Pendel schnell daempfen (Unterflurwaage)



Ich habe keine Vorzugsrichtung der Pendelauslenkung. Im Zweifel kreist es um die Ruhelage. µm Abstand wird nichts. Eine Alu-Kugelschale wäre aber denkbar.

Den Füllstand kann ich nicht sehen. Damit bekomme ich jedesmal anderen Auftrieb. Und die Reibung ist kaum anders als in Luft.
Aber das bringt mich auf einen Fehler. Der Auftrieb schwankt je nach Luftdruck locker um 10%. 200ml Luft wiegen ca. 0,24g. 10mbar Druckschwankung stören mich. Mist! Ich bin dort umzingelt von Barometern, habe aber am Freitag keines beachtet...

Mittlerweile bevorzuge ich den Vorschlag mit unbewegten Teilen und einem Berührungssensor.

Ich könnte einfach einen hinreichend großen Wiegeteller mit einer Kugel in Öl tauchen lassen. Aber Sachen, die am System hochkriechen können mag ich lieber nicht einsetzen.
--
Gruß, Raimund
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Fast unbewegte Teile (Dehnungsmeßstreifen DMS in Brückenschaltung und OP-Verstäker) mit Tauchspulsystem als Gegenkraft wirkend:
Prinzip
http://home.arcor.de/janch/janch/_news/20080817-kraftmessung /
x kann, falls notwendig, per RC-Glied gedämpft werden.
--
Regards/Grüße http://home.arcor.de/janch/janch/menue.htm
Jan C. Hoffmann eMail aktuell: snipped-for-privacy@nospam.arcornews.de
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Mal ganz eine andere Frage:
Wie sind die Grössenverhältnisse Waagenteller/Teil?
Ist es vielleicht möglich, das Teil auf mehrere Waagen aufzulegen oder eine Zwischenplatte für einen grösseren Teller zu nehmen?
HC
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Der Teller hat 7cm Durchmesser und ist von Windschutzscheiben umgeben. In dieses Gehäuse paßt mein Teil in keiner Weise rein. Das wäre das einfachste.

Überflüssige Analysewaagen findet man selten in Rudeln...

Ich müßte am Waagengehäuse manipulieren. Ungern.
--
Gruß, Raimund
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begin quoting, Raimund Nisius schrieb:

Barometer nix gut. Man mißt die Luftdichte besser direkt mit einem Auftriebskörper (so eine Art hermetisch geschlossene Weihnachtsbaumkugel), der gewogen wird. Und beachte, daß Waagen oft auftriebskorrigiert sind Wägemassen mit einer Dichte, von ca. 8 g/cm^3, d. h. weniger dichte Körper werden zu leicht und dichtere zu schwer gewogen. Die Ergebnisse müssen also ohnehin auftriebskorrigiert werden.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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On 17 Aug 08 at group /de/sci/ing/misc in article

Lass das bloss nicht unseren selbsternannten Deutschlehrer RK sehen :-o
Uppps, jetzt bin ich aber gespannt, was passiert:

Wasser predigen und Wein saufen. Warum wundert mich das nicht?
Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
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In erster Näherung dürfte die Dichte der Laborluft bei immer gleicher Tempratur nur mit dem Druck schwanken. Ich will nicht hoffen, das wir da ein CO2-Problem haben.

Das macht mir eher nichts aus. Die absolute Masse interessiert mich nicht sonderlich. Die darf gerne 10% Fehler haben. Ich will den (hoffentlich geringen) Verlust über 2 Monate ermitteln.

