Wandernder Lichtbogen im Generator Circuit Breaker

Hallo,
Ich habe eine kleine Frage, und zwar mache ich grad ein Praktikum bei einem Elektrotechnik Konzern und ich bin in der Abteilung für GCBs,
die Funktionsweise ist mir soweit klar, nur bei einem kleinen Detail weiss ich im Moment keinen Rat. Der Lichtbogen zwischen dem hohlen, zylindrischen "Brennstab" und dem anderen Kontakt ( Ein ziemlich massiver Kupferklotz, in den eine ziemliche dicke Spule "eingearbeitet" ist ( wir hatten ein Modell, da war der Kontakt seitlich aufgeschnitten ). Nun mein Problem, der Lichtbogen ist ja mehr oder weniger ein "Strahl" aus geladenen Teilchen, und die werden in einem Magnetfeld durch die Lorenzt Kraft abgelenkt, dieser Effekt soll den Lichtbogen auf dem Brennstab "wandern" lassen, ihn in Rotation versetzen. Wenn ich mich richtig an mein Studium erinnere, dann müsste die Lorentz Kraft für eine Rotation in jedem Punkt tangential zur kreisförmigen Bahn des Lichtbogens verlaufen, wenn ich nun davon ausgehe, dass die Ladungsträger im Lichtbogen senkrecht auf diese "Bahnebene" eintreffen, so müsste das Magnetfeld doch in einer Ebene mit der Bahn liegen und die Feldlinien sollten vom Mittelpunkt der Kreisbahn ausgehend verlaufen. Ok, mein Ansatz ist ein wenig "reverse engineered" aber nun zum eigentlichen Problem die Öffnung der Spule liegt in der gleichen Richtung wie die Ausbreitung der Ladungsträger, Sprich die Feldlinien, bzw die Feldvektoren zeigen in die gleiche Richtung wie der Geschwindigkeitsvektor, das resultierende Vektorprodukt zeigt dementsprechend nicht in die Richtung, die den Lichtbogen zur Rotation bringen würde.
Ich bin mir fast sicher, dass ich nur einen ganz kleinen dämlichen Denkfehler irgendwo drin hab, eventuell sieht einer von Euch ja gerade, wo ich nicht richtig nachgedacht habe. Ich würde hier ja auch gar nicht posten, wenn google nicht nur Patente zum Lichtbogenschweissen ausspucken würde.
mfg
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snipped-for-privacy@hotmail.com schrieb:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtbogen
http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentzkraft
Man sollte Wiki nicht von vornherein als zu Populärwissenschaftlich abtun ;-)
-- mfg hdw
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wrote:

Hm, nunja die Seiten hatte ich beide schon besucht, aus den Informationen auf diesen Seiten hat sich für mich die Frage erst gestellt, eine Antwort ist da nicht zu finden ;)
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snipped-for-privacy@hotmail.com schrieb:

Wie wärs damit:
http://www3.interscience.wiley.com/journal/112564851/abstract?CRETRY=1&SRETRY=0
--
mfg hdw

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snipped-for-privacy@hotmail.com schrieb:

Stell dir den Lichtbogen einfach als Stück Draht vor, durch den der Strom fliesst. Dort, wo der Strom parallel zu den Magnetfeldlinien fliesst, entsteht keine Kraft, soweit richtig. Andernorts schneiden sich die Linien aber. Siehe z.B. Unipolarmotor. http://de.wikipedia.org/wiki/Unipolarmaschine Siehe aaO den Link "Der einfachste Elektromotor der Welt". Bei der Zeichnung von Faradays Elektromotor wirst du die Ähnlichkeit mit dem Lichtbogenversuch erkennen.
--
mfg Rolf Bombach

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