F: Spannzange aufbohren

Hallo NG!
Die Motorwelle hat 4mm und der Spinner, der mir
passend erscheint ist nur mit 3,17mm erhältlich.
Ich ersuche nun um Tipps, wie man das aufbohren
könnte, ohne dass mehrere Versuche notwendig wären!
So schauz aus:
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Fritz Reschen
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Hi Fritz
Fritz Reschen schrieb:
Mit bohren alleine wirst du das mit Hausmitteln nicht hinbekommen. Das ist gar nicht so einfach. Normalerweise wird ein Loch gebohrt, und dann mit einer Reibahle auf das richtige Mass gebracht. Wobei die Reibahle aber nur die letzten 0,2 mm macht.
Es gibt aber auch Maschinenreibahlen die gleich das Grundloch mit machen. Beides ist aber sehr teuer (20-60 Euro). Ich würde zu einem Uhrmacher gehen, und fragen ob er dir das eben auf 4mm erweitert, anschließend legst du 10 Euro in deren Kaffekasse. Das ist erheblich günstiger als alles andere.
Gruss Frank
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Frank Sertic
Fritz Reschen schrieb:
Ich kann dir sagen wie es definitiv nicht geht, freihändig mit einer Bohrmaschine und einem 4mm Bohrer. (man kommt manchmal auf so blöde Ideen, glaub mir)
Richtige Lösung: Drehbank und Bohrer/Reibahle -> Also der Uhrmacher :)
Inakzeptabele Bastlerlösung: Saft auf den Motor und Motorwelle mit Schleifleinen runter schleifen, schnell und schmutzig aber wenns klappt...
Grüße,
Andreas
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Andreas.Masurek
Das Problem wird sein, dass es die Spannzange beim Bohren aufbiegt. Also muss ein Stützkorsett hin. Ich würde das mit dem "Flüssigschraubstock" (= Woodsches Metall und seine Abkömmlinge) machen.
Kannst mir das Teil schicken, wenn du Rückporto beilegst. Ansonsten behalte ich es. :-)
Gruß, Nick
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Nick Mueller
Hast auch wieder recht. :-) Aber mit dem Flüssigschraubstock hackt dann die Reibahle (auch eine spiralgenutete) nicht in den Schlitzen ein.
Gruß, Nick
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Nick Mueller
Hallo Nick!
Nick Mueller schrieb:
Ich hab's nicht zu hoffen gewagt, dass /Du/ Dich meldest :-)
Andreas hat recht: der Lieferumfang meines Teiles sieht so aus:
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Schickst Du mir Deine Adresse!
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Fritz Reschen
Ja, dagegen könnts helfen,wenn das G'lump nicht zu weich ist. Sträflicherweise hörte ich grad das erste mal von dem Zeug, ist ja alles drinn was man sich so wünscht an Schwermetallen :)
Grüße,
Andreas
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Andreas.Masurek
Wer wagt gewinnt! :-)) Adresse ist unterwegs. Leg mal den Gegenkonus mit dazu, sieht aber so aus, als könnte man dann die Spannzange nicht mehr in der Spannzange (der Drehbank) spannen. Soll aber nicht dein Problem sein.
Gruß, Nick (nach langer Zeit ohne Internet wegen Umzug jetzt zumindest wieder IN mit Analogmodem. )
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Nick Mueller
Da gibts eine harmlosere Variante die bei 96° schmilzt. Die hab ich. Hat sich bei empfindlichem Fuzzelzeug bestens bewährt. Oder Sachen (Gußteile) die sich überhaupt nicht spannen lassen. Entweder weil so unregelmäßig geformt oder zu instabil. Einfach komplett eingießen, fräsen/drehen/bohren. Die Späne aufkehren und einschmelzen. Was flüssig ist aufheben, den Rest in die Tonne. Das Zeug legiert auch nicht auf (auch nicht z.B. auf Messing). Hilft etwas, das zu spannende Teil einzuölen. Danach mit dem Heißluftföhn warmmachen und den Rest abwischen.
