Monopolare HGÜ

Hallo Leute,
wenn ich mir das Beispiel ansehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Baltic_Cable#Prinzip
was mich wundert, wenn man solche Leistungen durch
das Erdreich oder das Meerwasser schickt, dass da keine starken Verluste durch Elektrolyse der Mineralien bzw. des Seewassers auftreten.
Bei "normalen" Drehstromnetzen kann ich mir die Erdung des Neutralleiters eher vorstellen; da fließt nur ein relativer geringer Strom (im Idealfall sind alle 3 Phasen gleich stark belastet)
GrĂŒĂŸe Franz
--
Franz Bachler
E-Mail: fraba (at) gmx.at
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Franz Bachler schrieb:

Hallo,
tja, fĂŒr die Elektrolyse ist nicht die transportierte Leistung maßgeblich, sondern der fliessende Strom durch die Elektroden und der ist wegen der hohen Spannung gar nicht so groß. Der Spannungsabfall fĂŒr die Elektrolyse ist verglichen mit der Betriebsspannung ziemlich klein, daher ist auch die dadurch verlorene Leistung klein. Die Übertragungsleistung ist 600 MW, der Strom dabei nur 1340 A, da fĂŒr die Elektrolyse nur einige Volt benötigt werden ist die dabei verlorene Leistung nur einige kW, weit weniger als ein Prozent.
Bye
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Am 06.07.2012 13:20, schrieb Franz Bachler:

Die ca. 3V machen da nichts aus.
Gruß Dieter
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Franz Bachler schrieb:

Hallo,
laut http://www.balticcable.com/pdf/cable.pdf ist das Seekabel 231 km lang bei 1300 mm^2 Querschnitt, das ergibt 3,1 Ohm Widerstand. Bei 1335 A ergibt das 5,5 MW ohmsche Verluste im Kabel, bei ĂŒbertragenen 600 MW sind das nur 0,75 %. Die paar kW fĂŒr die Elektrolyse sind da völlig vernachlĂ€ssigbar. Fragt sich wie groß der Spannungsabfall zwischen den Elektroden im Seewasser ist und damit auch der Leistungsverlust im RĂŒckleiter. Man wird durch genĂŒgend grosse ElektrodenflĂ€chen fĂŒr einen akzeptabel niedrigen Widerstand gesorgt haben. Die eine ist ein Kupferring mit 1000 m Radius, die andere Titannetze mit 800 m^2 FlĂ€che.
Bye
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Am 06.07.2012 14:22, schrieb Uwe Hercksen:

Was geschieht eigentlich mit den Eletrolyseprodukten, an der einen Seite dĂŒrfte nennenswert Chlor entstehen, an der anderen Hydroxide. Chloralkalielektrolyse ist ein eintrĂ€gliches BetĂ€tigungsfeld, also kann ich mir nicht vorstellen, dass hier einfach das Chlor und die Lauge im Meer/ in der AtmosphĂ€re bleiben. Ist irgendwie dafĂŒr gesorgt, dass beides der chemischen Industrie zugefĂŒhrt werden kann?
Viele GrĂŒĂŸe
Patrick
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Patrick Kibies schrieb:

Hallo,
wie möchtest Du denn bitte bei einem Kupferring mit 1 km Radius in der Ostsee dafĂŒr sorgen das freigesetztes Chlor aufgefangen wird?
Bye
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Am 06.07.2012 14:56, schrieb Uwe Hercksen:

Mit einer PVC-Haube (Dachrinnenartig?) mit 1 km Radius? Oder vielleicht mit Hilfe von Membranen oder Diaphragmen? Andererseits: Der Kreis hat ja einen wahnsinningen Umfang. Wahrscheinlich sind die erreichten Konzentration lachhaft, so dass sich das Chlor im Wasser löst und garnicht so recht blubbert.
viele GrĂŒĂŸe
Patrick
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Am 07.07.2012 13:07, schrieb Patrick Kibies:

http://de.wikipedia.org/wiki/Baltic_Cable#Umweltaspekte_der_im_Wasser_versenkten_Elektroden
Da blubbert garantiert nichts.
Gruß Dieter
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