Hallo,
Ich habe eine kleine Frage, und zwar mache ich grad ein Praktikum bei einem Elektrotechnik Konzern und ich bin in der Abteilung f=FCr GCBs, die Funktionsweise ist mir soweit klar, nur bei einem kleinen Detail weiss ich im Moment keinen Rat. Der Lichtbogen zwischen dem hohlen, zylindrischen "Brennstab" und dem anderen Kontakt ( Ein ziemlich massiver Kupferklotz, in den eine ziemliche dicke Spule "eingearbeitet" ist ( wir hatten ein Modell, da war der Kontakt seitlich aufgeschnitten ). Nun mein Problem, der Lichtbogen ist ja mehr oder weniger ein "Strahl" aus geladenen Teilchen, und die werden in einem Magnetfeld durch die Lorenzt Kraft abgelenkt, dieser Effekt soll den Lichtbogen auf dem Brennstab "wandern" lassen, ihn in Rotation versetzen. Wenn ich mich richtig an mein Studium erinnere, dann m=FCsste die Lorentz Kraft f=FCr eine Rotation in jedem Punkt tangential zur kreisf=F6rmigen Bahn des Lichtbogens verlaufen, wenn ich nun davon ausgehe, dass die Ladungstr=E4ger im Lichtbogen senkrecht auf diese "Bahnebene" eintreffen, so m=FCsste das Magnetfeld doch in einer Ebene mit der Bahn liegen und die Feldlinien sollten vom Mittelpunkt der Kreisbahn ausgehend verlaufen. Ok, mein Ansatz ist ein wenig "reverse engineered" aber nun zum eigentlichen Problem die =D6ffnung der Spule liegt in der gleichen Richtung wie die Ausbreitung der Ladungstr=E4ger, Sprich die Feldlinien, bzw die Feldvektoren zeigen in die gleiche Richtung wie der Geschwindigkeitsvektor, das resultierende Vektorprodukt zeigt dementsprechend nicht in die Richtung, die den Lichtbogen zur Rotation bringen w=FCrde.
Ich bin mir fast sicher, dass ich nur einen ganz kleinen d=E4mlichen Denkfehler irgendwo drin hab, eventuell sieht einer von Euch ja gerade, wo ich nicht richtig nachgedacht habe. Ich w=FCrde hier ja auch gar nicht posten, wenn google nicht nur Patente zum Lichtbogenschweissen ausspucken w=FCrde.
mfg