Spanndrahtheizer fuer meine Antenne?

Gibt es in der Strombranche ein Gerät, das mit einer Heizwendel oder einem Heizgebläse wie ein Seiltänzer den Draht entläng fährt und das Eis
runterschmilzt?
Der Draht ist dünn, ca. 2mm.
Meine ~15m hohe Dipolantenne zwischen 2 Bäumen ist momentan schwer vereist. Da sie mit einem Gewicht auf einer Seite entlastet ist, hängt sie derzeit wie ein Y herunter aber wie lang das noch geht, ist eine religöse Frage.
GL
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Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen.
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Am 29.11.2013 22:18, schrieb Franz Glaser:

Hallo Franz,
ich bin Bruder Bonifaz. Schön wie du bemerkst, daß viele Dinge in den Händen unseres Herrn liegen. So als auch deine vereiste Antenne. Hast du es denn schon einmal mit Beten ausprobiert? Gehe doch am Sonntag mal in die Kirche und künde dem Herrn von deiner Antenne. Vielleicht steht dir sogar ein Bruder auf dswc zur Seite.
Gott zum Gruße, Bruder Bonifaz
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Hi,

24 V anschließen. 30 m / 2mm Eisendraht (nehme ich mal an) haben 10 Ohm, gibt so 55 W etwa. Vielleicht reicht das ja.
mfg. Gernot
--
< snipped-for-privacy@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Ich bin in keinem Punkte Ihrer Meinung, aber ich werde mein Leben lang
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Hi, fragt sich natürlich, wie man an ein Dipol anklemmen will. Vermutlich geht das ähnlich wie man einen Schlauch durch eine Flasche legt?
--
mfg,
gUnther
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Hi, als Sendeantenne heißsenden?

Das wär doch dann simpel. 20kW rauspusten und der Draht glüht.

Nö, eher eine physikalische.
--
mfg,
gUnther
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Am 30.11.2013 01:52, schrieb gUnther nanonüm:

Ich habs mit 100W versucht auf 80m, mehr "habe" ich nicht :-)

Richtig, aber manchmal (immer öfter) erlaube ich mir alter Knabe halt eine Deppenfalle.
Ich dachte ernsthaft an die Freileitungsexperten hier. Da war vor Jahren eine Diskussion auf der Hochspannungsseite.
Das Freiheizen führt zu schweren Trauben, habe ich damals hier gelesen und es geht bei der Antenne sowieso nicht, weil 2/3 der Antenne aus Isolierschnur besteht, die genauso mit Eis belegt ist und geputzt werden muss.
Der Eisbelag auf der Isolierschnur ist das Problem, dass ich die Antenne nicht runterlassen kann, denn ich habe die Rollen oben viel zu klein (fürn Sommer) dimensioniert. Im nächsten Leben der Antenne werde ichs besser machen.
GL
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Franz Glaser wrote:

man Schweißtrafo
vG
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Am 30.11.2013 09:53, schrieb Volker Gringmuth:

Ein Dipol ist halt gleichstromtechnisch ein offener Stromkreis. Da fließt auch bei 50Hz ausm Schweißtrafo kaum Strom. Die 100W von Franz ist wohl HF-Leistung.
Vielleicht kann Franz zum Enteisen ja die beiden Ende mit einer weiteren Leitung kurzschließen. Blöderweise hängt das Zeug aber meist ziemlich weit oben.
Vermutlich könnte man die Dipolenden verdrosseln und den DC- Kurzschluss fest verlegen, aber so fit im Antennenbau bin ich dann doch nicht.
--
Michael

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Am 30.11.2013 10:15, schrieb Michael S:

Eine Leiterfrage, aber mit Sprossen :-)
GL
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Am 30.11.2013 09:53, schrieb Volker Gringmuth:

:-)
Das Vokabel gefällt mir: ob davon die Spannschnur da oben wohl schwitzt?
GL
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On 29.11.13 22.18, Franz Glaser wrote:

Strom durch jagen, dann schmilzt das Eis leicht an und fällt runter.
Andernfalls empfehle ich eher die mechanische Entfernung. Heiße Luft ist im Winter beliebig ineffektiv.
Marcel
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Franz Glaser meinte...

