Re: Wechselrichter Einspeisung ins Hausnetz

Hallo,
> auf Grund des Stromausfalls in Amerika habe ich mir mir
> überlegt, ob man nicht einen Wechselrichter ans Auto
> anschließt, um kürzere Stromausfälle zu überbrücken.
> Die Umlaufpumpe der Gasheizung, die Mikrowelle (für Baby's
> Milch)
Die 500 bis teilw. >1kW für die uW würde ich nicht aus einer USV
bzw. einem Wechselrichter entnehmen, die 12V bekommst du mit den
Stromstärken kaum ein paar Meter vom Auto weg. Und die 4x bis 6x
Ah der Autobatterie halten auch nicht lange.
Für die Babymilch lieber einen kleinen Campingkocher und die
Flasche im Wasserbad, oder besser die natürliche Variante (immer
optimale Temperatur ;-)
Kann man diesen Strom einfach so in eine Steckdose einspeisen?
Davon muß man *dringenst* abraten. Es muß gewährleistet sein,
dass niemals Netz und Wechselrichter parallel geschaltet sind,
was denkt du wohlwas passiert, wenn die Netzspannung wiederkehrt
und dein Wechselrichter noch läuft? (Außerdem ist so eine
Stecker-Stecker Leitung min. grobe Fahrlässigkeit)
Muß man eventuell die Hauptsicherung herausdrehen, damit der
> Strom sich nicht verkrümelt?
Nein. Und als Trennmaßnahme unzureichend. Wenn man wirklich so
einen Wechselrichter einbauen will, muss eine geeignete
Umschalt/Trenneinrichtung dazwischen. Zwingend. Oder Stecker der
Geräte raus und mit einer (230V) Verlängerungsleitung an den
Wechselrichter.
An deiner Stelle würde ich eher mal über einen kleinen
Benzin-Stromerzeuger nachdenken, der kann wenigstens für ein paar
Stunden Dauerlasten von einigen 100W bis wenige KW abgeben (je
nach Ausführung). Für die Anschaltung gilt hier ebenfalls:
Niemals einfach parallel an eine Steckdose klemmen. Am besten du
beauftragst damit einen Elektromeister in deiner Nähe, oder
nimmst nur eine Verlängerungsleitung s.o.
BTW: ich habe "für alle Fälle" einen kleinen 650W
Benzin-Stromerzeuger, der auch für den Betrieb meiner Heizung
ausreichend ist (getestet).
HTH Thomas
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Thomas Einzel
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Martin Frenken schrieb:
Vergi=DF das SOFORT!
Kauf eine UPS (USB) wie es sie f=FCr PC's gibt, die kosten nicht mehr allzuviel, 120EUR oder so =E4hnlich. Da hast du zwar etwas =C4rger mit den Kaltger=E4testeckdosen, aber das l=E4=DFt sich ausbasteln.
Und daran h=E4ngst du NUR die Ger=E4tchen, die unbedingt weiterlaufen m=FCssen.
Babies Milch besser mit Gas statt Mikrowelle. Autobatterie unbedingt voll halten f=FCr den Notfall! Du glaubst es nicht, wie wenig kWh da drin sind.
Ich habe daran meine Telefonanlage geh=E4ngt (nicht wegen der Niagaraf=E4lle sondern wegen des FI-Schalters und wegen des Nachbarn, der manchmal den Dorf-Trafo =FCberlastet) und das Faxger=E4t.
Und f=FCr meine PC's habe ich eine USB-Anlage mit 1,5 kVA, da habe ich Zeit genug um alles niederzufahren. Die hat 750 Eier gekostet.
Aber ans Netz - die R=FCckspeisesteuerung, f =FC r c h t e r b a r !
Denk auch an ein Notstromaggregatchen, aber da geht es los mit den Enscheidungen: Diesel oder Benzin? Wechsel- oder Drehstrom? A- oder Synchron? Wie lang darf das Benzin/Diesel gelagert werden? Wo? Wohin mit dem Abgas in der Stadtwohnung? Und mit den DeziBel? Und dann noch die komplizierte Hausverkabelung...
Schick auf keinen Fall 230V ins Netz, wenn dort einer arbeitet!
MfG --=20 Franz Glaser MEG Glasau 3 A-4191 Vorderweissenbach
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Franz Glaser (Lx)
Martin Frenken schrieb:
Hallo,
nein so einfach geht das nicht. Der Wechselrichter soll nicht die Nachbarhäuser mitspeisen sonst hält er nicht lange durch oder seine Sicherung spricht an. Ausserdem ist Rückspeisen in ein ausgefallenes Netz aus gutem Grund verboten, die Elektriker die gerade den Fehler suchen und beheben wollen sollen durch solche für sie nicht vorhersehbaren und beeinflussbaren Rückspeisungen nicht zusätzlich gefährdet werden. Was passiert bei Spannungswiederkehr vom Netz, zerstört da die Netzspannung den Wechselrichter? Mindestens die Sicherungen brennen durch. Steckdosen sind durch die Bauweise nur zum Entnehmen von Energie vorgesehen, nicht zum Einspeisen.
