Bei weniger wichtigen (und das können durchaus Landesparteitage sein)
>ist die ARD-Anstalt des betreffenden Veranstaltungsortes dafür
>zuständig, den Rest der ARD mit Ton und Bild zu versorgen. Und bei
>minimalem Abspracheaufwand können auch die Kollegen vom Fernsehen den
>Hörfunkton bekommen und/oder umgekehrt.
Und was machen dann die vielen anderen Mitarbeiter? :-) Immerhin beschäftigen die öffentlich-rechtlichen doppelt so viele Mitarbeiter wie alle privaten Radio- und Fernsehsender zusammen.
Gruß Dirk
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A
Ansgar Kursawe
Am Thu, 01 Apr 2004 09:41:08 +0200, Dirk Kopp postete:
Die anderen verwalten. Das, was ein beliebiges System immer macht wenn es nichts anderes zu tun hat.
Das Programm ist auch doppelt so besch****. Was willst du mehr?
Gruss, Ansgar
ZDF: Zielgruppe debile Frührentner
M
Matthias Warkus
Thu, 01 Apr 2004 09:41:08 +0200, message by Dirk Kopp :
Nur mal als kleiner Denkanstoß:
Um 24 Stunden Formatradio (="Dudelfunk") zu produzieren, brauchst du etwa sechs selbstfahrende Moderatoren und ein paar Leute, die die Technik warten.
Rechne mal durch, wie viele Leute du brauchst, um 24 Stunden Kulturradio zu produzieren. Hörspielstudios, Rundfunkbigbands und Sinfonieorchester rechnest du bitte mit ein.
mawa
R
Roland Damm
Moin,
Matthias Warkus hat geschrieben:
^^^^^^^^^^^ Auch wenn ich mich jetzt in die Nesseln setze, aber Kultur schient mir heute oft durch das Inverse der Interessentenzahl definiert zu sein. Sobalt eine Ausstellung, eine Theaterinszenierung oder eben eine Radiosendung die breite Masse anspricht, desto weniger wird das als Kultur oder Kunst bezeichnet.
Wozu müssen Radiosender Sinfonieorchester betreiben? Warum mieten die sich die nicht einfach, wenn sie sie brauchen. Welches Hollywood-Filmstudio hat fest angestellte Musiker - obwohl die sowas brauchen könnten?
Tut mir leid, bin da selbst duch Hobby etwas vorgeschädigt, aber es ist traurig, wenn ein Kino 120000DM geschenkt bekommt, damit sie billige Uraltfilme zeigen und selbiges Kulturamt nicht die 2000DM nötige Förderung für ein Musikfestival aufbringen kann, auf dem Newcomerbands zum ersten mal auf die Bühne dürfen und an die 2000 Leute Publikum sich dafür interessieren. Was die Rundfunkanstalten machen, sehe ich so ähnlich. Je uninteressanter ein Projekt ist, desto mehr Geld wird drin vergraben.
CU Rollo
J
J. Selmer
Joachim Warner schrieb:
Schlage alternativ vor einen Werbungsdetektor zu konstruieren, der für den entsprechenden Zeitraum die Kiste wahlweise um- oder ausschaltet oder eine dvd/cd laufen läßt o.ä.
M
Matthias Warkus
Fri, 9 Apr 2004 14:25:08 +0200, message by Roland Damm :
Das ist Unsinn. Es tut mir Leid, aber viel mehr fällt mir da zur Erwiderung nicht ein. Vielleicht noch, dass ich in einem Deutschland, in dem es nur noch privates Formatradio gibt, nicht leben möchte. Es ist ja schließlich nicht so, dass uns die Privatsender Vielfalt gebracht hätten. Statt dessen spielt jeder dieselbe Rotation "80er,
90er und die besten Hits von heute" und man balgt sich mit Eventsponsoring und billig massenproduzierten Comedy-Einlagen um die Hörerschaft.
Mal abgesehen davon nutzt es auch der Massenkultur, wenn man Nischenkultur fördert. Irgendwoher müssen ja die Inspirationen herrühren. Aus den Chefetagen der Konzerne werden die nie kommen.
mawa
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