Verschleiss von Energiesparlampen - warum?

Agner Krarup Erlang schrieb:


Größenordnungsmäßig sind diese Werte wohl gleich.
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Gruß Werner
Im übrigen bin ich der Meinung, dass TCPA verhindert werden muss.
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Eigentlich verschleisst beim haeufigen Einschalten die Elektronik, weil der primaere Elko rabiat auf 320V aufgeladen wird, NTC haben die sich ja meist gespart. Das ZUSAETZLICH auch noch die Bauteile, die das Starten unterstuetzen, der Elektronik vielleicht nur auf ein paar Lastzyklen ausgelegt sind, kommt hinzu. Das jeder Start einer Kathode schadet, ist auch klar, waere dann aber keine Elektronikdefekt.

Weil mechanisch durch die Elektronen Material herausgeschlagen wird, insbesondere bei kaltem. Deine Beobachtung, das warme Roehren also besonders verschleissen, passt damit nicht zusammen, und ist wohl auch falsch.

"Diese neu entwickelte Generation von EnergieSparLampen startet das Leuchtmittel immer mit der gleichen Stromstärke," das tut ja wohl jedes, ein Vorschaltgeraet ist eine Stromquelle, selbst die gute alte Drossel ist nahezu eine Stromquelle.
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Agner Krarup Erlang schrieb:

Zum Thema Verschleiß gehört natürlich auch die Entsorgung. Ich finde es eine Frechheit, wie unser Landkreis damit umgeht. Laut: http://www.landkreis-rottweil.de/ceasy/modules/core/resources/usage.main.php5?id 09 (größeres PDF mit 2,1 MB)
ist eine Energiesparlampe ein "Problemstoff" (Seite 27). Diese können 2x pro Jahr in der Dorfmitte in 30-120 Minuten abgegeben werden (S. 10). Natürlich zu sehr userfreundlichen Zeiten.
Man kann sie auch in der "Zentrale" am Mittwoch und Freitag Nachmittag abgeben und dazu zig Kilometer fahren. Sehr umweltfreundlich.
Ich finde das eine Frechheit. Batterien, die m.E. genauso problematisch sind, kann ich an jeder Verkaufsstelle zurück geben.
Die müssen sich nicht wundern, wenn die Lampen im Restmüll versteckt werden und dann bei der Verbrennung Probleme bereiten.
Marc
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Moin,
Marc Fehrenbacher schrub:

Sowas gab's hier vor vielen Jahren auch mal, als Öko langsam ein Thema wurde. Nachdem das Angebot der Entsorgung endlich angenommen wurde, hat der Landkreis schnell gemerkt, dass das Geld kostet. Zuletzt habe ich diese Sammelstelle/Termin als Beratungstermin empfunden, bei dem einem die Leute dort nur erzählen, was man alles doch in den Müll schmeißen soll, was man woanders und was man noch woanders los wird. Angenommen haben die quasi nichts (von meinen Haushaltsmitbringseln Batterisäure, Bremsflüssigkeit, Altöl, Farben....). Aber damals gab's wenigstens noch Brennetage, so bin ich das Altöl zumindest auch noch losgeworden...:->
CU Rollo
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Agner Krarup Erlang schrieb:

Ausm hohlen Bauch und ohne Gewehr, jede der folgenden Aussagen kann flashc sein ;-) Ich gehe wohl richtig in der Vermutung, dass aktivierte Kathoden (Barium- usw. Erdalkalioxidgemisch) verwendet werden. Die können durch mindestens zwei Mechanismen insbesondere bei zu tiefer Temperature kaputt gehen, elektronisch und ionisch sozusagen.
Bei zu tiefer Temperatur konzentriert sich die Elektronenemission auf ein kleines Teilgebiet der Kathode, welches gerade etwas wärmer oder etwas aktiver ist. Die Stromdichte wird zu hoch, die Kathode spratzt, das ist das gleiche Problem wie bei Hochvakuumröhren. Umgekehrt ist bei geringer Elektronenemission der Kathodenfall ausgeprägt, einige Dutzend Volt in Kathodennähe, welche die Ionen auf die Kathode beschleunigt und die Schicht absputtert. Kalte Kathoden sind daher (bei echten "Neonröhren" etwa) hohl ausgebildet und räumlich getrennt angeordnet.
Ist die Röhre noch warm, ist die Kathode eben nicht mehr warm genug für eine gleichmässige und starke Elekronenemission, aber noch nicht kalt genug für eine sichere Nicht-Zündung (welche dann das Vorheizen idR auslöst). Eine Elektronik, die nach jedem noch so kurzem Ausschalten sicher einen kompletten Startzyklus auslöst, erscheint mir daher sehr sinnvoll.
(BTW: Gips einen Trick, mit dem ich den Thread von hier aus verfolgen kann, ohne gleich eine andere NG abonnieren zu müssen?)
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mfg Rolf Bombach

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AFAIK bildet sich bei Leuchtstoffröhren auch im normalen Betrieb auf den beiden Elektroden ein Brennfleck (Hot Spot). Nur an diesen Stellen werden Elektronen emittiert und nur dort verdampft in geringen Mengen das Emittermaterial.

Wenn man wie oben beschrieben von zwei Brennflecken ausgeht, dann würden diese sich nach dem Ausschalten innerhalb 1-2 s soweit abkühlen, daß an den Elektroden keine thermische Emission mehr stattfinden kann.
Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, vermute ich den parallel zur Röhre liegenden Kaltleiter, der in den meisten Energiesparlampen eine ähnliche Funktion wie der Glimmstarter übernimmt. Dieser PTC hat eine so hohe thermische Kapazität, daß solche Lampen erst nach einer Abkühlzeit von 1-2 min wieder eingeschaltet werden sollten. Anderenfalls steht direkt nach dem Einschalten die Zündspannung über der Röhre an, ohne daß die Elektroden vorgeheizt sind. Dies wäre dann ein Kaltstart, bei dem eine relativ große Menge Emittermaterial durch energiereiche Ionen abgesputtert wird.
Christian.
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