Die Mikrowelle wirst Du auch mit einem am Auto angeschlossenen Wechselrichter nicht versorgen können, der Wechselrichter schafft je nach Typ so einige 10 bis einige 100 W, aber die Mikrowelle braucht gleich ein bis mehrere kW.
Lass die Finger davon, Deine Frage zeigt sehr deutlich das Du davon viel zu wenig verstehst.
Bye
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Uwe Hercksen
Franz Glaser (Lx) schrieb:
Hallo,
und da man bei einem Netzausfall immer damit rechnen muss das da einer arbeitet schicke niemals 230 V ins Netz!
Bye
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Uwe Hercksen
Immerhin wollte er ja den Hausanschluss unterbrechen.
Wird eigentlich ein Netz, an dem gearbeitet wird, nicht geerdet?
(Und der Op
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Michael Kauffmann
Michael Kauffmann schrieb:
Hallo,
wenn möglich schon. Wenn man aber in einem Erdkabel eine fehlerhafte Stelle durch Messung orten will ist Erden während der Messung nicht möglich.
Bye
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Uwe Hercksen
Uwe Hercksen schrieb:
Irgendwie - =E4hhhhh - hab' ich das auch so gemeint. Blo=DF nicht so ausdr=FCcken k=F6nnen :-(
MfG --=20 Franz Glaser MEG Glasau 3 A-4191 Vorderweissenbach
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Franz Glaser (Lx)
Martin Frenken schrieb:
Würd ich nicht machen. Entweder USV-Anlage zwischenschalten, bei den Geräten, die unbedingt Strom haben sollten bei uns (im Waldviertel,Niederösterreich) im Winter Heizungs-Umwälzpumpe, wg. Feststoff-Kessel b.z.w. Ofen. Ansonsten, wenn quasi fix installiert würd ich einen Umschalt-Schütz nehmen, der vom Netz versorgt wird. Wenn Netz ausfällt, fällt Schütz ab, und Spannung kommt von der USV. Aber normalerweise reichts, die wichtigsten Geräte direkt zu versorgen. Das lässt sich leichter dimensionieren, bez. Accugröße und Maximalleistung.
lg
Erich
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Erich Hofbauer
Hallo Ich bin autark, da ich über meine Photovoltaikanlage (2x 110W) zwei Akkus a 250Ah auflade an welchem ein 24V/230V~ 800W (94% Wirkungsgrad reiner Sinus) Wechselrichter angeschlossen ist dies reicht mir (vor allem bei diesem Wetter) um genügend Energie für Comuter, Licht, Bohrmaschine, Hifi Anlage und Lötkolben bereitzustellen. Ich habe mein Zimmer und meine Werkstatt vom normalen Stromnetz abgetrennt und direkt mit dem Wechselrichter verbunden. Da ich dadurch nirgendwo eine Anbindung ans öffentliche Netz habe kann ich auch mit ruhigem Gewissen bei einem Gewitter am PC weiterarbeiten. Die Hersteller von Wechselrichtern verbieten auch in Ihrer Bedienungsanleitung den Umrichter direkt mit dem Netz zu verbinden. Gruß Daniel
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Daniel
Daniel schrieb...
Ich dachte, da=DF sich Photovoltaikanlagen (wenn =FCberhaupt) nur rechnen,= =20 wenn der erzeugte Strom vollst=E4ndig ins Netz eingespeist wird und daf=FCr= =20 die hohe Verg=FCtung (40-50 ct/kWh?) kassiert wird. Den eigenen=20 Strombedarf deckt man zu den 'normalen' Kosten aus dem Netz.
- Heinz
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Heinz Saathoff
Hallo Heinz,
Aber nicht bei einem Jahresertrag von 100kWh. Das kostet ja schon fast die Zählermiete.
Siegfried
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Siegfried Schmidt
"Martin Frenken" schrieb im Newsbeitrag news:bicpo3$auq$07$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Wir sind hier nicht im Ami-Land !!!. Bei uns dauern Stromausfälle, wenn es Sie überhaupt noch gibt in der Regel nicht länger als 10 min.
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Jens Orf
Hallo Uwe, Root:= news: snipped-for-privacy@mew.uni-erlangen.de...
wie machen das denn die netzgekoppelten Photovoltaikanlagen? Wird dort die Verbindung zum Netz bei Netzausfall unterbrochen?
Ciao Michael
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Michael Dahms
Ja. Nicht nur weil jemand am Netz arbeiten könnte, sondern weil die Anlage nicht das ganze Netz versorgen kann, bzw. dieses so einen kleinen Widerstand hat, daß es praktisch ein Kurzschluss wäre. Auch richtige Kraftwerke trennen bei Ausfall des Netzes vom diesem, wie man kürzlich gesehen hat.
Michael Kauffmann
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Michael Kauffmann
Michael Kauffmann schrieb:
Hallo,
sie müssen eh Generatoren und Turbinen runterfahren wenn sie ihre Leistung nicht ans Netz abgeben können.
