Dipl. Ing. (FH) oder Dipl. Ing. (TU) ??

Hallo,
ich studiere im 4. Semester Maschinenbau an einer FH und spiele mit dem
Gedanken, an eine TU zu wechseln.
Da ich nicht weiß was die Zukunft bringt wünsche ich mir eine Ausbildung,
die mir alle Optionen offen läßt.
Ich habe auch vor, mir umfangereiche betriebswirtschaftliche Kenntnisse
anzueignen, um auch in allgemeinen Fragen Verantwortung übernehmen zu
können.
Um auf den Punkt zu kommen: wenn es um die wirklich guten Positionen geht,
haben Uni-Absolventen Vorteile in der Hand ?
Wird die Uni-Ausbildung als hochwertiger angesehen, schließlich ist die
Regelstudienzeit 2 Semester länger...?
Vielen Dank für die hilfreichen Antworten ;)
Viele Grüße
Martin Westenberger
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Martin L. Westenberger
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Dieser Gedanke kommt etwas spät. Welche deiner bisher erbrachten Studienleistungen werden von der Uni deiner Wahl anerkannt ? Welche Teile des Vordiploms werden anerkannt ?
...
Nein. Diese Positionen werden meist an promovierte Ingenieure vergeben.
"Hochwertiger" in dem Sinne, dass die Absolventen besser bezahlt werden. In BW ist das genau der Unterschied zwischen den Tarifgruppen T5 und T6. Anselm aus Stuttgart/Esslingen
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Anselm Proschniewski
Empfehlung: Erst Diplom machen, wenn's Dich dann zu "höherem" drängt, schau' Dich nach einem Aufbaustudium um bzw. versuche direkt in die Promotion zu gehen.
Dipl.-Ing. (FH) läßt Dir alle Optionen offen.
Das kann ein Ingenieur nebenbei.
In Großfirmen: ja.
Hängt von der Firma ab.
Michael Dahms
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Michael Dahms
Der grosse Vorteil der FH-Ausbildung ist die Praxisorientierung, die TU ist meistens theoretischer angelegt, was sich direkt auf die Studienzeit auswirkt. Wobei sich das auch von Uni zu Uni unterscheidet und in den letzten Jahren auch an der TU immer mehr Wert auf Praxisnähe gelegt wird.
Der Abschluss der Ausbildung an der FH und anschließende Promotion an der TU ist zu empfehlen, wenn du schon im 4. Semester bist. Das garantiert ausserdem eine gute Bezahlung :-)
grüsse Sebastian TU Ilmenau
Mart> Hallo,
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Sebastian Grabert
"Sebastian Grabert" schrieb im Newsbeitrag news:bdpg6l$97p$ snipped-for-privacy@piggy.rz.tu-ilmenau.de...
Wie oben schon gesagt werde ich "erstmal" das Diplom an meiner geschätzten FH machen...
Was meinst Du mit "garantiert ausserdem eine gute Bezahlung" ? Der Dr. generell oder schon während der Promotion... gibt es da überhaupt schon eine Bezahlung ? Das Geld ist ja nicht so entscheidend, aber ob ich noch weitere 5-6 Jahre meinen Eltern auf der Tasche liegen möchte ?! =)
Viele Grüße Martin
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Martin L. Westenberger
Naja, als Dr. wirst du besser bezahlt, allerdings ist es damit automatisch auch schwerer eine Stelle zu bekommen. Die Erwartungen sind deutlich höher (logisch) und es sind auch weniger Stellen vorhanden. Als Dr. Dipl. Ing sollte das aber gehen.
Wärend der Promotion gibt es Bezahlung (Unitarif :-), außer du findest ein Thema in einer Firma und kannst nebenbei arbeiten, dann gibt es sogar mehr. Mit dem Unitarif bin ich mir allerdings nicht sicher, würde aber vermuten, das für die Vorlesungen (die du dann halten musst) eine Entlohnung drin ist.
Frag am besten vorher..
grüsse Sebastian
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Sebastian Grabert
Das wird zwar allerorts behauptet, aber nenne mir bitte einige konkrete Beispiele hierfür... Ich jedenfalls kann aus Gesprächen mit Uni-Studenten keine _gravierenden_ Unterschiede zu meinem praxisorientierten FH-Studium feststellen. Dabei sollte das Wort praxisorientiert keinesfalls abwertend sein, im Gegenteil! Fakt ist jedoch, dass der Stoff an Unis etwas mehr in die Tiefe geht! (Mal nebenbei: Das Thema "FH oder Uni" macht doch immer wieder Spass, oder?)
...was sicher nicht verkehrt ist, aber auch hierüber lässt sich herrlich streiten. Wie Michael D. bereits schrieb, es bleiben alle Türen geöffnet. Du wirst das, was du aus dir machst. FH oder Uni, alles ist offen!
Kai Dörner
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Kai Dörner
Naja, mir fehlen auf jeden Fall die Hausarbeiten und die Praktika/Belegarbeiten. Die kommen bei uns erst im 8./9. Semester, viele Sachen werden nicht vertieft. Das ist schade.. aber wie gesagt, die Praxisnähe hat sich in den letzten Jahren verbessert, daher vielleicht der Mangel an Unterschieden. Im übrigen ist das Wort praxisorientiert recht nett, aber was wirklich zählt ist Erfahrung, ob es nun um ein theoretisches oder praktisches Problem handelt. Und das lernt man bekanntlich erst nach dem Studium bzw. im Praktikum.
