Telefonleitung schirmen wenn mit LAN und DSL parallel?

Hallo,
Ich möchte DSL, Telefon und LAN über einige Meter parallel in einem Kanal führen. DSL und LAN wird sich kaum gegenseitig stören, aber was
ist mit der analogen Telefonleitung? Sollte, bzw. muss hier eine geschirmte Leitung gelegt werden?
CU
Manuel
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Manuel Reimer schrieb:

Gegenfrage: Ist ein Schirm nötig, wenn Telefon und DSL nicht nur in der gleichen Leitung, sondern in den gleichen Kabeln (das, was bei dir vor dem Splitter aus der Wand rauskommt) verlegt werden?
Beide Fragen sind mit Nein zu beantworten. Die normale Verseilung (Verdrillung) aller *zueinander gehörenden* Adernpaare reicht völlig aus. Wenn du also gekauftes Kabel verwendest, ist diese Bedingung schon erfüllt. Mit CAT5-Kabel (4 Doppeladern) kannst du sogar deine Verkabelung mit einer einzigen Leitung realisieren(*) :-)
Den Schirm brauchst du nicht aufzulegen. Wenn du es aber doch tun willst, dann mache das nur an einer Seite.
Gruß Christian (ISDN und LAN in einem Kabel)
(*) OK, Gigabit-Ethernet geht dann nicht, dafür brauchts alle vier Doppeladern.
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Christian Müller wrote:

Stimmt. Dachte nur, dass nach dem Splitten eine Einstreuung zwischen den Kabeln eventuell negative Auswirkungen hat.

Was, wenn Flachleitung genutzt werden soll, bzw. zumindest für Telefon eine nicht verdrillte Leitung zum Einsatz kommt. DSL ist verdrillt, da DSL über ein Adernpaar einer Cat5-Leitung geführt wird.
War es auch zu analogen Zeiten schon üblich Telefonleitungen zu verdrillen? Macht das beim analogen Telefon überhaupt einen Unterschied, da hier ja nicht Spannungsdifferenzen zwischen den Paaren zur Datenübertragung genutzt werden?
Danke für die Infos
CU
Manuel
--
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Dann wären noch 3 DA frei. Warum nicht eine davon nutzen?

Nein, die sind/waren verseilt.
Lutz
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Lutz Illigen wrote:

Weil die Leitungen verschiedene Ziele haben...
Da auf den anderen Ende der analogen Telefonleitung ein TAE-Stecker sitzen soll, würde sich der Einsatz der üblichen "Flachleitung" anbieten. Distanz ist ca. 10 Meter. Flachleitung in der Länge wäre vorhanden und kann bei Defekt auch einfach wieder aus dem Kanal entfernt werden. Nur stören darf die unverdrillte/unverseilte Leitung nix, denn die Dämpfung der DSL-Leitung ist bei uns absolut grenzwertig.
Alternativ könnte ich aber auch noch eine Cat5-Leitung ziehen. Am anderen Ende muss dann halt für den Anschluss des TAE-Steckers ein bisschen gebastelt werden.

Und das wirkt sich auf die Störsicherheit aus?
CU
Manuel
--
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Wenn da auch das DSL 'rüber soll -> vergiß es!
--

Ralph.

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Was ist denn der Unterschied zwischen Verdrillen und verseilen? Gruss Harald
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Hallo, Lutz,
Du (newsgroups) meintest am 09.06.08:

http://de.wikipedia.org/wiki/Verseilung
Demnach verschiedene Wörter für das gleiche Verfahren.
Viele Gruesse! Helmut
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Hallo Helmut,

nur bei 2 Ardern, da paarweise verdrillt aber im gesammten Bündel verseilt wird.
Marte
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Manuel Reimer schrieb:

Dann geht das auch mit Schirm nicht (oder zumindest nicht gut) oder nur mit großem Aufwand. Du musst nämlich ein recht breites Band schirmen. Am einfachsten ist eine Verseilung:-)
Ich finde diese Flachleitungen viel unschnuckeliger als "richtiges Kabel". Beim Anfassen kommt es mir immer so vor, als hätte ich ein Kabel von einem Spielzeugtelefon in der Hand.

Du irrst:-) Zwar werden beim Telefon keine "Daten" übertragen, aber die Übertragung der Sprache ist trotzdem *zwischen* den beiden Adern. Die Spannung ist nicht erd- oder massebezogen.
Auf kurzen Strecken ist keine Verseilung bei Telefon aber egal.
<haarspalt> Das Rufsignal könnte man als "Data" bezeichnen, die Übertragung der Rufnummer zwischen dem 1. und 2. Rufzeichen *sind* Daten. </haarspalt>
Ich glaube, du irrst sogar zweimal: Auch wenn in der verlegten Wandleitung und im Kabel zum Endgerät zwei Doppeladern sind, wird für die analoge Telefonie seit immer schon nur eine Doppelader verwendet. Schraub' mal die Kappe von deiner Wand-TAE-Dose ab. Da sind nur die beiden linken Klemmen belegt.
Gruß Christian
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Christian Müller wrote:

Stimmt. Wie sieht aber "richtiges Kabel" aus? Zum Beispiel so: http://www.reichelt.de/?ARTICLEb524

Weiß ich. Ich habe die Dosen selber montiert ;-)
CU
Manuel
--
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Manuel Reimer schrieb:

Oh, da habe ich mich unpräziese ausgedrückt. Mit "richtigs Kabel" meinte ich selbstkonfektioniertes Kabel mit Verseilung.
Fertigen Kabel, die den Endgeräten beiliegen...

...sieht man erst nach dem Aufschneiden an, ob sie verseilt sind.
Auf kurzen Strecken ist das ja auch nicht so dramatisch.
Für deine Anwendung ist das gezeigte Kabel aber ungeeignet, da es ja nur eine Doppelader hat. Du brauchst ja vier:-) Die Stecker kannst du ja verwenden, aber davon rate ich ab, denn: Zum einen lassen sich die Litze in den Kabeln sehr schlecht verbinden, zum anderen sieht es absolut panne aus, wenn aus einer verlegten Leitung ein Geschwür von Isoband und abgehendem TAE-Stecker rauskommt. So teuer sind Doppel-RJ54-Dosen nicht und du kannst bei einer Änderung problemarm die Belegung ändern. Die Westernstecker für DSL, ISDN, LAN und Telefon passen alle da rein (nein, nicht alle in eine Dose); du brauchst nur entsprechend belegen.
Alternativ kannst du auch alle RJ54-Dosen 8polig (alle 4 Doppeladern) verkabeln und mit Adaptern arbeiten.
Da habe ich einen Vorschlag für so einen Adapter gemacht.
Gruß Christian
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Solange es nicht die Leitung ist, die Telephon und DSL führt (also vor dem splitter), dann ist es für die kurze Strecke egal.

Eine gewisse Verseilung wird da an sich schon immer verwendet, um bei langen Strecken die Dämpfung durch ordentliche Impedanzanpassung zu verringern, und um (ganz wichtig!) Übersprechen zu verringern.
--

Ralph.

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