Steuerung von Nacht speicheröfen



Vielleicht sollten die mal alte Schriften aus dem Mittelalter lesen. Da konnte man doch auch aus Blei Gold machen... Immerhin schaffen es die Kraftwerks- Betreiber ja auch schon, aus billiger Kohle vieeel Geld zu machen... Gruss Harald
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Ist leider vŲllig falsch. Nicht das anfallende CO2 wird zu Gips verbeitet, sondern der im Rauchgas enthaltene Anteil von Schwefelverbindungen. CO2 wird IMHO in hiesigen Kraftwerken nicht abgeleitet. Sondern schlichtweg in die Atmosphšre geblasen.

Genau, und die Erde ist eine Scheibe. Schon klar.
hth, Andreas
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David schrieb:

Bist schon richtig hier.

Nun das Rundsteuerger√§t erh√§lt Abends eine kurze Frequenz von 180Hz und gibt den Nachtstrom in der Regel von 22-06 Uhr frei. Dabei wird abh√§ngig von der Aussentemperatur die Ladezeit √ľber ein weiteres Steuerger√§t (z.B. AEG Elfamat) in Richtung Freigabeende verschoben, damit die Ladung tags√ľber zur Verf√ľgung steht.

Die Nachtstromspeicher√∂fen haben die M√∂glichkeit der Restw√§rmeerfassung. Dazu braucht man ein Steuerger√§t mit Aussenf√ľhler. Dieses Teil erfasst nun die Restw√§rme in den √Ėfen und l√§dt nur das Notwendige nach.

Was man dazu braucht, sind neben dem Steuerger√§t des Heizungsanbieters auch zwei freie Dr√§hte zur Steuerung der √Ėfen. Bei manchen reicht auch ein Draht, da der N-Leiter gebr√ľckt werden kann. Wie hoch die Kosten f√ľr die Erweiterung sind, kann ich dir nicht genau sagen. Das kommt auf die Anzahl der Speicher√∂fen und die Installation an. Was allerdings auch ein wichtiger Faktor ist, ist die Berechnung der einzelnen √Ėfen zu der Raumgr√∂√üe. Es kann dann vorkommen, dass die Ladung zu gering ausf√§llt und bei einem zu gro√üen Zimmer die W√§rmemenge nicht bis Abends ausreicht.
Hoffe ich konnte etwas helfen. Es gr√ľ√üt Hans-Werner Guth√∂rl
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Auch dir vielen Dank f√ľr die Antwort. Ich glaube genau diese zweite Stuerger√§t gibt es bei uns gerade nicht. Ich kann nur das Rundsteuerger√§t sehen das den Impuls f√ľr den Nachtstrom gibt. Alles weitere muss eben dann am Heizk√∂rper selbst "von Hand" eingestellt werden.

Die √Ėfen gibt es schon. Wir wollen die nicht neu einbauen. Es geht nur darum ob es m√∂glich und rentabel ist die vorhandenen √Ėfen mit einer vern√ľnfigen Steuerung nachzur√ľsten.

Ja konntest du Vielen Dank
Gruß David
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David schrieb:

Dann lass es wie es ist. So ein Umbau lohnt sich wirklich nicht!

Nein! Der Aussenf√ľhler ist nur f√ľr die Anpassung an das Aussen-Wetter. Nicht f√ľr die Restw√§rme im Ofen. Daf√ľr ist eine F√ľhler im Ofen zust√§ndig.

RESTW√§rme! Die ist im Ofen. Der Aussenf√ľhler draussen.

Das macht jeder Ofen automatisch per eigenem Thermostat sowieso.
Er passt es nur nicht selbst an die Aussentemperaturen an.
Mit etwas Gef√ľhl und Erfahrung kann das jeder individuell selbst einstellen. Das habe ich schon vor > 35 Jahren so gemacht und jetzt auch wieder. Ohne jeden Aussenf√ľhler und ohne den √ľberfl√ľssigen Restw√§rmeschnickschnack.

Gespart wird damit i.d.R. so gut wie nix! Warum sollte man damit auch sparen können?
Mach dir mal die Funktionsweise klar!
Ein Ofen _ohne_ jede zus√§tzliche Steuerung beginnt um beispielsweise 22 Uhr mit der Ladung und l√§dt soviel auf bis der eingestellte Wert erreicht ist. Sollte er durch Abstrahlung bzw. Ventilator W√§rme f√ľr die Wohnungsheizung abgeben wird eventuell mehrmals etwas nachgeladen. Auf jeden Fall ist er morgens um 6 Uhr bei der Abschaltung garantiert voll.
Nachteil: (f√ľr das E-Werk) Die Netzbelastung geht schlagartig beim Aussenden des Schaltimpulses hoch weil vielleicht tausende √Ėfen absolut gleichzeitig am Nachtstrom h√§ngen. Also hat das E-Werk ein Interesse, dass die √Ėfen nicht alle um 22 Uhr schalten sondern je nach Bedarf der zu ladenen Menge fr√ľher oder sp√§ter ab vielleicht Mitternacht oder erst in dem Bereich der Morgenstunden. Die Einschalterei aller √Ėfen verteilt sich dann statistisch gleichm√§√üiger.
Nachteil f√ľr den Kunden: keiner - bzw. nicht der Rede wert. Die Abstrahlw√§rme in der Nacht beginnt halt etwas fr√ľher. D.h. die Wohnung k√ľhlt vielleicht nicht so weit runter.
Vorteil f√ľr den Kunden: Der Ofen ist um 6 Uhr garantiert voll und nicht vielleicht nur auf 75% weil die Automatik zu sp√§t ein oder zu fr√ľh ausgeschaltet hat.
Mit Aussensteuerung:
M√∂glicher Nachteil: Der Ofen wird vielleicht nicht genug geladen und man sitzt abends im kalten Zimmer. Oder es wird zuviel geladen. Aber das schadet nicht oder nur kaum messbar. Bei einigerma√üen abgestimmten und isolierten √Ėfen ist die Zuvielladung nicht verloren sondern bleibt eben als Restw√§re drin und es wird in der n√§chsten Nacht entsprechend weniger Strom verbraucht.
M√∂glicher Vorteil: Man spart minimal Energie weil nur so viel geladen wird wie man voraussichtlich braucht. Diese Automatik ist aber recht dumm. Sie richtet sich nach der _momentanen_ Nachtemperatur. Und l√§dt f√ľr den _kommenden_ Tag. Wenn der nun wesentlich w√§rmer oder k√§lter ist, als es zu der Nachttemperatur passt, dann wird zuviel oder zu wenig geladen.
Da richte ich mich besser nach meinem Gef√ľhl und dem Wetterbericht. Wird K√§lte angesagt, dann drehe ich die Ladung etwas h√∂her. Oder umgekehrt.
Mit Restwärmeerfassung im Ofen:
Die verschiebt nur den Ladebeginnzeitpunkt und spart somit auch so gut wie nix. D.h. je mehr noch im Ofen drin ist umso später erfolgt der Ladebeginn. Die Einschaltbelastung der Kraftwerke verteilt sich damit auf ein breites zeitliches Spektrum.
VorteiL: Das Kraftwerk freut sich. Der Anwender spart vielleicht minimal aber eher nicht wirklich.
Nachteil: Es besteht die Möglichkeit, daß der Ofen beim Wegfall des Nachtsromes nicht voll ist.

