Sicheren Abstand zu einer Freileitung bestimmen



Letzteres wäre eindeutig sinnvoll, und zwar in Form einer öffentlichen Finanzierung. Normen sind so ziemlich das, wo die am meisten Sinn hätte. Baut man halt ein paar Kilometer Autobahn weniger, und gibt dafür die Normen frei.
/ralph
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Am 21.10.2013 11:48, schrieb Ralph Aichinger:

Meine Zustimmung hast du.
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Servus
Christoph Müller
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Ralph Aichinger schrieb:

Man muss auf keinen Meter Autobahn verzichten, denn der Gesetzgeber hat schon lange den ausschliesslichen Rechteverwerter privater Normen zum Einräumen allgemeiner Nutzungsrechte verpflichtet (§5 UrhG) und finanziert darüber hinaus wesentlich die ungenügende Umsetzung dieser Verpflichtung.
Auch die deutsche Rechtssprechung geht davon aus, dass jedermann in ausreichendem Maß freien Zugang zu privaten Normen hat - deswegen hat es keine Erfolgsaussicht, mit dem Argument des mangelnden Zugangs gegen irgendeine Verordnung vorzugehen, die Bezug auf private Normen nimmt.
Auch wenn man einen freien Zugang pro eine Million Einwohner als jämmerlich bezeichnen kann, muss man doch zur Kenntnis nehmen, dass weitgehend gähnende Leere herrscht. Ich bin bei einer Auslegungsstelle meist alleine mit meinem Interesse - und auch meist der erste der dieses Jahr gekommen ist.
Siegfried
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Klar, die, die es wirklich akut interessiert, sind i.d.R. Firmen, die dann halt in den sauren Apfel beißen und bei Beuth löhnen. So funktioniert das System ja, einen pseudo-offenen Alibi-Zugang ermöglichen, der aber für gewerbliche Nutzer nicht wirklich praktikabel ist.
Frechheit, das.
-ras
--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
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Am 21.10.2013 11:40, schrieb Siegfried Schmidt:

Nö, meistens das Ergebnis langwieriger Lobbyarbeit.
Manchmal hilft nur ein Anruf bei jemandem der die betreffende Norm mitbearbeitet hat, um den Sachverhalt zu verstehen. "Ah, nein das war ein Betrag von den Italienern" "Oh, daran haben wir gar nicht gedacht, Grund für die Formulierung war XYZ"
Gerne werden auch Zirkelbezüge gebastelt, ("Die Definition von Bla findet sich in der IEC 0815") dumm wenn das nur für die Ausgabe 11/2008 gilt :-(
Butzo
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Volker Gringmuth schrieb:

Daaaanke, jetzt hast Du es geschafft. Wegen Dir bin ich gerade mal in den Keller gestiegen. Da liegt zwar keine 105, aber ein paar andere Unterlagen.
Also: Gefahrenzone (in die keinesfalls eingedrungen werden darf: 110 / 220 / 380kV -> 1,10 / 2,10 / 2,9m (Tabelle 101).
Schutzabstände bei Arbeiten durch Fachkräfte oder unterwiesenes Personal: 2 / 3 / 4m (Tabelle 102)
Schutzabstände bei Arbeiten durch Laien: 3 / 4 / 5m (Tabelle 103).
HTH Jörg
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Hallo, Joerg,
Du meintest am 21.10.13:

Danke - das erspart mir den Weg zur Uni-Bibliothek.

Was in ländlichen Gebieten (wo solche Freileitungen etwas eher anzutreffen sind) bedeutet: von der Oberkante des Mähdreschers oder vom vollbeladenen Heuwagen aus noch 3 ... 5 Meter bis zur Leitung. Möchte ich bei den 220-kV-Leitungen hier in der Nachbarschaft (u.a. Reste der "Reichssammelschiene") nicht nachmessen ...
Viele Gruesse! Helmut
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snipped-for-privacy@Hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

Bin gestern an einer 400kV vorbeigekommen, wenn man das Gesträuch drunter mit 4m Höhe schätzt, dann waren es am tiefsten Punkt vielleicht 8m. Muß mal bei Nebel/Nieselwetter dort hin, ob es da so schön britzelt wie in Ludwigsburg.
-ras
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Ralph A. Schmid

