Relevanz Waermebild fuer Hausdaemmung

Hallo,
im Zuge der Klimahysterie[tm] wird ja immer wieder auf die Wrmedmmung des Hauses verwiesen. Energiesparpass und Gedns.
In diesem Zusammenhang sieht man oft die vorher-nachher Bilder des Hauses mit Wrmebildkamera. Im ungedmmten Zustand viel geld, orange und rot - im gedmmten Zustand dann grn und blau. Oder so hnlich.
Jedenfalls wird suggeriert die Dmmmanahmen verhindern die Wrmeabstrahlung daher eben die "klteren" Farbtne. Ich frage mich jetzt folgendes:
Stimmt das berhaupt? Ungedmmte Massivmauern aus Ziegel und Lehm speichern doch tagsber die Wrme und geben sie nachts ab. Wohingegen die Styropor (o..) Aussendmmung relativ wenig Wrme speichert und auch wenig abgibt. Misst man nicht vielmehr diesen Effekt? Also sind diese Wrmebilder nicht eigentlich Fehlmessungen?
Insbesondere da die Massivmauer diese Wrme ja auch wieder nach innen abgibt? Wohingegen eine gedmmte Hauswand das nicht tun kann, weil sie auch tagsber weniger erwrmt wird? Wird bei den ganzen Energiesparmanahme (gegen die ich nichts sagen will) nicht die Wrmespeicherfhigkeit von Massivhusern unterschtzt.
Ich mchte diese Dinge mal zur Diskussion stellen.
Gru Thomas
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Thomas Thiele schrieb:

Wenn die Aufnahmen in den frühen Morgenstunden, möglichst noch vor Sonnenaufgang gemacht wurden, ja.

Wenn es genügend Sonneneinstrahlung gibt, wird nicht geheizt. Das Problem kommt erst, wenn's kalt wird.

Wohin die Wärme abgegeben wird, hängt ausschließlich von der Temperaturdifferenz ab. Sie fließt immer von der höheren Temperatur zur niedrigeren.

sie ist außen gedämmt.

Wenn die Wand selbst nicht warm wird, kann sie auch keine Wärme nach innen abgeben. Das ist vollkommen richtig. Deshalb wählt man mitunter gen Süden eher dünnere und im Norden dickere Dämmung. Da spielen aber die Fenster meistens eine viel größere Rolle, weil sie als Sonnenkollektor aufgefasst werden können. Durch die Fenster hindurch werden die INNEREN Strukturen des Gebäudes erwärmt. Im Winter erwünscht. Im Sommer eher nicht.
--
Servus
Christoph Müller
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Thomas Thiele schrieb:

im Sinne der Temperatur an der Oberfläche, ja

ja und nein, da das Speicherverhalten aussen vor bleibt

ja, Wärmedämmung ist auf Rechenverfahren aufgebaut. Diese Berechnung berücksichtigt in keinster Weise die Speicher- fähigkeit. Daraus resultiert aber unter anderem die Behag- lichkeit!.
Was ist der Sinn der Dämmung? Aufgrund der immer dünner werdenden Aussenwände und der verwendeten Materialien sind die klassischen Eigenschaften der Wände in Bezug auf Klima und Behaglichkeit verloren gegangen. Dünne Wände haben keine Speicherfähigkeit d.h. wenn die Wände Nachts im Wärmebild leuchten, heizt du für draussen da keine Speicherung möglich ist. Darum hat man starke Heizsysteme verwendet aber den alteren Bewohnern ist trotzdem kalt. Ausserdem, da die Wände nichst speichern mußt du ständig die Luft heizen. Das ist natürlich Blödsinn da das kein Medium für Wärme ist!!! z.B. auf dem Gletscher im Bade- outfit in der Sonne liegen bei Minus Temperaturen!
Strahlung ist also der Faktor für Behaglichkeit
Dicke Wände geben wie du auch sagst die Wärme in Form von Strahlung wieder in den kälteren Bereich ab. Daher fühlst du dich aufgrund der geringeren Wärme-Strahlungsschwankung in einem dicken Haus besser.
Die Dämmung auf den Papierwänden aus Glas soll verhindern das die Wärme zu schnell raus kann. Die speichern ja nicht! Jetzt brauchst du eine schnell reagierende Heizung damit die Schwankung nicht zu groß wird. Daraus folgen dichte Fenster da die Wärme nicht aus Strahlung sondern aus der aufgeheizten Luft kommt (Blödsinn, s.o.). Dann brauchst da aber für das Klima wieder eine Zwangs- lüftung mit Wärmetauscher damit die frische kalte Luft die Wärme nicht nach draussen holt.
Wenn die Fenster zu klein sind (hypothetisch) müsstest du (bei superguter Dämmung) sogar im Sommer heizen da es aufgrund der tollen Dämmung keinen "solaren Zugewinn" mehr gibt.

