Schutzleiter ohne FI-Schutzschalter



... die doch nur im Außenleiter sitzt? Wie bekommt die das dann mit?
Beste Grüße, Peer Måns
--
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen
ist die Weltanschauung der Leute,
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Hallo, Peer,
Du (usenet) meintest am 08.05.07:

Lass Dir doch bitte mal (nicht in dieser Newsgroup) erklären, was das Wort "Kreis" in "Stromkreis" bedeutet.
Insbesondere Berufsschullehrbücher (Elektroinstallation) sind da recht hilfreich.
Viele Gruesse! Helmut
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snipped-for-privacy@hullen.de (Helmut Hullen) hat geschrieben:

Ich heiße nicht "usenet".

Lass Dir doch bitte mal (nicht in dieser Newsgroup) erklären, welches der genaue Inhalt meiner Frage war.
Falls es Dir nicht aufgefallen sein sotte, zielt meine Frage darauf ab, was in dem spezielle Fall bzgl. einer Sicherung im Außenleiter passiert, wenn dieser von Dir genannte Kreis durch fehlerhafte Umleitung des Stromes (PE statt N bzw. parallel) nicht mehr in der beabsichtigten Form vorhanden ist.

Du wiederholst Dich.
Meine Argumente werde ich jedoch nicht erneut nennen.
Dennoch danke für Deine Antwort.
Beste Grüße, Peer Måns
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Was soll schon passieren? Wenn der Strom klein genug ist, dass die Sicherung nicht auslöst, hast Du zwar einen Fehler, aber keine Gefährdung dadurch.
Lass doch 10A oder mehr fließen. Passiert doch nichts.
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Peer Måns Carlson wrote:

Woher kommt denn der Strom ursprünglich? Vermutlich von irgendeinem Außenleiter und da ist die Sicherung.
LG Andy
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Richtig gedacht. Welche Spannung dabei am PEN abfällt, hängt vom Strom und damit von der angeschlossenen Last ab, aber eine gewisse Berührspannung hat man auf jeden Fall. Je länger die Leitung, desto höher.
Früher[tm] hat man tatsächloch so verdrahtet: Zweiadrig ging's durchs Haus, und an jeder Steckdose einzeln wurde N zum PE gebrückt. Das nennt man "klassische Nullung".
In der 50ern, wo pro Stromkreis nur ein paar -zig Watt zu erwarten waren, führte das auch bei kleinen Leiterquerschnitten nicht zu gefährlichen Berührspannungen. Heute ist es føllig indiskutabel und bei Neuanlagen nicht zulässig.
vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Volker Gringmuth schrieb:

Ist allerdings weitab von "gefährlich".

Zum "Schutzkontakt", bitte sehr. Der "PE" ist nämlich den Leiter Richtung Trafo, in diesem Falle ein PEN.

... das nicht anders: Die Stromstärke wird nämlich durch den Leitungs-Überstromschutz begrenzt und ist auf den Leiterquerschnitt etc. abgestimmt.

Jein - aber hinsichtlich Hausinstallation hast Du recht.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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* Peer Mns Carlson:

Nein. Durch die Stromdifferenz zwischen L und N wird der RCD (FI) ausgelst, ganz egal wohin der Fehlerstrom fliet. D.h. das FI-Prinzip funktioniert auch in Installationen ohne Schutzleiter - es soll Lnder geben, in denen der Schutzleiter historisch bersprungen wurde, und inzwischen der RCD einzige geforderte Schutzmanahme neben der Isolation ist.

Dann kommt der klassische Schutz durch Schutzerdung zum tragen.

Aber natrlich doch.

Nicht ersatzweise, sondern als Prinzip der Schutzmanahme "Schutzerdung" - da mit dem RCD daneben inzwischen eine modernere und meist schneller ansprechende existiert (und in einigen wenigen Bereichen sogar gefordert ist), ist zumindest in Deutschland kein Ersatz...

Nichts. Was nicht schadet. Man wrde ja eigentlich gerne auch haben, da da beim Schutz durch RCD nichts passiert (eine sinnvolle Schutzwirkung hat das nicht, und es erschwert die Fehlersuche), aber das ist dort prinzipbedingt unvermeidbar.
Gru Sevo
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Je nach Netzform entweder Schutzerdung oder Nullung. (und bevor jemand schtreit, in AT wo ich gelernt habe heit das im Vorschriftenwerk so).
Schutzerdung wird bei Neuinstallationen kaum angewendet weil der Erdungswiderstand recht klein sein mte und in der Praxis selten erreicht wird. Nullung ist in D leider immer noch recht hufig, in AT kaum mehr angewandt.
Hier soll der Leitungsschutz auslsen.
Als Steigerung gibt es dann die Fehlerstrom-Schutzschaltung (TT mit FI) oder die Nullung mit Zusatzschutz durch Fehlerstrom- Schutzschalter, diese beiden Formen sind heute am gebruchlichsten.

Nennt sich im TT Erdschlu und ist von der Wirkung her grundstzlich gleich, kann aber aufgrund eines hohen Erdwiderstands ziemlich strombegrenzt sein.
Bei der Nullung (TN) ist es ein Kurzschlu.

Wenn der Erdwiderstand den Fehlerstrom nicht zu sehr begrenzt...
Krperschlu ist brigens nur, wenn ein unter Spannung stehender Leiter das Gehuse berhrt.
sg Ragnar
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Hast Dich vertippt? "Nullung" ist in AT doch vorgeschrieben. Und auch in D sehe ich in unserer Region nur noch TN-Systeme. Vereinzelte Bauernhöfe, die vielleicht sogar mit Freileitung angeschlossen sind und über fragliche Erder verfügen sind natürlich mit TT besser dran. Wenn bei einer Beschädigung der PEN bricht und Kontakt mit nem Aussenleiter bekommt, muss man sich auf den Anlagenerder verlassen können. Und wenn der aus einem 1,5m Kreuzerder besteht - Gute Nacht.
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"Nullung" gem TAEV ist TN-C(-S) mit Schutz durch berstromschutzorgane und durch die vorgeschriebene Verwendung von FI- Schutzschaltern in A kaum anzutreffen (Nullung mit Zusatzschutz durch FI-Schutzschalter). Also kein Vertipper.
sg Ragnar
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Hallo!
Allen, die geantwortet haben, besten Dank für die Informationen und Auskünfte!
Eine schöne Woche noch! :)
Beste Grüße, Peer Måns
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