Meistens besteht diese Tiefe in einer rein theoretischen Definition von Themen ohne genauer darauf einzugehen. Das kann ich anhand von zahllosen auch recht sinnlosen vorlesungen nur bestätigen und bekräftigen (z.B. Komplexitätstheorie oder Betriebssysteme). Die echte Tiefe erreicht man doch nur im Schwerpunkt den man an der FH auch hat.
auf jeden
das ist korrekt, hat keiner bestritten
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Sebastian Grabert
[...]
Ein Prof an meiner TU hat einmal gesagt: Wenn man das "know how" benötigt, sollte man einen Abgänger der FH wählen. Wenn jedoch das "know why" benötigt, sollte man auf einen Absolventen einer Uni zurückgreifen.
Grüsse,
m.
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Markus Gaugeler
[]
^^^^^^^^^^^^^^^^^
Grausam; gleich drei Fehler auf einmal. Scnr.
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Axel zur Strassen
Uni-Studenten
Zugegeben, ein tolles Wortspiel ;-) aber das oben genannte Beispiel bleibt leider aus...
Kai Dörner
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Kai Dörner
sonst nix zu tun?
Axel zur Strassen wrote:
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Sebastian Grabert
Man kann zwar aus einem Beitrag hier nicht unbedingt darauf schließen, dass der Verfasser bei anderer Gelegenheit genauso schreibt, aber zumindest zwei der drei monierten Fehler (außer dem vergessenen letzten Punkt nämlich) erwecken den Verdacht, als ob Du sie durchaus auch im "richtigen Leben" (in der Korrespondenz z.B.) machen könntest, wo man sie Dir u.U. zu Deinem Nachteil auslegt - und zwar dort sicher folgenreicher als hier.
Insofern hat Axels Hinweis es keineswegs verdient, als oberlehrerhaft angesehen zu werden.
Gruß,
Michael
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Michael Hemmer
Ich habe ausd A schon Briefe bekommen, die waren so adressiert.
Michael Dahms
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Michael Dahms
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr schlechte FH- und TU-Absolventen gibt, aber auch umgekehrt sehr kompetente Abgänger beider Institutionen. Ich gehe prinzipiell wertfrei mit solchen Titeln (zumind. versuch ich es). Bei längeren Gesprächen bzw. längerer Zusammenarbeit merkt man schon, ob die betreffende Person etwas drauf hat.
Der einzige Differenz ist wohl a. das Studentenleben, und b. das Einstiegsgehalt.
Grüsse,
markus.
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Markus Gaugeler
nur mal als Hinweis, ich studiere noch heißt also ich hab noch ca. 2 Semester Zeit die Schreibweise des Dipl.-Ing. zu üben.. und dann nochmal mind. 3 Jahre für den Dr.- Präfix
Wenn ich das auf einen Brief schreibe achte ich doch etwas mehr auf Schreibweise als bei einem Posting in den News..
Mich hat primär der Ton angekotzt, Trolle mag ich nicht... Ich lasse mich gerne korrigieren, man lernt schließlich aus Fehlern.
Michael Hemmer wrote:
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Sebastian Grabert
Viel Erfolg!
Viel Spaß!
Solltest Du aber nicht. Einen Brief kriegen i.d.R. weniger Leute zu sehen als ein Posting hier.
Wenn Du wissen willst, ob jemand ein Troll ist, mache besser eine Google-Recherche. Merke: Nicht jeder, bei dem Du das Gefühl hast, daß er Dir auf den Fuß steigt, ist ein Troll.
Michael Dahms
f'u2p
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Michael Dahms
Promotion an der UNI (gilt zumindest für die TU Ilmenau)
1. Du hast eine Haushaltsstelle mit Promotionsmöglichkeit und wirst nach BAT vergütet (meißt IIa). Arbeitsaufgaben sind Übungen, Praktika - restliche Zeit für Promotion .
2. Du hast eine Drittmittelstelle d.h. nicht haushaltsfinanziert also durch Forschungsprojekte mit Firmen oder öffentlich geförderte Projekte. Arbeitsaufgaben sind dann dein Projekt - wenn es mit der Promotion zusammenfaällt gut, ansonsten Promotion in der "Freizeit".
3. Du arbeitest in einer Firma und sie stellt dich zeitweise frei zur externen Promotion.
4. Du hast plötzlich soviel Geld das du eine Promotion als Hobby machen kannst
Mit Vorlesung halten sieht es nicht so gut aus. Welches Spezialwissen hat ein Absolvent um dieses dann den Studenten zu vermittelen. Die Vergütung für die Vorlesung (wenn man mal eine wöchentlich hält) reicht dann gerade für den täglichen Mesagang. Machst du 16 h Vorlesung die Woche um gehaltsmäßig über die Runden zu kommen gilt wieder Punkt 2 - Promotion in der "Freizeit".
Gruß Jörg
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Jörg Grabow
Das mit dem Troll nehme ich zurück, da der gute Mann entweder wirklich so heißt (Axel von Strassen?) oder seinen Realname nicht nennen will. Hat eine Menge vernünftiges Zeugs gepostet..
Ich finde es dennoch toll, wie jemand einen doch recht interessanten Thread so schnell kippen kann. Anstatt über FHTU zu diskutieren, wird die Schreibweise des Titels angemahnt. Das hat Stil... bin aber drauf angesprungen, selber schuld.
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Sebastian Grabert
Jörg Grabow verlautbarte:
meist auch IIa. Mit dem Vorteil, daß notwendige Expermiente und Reisen aus dem Projekt finanziert werden sollten.
Die Beliebtheit von halben Stellen schwankt von "ausschließlich" bis "ausgeschlossen".
5. Stipendium Michael Kauffmann
Reply to
Michael Kauffmann

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