U1 soll eine sinusförmige Wechselspannungsquelle sein, U2 eine Sägezahnförmige. Periodendauer, Amplitude und Nullphasenwinkel sind bekannt, sollen aber zwischen U1 und U2 unterschiedlich sein. R und C sind auch bekannt. Ich häng an dem Punkt, dass doch die Spannung in der Kapazität von dem Verlauf der Spannung der Quellen abhängt. Lässt sich der Strom in R zu einer Zeit t berechnen, wenn man die Quellen nicht zusammenfassen möchte? Gibts da ein allgemeines Verfahren wenn man mehr als nur zwei Quellen hat und Kapazitäten+Induktivitäten gemischt?
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H
Helmut Hullen
Hallo, Michael,
Du (m0rgu3) meintest am 29.04.05:
Zweipol-Verfahren:
---------------------| R |----------o | | | | U1 U2 | | | | --------------------------------------o
Dann kannst Du Leerlaufspannung (u1 + u2) sowie Innenwiderstand (R) bestimmen; Du hast also einen ganz primitiven Stromkreis (sobald auch der Kondensator angeschlossen ist).
Viele Grüße! Helmut
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Michael Hoffacker schrieb:
Das geht nicht - bei Parallelschaltung kann es nur eine einzige Spannung geben, also nicht zugleich sinus- und sägezahnförmig.
Gruß aus Bremen Ralf
M
Michael Hoffacker
Gerade dieses Zusammenfassen wollte ich eigentlich nicht haben.
J
Jürgen Spelter
Hallo Michael,
"Michael Hoffacker" schrieb im Newsbeitrag news:d4sumi$8ht$01$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Ja, kenne ich unter dem Namen Überlagerungsprinzip:
Nacheinander werden die Strom- und Spannungswerte mit je einer Spannungsquelle ermittelt und dann am gewünschten Ort addiert. Bei Gleichstrom klappt das wunderbar, bei deiner Aufgabe mußt Du unterschiedliche Wechselspannungen zeitrichtig addieren, das wird besonders bei unterschiedlichen Frequenzen schwierig...
Grüße
Jürgen
M
Michael Hoffacker
U1 und U2 sind doch Spannungsquellen, warum geht das dann so nicht?
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Michael Hoffacker schrieb:
Seit wann kann man Spannungsquellen sinnvoll parallelschalten? Weißt Du eigentlich, was eine Spannungsquelle ist? (Bitte kurze Definition und prinzipiellen Verlauf der Strom-Spannungs-Kennlinie einer Spannungsquelle in Worten angeben.)
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, "Jürgen Spelter" schrieb:
Hier nicht anwendbar.
Und für die Überlagerung muß man zur Ermittlung der Einzeleinflüsse der Quellen mit den übrigen Strom- und Spannungsquellen in dem vorligenden Netz jeweils was machen?
Gruß aus Bremen Ralf
H
Helmut Hullen
Hallo, Michael,
Du (m0rgu3) meintest am 29.04.05:
Dann musst Du die Elektrotechnik verlassen und ein anderes System erfinden.
Viele Grüße! Helmut
H
horst-d.winzler
Michael Hoffacker schrieb:
Vielleicht bringen dich ja folgende Überlegungen etwas weiter?
Zeichne dir den Verlauf von U1 und U2 mal übereinander auf. Die Daten hast du ja?
In deiner Darstellung ist der Innenwiderstand der jeweiligen Spannungsquelle "0" Ohm. Beachte, "0" ist weniger als 0,00.. ;-)
Immer dann, wenn eine Differenz zwischen den Spannungsquellen U1/U2 besteht, fließt ein unendlich großer Strom. Denn I=U(Differenz)/0 = unendlich ;-(
Deine Darstellung ist somit unsinnig. Sie würde aber dann Sinn machen, wenn es sich um Stromquellen handeln würde. Schau also nochmal nach.
R
Robert Probst
Hallo Helmut, könnte man nicht auch das Superpositionsprinzip (Überlagerungssatz) anwenden?
Wir haben da Einiges gemacht in den Grundlagen der ET, u.a. auch Kombination des Überlagerungssatzes mit der komplexen Rechnung...
MfG
H
Helmut Hullen
Hallo, Robert,
Du (ropr) meintest am 29.04.05:
Das Zweipolverfahren ist nur dann zulässig, wenn die Ströme und Spannungen superponiert werden dürfen. Etwas pingeliger: wenn u(t)=konst*i(t)
Es ist von den vielen Verfahren, die dieses Prinzip anwenden, mit Abstand das vielseitigste, eben weil es die Last erst mal abtrennt (die ja in diesem Fall das Superpositionsprinzip nicht erfüllt).
