Stromstossbegrenzung

Hallo,
immer wenn ich morgens meine Steckdosenleiste anschalte, fetzt es mir den Sicherungsautomat heraus. Das kommt von einem Computernetzteil (nicht mal das billigste das ich
verbaut habe). Ein ähnliches Problem habe ich im Gartenhäuschen, wo es die Sicherung immer dann fetzt, wenn ich die elektrische Kettensäge anschalte.
Im Betrieb ist dann alles OK, da die Dauerlast weit unter der Maximalgrenze liegt.
Kennt jemand einen günstigen Stromstossbegrenzer bzw. einen einfachen Schaltplan für sowas?
Denke dabei an einen Wiederstand (temperatur/stromabhängig?) im Strompfad und ein Relais mit Verzögerungsglied, das nach einer gewissen Zeit den Strom durch den Wiederstand brückt.
Danke
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Da könnte eine einfache Master-Slave Steckdosenleiste ausreichen. Hast du das schon mal probiert?

Einfach ne Kabeltrommel zwischen Säge (bzw Häcksler, Kreissäge, Kärcher, etc ) und Steckdose hängen. Die 2Ohm reichen fast immer aus. Nur dran denken, dass du sie bei längerem Betrieb ausrollen solltest (wg Wärme). Ansonsten kannst du auch auf Sicherungsautomaten mit C Charakteristik umrüsten (oder wieder die guten Schraubsicherungen). Ist sicher teurer und aufwendiger (und der Erfolg nicht garantiert).
Wenn das alles nicht hilft, kannst du dich immernoch hinsetzen und Schaltungen bauen.
mfg Martin
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So teuer ist das auch wieder nicht und ein C-Automat sollte halten. Was fr Sicherungen sind denn berhaupt eingesetzt? 16A?
Gru Ingo
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Passen denn die Abschaltbedingungen dann noch?
Anlaufstrombegrenzer gibt es in vernünftiger Qualität bei www.schalk.de
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ich finde da nichts??
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Blödsinnigerweise unter "Messrelais" versteckt:
http://www.schalk.de/de/dproduct.php?id R+11&br=MESSRELAIS
Erfordert aber einen kleinen Automatenkasten zum Einbau.
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Carsten Schmitz schrieb:

da steht 650VA bei cosy=0,6. Ich weiß ja nicht welches cosy eine Kettensäge hat, aber 650VA wären eindeutig zu gering.
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Das PDF bezieht sich auf alle Relaiskontakte, die Schalk verbaut. Die Schaltleistung wird ja gerade durch dieses Gerät vermindert. Ist wieder mal irreführend. Beim EBR11 ist ja ein 10Ohm Widerstand in Reihe geschaltet. Das Relais schaltet nicht die Last, sondern es überbrückt den Widerstand nach 50ms. In den mir vorliegenden technischen unterlagen steht: Maximale Schaltleistung 3500VA. Du kannst ja die 20Ohm Variante nehmen, da liegt die Schaltleistung bei maximal 230V ^ 2 / 20 Ohm = 2645 W.
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Carsten Schmitz schrieb:

Preis kriege.
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Ingo Lienesch schrieb:

Die beim Computer steht drauf: Siemens W H 16A 230V die beim Gartenhaus ist glaub ich 12A, bin mir aber nicht sicher.
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Martin Oswald schrieb:

Was soll die mir helfen? Es ist nicht die Menge der Geräte, sondern ein Gerät das den Stromstoss verursacht.

Nee, die war schon dazwischen und hat nichts gebracht.
Nur dran

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Das als erstes der Rechner ans Netz geht, ehe der Monitor, Drucker, Lautsprecher, usw eingeschaltet werden. Wenn dein Netzteil allein ne 16er Sicherung schmeisst, dann ist mit Sicherheit was faul.

Dann doch erstmal mit einer 16A Sicherung versuchen (ggf mit Kabeltrommel) oder eben gleich mit C Charakteristik.
mfg Martin
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Nein. Der OP hat einen (alten) 16A LS mit H-Charakteristik in seiner Installation. Da ist das Verhalten (Auslsen beim Einschalten eines Gertes mit hohem Einschaltstrom) nicht untypisch. Alte H16 von Geyer habe ich hier huserweise tauschen drfen, eben wegen solcher Alterserscheinung. Mag an einer "schlechten"Produktionsserie gelegen haben, mag andere Ursachen haben.
Moderne PC Netzteile gehen mehr oder weniger stillschweigend vom Vorhandnesein einer B16 Absicherung aus,

Da dort H12 sitzt (so vom OP gemutmat, gngig wohl eher H10), wundert das nicht : s.o. Wurde bis in die 60er Jahre gerne eingebaut.