Bye
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Uwe Hercksen
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Heinz Saathoff schrieb:
Und Heiligabend war morgens auch halb Bremen stundenlang schwarz (Eis auf den Freileitungen).
Denkbar wär's. Erdkabel sind kunststoffisoliert - das Zeug kann so um die 80-90°C herum ab. _In_ der Erde werden sie natürlich nicht äußerlich gewärmt (liegen immerhin gut einen Meter tief). Aber da, wo sie rauskommen, kann vielleicht *zusätzlich* zur Stromwärme im Leiter noch die Sonne aud eine Leitung draufknallen, und wenn die Isolierung weich wird, krachts dann eben. Auch Schaltanlagen sind für 25°C Lufttemperatur ausgelegt, bei 10°C mehr können die dann schlappmachen. Ruf Enordia an und frag, was los war ...
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf Kusmierz
"Heinz Saathoff" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@news.arcor.de... Jens Orf schrieb...
Wir hatten vor 2 Wochen in meinem Bremer Stadtteil einen Stromausfall von ca. 2 Stunden (als ich Heimkam, gab's schon keinen Strom, und er war erst 1,5h später wieder da). In der Zeitung stand irgendwas von Problemen mit der Isolierung der Kabel des Mittelspannungsnetzes angesichts der hohen Temperaturen. Das Problem war über die Tage in insgesamt 3 Stadtteilen aufgetreten. Was ich mich frage: Wie hängen die Temperaturen und die Qualität der Isolierung zusammen. Vielleicht haben nur die Zeitungsleute was falsch verstanden?
- Heinz
Im Normalen Erdkabel (NYY) sind halt die einzelnen Adern mit PVC isoliert, der Außenmantel ebenfalls und PVC wird halt wich und schmilzt schliesslich bei hohen Temperaturen
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Jens Orf
Achso? Wir hatten in Wien wegen idiotischen Baggerführern und ähnlichen Widrigkeiten in den letzten paar Jahren mindestens zwei Stromausfälle mitten am Tag, von denen jeder ca. 4 Stunden gedauert hat, und vor ein paar Monaten hat es ein Miniblackout gegeben, das bei mir in der Schule auf einen Schlag sämtliche Computer abstürzen hat lassen, meine eigener Comp daheim hats nichtmal bemerkt, der hat offensichtlich bessere Kondensatoren im Netzteil. Aber unsere Lateinlehrerin hat fast an schwarze Magie geglaubt wie auf einen Schlag der ganze EDV-Saal über den Jordan gegangen ist... Und am Land wird hierzulande für Leitungsarbeiten schonmal recht skrupellos tageweise der Saft abgedreht. Und dort gibts oft kein Gas, nur Elektroherde, die Leute kommen erst langsam drauf, daß Holzherde als Notmaßnahme da immer noch ganz sinnvoll sind.
lg Ragnar
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Ragnar
Ungefähr so wars dort auch. Da haben uns die Hausbesitzer in der Früh oder am Abend vorher gesagt, daß der Strom abgedreht wird, dann haben sie das Notstromaggregat an den Traktor gehängt und damit ihre gesamte Hauselektrik versorgt (massiver 380V-Generator). Für die Ferienwohnung ist irgendwie kein Saft mehr übergeblieben, die Lampen haben nur mehr schwach geglüht und die Kühltruhe war auch weg. Hat einen Arbeitstag gedauert, länger nicht, das stimmt schon. Habe ich mich etwas unklar ausgedrückt. Aber das war auch schon nett genug.
lg Ragnar
Reply to
Ragnar
Ragnar schrieb:
Dieses "irgendwie" m=FC=DFte eigentlich ein Elektrikerlehrling aus dem 1. Lehrjahr Berufsschule schon verstehen. Wenn es seine Berufsschullehrer verstanden h=E4tten. Es geht um nix sonst als um Spannungsteilerfragen, um den ber=FCchtigten und immer wieder vergessenen _Innenwiderstand_ des Netzes. Der auch bei Generatoren wirksam wird.
Bei mir im Heimatnest hammse gerade eine Windturbine auf- gestellt und wollen noch 8 St=FCck dazu aufstellen. Sie kriegen blo=DF die Energie nicht ins Netz, ohne bei uns in der Umgebung eine enorme =DCberspannung zu erzeugen. Die Vermaschung auf dem Land ist halt d=FCnndr=E4htig in der Mittelpannungsebene und eine Hochspannungsebene hamma gar nicht.
DAS hat den Biologie- und Religionslehrern niemand erkl=E4rt, die sich aus lauter gr=FCner Begeisterung an dem Projekt mit Aktien beteiligt haben. Die rechnen heute noch in "durchschnitt- lichen Haushalten" und "CO2-Ersparnis" - Kategorien :-(
MfG --=20 Franz Glaser MEG Glasau 3 A-4191 Vorderweissenbach
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snipped-for-privacy@eunet.at +43-7219-7035-0 Fax: -4 mobil: +43-664-2225893
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Franz Glaser (Lx)

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