Nein die "Profis" legen mittlerweile eine leitfähige Kunststoffleitung dazu, die als Heizdraht fungiert, ohne die Antenne kurzzuschließen.
Ein OM aus Schweden erzählte mir was von Schüttelantrieben, mit denen er seine Zoppeldepp eisfrei hält.
Falk D.
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Am 30.11.2013 10:42, schrieb Falk Dµeß ßert:

DANKE - die erste seriöse Antwort :-)
Ich fürchte halt, dass alles, was leitfähig ist, die Antenne so verstimmt, dass ich sie nicht mehr abgleichen kann. Für die Isolierschnüre ginge das grad noch.
Der Frostbelag vom Eisnebel, der jetzt dran klebt, lässt sich leider nicht abschütteln.
Deswegen habe ich an ein leichtes Wägelchen gedacht, das entlang fährt und abputzt oder schmilzt und dabei an Freileitungserfahrung°° appelliert.
Ich habe übrigens mit der total vereisten und Y herunter hängenden G5RV gestern abend noch ein PSK31 QSO mit DB1NWA "in Bayern ganz oben" machen können, ca. 260km auf 80m. Bevor ich sie abgesteckt habe.
GL
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Hi, ja-ein, den könnte man durch Dauervibrationen immerhin begrenzen. Bloß...dafür müssen Draht und Seile ausgelegt werden, also sturmsicher und dauerelastisch sein. Wenn der Draht selbst ein Zugelement ist, wird das kniffelig. Ist der Draht aber nur "am Seil", könnte es klappen, indem man etwa mit einer langen Stange einfach aufs Seil kloppt und damit lokal das Seil stark verformt, das Eis "runterkloppt". Eine "Seilbahn", um das Eis abzudrücken ist zwar technisch denkbar, würde aber sauschwer und benötigte dann auch erhebliche Leistung, um auf so schmalem Seilweg genug Haltekraft zu gewinnen, damit nicht nur die Steigungt geschafft wird, sondern auch das Eis zerbröselt. Ich glaube nicht an eine solche Lösung.
Warum nicht einfach die Antenne gegen Eisansatz schützen? Einen "Antihaftschlauch", einen Silikonschlauch drüberschieben. Der setzt zwar auch Eis an, ist aber so eigenelastisch, daß er sich unter dem Eisgewicht selbst ausreichend verformt, daß selbiges Eis abbröselt. Für das Halteseil reicht ev. auch, Sanitärsilikon mit dem Gummihandschuh wie Wagenschmiere drumzumodeln. Sieht sicher aus wie gerotzt, aber sollte das Seil gegen Eiseindringen dichten und ansonsten wenig Gewicht ausmachen.

Eher eine Art "Apfelpflücker" mit hängendem Schwamm voller Salzwasser....Taumittel.

Also kommts nur drauf an, ob die Eislast strukturell gehalten werden kann. Funktionell hast Du scheints kaum Probleme. Vielleicht reicht ein weiteres Halteseil für den mittleren Lastpunkt? Kann ja auch einfach schräg unter dem Dipol hindurch verlaufen zwischen zwei anderen Bäumen. Und es muß nicht fix sein, eine Seite kriegt ne grobe Rolle und ein Hängegewicht.
--
mfg,
gUnther
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Am 30.11.2013 15:48, schrieb gUnther nanonüm:

Ich werde die Optiker fragen: ein _Parabolspiegel_ , der als Ellipsoid mißbraucht wird, um eine 200W Infrarotbirn im einen f in 15m Höhe auf den Draht im zweiten f hin und her zu bewegen. Vielleicht gibts schon so einen Scheinwerfer. Mit ein wenig Restrot zum Hinleuchten.
Alles andere (Schläuche...) verändert die Antenne so, dass sie nicht mehr abstimmbar ist.
Derzeit kann ich nur 10-15m mit einer MagLoop _im_ Dachboden.
GL
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Franz Glaser wrote:

Also Strahlungsheizung. Was soll am Ziel die Strahlung absorbieren? Eis absorbiert nicht viel, das muß schon mit was Warmem in Berührung kommen. Kommt die IR-Strahlung zum Draht durch?
vG
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Volker Gringmuth schrieb:

Im Gegenteil, die Absorbtion bei 2..100.000µm ist gar nicht so schlecht.
Siegfried
--
Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind mit
Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen
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Hi, aber es sind nur ein paar Millimeter, so eng ist der Lichtfleck sicher nicht. Damit es hilft, müßte man eine regelrechte Lichtkanone haben. Einen Parabolspiegel von Meterkaliber, innen ein Dutzend Halogenbirnen aus Nebelscheinwerfern...mit sowas kann man Eiszapfen von Dächern schmelzen. Obs einen dünnen Draht erwärmt, ist aber fraglich, kenne nur die Wirkung auf Dachrinnen und Schalbretter. Den "Spiegel" haben wir aus einem Autoscheinwerfer elaboriert, also vergrößert nachgeformt. Gipsmodell, Trennwachs, dann Kleister-Papier Lage um Lage (Drucker-Endlospapier mit Fortran4-Listen, unerschöpfliche Vorräte...), gut gefönt.... Dann die Fassungen von 12 H4-Birnen rein, innen gemalt und mit "Sprüh-Spiegel" verspiegelt. Der resultierende Lichtfleck war immerhin so etwa 2 Hände groß. Aber der Saft...das Ding landete nach dem "Proof of Ächz" im Müll. Die Wärme schadete dem "Spiegel" mehr als dem Eiszapfen, das Ding ist fast abgefackelt. Einen Weg gäbs noch, einen Gasbrenner mit einer langen Stange nahe ranbringen und die Flamme per Metallschlauch lange vorher in warme Abluft verwandeln. Damit den Draht auftauen. Soein "Dachanzünder" sollte aber vor Nachbarn gut versteckt bleiben... Ansonsten kenne ich eine geeignete Lichtquelle, die man aber heutzutage nirgends mehr kaufen kann: Lichtbogenlampe. Der Lichtbogen ist so klein und stark, daß man eine recht kleine, daher preiswerte (und möglichst wassergekühlte) Glaslinse verwenden kann. Vielleicht einen Diaprojektor von vorm Krieg in irgendeiner Schule abstauben? Falls es einen alten Flakscheinwerfer geben sollte, der wäre genau richtig :-))
--
mfg,
gUnther
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Hallo,
statt einem Scheinwerfer wäre auch ein kräftiger Laser eine Variante, man müsste nur sicher stellen, das man keine Flugzeuge damit erwischt.
Wenn die Antenne sonst per Wägelchen "befahren" werden könnte, die Drahtstrecken mit einer Kartuschen Lötlampe beheizen, das sollte reichen um das Eis zu schmelzen.
Für die Zukunft könntest du evt mal Teflon o.ä isolierten Draht versuchen, ob daran Wasser / Eis hält. Alternativ die Strahlerhälften aus einem doppelten Draht gestalten den man dann durch gut Strom heizen kann, die Spannseile ausreichend stark auslegen, das Eis daran nicht stört.
Gruß Jan
Am 01.12.2013 00:33, schrieb gUnther nanonüm:

[Antenne per Scheinwerfer enteisen]

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Jan Conrads meinte...

Klasse 4 Laser gegen Antennendraht. Als LSB (nein nicht Lower Side Band!) bekäme ich da Schnappatmung. (:))
Falk D.
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