Redundante Versorgung von Haustechnik

Oct 13, 2024 Last reply: 1 year ago 64 Replies

Autsch!

im RZ hat man so kleine Kästen im Tetrapak-Format, wo die drei NH-Einsätze im Deckel sind, und man beim Öffnen alle drei gleichzeitig trennt und verbindet. Ich hatte erwartet, dass sich unter der großen KLappe des HAK genau sowas verbirgt. Tut es aber nicht.

Grüße Marc

Das steckt ein Schaltnetzteil locker weg.

KNX hat sekundärseitig irgendwas bei 28V DC 600 mA, der Hausserver 12V und irgendwas bei 1A oder so.

Grüße Marc

Dann müsste ich das ganze Netzteil selbst bauen. Nicht realistisch.

Grüße Marc

Warum? Dessen Netzspannungseingang frißt auch gleichgerichtete Gleichspannung. Die willst Du natürlich nicht verdoppeln, also ist das einfachste wohl dreiphasige Halbwellengleichrichtung. Damit es auch geht, wenn nur eine Phase übrigbleibt am besten ein weiterer Elko und etwas Schutz vor Einschaltspitzen.

Bei 400 V? Nein, das ist mir zu heiß. Wäre das sinnvoll und unter Einhaltung der Bestimmungen möglich, würde es das doch schon geben.

Grüße Marc

Was ist jetzt eigentlich mit meinem Vorschlag?

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? Oder aus irgendeinem Grund nicht das passende?

mfg Jochen

6 Dioden für 3 Phasen kann man auch hinter drei gleichen Wechselspannungs-trafos nutzen - die du nur richtig auf/ver-schalten mußt. Bringt dann IMO auch eine höhere Frequenz der restwelligkeit für den fall das 50 oder 100Hz irgendwo resonant wären.

Aber die Lasten die du im anderen Post angegeben hast sind m.E. sowieso Pippifax. Jedenfalls gegenüber Ringkerntrafos mit 120 VA wie ein Vorschlag war.

Bye/ /Kay

Marc Haber, 2024-10-13 17:30:

Das verlinkte Produkt von Jochen Pawletta (

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, DEWIN automatischer Transferschalter G2R 63A DIN-Schiene ATS) ist keine Lösung?

Axel Berger, 2024-10-13 18:58:

Ich auch nicht - auch wenn meine Erinnerung dazu nur etwa 40 Jahre zurückreicht.

Wieso? Mit halbwellig, also minus oder plus (je nach Geschmack) fest auf null, sieht Dein Netzteil bis auf die geringere Welligkeit bei dreiphasig dasselbe wie bei einphasig und genau das, wofür es ab Werk ausgelegt war.

Klar. Lächerliche Last. Aber wichtige, lächerliche Last.

Grüße Marc

--

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Am 14.10.24 um 14:33 schrieb Arno Welzel:

Hier ähnlich lang und es kam vor. Selten bei uns im Haus und beruflich ebenso selten bei anderen Häusern. Und da waren Meist Arbeiten an der Anlage der Grund. Das war anfangs noch kritischer weil Panzerkasten und Zähler beide verplompt sind und zum Wechsel jemand vom Versorger kommen mußte. Mitten in der Nacht kommt der aber nicht oder nur gegen Extras und teilweise gab es hier niemanden. Der Wechsel konnte also statt Stunden auch mal Tage brauchen.

Bye/ /Kay

Weil Wumms und Knall?

Grüße Marc

Hast Du versucht, die vorgeschlagene Lösung zu verstehen? Da knallt nichts. Das einzige Caveat, das mir noch einfällt, ist die PFC des Netzteils. Weil ich nicht weiß, wie die genau arbeitet, weiß ich auch nicht, wie gut sie mit Gleichspannungsspeisung zurechtkommt.

Kay Martinen, 2024-10-14 18:35:

Ja, ich erinner mich jetzt auch gerade an den einzigen Fall dieser Art in meinem Laben irgendwann in den frühen 1990ern - da wurde beim Bohren in eine Wohungswand eine Drehstromleitung getroffen mit der Folge, dass eine der "Panzersicherungen" im Keller ausgelöst hat. Die Sicherung konnte nur durch den Stromversorger repariert werden.

Und ja - die Regel, wo Leitungen liegen dürfen und wo man deshalb mutmasslich gefahrlos bohren darf, wurde beachtet. Leider lag die Leitung einfach schräg in der Wand und nicht über oder neben einer Dose/Schalter.

Du meintest so was hier oder?

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Und dort dann M3U. Ich kenne eigentlich nur B6U und meine das müsste auch Sekundärseitig funktionieren, dann eben mit 3 gleichen (kleinen) Trafos. Bei den "Leistungen" um die's geht ist das aber schon etwas Overkill.

Äh, willst du einem Schaltnetzteil (weil: mit PFC) Gleichspannung am Netzeingang geben? Da wäre ich auch skeptisch. War auch nie mein Gedanke gewesen.