Viele Grüße! Helmut
H
horst-d.winzler
Helmut Hullen schrieb:
Hallo Helmut, wenn wie er schreibt, U1-U2 ungleich 0 ist, fließt ein Ausgleichstrom. Dieser ist bei deinem/seinem Beispiel unendlich. Entweder wird für jede Spannungsquelle ein Ri angegeben oder U1/U2 werden gleich durch Stromquellen ersetzt.
H
Helmut Hullen
Hallo, horst-d.winzler,
Du (horst.d.winzler) meintest am 29.04.05:
"Mirdochegal!" ... Die Aufgabe ist nicht sonderlich praxisgerecht ...
Viele Grüße! Helmut
M
Michael Hoffacker
Jo, das war auch keine Aufgabe sondern nur zur erklärung was ich eigentlich mein, mir is schon klar dass das ziemlich unvollständig ist.
M
Michael Hoffacker
| I_k |\ | \ ___\__ U_l
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Michael Hoffacker schrieb:
Falsch:
Richtig:
I ^ | | | | | _|_____|___ U | | U_0
Eine Spannungsquelle ist dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung stromunabhängig ist. Ohne Angabe von Innewiderständen der nicht-idealen (realen) Spannungsquellen ist die Aufgabe nämlich nicht lösbar.
Zum Superpositionsprinzip: Dabei werden alle (idealen) Spannungsquellen kurzgeschlossen und alle Stromquellen geöffnet und dann untersucht, welche Zustandsgrößen sich im Netz ergeben - das Endergebnis ist dann die Summe aller Einzelwerte für je eine Quelle.
Gruß aus Bremen Ralf
H
Helmut Sennewald
"Michael Hoffacker" schrieb im Newsbeitrag news:d4sumi$8ht$01$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Hallo MNichael, nachdem ich ein halbes Dutzend deiner Antworten gelesen habe ist mir jetzt klar, daß du zwei Spannungsquellen mit einem Innenwiderstand von Ri=Uk/Ik hast.
Der Anteil des von der sinusförmigen Stromquelle verursachten Stroms lässt sich, für den eingeschwungenen Zustand, noch relativ leicht berechnen. Das ist simple Wechselspannungsrechnung.
Bei der sägezahnförmigen Spannung musst du eine schwierige Differentialgleichung lösen. Wenn du dann noch zusätzlich mit Induktivitäten kommst, dann kannst du eine Formellösung gleich vergessen. Dann helfen nur noch numerische Verfahren. Dazu stellt man einen Satz von Differentialgleichungen auf die dann mit einem Rechner gelöst werden müssen. Alternativ könnte man die sägezahnförmige Spannung als Summe von "unendlich" vielen Sinussignalen darstellen.
Damit du mal eine Vorstellung vom zeitlichen Verlauf bekommst, nimmst du jetzt einfach mal (LT-)SPICE her. Da gibst du deine Schaltung genauso ein wie in deiner Skizze. Dann drückst du auf RUN. und schon siehst du deinen Stromverlauf über der Zeit.
Wenn du LTspice mal testen willst, dann helfe ich dir bei der Eingabe deiner ersten Schaltung und dem Simulationskommando. Da brauchst du dann wirklich nur RUN drücken.
Achtung, da braucht man natürlich Zahlenwerte für die Bauelemente und die Quellen. Diese Programme rechnen nicht mit Formeln sondern suchen iterativ Lösungen auf numerischem Weg.
Gruß Helmut
LTspice ist ein freier SPICE-Simulator mit graphischer Eingabe.
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Dazu gibt es dann noche eine englisch-sprachige internationale User Group.
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A
Andreas Rieger
Hallo Ralf, nimmst Du an, daß Deine Antworten, offensichlich Mail-Anhänge, lesbar sind? Ich kann das nicht lesen! Im Übrigen sind IMHO in NG's Dateianhänge höchst unüblich. Gruß aus Willich (o: andreas
H
horst-d.winzler
Helmut Hullen schrieb:
"Mirdochegal!" hamwa nich, kriegen wa auch nich rein. Wie wärs denn als Alternative mit !Mirdochsowasvonegal!"?
Die Aufgabe ist so, wie sie hier gestellt wurde, unsinnig.
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