Netter Rat, aber leider ohne Bercksichtigung der (hier nicht genannten) rtlichen Gegenheiten ( Leitungslnge, Querschnitt, Verlegeart, Netzimpedanz,...) ist ein Austausch gegen C16 schlicht: brand- und lebensgefhrlich.
Also doch besser Fachmann vor Ort holen.
hth, Andreas
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Andreas Tekman schrieb:

Wurde in der Schweiz gern genommen. Wobei 10A draufstand und 13A gemeint war, was aber nicht draufstand, damit man nicht im feindl. Ausland den Automaten oder die Sicherung zum halben Preis kaufen konnte/durfte. Die Elektriker haben sich dann eine goldene Nase verdient, als die Mikrowellen aufkamen, die fetzten alle diese Automaten. Eingebaut wurde, IIRC, lang ists her, irgend ein anderer obskurer Buchstabe, ich tippe auf L.
--
mfg Rolf Bombach

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Martin Freiberger schrieb:

Also erstmal vielen Dank für die reichlichen Posts zum Thema.
Ich fasse dann mal zusammen:
1) Hausinstallation 16A mit gierigem Computer-Netzteil.
Austausch des vorhandenen Sicherungsautomatens gegen einen 16A Typ mit C Charakteristik.
2) Gartenhäuschen. Uneinige Meinung. Ich sollte da wohl noch anmerken das dieses Gartenhäuschen ein paar Kilometer abseits der nächsten Häuser steht und über eine freies, von Mast zu Mast gespanntes Kabel versorgt wird. Die Impedanz dürfte also eh schon ziemlich hoch sein. Wenn man den E-Herd anschaltet dann werden z.B. die Lichter ein gutes Stück dunkler.
Ob da überhaupt 16A Sicherungen verbaut sind wiß ich jetzt nicht mher. Als ich das letzte mal nachschaute habe ich mich aber über die sehr geringen Stromstärken der Sicherungsautomaten (10A, 12A, ?16A?) gewundert.
In diesem Fall würde ich also immer noch auf ein Stromstossbegrenzer setzen. Gerne auch im Eigenbau. Ich habe durchaus Wissen in Elektro und Elektronik, wenn auch mehr in den theoretischen Grundlagen (unbenutztes E-Technik Studium von vor vielen Jahren), aber ich werde mit Sicherheit weder mich wegbrutzeln noch das Häusle in Brand stecken.
Also, kennt jemand eine Schaltung oder muss ich mir das jetzt selber entwerfen?
Falls ja würde ich das gerne hier durchdiskutioeren. Z.B. ob ich 1) einfach eine Phasenanschnittsteuerung (Blockgerät ala Conrad) vereden soll, bei dem ich den Podie durch eine Transistorschaltung mit Zeitglied ersetze. z.B. 20sec von 20% auf 100% oder so. Müsste man mal nachmessen was den da überhaupt für einen Strom durch den Podie ließt. AC oder DC und welche Spannung. Außerdem ist damit wohl immer noch nicht gesagt das der Einschaltstromimpuls unter der Auslösegrenze des Sicherungsautomaten liegt. Das probiere ich wohl am besten einfach aus.
2) mir aus einem Zeitglied oder einem 555, einem Lastwiederstand und Relais eben was einfaches zusammenbaue.
3) siehe 2 nur mit Thyristoren/Triacs. Problem daran dürfte wohl die Induktivität des Verbrauchers sein. Da muss ich mich wohl wieder einlesen. Ist schon sehr, sehr lange her das ich damit (rein theoretisch) was zu tun hatte. Ich erinnere mich aber noch düster an eine Vorlesung namens elektrische Leistungsteller oder sowas.
oder eben ein Fertigbaugerät wie hier genannt. Wobei es mich zugegebenerweise schon reizt mal den Lötkolben in die Hand zu nehmen.
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Abschaltbedingungen beachten. Wenn RCD (Fi-Schalter) vorhanden, dann i.d.R. unkritisch. Ansonsten RCD nachrüsten oder Schleifenimpedanz messen (lassen) und dann erst C-Automat einbauen.

Sehr unschön. Am Kupfer gespart. Aus o.g. Gründen unbedingt RCD einbauen (lassen).

Die einfachste "Schaltung" ist ein NTC als Einschaltstrombegrenzer. Oder ein Zeitglied, was nach x ms einen Serienwiderstand kurzschließt.
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Carsten Schmitz schrieb:

Könntest du mir ein bissle Erklären warum das notwendig ist?
Ich habe schon öfters gelesen / den Tipp bekommen ein FI nachzurüsten. Ist mir aber nicht ganz so klar warum das unbedingt notwendig sein soll. Selbst wenn bei erhöhtem Erdpotential (aufgrund hohem Strom bei hoher Schleifenimpedanz) ein Teil des Stromes von der Erdpotentialschiene des Gartenhäuschens ins Erdreich abfleißt...was solls?
Oder sehe ich da was falsch?
Also klar, im Fall einer fehlerhaften elektrischen Maschiene mit Metallgehäuse ist sowas natürlich lebensrettend, aber solche Geräte habe ich jetzt nicht grad in Verwendung.
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Nicht falsch, aber unvollständig. Um einen 16A Automaten mit "C" Charakteristik SCHNELL auszulösen, muss ein Strom von 10 * 16A = 160A fließen. Dies bedingt eine niedrige Schleifenimpedanz (der Gesamt-Scheinwiderstand von L und PE ab Spannungsquelle zzgl. der Impedanz des Trafos). Onkel Ohm sagt: Bei 230V und 160A muss es weniger als 1,4 Ohm sein. Wenn am Anfang der Zuleitung zur Hütte schon 400mOhm Impedanz da sind, bleibt noch 1 Ohm für den Rest. Bei 1,5mm² Zuleitung wäre dann nach 43,5m spätestens Schluss. Besser sieht es mit einem Schutzschalter aus. Hier ist die Abschaltbedingung nicht über die maximale Auslösezeit eines Leitungsschutzes definiert, sondern über die maximale Berührungsspannung (in der Regel 50V, Sonderfälle 25V). Bei einer Berührungsspannung von 50V muss der RCD spätestens abgeschaltet haben, auch hier hilft Onkel Ohm: 50V Berührungsspannung sollen 30mA Fehlerstrom produzieren. Dies geschieht, sobald Re kleiner 50V / 0,03A = 1666 Ohm ist. Dabei spielt dann die Länge der Zuleitung keine Rolle mehr, sofern Du einen lokalen Erder mit höchstens 1666Ohm hast. Einen lokalen Erder solltest Du sowieso nachrüsten, dann bist Du nicht auf den PE der Zuleitung angewiesen. Im Falle eines Leitungsfehlers hast Du so mehr Schutz. Meine Empfehlung lautet daher: Sicher die Zuleitung so hoch wie möglich ab, mit einem trägen C-Automat. Baue in das Häuschen einen kleinen Automatenkasten ein mit RCD (30mA) und eigenen Sicherungsautomaten (am besten solche, die zu den vorgeschalteten selektiv sind, also Faktor 1,6 kleiner sind). Für Außensteckdosen und Steckdosen, die regelmäßig für außen genutzte Geräte vorgesehen sind, war ein RCD mit 30mA schon lange Pflicht. Seit dem 01.06.07 sind RCDs praktisch für alle Steckdosen vorgeschrieben, allerdings mit einer ätzend langen Übergangsfrist.
Was ich aber eigentlich nicht verstehe: Wenn die Zuleitung zum Häuschen so lang ist, wie Du sagst, dann sollte diese Zuleitung eigentlich schon als "Anlaufstrombegrenzer" wirken und der Automat eigentlich nicht fliegen. Evtl. ist der Automat alt und "mürbe".
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Carsten Schmitz schrieb:

Ok, jetzt habe ich aber ein Problem. Ich blicke weder bei der Verkabelung noch bei der Logik der Absicherung in dem Häuschen richtig durch. Ich habe schon kurze Zeit damit verschwendet mir einen Plan zu zeichnen, aber irgendwie blick ichs nicht.
Die Zuleitung kommt per Freiluftkabel über Mast. Am Mast ist eine Panzersicherung (nennt man das so?). So ein großer, weißer verplombter Kasten. Dann gehts ins Haus. Da sind die drei Phasen mit Schraubsicherungen/Schmelzsicherungen abgesichert. Dann sind an diversen Stellen Sicherungsautomaten, für Herd und Außenbeleuchtung/Innebeleuchtung habe ich die gefunden. Es gibt aber noch jede Menge anderer, auch Geräte die ich nicht eindeutig identifizieren kann. Ich nehme an das eins ein FI für die Planschbecken-Umwälzpumpe ist. Dann noch irgendein kleines Gerät das die ganze Zeit summt und im den sich was dreht. Ich dachte erst an einen Zeitautomaten, aber solch eine Funktion gibts da gar nicht. Muss ich nochmal genau nachschauen.
Eine Erd-Potentialschiene habe ich noch nicht gefunden, MUSS aber da sein, oder? Außerdem MUSS doch ein Erdstab vorhanden sein, das ist ja schon etwas "größeres". Oder irre ich mich da?
Un wo soll ich nun den FI dazwischenschalten? Zwischen Schmelzsicherung und nachfolgenden Sicherungsautomaten? Kann/darf man FI in Serie hintereinander schalten? (wegen dem Planschbecken-FI?, wobei das eh nicht mehr verwendet wird)

Ja, die gleiche Überlegung habe ich auch schon angestellt. Wird wohl so sein.
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Am Thu, 18 Oct 2007 09:24:22 +0200 schrieb Martin Freiberger:

In diesem Falle würde ich dann doch raten, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.
Gruß Lennart
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