Nichtgelbe Entladungslampe ohne Hg möglich?

Wegen dem Wirkungsgrad werden im Aussenbereich wenn wenig Schaltzyklen aber lange Betriebsdauer gefragt sind Natriumdampflampen empfohlen.
entweder Hochdruck (frĂŒher) oder Niederdruck (aktuell). Was macht man allerdings wenn man kein gelbes Licht haben will? Gibt es schon Lösungen ausser welchen mit Quecksilber?
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Ist das so? Ich kenne Niederdrucklampen nur an FußgĂ€ngerĂŒberwegen, wĂ€hrend meines Erachtens fĂŒr sonstige Bereiche immer noch das etwas ertrĂ€glichere Hochdrucklicht genommen wird.
Alleine schon wegen des Internationalem Torrorismus (TM). Stell dir eine Bombe unter einer Na-Dampf Niederdrucklampe vor - der arme Feuerwerker, der dann den blauen Draht sucht :-)

Biolumineszenz?
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Carsten Kreft wrote:

Schön wĂ€r's. Unsere Gemeinde hat sich vom zustĂ€ndigen Energieversorger mit reichlich von diesem Niederdruck-Natriumdampf-Kram eindecken lassen. Die vorhandenen Quecksilberdampflampen (Leuchtstoffröhren) wurden dann gĂ€nzlich durch neue Natriumdampflampen ersetzt. Offiziell wurde das ganze dann "Umstieg auf sparsames Gelblicht" genannt. Und genau so ist es nun auch. Die ganze Ortschaft nachts in ein fießes, funzelig wirkendes, ungemĂŒtliches Gelb gehĂŒllt... :-(
CU
Manuel
--
www.jetzt-abwaehlen.de WÀhlen gehen 2009! Ein Aufruf etwas zu Àndern.

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die
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Manuel Reimer schrieb:

Du warst noch nie im Großbritannien? Dort ist Na-Niederdruck die Standardbeleuchtung. Interessant wĂ€re eine Studie, die die Farbe der Straßenbeleuchtung mal mit der GewaltkriminalitĂ€t vergleicht. Oder mit irrationalem Autofahren, siehe Belgien.
^__^
Mit freundlichem Gruß
Jan
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Carsten Kreft wrote:

Liegt das daran dass da ausser Natrium noch Quecksilber dabei ist?

War sowas nicht in "the Abyss" oder wie der Film hieß?
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Es liegt am deutlich höheren Druck. Ich glaube, die Hersteller mischen auch teilw. ein bisschen andere Gase zu - ich meine, von Xenon Beimengungen gehört zu haben. Bin mir da aber nicht sicher. Dass bei höchsten DrĂŒcken ein breiteres Spektrum erzeugt wird, kannst Du Dir plastisch vorstellen: Wenn hocherregte Atome extrem dicht komprimiert werden, dann gibt es neben den normalen SprĂŒngen der Elektronen (wo dann bei Niederdruck nur zwei dicht beianderliegende Energieniveaus existieren) auch etliche ZusammenstĂ¶ĂŸe mit anderen Atomen, in deren Folge Quanten zufĂ€lliger WellenlĂ€ngen emittiert werden.

Ja, das war aber ein Knicklicht. Lief erst vor kurzem als Directors Cut, bin aber leider dabei in einer Werbepause eingeschlafen und erst bei "Geile Omas warten auf Dich"-Werbung aufgeschreckt. Der Film war da schon lange zu Ende. (Unglaublich, was da fĂŒr eine Werbung spĂ€t nachts lĂ€uft. Ist die Werbung soo billig oder rufen da wirklich genĂŒgend merkwĂŒrdig veranlagte Personen an???)
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Carsten Kreft schrieb:

Neinnein. Die Natriumatome geben weiterhin ihre charakterische WellenlĂ€nge ab. Diese HĂ€ngt nĂ€mlich ausschließlich vom Anregungszustand der ElektronenhĂŒlle ab, und dieser ist vom Druck (fast) unabhĂ€ngig.
Mit der Partikelnatur des Lichts kann man die Linienverbreiterung nicht erklÀren. Dazu braucht man die Wellennatur, in diesem Fall den Dopplereffekt. Die statistisch verteilte Eigengeschwindigkeit der Gasatome addiert sich auf die WellenlÀnge auf, dadurch werden die Linien "verschmiert".
Je höher der Druck, desto heißer wird das Gas, desto schneller bewegen sich die Gasatome und desto grĂ¶ĂŸer ist der Dopplereffekt.
Mit freundlichem Gruß
Jan
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Jan Kandziora schrieb:

...
Nein.
Diese HĂ€ngt nĂ€mlich ausschließlich vom Anregungszustand der

Nein.
Oje, Welle-Teilchen-Schwurbalismus. Wurde bereits vor 1930 zu Grabe getragen.

