Rundsteuerimpulse stören elektron. Dimmer

Hallo,
bei einem Kunden habe ich etliche elektronische Dimmer (zum Einbau in
Schalterabzweigdosen) verbaut.
Mir waren zum Einbauzeitpunkt die Arten der Lasten nicht bekannt, deshalb
elektronische mit automatischer Lasterkennung.
Übrigens kein billiges Produkt, sondern das eines deutschen Herstellers
(Schalk).
Leider kommt dort wohl die Elektronik bei Rundsteuerimpulsen aus dem Takt
und zündet nicht mehr sauber, was sich durch rhythmisches Flimmern bemerkbar
macht, isnbesondere im Bereich niedriger Dimmung. (Das es wirtschaftlicher
Unsinn ist, 300W Halogenfluter zu verbauen, um die dann auf 50W herunter zu
dimmen, muss mir keiner sagen, aber der Lichtplaner will diese warme
Lichtstimmung und der Kunde will sie auch).
Der Tip vom Hersteller, einen "dicken" Kondensator paralell zum Netzeingang
zu schalten, will mir nicht so recht gefallen.
Klar, dadurch bedämpfe ich die höheren Frequenzen, aber eben auch
rückwirdend ins Netz.
Also suche ich nach einer Möglichkeit, aus Drossel und Kondensator eine
Tiefpass zu bauen, der aber bei 50Hz kaum Widerstand (cave: Spannungsfall!)
haben dürfte, hingegen bei 408Hz maximal dämpfen müsste.
Zur Zeit sind da 16A "B" Automaten drin, aber ich könnte auch auf 10A
"B"reduzieren, niedriger wäre wegen Anlaufstrom Staubsauger ein Problem,
müsste man mal mit 6A "C" probieren.
Die Dimensionierung eines solchen Filters habe ich noch nie gemacht, mir
fehlen da Erfahrung und Formeln.
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Carsten Kreft
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Also schrieb Carsten Kreft:
Burggrabentunken 1.
Burggrabentunken 2.
Burggrabentunken 3.
Naja, mit einem L und einem C bekommst Du halt 12dB/Oktave, macht also bei 3 Oktaven (50 -> 400 Hz) eine Abschwächung von 36dB. Bei 500 Hz wären's 40 dB, also Faktor 100. Brauchst Du dickes grosses schweres L mit nicht zu viel R und eher kleines C.
Für den Anfang:
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Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt
Die Konkurrenz (Eltako) hat das selbe Problem. Hatte noch einen von denen herumfliegen, brachte nur nix. Lediglich gute, alte Phasenanschnittdimmer zünden sauber.
Tja, das steht zu befürchten.
Alternativ würde ich fast die "Stand der Technik" Karte ziehen wollen. (macht meine Autowerkstatt ja auch immer...)
Ich hab da noch ein paar alte Motoren herumliegen, ich hätte da so ne Idee zur vollständigen Abkopplung der Anlage vom Netz.
Die Energieeffizienz kann ja eh kaum schlechter werden.
Kombiniert mit 1mH Drosseln, die **nrad als 16A Typen hat, wäre das aber dann eher ein mächtig mächtiges C. Stellt sich also die Frage, wo man mal dickere Induktivitäten für wenig Geld zum testen beschaffen kann.
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Carsten Kreft
Nach längere Bedenkzeit hat Carsten Kreft geschrieben :
Ebay 280512907293 Oder 170536127165
Oder bei den Auto-HiFi-Schrauber
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Karl Wilhelm Kuhn
Am 08.10.2010 12:23, schrieb Carsten Kreft:
Wenn der Lichtplaner es so haben will, machst du es eben so. Elektriker sind nicht dazu da, Kunden glücklich zu machen. ;-)
Versuchs mit einem Kondensator wie er zur Parallelkompensation von Leuchtstofflampen mit Drossel benutzt wird. Gegen mehrere Cs ist auch nichts einzuwenden. ;-)
Deshalb lieben EVUs die Parallelkompensation überhaupt nicht. Aber, was kratzen dich die Problem der Leute, die solche Rundsteueranlagen einsetzen?
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horst-d.winzler
Hallo, horst-d.winzler,
Du meintest am 09.10.10:
Wenn der örtliche Versorger das erlaubt.
Er könnte gegen die TAB verstossen, und dann gibt es Ärger mit dem örtlichen Versorger.
Ein Sperrkreis für 408 Hz (wie von Harald Wilhelms empfohlen) dürfte weniger Ärger durch den Betreiber der Rundsteueranlage bringen. Nur sicherheitshalber: der müsste in Reihe mit dem Dimmer geschaltet werden, nicht parallel.
Eigentlich würde eine "Frequenzweiche" auch reichen, wie bei Lautsprechern; im speziellen Fall wäre der "Tieftöner" anzusprechen, "Mitteltöner" und "Hochtöner" wären abzublocken.
Und das ganze für 300 W ...
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen
Hast Du mal mit dem VNB/EVU gesprochen?
Gibt es keine fertigen Trägerfrequenzsperren?
Lutz
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Lutz Illigen
"Lutz Illigen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@lutz-illigen.myfqdn.de...
Was sollte der machen? Der war immerhin so freundlich, mir die Frequenz mitzuteilen. Den Pegel wird er kaum mir zu liebe herunter regeln.
Ja, sowas kann man kaufen. Aber zu einem hohen Preis, in dem Altbau sind Steckdosen- und Lichtstromkreise nicht getrennt, so müssen hier drei Sperren mit 16A Belastbarkeit rein. Drosseln, die ausreichend hohe Induktivitäten haben und mit 16A belastbar sind sind dicke Wömmser!
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Carsten Kreft
Carsten Kreft schrieb:
Der Rekord in meinen Beobachtungen war eine klein-USV an einem Rechner. Die hat im Takt umgeschaltet. Einige Jahre lang. Jetzt nicht mehr. Ich durfte allerdings nichts ändern.
Eben. Eine Quelle mit idealerweise 0 Ohm Innenwiderstand abwürgen zu wollen, ist schon irgendwie challenging, oder wie das heute heisst. Und wie du sagst, irgendwann killt man das Signal und der Empfänger sieht es nicht mehr.
Üblicherweise liegt das Signal nur an einer Phase an. Ist die Anlage nicht zu gross, kann man auf die beiden andern ausweichen.
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Rolf Bombach

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