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Hallo, Ralph,
Du meintest am 22.10.13:

Für solche Akustik-Experimente haben wir hier in Braunschweig die 220- kV-Leitung ("Reichssammelschiene") u.a. entlang der Schunter (einem Nebenfluss der Oker). Als die entworfen wurde, gab es noch keine Mähdrescher, und die Heuwagen kamen vollbeladen auf etwa 3 Meter (die mussten damals noch von Hand beladen werden). An nebeligen Herbstabenden ist die Hochspannung wunderschön zu hören.
Ach ja: bei der 220-/380-V-Freileitung reichten damals 3 Meter lichte Höhe über Grund.
Viele Gruesse! Helmut
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Das hört sich eher nach Koronaentladung an und ist eher unabhängig von der Höhe, mal abgesehen davon, dass man entferntere Schallquellen natürlich leiser wahrnimmt als nahe.
Viele Grüße, Torsten
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Helmut Hullen schrieb:

Bei der 220kV-Leitung hier wird in einem Feld die dreieckige Anordnung auf flache Anordnung der Bündel umgesetzt. Grund: zuerst nur Unterquerung einer Bahnstromleitung, später gleichzeitig Überquerung eines Einkaufzentrums.
Zusätzlich ist das EG des nachträglich gebaute Einkaufzentrums in dem Bereich etwa 1m unter das normale Strassenniveau abgesenkt.
Da die Bahnstrommasten gegenüber ihrer Standardhlhe von 25m nur wenig angehoben sind, bleibt nach oben und unten nicht viel Abstand übrig.
Siegfried
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Das ist aber auch ungewöhnlich, normalerweise würde ich erwarten, dass die Bahnstromleitung die 220kV-Leitung unterkreuzt und nicht anders herum. Wie kam es denn dazu?
Viele Grüße, Torsten
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Torsten Schneider schrieb:

Weil der Luftraum darüber durch Masten beherrscht wird, an denen 2x380+ 2x220+2x110kV hängen. Ist eine enge Lücke zwischen zwei Stadtteilen, wo sich neben einer Autobahn fünf Hochspannungstrassen durchquetschen.
Siegfried
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Am Tue, 22 Oct 2013 12:02:30 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

Hier gleich in der Nähe ist eine, hängt an einigen Stellen neben der Strasse auch tief über den Acker.
Bei feuchter Luft knistert es dort immer, im Radio prasselt es selbst auf UKW.
Lutz
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Helmut Hullen schrieb:

Die Bauern...immer wieder für eine Überraschung gut. Schönstes Sommerwetter, trocken, Erntezeit. Pling...Leitung ausgelöst. ???? Fehlerort (geliefert vom Schutz) mal kurz auf der Karte gegengechecked. Aha, ein Feld. Da wird doch nicht etwa.... Schicken wir mal die Freileitung hin, denn der Stör- schrieb sieht auch nicht gut aus. Bingo, Bauer hat geerntet und dabei eine riesen Partikelwolke aufgewirbelt.....
Und dann waren da noch die Spargelplanen....
VG Jörg
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Joerg Bradel wrote:

Erstaunlich. Die mir bekannten Exemplare sehen eher immobil aus.
vG
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Volker Gringmuth schrieb:

Dann kennst Du nicht alle. Es gibt tatsächlich auch noch Exemplare, die, statt aus Stahl, aus Haut und Knochen bestehen. Und die sind höchst mobil. Eines haben sie allerdings gemeinsam: entfernt man an der richtigen Stelle das richtige Teil, brechen beide zusammen. Einfach so.
VG Jörg
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Am 23.10.2013 21:48, schrieb Joerg Bradel:

Nachschub ist quasi unerschöpflich.
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hdw

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Und kann mit ungelernten Arbeitskräften hergestellt werden.
*duck*
SCNR, Alex.
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"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
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Alexander Schreiber schrieb:

Hängt das mit der momentan verstärkten Werbung für Organspenderausweise zusammen?
Siegfried
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