brachte, da ich kaum Zeit hatte, da morgen wieder beruflich unterwegs.
Auf der anderen Seite koennte ich das Geraet einstweilen unter Aufsicht meiner Frau hier lassen, damit unser Sohn daran seine ersten PC-Uebungs schritte macht. Naechste Woche kommt er in die Schule. Heute, wie versprochen, im Elektroladen: der Verkaeufer sah die Ursache ebenfalls an dem von mir damals verwerndeten (selten guenstig ersteigerten, zugegebenermaßen bereits etwas veralteten 8-fach-Steckdosengeraet). Die Alternative im Laden waren andere gewoehnliche Steckdosen inkl. INTAKTER Erdung (wie wir sie bereits zuhauf im Haus haben, z.B. die beim 5-min Versuch von mir verwendete).
Meine Frage:
Auf ein spezielles Angebot wurde ich jetzt aufmerksam: sogenannte *Ueberspannungs-Schutz-Steckdosen.*
Kannte ich bislang nur vom Hoeren-Sagen. Sehen recht ansprechend aus, sicher kein Klumpert wie jenes, das wir in den Urlaub mitnahmen. Dieses Ueberspannungssteckdosenmodell Modell inkl. Kindersicherungs- funktion ist zusaetzlich als Double fuer Euro-Stecker und ebenso fuer schutzsolierte Stecker geeignet.
Z.B. von Safetronic:
Auszug aus der Packungsbeilage (ja, die hab' ich mitgehen lassen ;] ):
| Zum Schutz von TV-, Hifi-, Video-, PC- und anderen Elektrogeraeten vor | athmosphaerischen Einwirkungen (Ferneinschlaege - Wanderwellen), Indu- | ktionen, induktiven und kapazitiven Spitzen und statischen Aufladungen. | | Auftretende Ueberspannungsimpulse werden durch zwei temperaturueberwachte | Varistoren und eine Funkenstrecken begrenzt. Wird der Geraeteschutzueber- | spannungsfilter durch einen Ueberspannungsimpuls beschaedigt, zeigt dies | die optische Ausfallanzeige an. Die Netzspannung bleibt erhalten, die | angeschlossenen Geraete bleiben in Betrieb. | | Nach Austausch des Steckers (Typ 1728) ist der Ueberspannungsschutz wieder | gewaehrleistet.
Dazu habe ich noch Fragen. Bin dankbar, wenn sich jemand kurz die Zeit nimmt, mich aufzuklaeren:
1.) Ist dieses Steckdosengeraet im Falle jenes Notebooks geeignet, da es vor statischen Aufladungen schuetzt? Bzw. sind statische Aufladungen jene Spannung, die sich mit der Zeit physisch am Geraet bemerkbar machen, sofern sie in ausreichendem Maße austreten und nicht ent- sprechend geschuetzt/abgeleitet werden? P.S. bin uebrigens nicht der Einzige, dem dies insbes. am Rand (den Anschlussstellen) des Notebooks ueberaus deutlich auffiel, by the way.
2.) Wird das Geraet als Ganzes dadurch vor Stromspannungslecks gesichert oder ist dies speziell auf die Steckdose (und evtl. Kabel) begrenzt?
Ist ein solches Ueberspannungs-Schutz-Steckdosen-Geraet (z.B. 3-5fach) in Anbetracht der von mir ehemals bereits geschilderten Stromleckprobleme rentabel und als geeignete Abhilfe zu bezeichnen?
Oder aber genuegt eine gewoehnliche Steckdose vollkommen, wie wir sie bereits zuhauf besitzen und einfach nur die alte 8-fach Steckdose auf die Muellkippe befoerdern?
Roy I. Kobrinsky
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hat jemand vielleicht ein datenblatt fur die futuba anzeigeröhre 9-ct-02 philipp
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Roy I. Kobrinsky wrote:

Sprüht es auch Funken? Raucht es? Hast Du Probleme, die Finger zu lösen, wenn Du es angefasst hast? ;-)
Das Netzteil könnte defekt sein. Lass es überprüfen. Vielleicht ist der Schutzleiter innen lose, wackelig. Oder das Kabel defekt.
Falls es nicht defekt ist: eines der kribbelnden Teile mit einem geerdeten Metallteil per Kabel verbinden (Heizung,Wasserleitung)
Oder ein anderes Netzteil nehmen. Solche Effekte sind zwar nicht ungewöhnlich, aber normalerweise nur ganz schwach spürbar, wenn man eloxierte Aluflächen leicht berührt.
peter
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Peter Heckert

So krass ist es (noch) nicht.

