Strombegrenzung für Heizspirale

Hallo zusammen,
zum Heizen kleiner Elemente verwenden wir eine Heizspirale (~220V/180W)
und einen passenden PID-Regler, der =FCber ein Relais die Heizspirale
ein-/ausschaltet. Allerdings scheint die Heizspirale in ihrer Leistung
=FCberdimensioniert, da es der Regler nicht schafft die relativ kleine
Masse, die erw=E4rmt werden soll, auf einer konstanten Temperatur zu
halten.
Die Idee ist jetzt, die Heizspirale in ihrer Kraft zu drosseln, in dem
man den Strom begrenzt. Wie w=E4re das m=F6glich?
Danke und Gru=DF,
Michael
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Michael Guenther
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Michael Guenther schrub:
Einen primitiven Zwischensteckdosen-Dimmer vorschalten. Für $WENIG_EUR beim großen blauen C und Konsorten.
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt
Mach zuerst einmal einen Versuch, indem du Glühbirnen in Reihe schaltest. Das ist ein billiger Laboraufbau aus einem Kaufhaus, eine Lampe mit 5 Fassungen. Da kannst du versuchsweise eine unterschiedliche Anzahl von 60W(...)-Birnen einschrauben und den Strom reduzieren.
Das Amperemeter mißt dann nämlich sauberen Sinusstrom während hingegen mit einem Dimmer die Gefahr besteht, eine Fehlmessung zu erhalten.
MfG
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Franz Glaser (KN)
Hallo Michael,
der angebliche PID-Regler wird wohl ein 2-Punkt-Regler sein, der eine zu große Hysterese hat. Den würde ich dann am liebsten gegen einen 2-Punkt-Regler mit kleinerer Hysterese austauschen.
mfG Ingenieurbüro Baumann
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Leo Baumann
"Michael Guenther" schrieb:
Was soll das denn sein? Das ist ein einfacher Zweipunktregler, bei dem offensichtlich die Hysterese zu groß ist. Wenn Du wirklich einen PID Regler hast, dann steuer doch damit einen Triac als Stellglied an, das den Phasenwinkel verstellt.
Gruß Gerd
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Gerd Kluger
Auch ein PID-Regler kann einen Relaisausgang als Stellglied haben und das Heizelement (das üblicherweise ziemlich träge ist, nur im hiesigen Fall offenbar nicht genug) mit PulsPause ansteuern. Solche Regler werden allerdings meistens auf eine möglichst langsame Puls- frequenz "programmiert", um das Relais zu schonen. In diesem Fall ist das schädlich.
Michael Guenther schreibt, daß er bereits einen PID-Regler _hat_ , möglicherweise ist er in eine Steuerung integriert.
MfG
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Franz Glaser (KN)
Michael Guenther schrieb:
Spannung reduzieren, z.B. mit einem Spartrafo oder eine Pulspaketsteuerung bzw. Phasenanschnitt einsetzen...
- Udo
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Udo Piechottka
Michael Guenther schrieb:
Hallo,
es kann sein, dass ich vollkommen an Deiner Frage vorbeiposte. Trotzdem mein Vorschlag: Vielleicht kannst Du einen Triac einsetzen. Ich habe bei unserem Wäschetrockner diese Regelung seit fast 8 Jahren laufen und zwar regele ich die Heizspirale zwischen lauwarm und volle Pulle (im Trockner ist es dann ca. 70° C.) Folge: 1.Ich kann fast alles trocknen. 2. Die Heizspirale hält ewig. 3. Der Stromverbrauch sinkt erheblich.
Wie schon gesagt, könnte voll daneben liegen, oder auch nicht.
Gruß Norbert
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Norbert Beckmann
Udo Piechottka schrieb:
Oder einfach einer Diode.
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Wolfgang Hauser
Hallo, Norbert,
Du (h-n-be-du) meintest am 24.06.06:
Es könnte sein, dass das mit den "Technischen Anschlussbestimmungen" (TAB) kollidiert; Phasenanschnittsteuerung darf eine bestimmte Leistung nicht überschreiten.
Hängt auch mit "power factor correction" (PFC) zusammen.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Helmut Hullen schrieb:
TAB 2000 10.2.7:
(4) Bei Wärmegeräten darf die unsymmetrische Gleichrichtung bis zu einer maximalen Anschlußleistung von 100 W und die symmetrische Anschnittsteuerung bis zu einer maximalen Anschlußleistung von 200 W angewandt werden. Bei Wärmegeräten sind außerdem Anschnittsteuerungen erlaubt, die nur beim Einschalten wirksam sind, um die Einschaltströme in ihrer Höhe begrenzen.
Gruß Willi
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Willi Marquart
Helmut Hullen schrieb:
Hallo,
sicher, es könnte sein, dass ich mit "Technischen Anschlussbestimmungen" kollidiere, aber das Teil läuft seit 8 Jahren fabelhaft. Es verursacht offensichtlich keine Störungen und tut auch sonst keinem weh. Allerdings ist die Schaltung sehr gut dimensioniert und mit allen nur erdenklichen Schutz - und Entstörmaßnahmen ausgerüstet. Mir ging es bei meinem Vorschlag auch nur um das Prinzip. Eine eins zu eins Kopie meines Triacs wäre für den vorgesehenen Fall extrem überdimensioniert und daher viel zu teuer.
Gruß Norbert
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Norbert Beckmann
Willi Marquart schrieb:
Daher die Empfehlung der Pulspaketsteuerung...
Gruss Udo
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Udo Piechottka
Am Sat, 24 Jun 2006 15:36:40 +0200 schrieb Udo Piechottka :
Sein Heizelement hat 180W, bei Einweggleichrichtung dürften es nurmehr 90W sein - das ist demnach zulässig.
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Martin
Michael Guenther schrieb:
Hallo,
da m=FCsste man mal messen wie der zeitliche Verlauf der Temperatur=20 aussieht. Sieht man da einen etwa dreiecksf=F6rmigen Verlauf mit sehr=20 schnellen Anstieg und wesentlich langsameren Abfall? Wenn ja ist=20 wirklich die Heizleistung zu hoch, wenn nein kann es auch eine andere=20 Ursache sein.
Bye
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Uwe Hercksen
Seit ich einen geregelten Durchlauferhitzer im Badezimmer habe, frage ich mich, wie die Regelung wohl gemacht wird. Wird besagte Pulspaketsteuerung verwendet? Wenn ja, kann man irgendwo mehr darueber nachlesen? Wenn nein, wie sonst?
Anschnittsteuerung kann man bei 21 kW wohl vergessen. Eine analoge Regelung koennte ich mir noch vorstellen, aber dann wuerde bis zu einem Viertel der Nennleistung als Waerme an den "Vorwiderstaenden" anfallen. Danach sieht der Aufbau nicht aus - Elektronik und Heizelement sind getrennte Baugruppen.
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Klaus Wacker

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