Huch?
Andersrum beinahe, trotzdem hier irrelevant.
Je heisser das GefÀss (synthetischer Saphir), desto höher der Druck des Natriums. Der Dopplereffekt trÀgt etwa zu 0.7 ppm * sqrt(T/M) der Frequenz bei, Masse in Gramm pro Mol. Bei Raumtemperatur also etwa 2.5ppm, mit normalen Spektrometern unsichtbar. Bei 700°C etwa 5ppm, mit normalen Spektrometern unsichtbar. Von Auge erst recht.
Mit der hohen Stosszahl nimmt auch die Lebensdauer der angeregten ZustÀnde ab, was nach Fourier ebenfalls eine Linienverbreiterung zur Folge hat. Auch dieser Effekt ist hier weit hinter dem Komma.
Mit höherem Druck, da hatten Vorposter schon recht, hat man es nicht mehr mit einzelnen Na-Atomen zu tun, Na_2 nimmt zu, Na_n in wechselnder Zusammensetzung kommt hinzu. Man nĂ€hert sich einem Zustand von "Na in Lösung" mit site-Verbreiterung. Dazu kommt, dass direkt an der GehĂ€usewand eher kĂŒhlerer Na-Dampf anliegt, der insbesondere die ungestörte Na-Linie absorbiert. Die typische "niederdruck"-Na-Linie fehlt bei den Hochdrucklampen, siehe Spektrum, siehe Selbstabsorption.
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf_Bombach schrieb:

Ah!
Mit freundlichem Gruß
Jan
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Alfred Weidlich schrieb:

Hallo,
bei den Hochdruck Natriumdampflampen ist doch auch Quecksilber mit drin. Aber gleich hoher Wirkungsgrad und weißes Licht wird schwierig wegen der Augenkurve.
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

Naja, das wĂŒrde zwar auch bei Niederdrucknatriumdampflampen gehen aber dann ist der Vorteil der Freiheit von Giftigen Schwermetallen dahin.
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Alfred Weidlich schrieb:

Möglich ist vieles, schau dir mal die Leutchtreklamen an, die arbeiten m.W ohne Hg. Weiterhin gibt es z.B Xenonlampen oder Schwefellampen, die meist aber wohl nicht fĂŒr allgemeine Beleuchtungszwecke eingesetzt werden weil zu teuer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwefellampe http://de.wikipedia.org/wiki/Xenon-Gasentladungslampe Oder auch Kohlebogenlampen kommen ohne aus. Kommt also immer auf den Anwendungszweck an.
Gruß Jan
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Jan Conrads wrote:

Welchen Wirkungsgrad haben Xenon Lampen? Und lassen die sich auch so bauen wie Leuchtstoffröhren vond er Form her, also keine Punktförmige Lichtquelle wie bei Scheinwerfern?
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Hallo, Alfred,
Du (shak) meintest am 14.10.08:

<http://www.heise.de/newsticker/Strassenlampen-in-LED-Technik--/meldung/117337
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen schrieb:

Klingen tut das immer wunderbar...
bye uwe
--
Skype: unscharfer_pfeffer ## ICQ: 453740861 ## www.pssg.de

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Alfred Weidlich schrieb:

Niederdruck nicht wirklich in *grossem* Masstab.

Quecksilber ist zum Starten IIRC immer mit drinnen. Bei Natrium Niederdruck vermutlich nicht, weiss ich nich genau. Jedenfalls leuchtet es da nicht ;o)
Die Effektivitaet kommt davon das so viel Gelb enthalten ist, da ist das Auge besonders Empfindlich. Die Radiometrischen Emissionen sind durchaus vergleichbar (bei verschiedenen Hochdrucktechnologien untereinander). Man braeuchte ein grundlegend neues Prinzip...
...wie die LED, die dafuer andere prinzipielle Probleme hat (z.B. geringeres Waermegefaelle zur Umgebung) die noch heisse diskussionen erzeugen.
Mit anderen Worten: im Augenblick nicht ;o)
bye uwe
--
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Uwe 'hammernocker' Roßberg schrieb:

Von der Farbe und der Preisliste her tippe ich auf Argon. Das ist auch in den Leuchtstofflampen nebst dem Quecksilber drin, zum Starten.

Naja, bei GrĂŒn wĂ€re das Auge noch empfindlicher, aber das nervt noch mehr. Beim Natrium hĂ€tte ich jetzt eher gesagt, dass die Resonanzlinie eben im gelben liegt, und nicht im fernen UV wie bei Quecksilber. Die Leuchtstofflampen mĂŒssen das UV ja erst wieder in sichtbares Licht umwandeln, die Energiedifferenz wird verheizt. Von UV nach GrĂŒn ist das ja etwa ein Faktor 2. (Insiderwitz fĂŒr Spektroskopiker: Die stĂ€rkste Hg-Linie im Sichtbaren liegt bei 508 nm).

OLED. Insbesondere die "konstruktiv bedingte Lebensdauer" dĂŒrfte fĂŒr die Industrie interessant sein.
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach schreibt:

Na-Niederdruck-Lampen kommen ohne Quecksilber aus.

Es wird wohl ein sog. Penning-Gemisch (99% Neon, 1% Argon) genutzt:
<http://www.lamptech.co.uk/Documents/SO3%20Discharge.htm <http://www.lamptech.co.uk/Documents/SO9%20Linear.htm Fig. 24 <http://en.wikipedia.org/wiki/Penning_mixture
Christian.
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Christian Koch schrieb:

Danke, endlich mal informatives Material!
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mfg Rolf Bombach

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