Gruß, Nick
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Nick Mueller
Hi Andreas
snipped-for-privacy@t-online.de schrieb:
Auch wenn das Thema schon abgehakt ist, ich glaube nicht da dieses geht. Der Konus muss nicht so 100% genau sein wie die Spannzange. Wenn der Konus festgezogen wird, dann presst er die Backen an die Welle. Wenn keine Welle vorhanden ist, wird er nicht gleichmäßig pressen. Dieses kann ich an meinen Minibohrmaschiene sehen, wo der Konus nicht an allen 4 Backen gleiche Riefen zeigt.
Gruss Frank
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Frank Sertic
Hallo Fritz,
snipped-for-privacy@t-online.de schrieb:
AOL!
AOL 2.
Klappt nicht. So mies ist nicht mal der Igarashi-Nachbau eines Mabuchis, als da=DF man der Welle mit Schleifleinen beikommen k=F6nnte.
Fritz, guckt von dem Spannzangenweibchen noch ein zylindrisches (und damit einfach spannbares) St=FCck auf der Flugrichtungsseite der Spinnergrundplatte raus? Kriegt man die Spannzange trotz meines Dreibackenfutters dann immer noch halbwegs festgezogen? Mein=20 Vierbackenfutter willst Du nicht auf Deine Spannzange angewandt haben ...=
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Patrick Kuban schrieb:
sicher? Ich hab kürzlich Zylinderstifte (n6;gehärtet) in der Bohrmaschine mit schleifleinen bearbetet bis die in locker in die vorgesehenen H7 Bohrungen reinfielen, das war nicht besonders schwierig.
Grüße,
Andreas
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Andreas.Masurek
Hallo Andreas,
Nach meinen fr=FCheren Versuchen, diesen Wellen beizukommen, wohl eher=20 weniger. Manierliche Schleifh=FClsen auf den kleinen=20 Proxxon-et-al.-Bohrmaschinen machen da Macken rein, f=FCr einen Abflachun= g=20 mochte es mindestens ein keramisch gebundener Schleifstift sein, gern=20 auch in Diamantausf=FChrung. Ich habe diese Klemmmadenabflachungen dann=20 eigentlich nur noch mit einer Diamant-Vierkantfeile eingearbeitet. Das=20 ganze Leinen- und Papier-Geschleife war ohne Maschinenhilfe (F=FChrung!) =
eher ein "kreativ-gestalterisches Umformen"
Kein "m"?
Der Prop soll aber halten, drum gef=E4llt mir die Reibahle ja so gut ;-)
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Patrick Kuban schrieb:
ja, möglicherweise m6 *augenroll* war aber ein gefühltes n6 ;) und hart waren die trotzdem.
Diese sollten den Monteur nur davon abhalten eine Art Spannfutter in falscher Richtung in die Maschine einzubauen. Leider hatte der unachtsame Konstruktöör (me :)) aus Reflex ein H7 an die Bohrung geschrieben und durfte aus Strafe dann die Stifte abschrubbeln, allerdings in einer "richtigen" Bohrmaschine.
Trozdem wärs eine dämliche Lösung für Fritzens Problem und warum kauft jener sich eigentlich zölliche Spinner?
Grüße,
Andreas
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Andreas.Masurek
Hallo Andreas,
Weil der Herr Mabuchi das mal f=FCr sinnvoll hielt. Ich wollt' Fritz ja=20 auch schon nach dem Durchmesser des Spinners fragen, vielleicht h=E4tt'=20 ich so einen ja in 4.0mm.
MPX ist mit seinem Versuch der metrischen 3.5mm-Welle ja inzwischen=20 versumpft. Gottseidank, denn 3.0 ist ja schon =E4tzend. V.a., weil diese =
Motorwellen allesamt ehemalige 1/8"-Wellen waren, die jetzt mehr oder=20 weniger scharf abgesetzt sind. Die Asiaten lernen die Begriffe "Form-"=20 und "Kerbzahl" in ihren Maschinenbaustudien offenbar nicht.
servus, Patrick
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Patrick Kuban

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