Der langen rede kurzer Sinn. Einfach Dämmung und alles ist gut - ist nicht!
Schimmel ist nur ein gefährlicher Teil der schlecht durchdachten Dämmmaßnahmen.
Übrigens, Wärme gibt es genug, sie wird nur falsch oder garnicht genutzt (wer von euch hat Fernwärme? oder in BHKW). Stattdessen werden die Häuser eingepackt auf kosten des Besitzers der es an die Mieter weitergibt der dann den Strom für die Hilfsantriebe nutzen muss dessen Wärme vorher nach draussen geblasen wurde.
Besser dicke Wände und die verfügbare Wärme richtig nutzen es die Gesundheit - und die Gebäude - zu zerstören
Gruß Matthais
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Matthias D. schrieb:

Dämmung ist Dämmung und keine Speicherfähigkeitserhöhung.

Wenn die Wände nachts "leuchten" ist die Dämmung unzureichend. Das hat mit der Speicherfähigkeit nichts zu tun.

Das ist eher ein Problem der falsch gewählten Raumtemperatur.

Warme Luft ist schon mal gut. Da Luft so wenig Wärme speichert, musst Du für die Erwärmung nur wenig Energie umwandeln.

Das ist ein Grundsatz der Thermodynamik: Wenn ein Körper durch Strahlung Energie aufnimmt, so muss dessen Temperatur erhöht sein, damit das Gleichgewicht wieder hergestellt wird.
Matthias, mal ein Vorschlag von mir: Reiss Dein Haus ab oder schlafe mal draussen. Siehst Du nicht, dass die ganzen Wände um Dich herum Dich von der Strahlungswärme der Sonne abschirmen? Der Boden auf dem Du dann liegst ist so was von Massiv. Der speicher bestimmt sehr viel Wärme und gibt dann ganz viel Behaglichkeit ab.

Wo kommt denn die Wärme her? Auch im Winter von draussen? Oder eher von innen, von den Heizkörpern?

Stimmt, sehr gut gedämmte Wohnungen brauchen eine schnell reagierende Heizung, da der Wärmeeintrag über die Fenster sich mit den vorbeiziehenden Wolken ändern kann.

Die Sonnenstrahlen (bis auf die Wärmestrahlung s.u.) treten ungehindert durch das Fenster in die Wohnung, treffen dort irgendwo auf und erwärmen dort. Durch Konvektion, Wärmeleitung und Wärmestrahlung (Fensterscheiben blockieren Wärmestrahlung) verteilt sich die Wärme im Raum. Ein Fenster ist also eine Art Wärmesammler.

Richtig. Aber der Heizbedarf wäre minimal. Vergiss auch nicht den Wärmeintrag durch die Bewohner oder elektrische Geräte. Ein Pullover wärmt nicht, er verhindert bloss den Wärmeverlust. Eine Dämmschicht zum anziehen.
Gruß Gunther
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Gunther Mannigel schrieb:

wer lesen kann ist klar im Vorteil! s.U.

eben, wer lesen kann ist klar im Vorteil! s.O.

Physik ist nicht deine Stärke ;)

wer lesen kann ist klar im Vorteil! s.U.

Kauf Dir doch erst mal eine -nicht Luftheizung-, Gunther

nicht von Deinen Luftheizern :)

Hahahaha, gut. Du hast mich erwischt. Deine Heizung ist so träge wie meine. Nur das deine Pappwände immer nachgeheizt werden müssen sobald es dunkel wird.

richtig ! wer lesen kann ist klar im Vorteil! s.U.

Ja, aber dazu mußt auch du von innen durch deine dicke Aussenwand heizen. Sonst nützt dir die Schicht nix !
Gruß Matthias
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Moin,
Thomas Thiele schrub:

Wenn ich das so sähe, würde ich gleich stutzig werden. Üblicherweise skaliert die Software die Farbpalette gleich auf die minimal/maximal auftretenden Werte. Also sollte der erst Blick auf die hoffentlich im Bild eingeblendete Skala mit Zahlenwerten gehen.

Wenn man mit einer Wärmebildkamera durch Alt-Casablanca stromert, dann ja. Aber hierzulande ist es in den Häusern meist kälter als draußen. Meist auch den ganzen Tag über.

Man kann damit sicher problemlos Falschmessungen erzeugen. Auffallen würde der Effekt, den du beschreibst, wenn die Straße vor dem Haus als stärkere Wärmequelle ins Auge sticht, als das Haus selbst. Dann lief da wohl was falsch. Wenn jedoch selbst Betonplatten oder Asphalt auf dem Boden im Wärmebild kalt aussieht, dann dürfte die Aufname schon in Ordnung sein.
CU Rollo
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Roland Damm schrieb:

Was denn? Ich hatte erst so einen Fall. Gemessen wurde um die Morgendämmerung herum.
> Wenn jedoch selbst

Ist meistens so. Aber halt nicht immer.
--
Servus
Christoph Müller
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