TN-C Netz oder nicht? FI oder nicht?

Am 19.01.2012 13:56, schrieb Uwe Ernst:


Wäre der N gekappt, wäre das kriminell und unzulässig! Sollte das so sein , hat das kein Fachmann gemacht und es wäre dringend angeraten, einen Sachverständigen hinzuzuziehen.
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Friz


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Am 19.01.2012 14:41, schrieb Friz Knauer:

Nachtrag: Wäre der N gekappt, ist das eine Nullung über den PE und das ist lebensgefährlich!
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Friz


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Hi,

ich müsste mich schon arg verguckt haben, aber in meinem "Sicherungskasten" kommen nur L1 - L3 und der Grüngelbe, der an seinem Ende mit blauem Klebeband als PEN gekennzeichnet ist, an. Von einer weiteren Ader ist nichts zu sehen, schaue bei Gelegenh. nochmal nach. Natürlich wird irgendwo im Keller der N und PE gebrückt sein (glaub ich). Der Kabelring lag einige Wochen im Flur rum und ich meine dort 5 Adern gezählt zu haben.
Grüße, Uwe
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Am 19.01.2012 15:17, schrieb Uwe Ernst:

Das ist auch nicht zulässig. Wenn der gr/ge als PEN in die UV geführt wird, weil keine blaue Ader verfügbar ist, muß ein Aufteilung des PEN in N + PE in der UV erfolgen und der PE mit einer Potentialausgleichschiene verbunden werden. Auch so ist diese Installation sehr fraglich.

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Hallo,

Hm, der PEN geht auf eine gn-gelben Klemmenblock, alle Klemmen sind miteinander verbunden. Dann gibt es einen ebensolchen blauen Klemmenblock, mit einer Verbindung zum benachbarten gn-gelben Block. Vom gn-gelben Block gehen alle PEs zu den einzelnen Zimmern (Verbrauchern), genauso wie vom blauen Block alle Ns zu den Zimmern bzw. Verbrauchern führen.
schöne Grüße, Uwe
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Am 19.01.2012 23:32, schrieb Uwe Ernst:

Also TN-C-S mit Auftrennung in der Verteilung. Ein RCD/FI lässt sich problemlos nachrüsten, sofern ausreichend Platz in der Verteilung vorhanden ist.
Gruß Dieter
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Uwe Ernst wrote:

Grusel, grusel ...
Wohne zwar nicht in Deutschland, kann mir aber nicht vorstellen dass das zulaessig ist.
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Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /
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Am 19.01.2012 13:56, schrieb Uwe Ernst: <..>

soweit normgerecht, wenn auch die DIN EN 18015 laut aufschreit. Wir streben ja auch aus EMV-Gründen ein TN-S Netz an. Kann es sein, das bei dir oder in anderen Wohnungen noch Altanlagenteile mit klassischer Nullung vorhanden sind?
Wurde ja schon beantwortet, du bist im Vattenfall EInzugsgebite Berlin, ist auch mein Tätigkeitsgebiet. Ich weiss, das sich vieler meiner Amtkollegen mit der Realisierung TN-S ab HAK/ZP schwer tun.

Also, es stellt bis Wohnungsverteiler ein TN-C Netz dar. Leitungsquerschnitt >10mm^ ist das ok. Für das Bad sollte nach erfolgter Modernisierung / Strangsanierung ein RCD/FI eingesetzt werden. Dieser wird verteilungsseitig mit TN-C angefahren, kein Problem, danach als TN-S weiter.

Also der N sollte nicht abgeschnitten sein, damit man nach Umstellung aller Anlagenteile auf TN-S ab HAK/ZP umstellen kann. Das würde ich ggf. bemängeln!
Wie gesagt, etwas merkwürdig, aber nicht unbedingt falsch, soweit ich das aus deinem Posting herauslese. Falls du genauere Infos brauchst, kannst du mich nochmal kontaktieren. Du kannst auch mal auf der Seite der E-Innung vorbeischauen und deine Anfrage an die Fachgruppe richten. Gruss Ralle
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Am 21.01.2012 22:39, schrieb RalleH:

Seit drei Jahren müssen für alle laienbenutzbaren Steckdosen RCD/FI installiert werden.
--> http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t )459
Butzo
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Am 21.01.2012 22:49, schrieb Klaus Butzmann:

Jepp! Bei Neuanlagen und Erweiterungen! Alleine die Steigererneuerung rechtfertigt (leider) noch nicht die Nachrüstung. FI in Bädern ist etwas länger Pflicht Ralle
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On Sun, 22 Jan 2012 00:15:08 +0100, RalleH wrote:

Da gehen die Meinungen auseinander. Andere betrachten gerade diese als so massiven Eingriff, dass die Nachrüstung erforderlich wird.
Schönen Gruß Martin
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Am 22.01.2012 09:53, schrieb Martin Τrautmann:

Ich sehe es in jedem Fall so und biete es auch entsprechend an. Aber man musss sich auch an die Realität halten! I.d.R. sieht eine Modernisierung ja so aus, daa erstmal die Zentralisierung mit Steiger gemacht wird, also schon mal eine gute Vorbereitung auf ZN-S und EMV-gerechte Installation. Das kostet schon mal ordentlich etwas und macht genügend Dreck!
Bei Neuvermietungen wird dann i.d.R. die Wohnung gemacht. So ist es am praktischten.
Ralle
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Hat in DE natürlich keine Aussagekraft, aber ich halte mich als Österreicher an die Meinung des ÖVE und der meint, dass eine Erneuerung der Zuleitung keine wesentliche Änderung darstellt. Im Prinzip beschreibt der eine wesentliche Änderung als Änderung die mehr als die Hälfte eines Endstromkreises betrifft wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, Änderungen an der Verteilerzuleitung und Vorzähleranlage betreffen die Nachzähleranlage gar nicht.
Quelle: oek.ove.at/info/fachmeinung04.pdf
sg Ragnar
PS: als guter Geschäftsmann wird man natürlich eine Umrüstung der gesamten Endstromkreise nachdrücklich (und mit gutem Gewissen) empfehlen. Erzwingen kann man sie aber nicht.
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