R├Ątselhaftes Schraubgebahren

Hallo, Ihr Denker, T├╝ftler und Erfinder,
ich hab mich jetzt mal entschlossen, aus reinstem Eigennutz und Egoismus, eines meiner Probleme auszubreiten, dass ich beim
Zusammenschrauben meiner Senderpulte habe. Nicht etwa, um euch ├╝ber Ostern zu besch├Ąftigen, sondern weil es ein echtes Problem darstellt, das mich Unmengen an Zeit kostet. Und das seit Jahren. Und ich komme einfach nicht dahinter, woran das liegen k├Ânnte.
Also ... ich stelle Ober- und Unterteil aus Acryl, in einem kleinen Halter, aufrecht vor mich auf den Tisch. So, dass ich von rechts mit dem Akkuschrauber und von links mit einem Schraubendreher jeweils in das Kreuz der Schraubenk├Âpfe stechen kann.
Da das Pult jetzt nur noch auf das Verschrauben wartet, leg ich also los. Ich schraube aber insgesamt noch nicht richtig fest. Das kommt erst danach, wenn ich anstatt des Akkuschraubers einen zweiten Schraubendreher zur Hand nehme und nun f├╝r das endg├╝ltige Festschrauben auch ein Gef├╝hl daf├╝r habe. Zwei brauch ich, um gegenhalten zu k├Ânnen.
Und jetzt das Problem: Bei jeder, aber wirklich bei jeder H├╝lse, in die ich beidseitig und fast gleichzeitig diese Blechschrauben drehe, kommt ein Verdrehungseffekt zustande, der im Prinzip falsch herum auftritt. Das Ergebnis ist n├Ąmlich, dass das Pult zum Schluss ├╝ber die Ecken kippelt.
Nun die ├ťberlegungen: Mit der rechten Hand drehe ich die Schraube nach vorne fest, mit der linken die Schraube nach hinten. Wenn ich mir jetzt sage: "Logisch, durch den Druck der Schraubenk├Âpfe nehmen die das Material einfach in Drehrichtung mit, jede ein bi├čchen, sodass zum Schluss das Pult immens kippelt, dann ist das eine falsche ├ťberlegung, denn es kippelt genau in die Gegenrichtung. Also von oben betrachtet m├╝sste eigentlich die Ecke vorne/rechts und unten/links Kontakt zum Tisch haben. Ist aber genau umgekehrt. Also dorthin, wohin ich drehe, ist nachher Luft unter den Ecken.
Was hab ich schon alles probiert/├╝berpr├╝ft: Schrauebnk├Âpfe, Senkungen, R├Âhrchen, Unterlegscheiben aus PE ...
Jetziger Stand ist, dass ich die Senkungen und Schraubenk├Âpfe im Bereich der Materialauflage vorher leicht ein├Âle. Aber das nur zu dem Zweck, die Platten leichter in Gegenrichtung wieder zur├╝ckdrehen zu k├Ânnen. Das mach ich im Prinzip bei jeder einzelnen St├╝tze, also H├╝lse und den beiden Schrauben. Ich bin nur am Zur├╝ckdrehen, da sich dieser Effekt von H├╝lse zu H├╝lse addiert. Immer in die selbe Richtung.
Das kostet mich enorm an Zeit und nervt auch gewaltig, da hin und wieder alle Schrauben wieder gel├Âst werden m├╝ssen, um nochmals von vorne anzufangen.
Ich wei├č also nicht, was ich noch machen kann und warum dieser Dreheffekt zustande kommt. Ich denke aber, dass es sich offenbar nicht um eine zuf├Ąllige Erscheinung handelt. Existiert hierf├╝r ein Naturgesetz? Oder wie kommt das zustande?
Ziel w├Ąre nat├╝rlich, einfach die Schrauben anzuziehen ... und fertig. Ich steh aber da, schraube eine H├╝lse fest, lege die Schrauber aus der Hand, drehe zur├╝ck, schraube die n├Ąchste H├╝lse fest, lege die Schrauber aus der Hand ...
Gru├č G├╝nther
--
Japanische Autos? Das ist deutsche Wertarbeit wie sie sein sollte.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hier ein MP4-Video, 13 MB, falls ich nicht verst├Ąndlich war.
http://bullschiet.de/temp/kippeln.mp4
Gru├č G├╝nther
--
Japanische Autos? Das ist deutsche Wertarbeit wie sie sein sollte.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Fri, 22 Apr 2011 16:44:23 +0200 schrieb G├╝nther Grund:

Falls ich das richtig verstanden habe und gerade nicht zu einfach denke, w├Ąre das Kippeln logisch. Wenn du eine Schraube fest ziehst, dreht sich das Kunststoffteil darunter leicht mit. Da alle Schrauben in die selbe Richtung fest gedreht werden, wird das nat├╝rlich mit jeder Schraube immer ein bi├čchen mehr.
Das Problem scheinst du doch aber schon selber erkannt zu haben, oder ├ľlst du die Schraubenk├Âpfe nur, weil zu zuviel ├ľl in der Kanne hast? ;-)
Von daher verstehe ich jetzt deine Frage nicht, wieso das so ist. Eine L├Âsung f├Ąllt mir dazu jetzt spontan auch nicht ein, wenn die Schraube weiterhin versenkt werden soll. Vermutlich w├Ąre das Kippeln aber wenn nicht weg, dann deutlich weniger, wenn du die (dann Flachkopf-)Schrauben mit einer Unterlagsscheibe fest ziehen w├╝rdest.
--
Airbrush FAQ: http://www.r-wahl.de/airbrush/faq.php
Baubericht ME-109 RC-Flugmodell:
  Click to see the full signature.
Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 22.04.2011 17:41, schrieb Rainer Wahl:

Find' ich nicht so. Es k├Ânnte ja auch ├╝berhaupt nicht kippeln. Mir zuliebe.:-)

N├Â, macht es nicht.

Ja, das stimmt. So dachte ich jedenfalls auch.

Na weil die Platten sich nicht in Drehrichtung verdrehen, sondern in die andere. Offenbar werden sie nicht mitgerissen, sondern abgesto├čen.

Nee, hab ich auch schon durch. Da da kein Unterschied war, gibt's nur Scheiben an den H├╝lsenenden.
Das ├ľl bringt auch nicht viel. Es erleichtert nur das Zur├╝ckdrehen per Hand, denn eigentlich wird das durch die Schraubenk├Âpfe einfach weggedr├╝ckt.
Ich kann aber mal was probieren: Und zwar knall ich die Schrauben an und dreh sie dann wieder einen Tick zur├╝ck. Die Schwierigkeit besteht aber darin, auch die richtige Schraube zu l├Âsen.
Ich kann mir vorstellen, denn bei PVC ist es auch so, dass die Schraubenk├Âpfe per Kraftschluss nur das Material in ihrem Bereich mitrei├čen solange der Schraubendreher Druck aus├╝bt. Setz ich den ab, dreht sich das Material wieder in die Ausgangslage zur├╝ck. Da wird also nicht die ganze Platte verdreht, sondern immer nur der Bereich, der im geringen Umfang durch den Schraubenkopf mitgerissen wird und der nimmt seinerseits beim Zur├╝ckdrehen dann nat├╝rlich die Platte mit. Das w├╝rde jedenfalls die falsche Drehrichtung erkl├Ąren.
Bei Metall w├╝rde das wohl nicht passieren, aber PVC und Acryl sind recht z├Ąhe Werkstoffe. Ob das stimmen k├Ânnte? Schrauben anknallen und wieder l├Âsen k├Ânnte 'was bringen. Oder auch nicht. Musss ich probieren. Ist aber alles im Moment montiert. Muss ich morgen machen. Oder ich mach eins wieder lose ...:-)
gru├č G├╝nther
--
Japanische Autos? Das ist deutsche Wertarbeit wie sie sein sollte.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
GŘnther Grund wrote:

Ich nehme an da▀ die Schrauben zumindest oben komplett versenkt sein mŘssen. Da das Problem offenbar in der Reibung der Schrauben in der Senkung liegt und man das bei Senkkopfschrauben nicht ńndern kann, bleibt nur die Verwendung anderer Schrauben.
Will meinen: Schraube mit flachem Zylinderkopf, Edelstahlunterlegscheibe nehmen und zylindrische statt konische Senkung einbringen.
Wenn es dann auch noch edel ausshen soll nimmt man Torx oder Inbus statt Kreuzschlitz.
Ob Deine Kalkulation das hergibt ist natŘrlich eine andere Frage. --
bye Heiko
Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo Heiko,
Am 22.04.2011 19:46, schrieb Heiko Polig:

Ja.
N├Ân├Â, bei den Linsenk├Âpfen ist das auch so. L├ľse ich alle auf der Bodenplatte, ziehe wieder fest, f├Ąngt das Gewackel bei der ersten Schraube wieder an.