Am besten nehme ich mir einen massiven Körper ähnlicher Dichte und Masse. Dessen Messung sagt mir dann die Auftriebskorrektur an.
--
Gruß, Raimund
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Raimund Nisius schrieb:

Das meiste tarierts Du weg. Anschl. machst Du eine Auftriebskorrekturrechnung für Dein Wägegut (sofern dessen Volumen immer bekannt/konstant) ist.
> Ich bin dort umzingelt von

...hehe.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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..

unten
deinem
Dann gäbe es noch "superkalt", mit flüssigem Stickstoff die Biegesteifigkeit aufheben, und die Wiedererwärmung und Abtrocknung abwarten

Auch hier tuts besser ein schnell verdunstendes Material, Isopropanol etwa. Es muß allerdings "reinst" sein. Mittels "kommunizierender Röhren" einen verstellbaren Flüssigkeitsspiegel unterm Wiegegut anbringen, der einen streng symetrischen Dämpfungskörper (eine runde Stange etwa) eintauchen läßt.
--
mfg,
gUnther
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Eigentlich soll es *schneller* werden als einfach auspendeln lassen.

Und dann mit dem Fön Aufwind erzeugen? Nachdem die Verdunstungskälte erst mal erzeugt ist, gehen die nächsten Messungen langsamer.
--
Gruß, Raimund
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Moin,
Raimund Nisius schrub:

Das meint die seitliche Pendelbewegung? Wie groß ist denn der vertikale Hub der Waage? Ich vermute mal quasi gleich Null.
Dämpfer: Könnte man unter die Probe noch irgendwas anhängen? Dann ein Irgendwas dort dranhängen und in einen Topf Wasser tauchen lassen. Hier ist aber wichtig, wie viel sich der Faden vertikal bewegt, weil an dem irgendwas ja mal mehr mal weniger Wasser hängen bleibt.
An sonsten: Dämpfen mit Luft als Medium, also einfach eine Syroporkugel auf den Faden auffädeln. Oder ein Konstrukt aus Papier, welches einen größeren Luftwiderstand hat.
Der Faden ist ein Stück Kabel(Kupferlitze mit Mantel)? Das ist IMO sehr gut, das sollte eine Prima Dämpfung gegen Biegeschwingung haben. Wenn jetzt an dem Faden eine Styroporkugel und die Probemasse übereinander hängen, dann gibt es IMO keine stabilen Pendelschwingungs-Mode mehr, bei der der Faden nicht gebogen werden würde. Und da greift dann die Biegedämpfung des Fadenmaterials. Halt: Es gibt zwei Moden und es gibt eine Überlagerung bei passenden Amplituden, bei denen an der Styroporkugel keine Biegung passiert.... Trotzdem, wegen der Luftreibung könnte das was bringen.
CU Rollo
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Ja.

Die "Bugwelle" könnte auch mal mehr oder weniger Öl nach oben schieben.

Das scheint mir eine Alternative. Für mein Messobjekt muß ich die Luftströmung eh abschalten. Eine massive Kugel wäre wegen des Auftriebes kontraproduktiv. Eigentlich genügen 4 Papierleitwerke.

Zuerst werde ich den Faden durch ein kleines Loch um die Ruhelage führen. Wenn das nicht reicht, kommen die Leitwerke dazu.
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Gruß, Raimund
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Raimund Nisius wrote:

Wirbelstrombremse? Möglichst weit unten einen dieser eBay-Supermagneten [:-)] festmachen und von einem Cu- oder Alu-Rohr (möglichst geringer Zwischenraum) umgeben. Die Ausführung ist sicher noch optimierbar. http://de.wikipedia.org/wiki/Wirbelstrombremse
Grüße, H.
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begin quoting, Heinz Schmitz schrieb:

Magnetische Dämpfung bei Wägungen klingt bloß gut, ist es aber nicht. Warum wohl geben sich die Massennormaleleute wohl große Mühe, ihre Waagenräume magnetisch abzuschirmen und auch das Erdmagnetfeld möglichst zu neutralisieren?
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf Kusmierz schrieb:

Damit sein keine externen, unbekannten und unstabilen Einflüße haben?
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Bodo Mysliwietz schrieb:

So wird es sein. (Na gut, die messen auch ein Eckchen genauer (relative Auflösung so bei 10^-10), der OP hat "nur" eine Auflösung von 10^-6.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf Kusmierz schrieb:

Die 10^-6 ist eine volle (absolute Auflösung). Kommerzielle Waagen gibt es bis ca. 10^-7. Darüber arbeiten afaik auch die Massennormaleleute nicht mit Waagen mit einer höheren Fullscaleauflösung der Anzeige sondern über Massendifferenzvergleiche ähnlich dem Substitutionprinzip (Komparatorwaagen).
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Raimund Nisius schrieb:

Darf man mal fragen was für eine Waage (Typ, Marke...) es ist und wie die Körper baulich (Dimensionen) beschaffen sind? Für Spekulationen ist hier zu viel platz.
Brainstorming: Viele Analysenwaagen kann man auch nach oben hin öffnen. Ist die Waage Ecklastunempfindlich könnte man auch einen nach oben verlängerten Aufsatz (Alu?) bauen und oberhalb auflegen.
Bei der untertischvariante fallen mir noch so Dinge wie Dämpfung mit feinem (Rasier-)Pinsel oder für die technisch anspruchsvollen eine Wirbelstromdämpfung ein.
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Sartorius, Baujahr ca. 1990. Den genauen Typ kann ich am Montag mal nachsehn, wenn's hilft.

Die Körper haben ca. 15*25*2 cm^3 als umhüllenden Quader, sind aber unregelmäßig geformt. Sie können nur flach liegen, oder an einer Öse hängen.
Die Waage sieht etwa so aus: <http://www.shop.sartorius-mechatronics.com/DE/de/Analysenwaagen/Analyse nwaagen-CPA-/c6o2vc4jgh0/mzrdft3ns4/mp.htm> Mein Modell hat hinter dem Glaskasten noch ein Blechgehäuse. Sie hat Massennormale integriert und kalibriert sich selbst. Sie ist gelb.

Die Deckelscheibe ist verschiebbar. Dann habe ich das Problem, den nach oben verlagerten Teller im Gleichgewicht zu halten, ohne ihn seitlich zu stützen. Die Konstruktion dürfte nur 30g wiegen
Im ersten naiven Moment schien mir die Unterflurmethode doch einfacher...

Mit welcher Kraft presst ;-) eine angelehnte Borste den Faden nach unten?
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Gruß, Raimund
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Raimund Nisius schrieb:

Sie können nicht auf einem simplen Ständer hochkant/seitkant liegen?

Damit habe, zumindest, ich eine gute Vorstellung von der Waage. Jetzt happerts nur noch daran das ich mir bicht vorstellen kann warum die "Quader" nicht seitwärts auf dem Teller liegen und rechts/links rausgucken?

Solltest Du zufäälig Prüfgewichte (oder ander "Klötze") im Berich bis je 200g haben, tääte ich mal eines probieren. Waage bis knapp unter die Volllastgrenze belasten, tarieren und mal dezent testen ob sie anschl. weitere 100g (oder mehr) schafft.
Ich weiß das es Waagen gibt die das bis locker Faktor 2 des Nominalbereiches schaffen.

Keinen Faden sondern einen Draht nehmen. Der verkanntet oben und dämpft somit eh schon kräftig. Der Pinsel drückt von unten gegen das Wägeut und wird langsam weggezogen. Anstelle eines Pinsels hatte die Waage aus dem von mir geposteten Link einen kleinen Filzstempeö unter der Waagschale. Der hat gereicht die Waagschalen ausreichend zu beruhigen. Nach dem Lösen der Waagschalen waren am untersten Ende tels noch minimalste Schwankungen zu sehen, die aber keinen Einfluß auf die schnelle Anzeige hatte. Nicht akzeptabel waren dagegen jede Art von Zug/Konvektion.
Du könntest die Auslenkung als auch dadurch reduzieren das Du die Waage sehr hoch aufstellst und unter Flur dann vielleicht auf einen Distanz von 1,5m gehst. Das läßt sich dann sehr gut "händisch" mit einem feinen Pinsel beruhigen.
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Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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