das Gehäuse des nichtkaputten Gerätes ist mit dem Schutzleiter verbunden.
Die Annahme, daß am Schutzleiter keine "Spannung gegen Erde anliegt", ist dann falsch, wenn ein anderes, kaputtes Gerät einen "Erdschluß" hat und aus irgendwelchen Gründen (noch) nicht vom Netz getrennt wird.
Es liegt am "Innenwiderstand" des Schutzleiters "bis zur Erde".
Die Spannung "gegen Erde" am gemeinsamen Schutzleiter kann in so einem Fehlerfall leicht weit über 50V sein.
Dann sind ALLE geschützen Geräte, die am Schutzleiter hängen, selber zu gefährlichen Geräten geworden. Dazu gehört nicht nur der sprichwörtliche Fön sondern auch die Antenne am Radio und der ganze Kram am Computer...
Die Spannung am Schutzleiter gegen Erde ist aber auch nur ein paar Millisekunden lang "hoch", bis der FI-Schalter ausge- löst hat. Das reicht, um Geräte zu zertöppern.
Gl
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Rolf_Bombach
Horst-D.Winzler schrieb:
Dann gibt es noch die Variante Swissair. Landen irgendwo in Afrika, allerdings gab es dort auf dem Flugplatz keinen Kompressor, um die Triebwerke der Coronado wieder starten zu können.
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Rolf_Bombach
Klaus Butzmann schrieb:
Da kenne ich den einen oder anderen Ing im Hochschulbereich, der mir die Frage nach dem Zeitpunkt der Pensionierung mit "zwei Jahre, drei Monate, vier Tage und zwei Stunden" ohne Verzögerung beantworten konnte, da er eine Count- Down-Uhr gebastelt hatte.
C
Carsten Kreft
Hoppla, da müssen wir erstmal klären, was genau damit gemeint wird. Das Wörtchen "Nullleiter" war mal die Bezeichnung für den PEN, wird aber heute gerne (und falsch) für den Neutralleiter benutzt.
Wenn der Neutralleiter im Drehstromnetz unterbrochen wird, dann liegen die angeschlossenen Geräte nicht mehr zwischen einem Außenleiter und dem N, sondern es bilden sich Reihenschaltungen aus den Verbrauchern zwischen zwei Außenleitern. Beispiel: Eine Glühlampe mit 25W hängt zwischen L1 und N, eine andere mit 500W zwischen L2 und N, beide Lampen haben 230V. Wenn N untebrochen wird, hast Du eine Reihenschaltung beider Lampen an 400V. Nun hat die 25W Lampe etwa
2000Ohm, die 500W hat ca. 100Ohm. Es ergibt sich dann ein Gesmatwiderstand von 2100 Ohm an 400V. An der 500W Lampe fallen dann 19V ab, die 25W Lampe wird mit den restlichen 381V beglückt - PENG. Nicht so dramtisch, aber wenn Du Dir vorstellst, was Dein Plasmafernseher an fast 400V macht, dann wird es ärgerlich.
Wenn im Leitungsnetz des Versorgers der N unterbrochen wird, passiert ganau das, was ich oben schrieb. Die leistungsärmsten Geräte bekommen Überspannungen bis fast 400V. Wenn das Leitungsnetz aber als TN ausgeführt ist, dann ist ja der PEN, der unterbrochen wird. Und der PEN ist in jedem Haus mit der Haupterdungsschiene verbunden - zumindest sollte er das. Dann hast Du einen Verbund von n Häusern, deren (Fundament-)Erder gemeinsam dafür sorgen, dass so gut wie nix passiert. Je weniger Häuser betroffen sind, desto gefährlicher wird es. Und wenn dann in diesen Häusern der Potenzialausgleich nicht vernünftig ausgeführt ist, dann wird es noch gefährlicher. Denn zusätzlich zur Problematik mit den Überspannungen kommt das Problem, dass diesen Anlagen dann der Schutzleiteranschluss fehlt. Somit liegen dann die Körper der Geräte auf dem selben Niveau, wie der Neutralleiter, das können zwischen 0 und 230V sein.
A
Ansgar Strickerschmidt
Am 18.01.2009, 17:47 Uhr, schrieb Rolf_Bombach :
Und dann? Afrikanische Lösung: 100 Mann antreten zum Kurbeln??
Ansgar
R
Rolf_Bombach
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
Also wenn schon, dann Pusten. IIRC wurde so ein Kompressor dann über hunderte von Kilometern herangekarrt. Das dauerte Tage...
H
Horst-D.Winzler
Rolf_Bombach schrieb:
Kapitalistische Version: Am Ort verschrotten und neues Flugzeug leasen.
--=20 mfg hdw
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