Bye/ /Kay

Ja genau, was sonst.

Klar. Klassisch ist das erste Bauelement direkt hinter den Eingangsklemmen der Gleichrichter. Das war Gleichspannung nie ein Problem. Vom PFC weiß ich, welchen Zweck er erfüllt, aber nicht, was er enthält und wie er aufgebaut ist. Ich erwarte auch damit kein Problem mit Gleichspannung, aber ich weiß es halt nicht.

Hab ich schon mal gesehen - in einem Katalog für E-Material. Von solchen Trennern gibt es einige Varianten die aber m.E. allesamt das Ziel Vereinfachung, Sicherheit und Platzsparen haben. Letzteres um höhere Packungsdichte zu erreichen z.b.

:-)

Dessen Form und Ausrüstung wird wohl vom Netzbetreiber vorgegeben. Da ist Platz sparen eher kein Ziel. Eher ein Stabiles Gehäuse, ggf. auf Überflutungsdicht und Plombierbarkeit. Gegen Stromdiebe z.b.

Außerdem würden sich sowohl die Bewohner als auch der Monteur wohl schön "bedanken" wenn beim Ausfall einer NH (Deine Eingangs-these!) im HA zum wechseln gleich das gesamte Haus und ggf. alle Mietparteien stromlos geschaltet werden *müssten*.

Denn das ist die direkte Folge von 3 Elementen in einem Deckel der zugleich als Trenner dient, es reißt immer alle drei raus.

Es gibt sonderformen von Trennern die einzelne Phasen abschalten können. Die sind dann aber nicht nur teurer sondern auch anders gebaut.

Und oft sind's dann auch Last-trenner die noch massiver sind (ggf. mit Löschkammern, Isolation). Bei einem "Nur Trenner" soll man nicht unter Last schalten...

Die Story mit der Schraubsicherung im HA ist so ein Ding wo man beim rein/raus drehen ggf. ordentliches Gebritzel fabrizieren kann. Auch nicht gut für den Kontaktwiederstand.

Bye/ /Kay

...

Es gibt auch Hutschienennetzteile (ich setze so etwas von Phoenix Contact ein), die man bei gleich eingestellter Ausgangsspannung sekundärseitig parallel schalten kann.

Das sit vom Hersteller u.a. zur Leistungserhöhung, aber uach zur Redundanz gedacht.

2 Netzteile an 2 verschiedene Außenleiter (oder 3 an alle 3 Außenleiter) und man hat eine Spannungsversorgung, bei der ein oder zwei Außenleiter ausfallen können. Ganz ohne Basteln.

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aus der Anleitung von einem KNX Netzteil
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geht nur mit zeilenlangen irgendwas hintendran)

Downloads > Datenblatt > Seite 23 "...

11.1 Redundanzbetrieb Redundante Schaltungen eignen sich zur DC-Versorgung von Anlagen und Anlagenteilen, die besonders hohe Anfor- derungen an die Betriebssicherheit stellen. Wenn die DC- Lastversorgung mit einer 1+1-Redundanz erfolgen soll, ist der Einsatz von typen- und leistungsgleichen Busspan- nungsversorgungen mit identischer Konfiguration erforder- lich. Im Fehlerfall muss sichergestellt sein, dass eine einzelne Busspannungsversorgung die gesamte benötigte Aus- gangsleistung der zu versorgenden DC-Last bereitstellen kann. Somit wird die, für den Normalbetrieb erforderliche Ausgangsleistung durch zwei ausgangsseitig parallelge- schaltete Busspannungsversorgungen bereitgestellt. Im Normalbetrieb wird dann jede Busspannungsversorgung zu 50 % belastet. Bild 21 Prinzipdarstellung, 1+1-Redundanz ..."

Ich nutze solche Netzteile wie

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Leistungserhöhung, könnte man auch Außenleiter redundant anschließen.

Am 15.10.24 um 19:19 schrieb Thomas Einzel:

Sind die dafür speziell ausgerüstet? Ich vermute Dioden am jeweiligen Ausgang damit nicht ein (ausgefallenes) Netzteil das andere belastet.

Das dürfte wohl genau das sein was Marc suchte oder bräuchte. Kein Transfer-switch o.a. gebastel, einfach zwei gleiche Netzteile und fertig.

Und das gleiche dann noch mal für den Server. Oder schlicht mit einem DC/DC Wandler von der KNX-Spannung auf den 12V Eingang des Servers. Kämen halt 12 Watt dazu. Bliebe der Wandler als Single Point of Failure übrig.

Aber da reicht vielleicht einfach ein Cold spare. Wenn der HA-Server aus ist und die Aktoren nicht mehr schalten, KNX selbst aber weiter läuft sollte sich der Fehler leicht finden und beheben lassen oder?

Bye/ /Kay

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