Hihi.
Auha, sch├Âne Vorstellung.
Die Platten sind nur 5 mm dick - angeblich. Manchmal fast 4 mm. Es handelt sich um Acryl GS. Da sind Dickenschwankungen von mehreren 10tel mm m├Âglich. Soll der Schraubenkopf darin verschwinden, bleibt nicht mehr viel Material ├╝brig. Eine konische Senkung ist auch stabiler als ein zylindrische. Da kann im Grenzfall schonmal was rausbrechen. Eine Unterlegscheibe h├Ątte dann sowieso keinen Platz mehr.

Na ja, bei den meisten Modellen werden die K├Âpfe sowieso mit Handauflagen abgedeckt. Aber so eine sch├Âne Auswahl wie du sie dir vorstellst gibt es bei den verzinkten Bohrschrauben nicht. Jedenfalls hat mein Schrauben-Paul das gesagt. Bei den normalen Blechschrauben schon, aber nicht bei Bohrschrauben. Vielleicht bei Edelstahl. Bohrschrauben muss ich nehmen, weil die ohne Bohrspitze nicht ann├Ąhernd gerade in die H├╝lsen zu schrauben sind. Die Bohrspitze ergibt eine geringe F├╝hrung. Etwas schief sind die Schrauben aber dennoch eingeschraubt.
Gru├č G├╝nther
--
Japanische Autos? Das ist deutsche Wertarbeit wie sie sein sollte.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo GŘnther

Ups. Ich kenne Deine Pulte nicht und war von metrischen Schrauben und HŘlsen mit geschnittenem Gewinde ausgegangen, da ist die Auswahl an Schrauben schon etwas gr÷▀er.
Dann hast Du also durch die Materialauswahl (HŘlsen) ein hausgemachtes Problem. Ist es soviel teurer eine richtige Verschraubung zu nehmen?
--
bye Heiko
Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo Heiko,
Am 22.04.2011 22:44, schrieb Heiko Polig:

ja , sicher. ich hab' (Apostrophskis nicht vergessen :-)) ja vor 10 Jahren mit Durchsteckschrauben angefangen. Problem: Unterschiedliche L├Ąngen m├╝ssen gekauft werden, ├ťberl├Ąngen (60 - 80 mm) sind teuer, alle m├╝ssen auf ben├Âtigte L├Ąnge gek├╝rzt werden, Trennscheiben f├╝r Kappger├Ąt kosten auch Geld, dank Chinaschei├če die unm├Âglichsten Qualit├Ąten ...
Bohrschrauben - billiger und keine Arbeit mit.
Ja, irgendwo hat wer 'was von H├╝lsenproblem geschrieben. Stimmt. Das war in der NG der Heimvermurxer. Damals ging es um das Problem des Innendurchmessers dieser Alurohre 6 x 1 mm. Man k├Ânnte ja denken: Klar, innen 4 mm. N├Â, das war 'mal mehr oder weniger. Die Gewindeschrauben haben dann nicht durchgepasst oder waren selber 'mal etwas dicker als 4 mm. Was tun? Ein kluges K├Âpchen hatte dann vorgeschlagen, einfach Blechschrauben zu nehmen. Die h├Ątten 4,2 mm Durchmesser. Toll, klappte auf Anhieb. Jedenfalls bei den engen Rohren. Leider bekomm ich aber auch welche mit z.B. 4,3 mm innen geliefert. Was also mit denen machen? Jetzt dacht ich, nimmste die nadelspitzen Blechschrauben, 4,5 mm Durchmesser. Kannste vergessen. Kein gerades Reindrehen m├Âglich, Rohrwandung jetzt zu d├╝nn, Gewinde zeichnet sich au├čen ab, weil Eloxalschicht bricht. Rohre stehen jetzt rum.
Soll ich mehr erz├Ąhlen? N├Â, will keiner lesen. Nur Probleme, Probleme, Pro ...
Bei mir vergeht kein Tag, an dem ich nicht ├╝ber irgendeine Zeitersparnis nachdenke. Manchmal hilft schon ein kleiner Holzst├Ąnder ungemein. Aber das reicht noch nicht. Mit jeder Lieferung, die bekomme, Rohr, Kunststoff, Schrauben ... k├Ânnen wieder andere Probleme auftauchen.
Gru├č G├╝nther
--
Japanische Autos? Das ist deutsche Wertarbeit wie sie sein sollte.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 22.04.11 16:44, schrieb G├╝nther Grund:

