RĂŒckwĂ€rtslaufender StromzĂ€hler

Hallo, unter diesem Schlagwort findet man viele BeitrÀge im Web, aber meine Frage konnte ich nicht beantworten.
Der Fall: es handelt sich um einen StromzĂ€hler in einem GartengrundstĂŒck mit
HĂŒtte. Pro Jahr wurden ca. 40 kWh Verbrauch abgelesen. In 2009 wurde das GrundstĂŒck nicht benutzt. Alle Sicherungen waren aus. Als wir jetzt den ZĂ€hler abgelesen haben, war der ZĂ€hlerstand 50 kWh niedriger als im Vorjahr. Schließt man einen Verbraucher an, lĂ€uft der ZĂ€hler in Pfeilrichtung, alo richtig. Schaltet man alles ab, dreht sich die Scheibe ganz langsam in umgekehrter Richtung. So erklĂ€re ich mir den negativen Verbrauch.
Frage 1: woher kommt das PhÀnomen? Frage 2: wie erklÀre ich das den Stadtwerken, wenn der ZÀhlerstand niediger als vor einem Jahr ist?
Ich bin gespannt auf Eure Antworten.
GrĂŒĂŸe Hans
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On Sat, 14 Nov 2009 19:32:01 +0100, Hans Winklmaier wrote:

ErklĂ€re ihnen, dein Erdkabel wĂŒrde am verzinkten TerrassengelĂ€nder hĂ€ngen und der Zitronenbaum hĂ€tte diesen Sommer so reich FrĂŒchte getragen, dass die abgefallen FrĂŒchte ĂŒber Kabel und Zink ein Lokalelement gebildet hĂ€tten, dass du das Netz mit deinem Strom gespeist hĂ€ttest. Frage vorsichtig nach, ob sie dir das nach EEG rĂŒckwirkend vergĂŒten könnten.
Schönen Gruß Martin
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Martin Trautmann wrote:

Hallo,
das ist dann aber Gleichstrom und das zÀhlt nicht.
Gruß
Manfred
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Martin Trautmann wrote:

Und ĂŒberleg dir vorher eine gute ErklĂ€rung dafĂŒr, daß die Zitronen-Zink- Kupfer-Zelle 50-Hz-Drehstrom erzeugt ...
vG
--
"80 Prozent der Deutschen sind fĂŒr Mindestlohn und gegen den
Afghanistaneinsatz. Aber nur 14 Prozent wÀhlen die Partei, die das so sieht
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On Sat, 14 Nov 2009 22:33:19 +0100, Volker Gringmuth wrote:

Der Vorschlag ist so absurd, dass nicht nur Gleichstrom vs. Wechselstrom ein Problem wÀre.
Woher du weisst, dass in der GartenhĂŒtte ein Drehstromanschluss statt eines Wechselstromanschlusses vorliegt, ist mir unbekannt. Sehe ich mir allerdings an, welchen Stromverbrauch ein ordentlicher GartenhĂ€cksler hat, dann wĂ€re ein Drehstromanschluss sicher nicht verkehrt - wie weit die GebĂŒhren der AnschlĂŒsse und ZĂ€hler sich unterscheiden, hĂ€ngt vom örtlichen Anbieter ab.
Typische ZĂ€hler sollten alle eine RĂŒcklaufsperre haben. So lange der Fragesteller nicht etwas ĂŒber Modell und Alter verrĂ€t, kann man nur vermuten.
Schönen Gruß Martin
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Hans Winklmaier wrote:

Hallo,
ist in (auf) der HĂŒtte eine Fotovoltaik-Anlage?
So ein ZĂ€hler (Ferraris-ZĂ€hler) sollte eine RĂŒcklaufsperre enthalten. Es gibt aber auch GerĂ€te, die auch rĂŒckwĂ€rts zĂ€hlen, wenn Energie ins Netz eingespeist wird.
Hier http://de.wikipedia.org/wiki/Ferraris-Z%C3%A4hler wird das erklÀrt.
Gruß
Manfred
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Hans Winklmaier schrieb:

ZĂ€hler ist nicht richtig justiert.