Moeglicherweise. Ich werde vorerst die anderen Antworten abwarten.

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Du meinst ich solle das Notebook mit einem gewoehnliches Kabel an unseren alten Oelofen fesseln? ;] Gibt es dazu eine Alternative?

Du musst bedenken, dass ich taeglich mehrere Stunden an dem Geraet verbrachte und zwar nicht im Netz gesurft, sondern gearbeitet, die Haende stets an der Tastatur, da macht sich ein evtl. Leck mit der Zeit schon bemerkbar. Was auf Dauer sicher nicht gesund sein kann.
Roy I. Kobrinsky
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snipped-for-privacy@gmx.net (Roy I. Kobrinsky) wrote in message

Das hier schon öfter beschriebene Kribbeln mag vielleicht etwas unangenehm sein, ist aber normalerweise nicht schädlich, auch nicht bei stundenlangen Arbeiten und auch nicht für Kinder! Ausserdem berührt man beim normalen Arbeiten ja wohl hauptsächlich die Tastatur und die Maus. Diese Teile sind ja wohl immer aus Kunst- stoff und können deshalb den beschriebenen Ableitstrom nicht übertragen. Falls Du da trotzdem ein Kribbeln verspürst, muss dieses eine andere (körperliche) Ursache haben, und ist nicht dem Notebook anzulasten. Gruss Harald PS: Falls Du den Begriff "Troll" noch nicht kennst, damit ist ein Mensch gemeint, der bewusst völlig unsinnige Fragen in NG´s stellt, nur um die Poster irgendwie herauszufordern. Ob Du zu dieser Gruppe Mensch gehörst, kann ich aus Deinen bisherigen Beiträgen nicht sicher feststellen.
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Roy I. Kobrinsky wrote:

Zwei Möglichkeiten: 1. Stark vibrierende Festplatte. Ich hatte auch mal eine Festpklatte mit starker Unwucht. Kann bei ständigem Kontakt (insbesondere mit Gelenken) in der Tat zu Gefühlsstörungen führen, und bei längerer Einwirkung sogar zu dauerhaften neurologishcen Schäden. Bekannt als Berufs- krankheit bei Kraftfahrern. (Kommt heute kaum noch vor).
2. Ableitströme vom Netzteil. Die dürfen bis zu 4 mA betragen. Verursacht werden sie im wesentlichen durch die Filterkondensatoren. Sollte aber bei korrektem Schutzleiter in der Steckdose nicht zu spüren sein. Es könnte natürlich ein Defekt im Netzteil sein. Auch das hatte ich schonmal, da kann man an allen Metallteilen ein deutliches Kribbeln spüren. Sowas ist aber leicht zu überprüfen. Einfach einen Phasenprüfer (jeder Baumarkt hat sowas) in die Hand nehmen und mit der Spitze an den Notebook tippen. Leuchtet die Glimmlampe, dann ist was faul. Dann viel Spaß mit dem bekannt guten Gericom Service.
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Erik Hermann:

Nun, diese Festplatte hat in der Tat eine enorme Unwucht. Arbeite inzwischen wieder an einem meiner beiden regulären Notebooks - seitdem ist wieder alles beim alten. Das Geroell, insbesondere wenn die neue Kiste hochfuhr bzw. auch waehrend des Betriebes ist vergleichsmaeßig eine Frechheit.

Super, werde ich checken sobald ich wieder mehr Zeit habe. Hatten frueher ein Geraet im Haus, allerdings spezialisiert auf Elektrosmog-Messungen.
Roy I. Kobrinsky
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