Viskositäten

Sep 02, 2006 65 Replies

Flachgläser (_nicht_ Butzenscheiben) wurden damals (und noch heute für Restauratoren) so gemacht:

Es wurde ein Zylinder geblasen. Der Zylinder war groß ca. 2m lang, Drm etwa 0.5m, nur so als Größenordnung. Dazu brauchte man spezielle Gruben mit Heizung um das überhaupt so groß blasen zu können. Von den Zylindern wurden dann die Deckel abgeschnitten, das Stück Rohr der Länge nach aufgeschnitten und flach gelegt. Dazwischen gab es einige Zwischenglühschritte, denn es ist nicht ganz trivial das ohne Scherben hinzubekommen.

Gruß, Nick

Was /weiß/ man denn in der Physik überhaupt? Am Ende ist doch eh' alles nur Erfahrungssache. Auch die ganzen physikalischen Formeln sind doch nichts Anderes.

Servus Christoph Müller

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Hat das schon wer gemacht?

Servus Christoph Müller

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was ist hier eigentlich heute los? der eine will ein perpetuum mobile mit wasser im sprit bauen, und der andere erfindet das walzenlose walzen...

Floatglas wird selbstverstaendlich nicht gewalzt, sondern ueber einen niedrigen ueberlauf aus einer schmelze entnommen, was man gemeinhin zu den stranggiessverfahren zaehlen wuerde.

das glasband wird in der regel an den seiten mit rollen gefoerdert, im gegensatz zu walzverfahren wird dabei aber nur ein (spaeter verworfener) rand beruehrt, und nicht die nutzflaeche.

Moin,

frank paulsen schrub:

Diesen Überlauf kann man bestimmt mit einer Walze besser kontrollieren. Allerdings würde ich das nicht als Walzverfahren bezeichnen, da die Walze dann nur die Dosierung übernimmt, die Formgebung erfolgt (mehr noch als bei Metallguss) nur durch Schwerkraft. Sprich das Glas fließt in die endgültige Form und wird nicht von einer Walze in diese gepresst.

Weiss hier zufällig jemand, welche optische Qualität (Welligkeit, konstante Dicke) so ein Flachglas hat? Mir schwebt da eine Idde im Hinterkopf, einen einfachen handelsüblichen Glasspiegel in einem optischen System zu verbasteln.

CU Rollo

Ähnlich ist es beim Kirchenglasfensterproblem: Die messbaren Kriechgeschwindigkeiten von Glas können die Dickeninhomogenitäten nicht erklären.

Michael Dahms

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