Gar nicht, ist doch deren Problem.
Gruß Dieter
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Pass nur auf, dass sie nicht den Strom fĂŒr eine Umrundung total verrechnen wollen!
Mein Elektrotechnik-Lehrer selig pflegte anno domini die Geschichte zu erzĂ€hlen, wie da einer auf dem Dachboden ein paar LeistungswiderstĂ€nde zusammengeschaltet gehabt hĂ€tte, just mit jener Leistung abzĂŒglich des normalen Hausgebrauchs, dass der ZĂ€hler einmal die Runde machte plus ein paar kWh[1]. Seine Rechnung wĂ€re dann jeweils klein gewesen und warm wĂ€rs ja auch noch gratis geworden. Dumm nur, dass wegen einem Stromausfall der ZĂ€hler dann mal die Runde nicht geschafft hĂ€tte.
Und wenns nicht wahr ist, dann wars wenigstens gut erzÀhlt.
Felix
[1] Hat leider nie jemand nachgefragt, wieviele Stellen der ZĂ€hler denn gehabt hatte.
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Felix Holdener schrieb:

Wo sich der RĂŒckwĂ€rtslauf leicht beweisen lĂ€sst?

Nur schade, dass die ZĂ€hler schon seit vielen Jahrzehnten ausreichend viele Stellen haben um das zu verhindern.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb...

5 Stellen, Überlauf alle 100.000 kWh. Erreicht man mit konstanter Leistung von 11,42 kW. Ist mit entsprechenden Wärmeerzeugern durchaus machbar. Dann ist nur noch zu hoffen, dass keine Zwischenablesung stattfindet ;-)
- Heinz
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Heinz Saathoff schrieb:

Solcherlei gabs als WechselstromzÀhler bis 10(40), also maximale ZÀhlervorsicherung 35A. Wenn du da 11kW zerren willst, wird die Sicherung dem schnell ein Ende bereiten.
Gruß Dieter
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On Wed, 18 Nov 2009 09:22:00 +0100, Heinz Saathoff

Wie wĂ€re es, die AnschlĂŒsse zu vertauschen? :)
Gruß, U.
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Ulrich G. Kliegis schrieb...

Dann müsste aber die Plombe entfernt werden, und das ist sicherlich nicht erlaubt, wenn's nicht sogar verboten ist :-)
- Heinz
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Felix Holdener schrieb:

Der Energieversorger wird sich schwertun, einen permanent hohen oder temporĂ€r noch höheren Energieverbrauch in einer GartenhĂŒtte nachweisen zu können.

Ich glaube nicht, dass jemand, der auf so eine Idee kommt,
* nicht wenigstens einmal im Jahr den ZĂ€hlerstand ĂŒberprĂŒft * bei Bedarf ein paar weitere WiderstĂ€nde anschließt * eine Anlage, die 11kW (oder gar 110kW) Dauerleistung verbrĂ€t, ein ganzes Jahr ohne Aufsicht betreibt * nicht ein einziges mal Probleme mit der AbwĂ€rme bekommt
Die Idee ist ja ganz nett, aber wenn dein Lehrer die Geschichte schon damals erzĂ€hlte, wo die Sprompreise noch nicht so hoch waren, dann dĂŒrften die Anschaffungskosten fĂŒr die Heiz- und LĂŒftungs- anlage den Wert des eingesparten Stroms deutlich ĂŒberschreiten. Eine Ersparnis fĂ€nde also erst im zweiten Jahr statt.
Wenn du lĂ€ngere Zeit einen Verbrauch hast, der unter der EinschĂ€tzung des Energieversorgers liegt, dann kommt irgendwann jemand unangekĂŒndigt raus und prĂŒft das. Da wird dann einfach vermutet, dass du den Strom vor dem ZĂ€hler abgreifst.
Gruß Christian
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FĂŒher waren die Strompreise viel höher. So hoch, das sich die Versorgen in jedem Dorf Ableser leisten konnten, die MONATLICH vorbeikamen und ablasen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, weil unsere Nachbarin so einen Nebenjob hatte. Sie ist um 1970 herum in Rente gegangen.
Das VerhĂ€ltnis Stompreis zu Einkommen war in den letzten rund 50 Jahren noch nie so billig fĂŒr den Strompreis.

