Stromausfall in Flensburg und Umgebung

Jan 09, 2019 26 Replies

Hi,


Stromversorgung/Verteilnetze gelesen die mir den Eindruck vermittelten das die Autoren sich auskennen.


Stromausfall heute morgen in Flensburg und Umgebung bekommen kann. (Wieso/Weshalb/Warum) Angeblich sollte das irgendwas mit einer Leitung


Bernd


Am 09.01.19 um 10:11 schrieb Bernd:

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Gernot

Am 09.01.19 um 10:28 schrieb Gernot Griese:

Ich hatte gehofft, das hier jem. den Grund des Ausfalls kennt. Lt. NDR sind die Stadtwerke eine Zeit lang im Inselbetrieb gefahren hatten aber "Probleme mit der Frequenz".

Bernd

Am 09.01.19 um 14:58 schrieb Bernd:

auch keine weiteren Informationen dazu.

ENTSO-E meldet geplante Wartungsarbeiten am Trafo Flensburg zwischen

07.01.2019 und 11.01.2019 bzw. 20.01.2019

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Gernot

Am 09.01.2019 um 10:11 schrieb Bernd:

der Strom wieder kommt. Das sind lauter Kompressormotoren mit hohem Anlaufstrom.

Vielleicht gibts sowas eh schon :-)

GL

Am 09.01.19 um 14:58 schrieb Bernd:

ich kenne nur die Messdaten der Netzfrequenz bis zum Ausfall. Danach muss ab 05:19:00 Uhr UTC das Netz im Inselbetrieb gewesen sein. Die Netzfrequenz schwankte danach stark zwischen 49.7 Hz und ca. 48.0 Hz und um 06:15:02 UTC hat unsere Messkiste den letzten Messwert aufgezeichnet.

V.

Am 09.01.19 um 14:58 schrieb Bernd:

Infos der Stadtwerke Flensburg:

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V.

Am 09.01.19 um 16:56 schrieb Volker Staben:

Stadtwerke-Flensburg) ...

... (und warum ein Teil der Anlage der Stadtwerke ausgefallen war.)

Bernd

Gernot Griese schrieb:

"Aufgrund des Stromausfalles in Flensburg und Umgebung kann es zu Beeintr??chtigungen im Fernw??rmenetz kommen. Das Fernw??rmenetz wird nach und nach wieder die volle Leistung erhalten. Wir Danken Ihnen f??r Ihre Geduld ."

Am 09.01.19 um 21:06 schrieb Bernd:

naja, es war schon windig. Und ausfallen darf eine Leitung schon mal.

eine zweite Verbindung. Warum dann bei Ausfall der Nordverbindung in

V.

Am 09.01.19 um 22:35 schrieb Volker Staben:

Es fehlen signifikante Infos. Unsere Stadtwerke hatten in einem Teil des Netzes eine Kunstschaltung.

Stromausfall sei eine Katze im Verteiler gewesen. ;-)

den Inselbetrieb schalten, wenn die mal Wartungsarbeiten an der Leitung

Eigenerzeugung in der Insel offensichtlich nicht ausreicht.

Ein kurzer Blick auf die recht grobe Europa-Karte: Flensburg liegt an

Doppelfehler, IMHO. Nur den zweiten haben sie offensichtlich nicht verraten.

und dann Harrislee ausfielen. Also Kaskade. Zuzuschreiben ist das wohl auf mangelnde Redundanz. Anscheinend hatten die einen Ausfall dieser Leitung garnicht auf dem Schirm. Hauptfehler scheint in der

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Am 10.01.19 um 13:38 schrieb Horst-Dieter Winzler: (...)

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Bernd

PS: Wie nennt man das wenn man Content eine Web-Seite kopiert und in die

Am 1/10/19 um 1:56 PM schrieb Bernd:

Flensburg?

geringen Erzeugung wieder auf 50Hz synchron zu kommen, um funktionierende, zuvor nicht genutzte Leitungen zuzuschalten, um aus dem Inselbetrieb rauszukommen. Viele "um"s, daher doch Kaskade ;-)

Daran glaub ich nicht. Die Leute vom Strom rechnen typischerweise immer mit dem Ausfall einer Ressource und halten Reserven vor.

ist das meilenweit entfernt.

"Erst nachdem die Stadtwerke ihr Netz manuell so einstellten, dass das

erneut gestartet werden. Diesmal mit Erfolg."

Das reichte nicht, also haben sie manuell ein paar Stadtteile ausgeschaltet.

die ausgefallen waren, wurde dann ebenfalls wiederaufgebaut."

compiled under the responsibility of the Data Expert Group"), aber

Dort ist die Rede von einer 60kV-Leitung, die in der Karte offensichtlich als 110-150kV klassifiziert ist, die anderen Leitungen sind als 220-275kV klassifiziert, werden aber als 150kV bezeichnet. Ebenso ist in der Karte ein Braunkohlekraftwerk eingezeichnet, aber die Presse nennt ein "Gasturbinenkraftwerk".

Am 10.01.19 um 14:14 schrieb horst-d.winzler:

Wie? Das kann Dir etwa Deine Glaskugel nicht sagen? Wo die doch so

Lass mal stecken, das brauchen wir hier nicht.

V.

Am 10.01.19 um 13:03 schrieb Ralf Kiefer:

Die erste Verbindung nach DK ist die 150 kV-Doppelleitung, die ausgefallen war. Die zweite Trasse nach Ensted ist 60 kV und diente

Netzverbund wieder hergestellt, nachdem im Inselnetz so viel Last abgeworfen wurde, dass man die 50 Hz halten konnte.

Um 06.00.00 UTC sieht man an den Frequenzdaten deutlich, dass sukzessive Teillast abgeworfen wurde: die Netzfrequenz, die in mehreren Schritten

In der Insel wurde also sukzessive Last abgeworfen, bis der Resync

m.W. 160 MW elektrisch, 210 MW thermisch. Das sollte eigentlich reichen, um den Flensburger Bedarf von ca. 60 MW zu decken. Dazu eine GuD-Anlage mit je 75 MW elektrisch und thermisch.

aufrecht erhalten werden konnte. Intelligenterweise(?) werden die Pumpen

Und die Stadtwerke Flensburg sprechen davon, dass nach dem

Stromversorgung heruntergefahren" wurde. Das scheint doch eher

und daraus lernen.

Ob ein Ausfall beider Leitungen einer Doppelleitung als Einzelfehler

Stadtgebiet samt Umland zu versorgen.

und dabei

c) nach relativ kurzer Zeit die Versorgung wieder hergestellt zu haben.

Ich vermute, dass so mancher Stadtversorger darauf mit Neid blickt und hofft, dass ihm so etwas nie passiert. Bei einem europaweiten Blackout

Viele Stadtversorger wissen das nicht oder (noch schlimmer) wissen

darauf angewiesen, dass ihnen jemand das Netz wieder hochzieht. Das

Wochen :-)

Soweit. Und nun bitte das Ganze nochmal mit 95% Wind, PV und Batteriespeichern :-)

V.

Am 10.01.19 um 14:54 schrieb Ralf Kiefer:

offensichtlich.

s. mein anderes Posting.

das scheint so zu sein.

Die Leitungen sind definitiv 60 kV und 150 kV.

definitiv Steinkohle. Dazu ein GuD-Block, der "Kessel 12".

V. (aus Flensburg)

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