F√ľr den Aussenf√ľhler braucht man 2 Adern vom Schaltschrank nach draussen. Und das Aussentemperaturregelger√§t.
F√ľr die aussentemperaturabh√§ngige Ladezeitpunktsverschiebung braucht man i.d.R. mindestens eine Ader zus√§tzlich zum Ofen.
F√ľr die Restw√§rmesteuerung braucht man meist keine extra Adern weil das i.d.R. allein im Ofen per eingebautem Thermostat passiert.
So war es zumindest bei mir hier. Und ich habe den ganzen Firlefanz abgeklemmt. Weil sowieso teilweise kaputt. Seither spare ich deutlich Strom! Bestimmt 25% gegen√ľber dem Vorjahr. Und ohne ab und zu vor leerem kaltem Ofen zu sitzen! Weil das oft genug passierte musste ich den Gesamtregler h√∂her drehen. Was dann immer wieder zu dauerndem "Zuvielladen" f√ľhrte.
Ich habe mir "intelligente" programmierbare Raumthermostate zugelegt. Mit individuell einstellbarem Nacht-, Tages- und Wochenprogramm. Plus Partytaste (temporäre Temperperaturerhöhung und Abwesenheitstaste (temporäre Absenkung). Alles programmierbar.
Geladen wird rein nach Gef√ľhl und Wetterbericht. Die beiden √Ėfen "ventilieren" nachts bis 18 Grad. Tags auf 20 Grad. Bei Abwesenheit ca. 15 Grad. Und wenn ich es w√§rmer brauche dr√ľcke ich die Partytaste und mache es mir gem√ľtlich.
Zus√§tzlich habe ich nachts per Schaltuhr im Bad und bei offener T√ľr einen 2000Watt-Normalsrom-Heizer an. Der steht auf ca. 19 Grad. D.h. der √ľbernimmt √ľber das Bad nachts per Nachtstromtarif die Wohnungsgrundheizung. Wobei das Bad dann morgens der w√§rmste Raum ist. Somit "verbrate" ich nachts keine nennenswerte W√§rme aus den beiden Nachtspeicher√∂fen. Nur das was per Abstrahlung rausgeht. Damit reicht mir die Ladung bis zum sp√§ten folgenden Abend. Meine ganze Nachtspeicherheizleistung ist es etwas zu klein f√ľr die ganze Wohnung. Deshalb der "Trick" mit dem Heizer im Bad.
F√ľr meine kleine Jungesellenwohnung ist das IMHO die idealste L√∂sung.

Das hatte ich oft genug

Lass es sein und stelle die Ladung von Hand ein. Das reicht völlig. Und dann dazu "intelligente" Thermostate. Meine haben ca. 20 EUR gekostet und laufen auf Batteriebetrieb. Sie können damit anstelle eines einfachen Bimetallthermostaten verwendet werden.
Mit intelligentem Heizen kann man IMHO mehr sparen als mit "intelligentem" Laden.
Gruss Wolfgang
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Es gibt auch Steuerungen die auf die Ladesch√ľtze wirken, somit auch in Anlagen einsetzbar ohne die besagten 2 (1) zus√§tzl. Ader zum Nachtspeicher. Z.b. Schl√ľter ZTE 45
Michael
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Hmm. und woher wissen die, wieviel Energie noch im Ofen steckt? Messen die den Widerstand der Heizwicklungen? Gruss Harald
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wrote:

Die "wissen" das gar nicht. Die begrenzung der Aufladung geschieht bei rein Ladesch√ľtzansteuernden Regelungen rein nur die verk√ľrzung der Ladezeit. √úberhaupt w√ľsste ich keine Aufladesteuerung die die Restw√§rme im Nachtspeicher erfasst. Das besorgt der Laderegler direkt an jedem Ger√§t.
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren! ;)
Michael
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wrote:

Naja, der Widerstand der Heizleiter ist ja schliesslich auch temperaturabhšngig. Eine solche Auswertung wšre aber sicherlich recht aufwšndig. Gruss Harald
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