Bei entsprechender Ausstattung (RĂ€umlichkeit, Fachausbildung) kein Problem.

Bei entsprechnder Dimensionierung (Dachboden, Heizungskeller o.Ă€.) kein wirkliches Problem.
--
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Hans Winklmaier schrieb:

Hi, ich wĂŒrde zuerst einmal auf einen Ablesefehler tippen. Die FerrariszĂ€hler, die ich kenne, besitzen eine RĂŒcklaufsperre. Es sei denn, du hast einen ZwischenzĂ€hler, nicht geeicht, in der HĂŒtte. Soweit ich mich erinnere, waren z.B. in Berlin einige Gartenkolonien so installiert, das ein gemeinsamer ZĂ€hlerplatz gegenĂŒber der Bewag (EVU) als Messeinrichtung diente. Die einzelnen Parzellen hatten ZwischenzĂ€hler(nicht geeicht). Der Einzelverbrauch wurde dann untereinander klar gemacht. Oft erfĂŒllen diese ZwischenzĂ€hler, oft Baumarktprodukte, nicht die einschl. Normen.
Den Effekt hast du aber auch bei intakten FerrariszĂ€hlern, das im lastfreien Zustand die Scheibe vermeintlich rĂŒckwĂ€rts lĂ€uft. Nur wird das ZĂ€hlwerk nicht angetrieben.
Gruss Ralle
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Ist das Vorhandensein einer Rücklaufsperre mal abgesehen vom Zählertyp irgendwie zu erkennen bzw. am Zähler angeschrieben? Oder muss ich einen Versuch machen?
Ich hätte einen Zählertyp 7CA4441 von Siemens aus dem Jahr 1972, wo mich das interessieren würde. Das ist mein eigener, regenerierter Zähler, welchen ich als Einspeisezähler für Photovoltaik nutze. Wenn der eine Rücklaufsperre hätte, könnte ich (wenn ich wollte und genügend kriminelle Energie hätte) z.B. nachts Strom aus dem Netz beziehen, ohne dass er gezählt wird. Keine Ahnung, ob die VNB diesen Sachverhalt überhaupt schon realisiert haben.
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Tach Martin Kobil schrieb:

Ja, steht auf den Typenschild
Keine Ahnung, ob die VNB diesen

Ein saldierender FerrariszĂ€hler ist bei Einspeisern bei kleiner Leistung nur ohne RĂŒcklaufsperre seitens Eichrecht geduldet.
DarĂŒber hat man seitens VNB und den EichĂ€mtern etc schon ca im Jahre 2000 nachgedacht.
MfG
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Richtig, und zwar dient das angeblich dazu, daß im Stillstand die rote Markierung der Scheibe vorne beim Sichtfenster landet. Ist sie vorne, sollte das Drehen aufhören.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb am 15.11.2009 22:16:

Doch, wird angetrieben, nur das die RĂŒckwĂ€rtsbewegung der Scheibe mit Erscheinen der Marke aufhören sollte.

Genau so funktioniert das. Im stromlosen Zustand dreht die Scheibe ganz langsam RĂŒckwĂ€rts. Und der Halt basiert auf Magnetismus. Vielleicht reicht beim ZĂ€hler des OP die Haltekraft nicht aus und Scheibe dreht ĂŒber den Punkt weg und zĂ€hlt damit rĂŒckwĂ€rts.
Die ZĂ€hler können auch so kalibriert werden, daß sie im stromlosen Zustand langsam vorwĂ€rts bis zur Marke drehen, nur wĂŒrde das sicher bei einigen Kunden fĂŒr Aufregung sorgen :-)
--
Gruß Reinhard

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