Also bim kleineren Teil sind die Schrauben gesenkt und beim Gr├Â├čeren liegen sie auf?
Mach mal einen Versuch, da├č Du die H├╝lsen mit den Senkschrauben zuerst festknallst (dazu die "Normalkopfschrauben" in die freie ├ľffnung und somit das Gewinde vorschneiden). Anschlie├čend dann die "Normalkopfschrauben" mit Beilagscheibe in das vorgeschnittene Gewinde drehen, damit es pa├čt erst in "auf"-Richtung drehen, bis das Gewinde "einrastet".
HTH     Wolfgang
Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 23.04.2011 13:53, schrieb Reindl Wolfgang:

Gut, hab ich verstanden. Aber wie schon mehrmals gesagt, spielt die Zeit die gr├Â├čte Rolle. Einen ├╝blen Umstand gegen den anderen auszutauschen, bringt nichts. Gewinde vorschneiden dauert. Und ob ich beim freil├╝ftigen Halten/Dr├╝cken von der einer Seite nicht wegknicke, weil keine St├╝tze da ist, muss ich sehen. Hab aber gradmal probiert. Die Schraube sitzt eigentlich recht fest auf dem Bit. Aber schief. Alles Gelumpe.:-(
Gru├č G├╝nther
--
Japanische Autos? Das ist deutsche Wertarbeit wie sie sein sollte.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 23.04.11 16:39, schrieb G├╝nther Grund:

Dann probier mal, den Schraubenzieher f├╝r die Senkschraube NICHT zu drehen (zumindest nichtmehr, sobald das Gewinde gegriffen hat) und nur noch auf der "Aufliegeschrauben"seite zu drehen. Selbstverst├Ąndlich mit Unterlegscheibe, beidseitig ge├Âlt.

War auch eher gedacht, um einen Ansatzpunkt zu haben, um dem Schraubenzieher bei der 1. Schraube gegenhalten zu k├Ânnen.

Konstruktionsfe ler, wie bei meinem Drahtseil - da komm' ich auch nicht so hin, wie ich will :-(
Trotzdem sch├Âne Ostern     Wolfgang
Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo G├╝nther,
G├╝nther Grund schrieb:

Mit dem Video ist mir erst klar geworden, an welcher Stelle Dich das Kippeln st├Ârt. Du wirst dagegen aber nichts machen k├Ânnen, au├čer es hinterher wieder zu richten. Wenn Du Dir mal vorstellst, Du h├Ąttest nur die Schraube oben links. Wenn Du die jetzt festziehst, dreht sich mit der Schraube das ganz obere Teil nach unten weg. Weil Du noch die drei anderen Schrauben hast, kann es das nat├╝rlich nicht, aber ein wenig dreht es sich eben doch weg. Soviel, wie es das durch Verbiegen des Materials kann. Und da braucht es ja nur ganz ganz wenig, um Dein Kippeln zu erzeugen. Du kannst es also allenfalls ein vorher wenig in die andere Richtung verdrehen. Oder Du mu├čt die beiden Teile so fixieren, da├č sie sich beim Schrauben nicht verdrehen k├Ânnten. Um zu testen, ob das was bringt, k├Ânntest Du sie mal mit Zwingen auf die Unterlage dr├╝cken, w├Ąhrend Du festschraubst.
Gru├č Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die pa├čt so.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo Martin,
Am 23.04.2011 20:37, schrieb Martin Schoenbeck:

was das Teil w├Ąhrend des Schraubens macht, halt ich nicht f├╝r wichtig, weil ich damit rechne.
Du hast aber das Problem noch nicht verstanden: Das Teil hat sich _nach_ dem Festziehen in die andere Richtung verdreht. Also wenn ich die Schraube nach rechts drehe, dreht sich auch die Platte mit nach rechts. Das ist ja nicht ungew├Âhnlich.
Aber letztendlich ist die Platte nach links verdreht. Das ist das R├Ątsel. Warum in die andere Richtung? Das siehst du auch im Video. Wenn ich von mir weg drehe, also rechts herum, wie es sich geh├Ârt, dann sollte die Platte eigentlich mit der vorderen rechten Ecke aufliegen, diagonal gegn├╝ber die linke hintere Ecke. Ist aber nicht so, sondern umgekehrt. Warum?
Festspannen wird nicht viel bringen. Ich w├╝rde sagen, dass mir da nur etwas vorget├Ąuscht wird. Wahrscheinlich h├Ątte ich die Teile unter Spannung parallel zusammengeschraubt. Und wie lange das so bleibt, kann ich nicht sagen. Das k├Ânnte sich mit der Zeit entspannen und dann wackelt das wieder.
Gru├č G├╝nther
--
Japanische Autos? Das ist deutsche Wertarbeit wie sie sein sollte.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo G├╝nther,
G├╝nther Grund schrieb:

Du hast nat├╝rlich recht, ich habe die Kippelbewegung im Film falsch interpretiert.

Das einzige, was mir dazu einfiele, w├Ąre eine Torsion der H├╝lsen. Aber daf├╝r d├╝rften die doch eigentlich zu stabil sein. Wobei ja ganz wenig reicht.

Klar, das Festspannen h├Ątte nur geholfen, um die Verdrehung durch das Schrauben von vornherein zu verhindern. Aber da das ja gar nicht passiert (w├Ąre ja die andere Richtung), kann man das nat├╝rlich knicken.
Gru├č Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die pa├čt so.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Servus G├╝nther,
G├╝nther Grund schrieb:
[Verdrehtes Pult]
So aus dem Bauch heraus als ersten Schnellschuss: Blechschrauben mit Linksgewinde f├╝r eine Seite des Pults. . . . . Ne Minute sp├Ąter: Sowas gips nicht. Doof.
Zweiter Schnellschuss: Zwei H├╝lsen ineinander, verschraubt wird nur die innere H├╝lse, die zudem noch etwas k├╝rzer als die ├Ąussere H├╝lse ist und keinen Kontakt mit dem Pult kriegen sollte, damit kein Drehmoment und nur Zugkraft ├╝bertragen wird. Hm, weiss nicht. Masu...
Dritte, aberwitzige Idee: Einen Montagerahmen so "gegenverdreht" bauen, dass sich das darin eingesetzte zu montierende Pult nach dem Zusammen- bau und Herausnehmen aus dem Rahmen geradezieht. Erfordert aber ein definiertes Anzugsmoment der Schrauben.
Solange es keine kraftschl├╝ssige Verbindung in Form von Stringern gibt, die die Unter- mit der Oberplatte gegen Verdrehen fixiert.... ach, ich muss jetzt den Badezimmerrolladen wieder in Ordnung bringen. Der ist in seine Behausung geschl├╝pft, nachdem der letzte Anschlagsbolzen durch Birgits schwungvolles Hochziehen gebrochen ist.
cu/2,
R├╝diger
Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo R├╝diger,
Am 22.04.2011 16:50, schrieb Ruediger Zoll:

bei den Blechschrauben ist man, was deren Ausf├╝hrung angeht, ziemlich eingeschr├Ąnkt.

Alles soll so bleiben wie es ist.

Zu aufwendig. Jedes Pult hat unterschiedliche Plattenabst├Ąnde. Der Rahmen m├╝sste dann verstellbar sein. Und was die Verdrehung angeht, kann die auch sehr unterschiedlich ausfallen. Wie soll ich das dem Rahmen vorher sagen? An Rahmen hab ich auch schon gedacht.

Gut, du bist erstmal entlassen. Da das Problem schon seit Jahren besteht, kannst du ruhig noch 2 Tage dr├╝ber nachdenken.:-)
Gru├č G├╝nther
--
Japanische Autos? Das ist deutsche Wertarbeit wie sie sein sollte.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Tach G├╝nther,
G├╝nther Grund schrieb:

Ja dann wird alles so bleiben, wie es ist.
Ne Einrichtung, die Dir die hochkant stehenden Platten auf den Tisch pressen? Mehr mag ich jetzt dar├╝ber aber nicht nachdenken, Du musst zu Ver├Ąnderungen bereit sein.
cu/2,
R├╝diger
Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo R├╝diger,
Am 22.04.2011 18:20, schrieb Ruediger Zoll:

Genau.
Der Dreheffekt zeigt sich erst nach dem Festdrehen. W├Ąhrend des Schraubens passiert erstmal nichts. Ob also die Platten festgehalten werden, oder sowieso mit allen 4 Ecken w├Ąhrend des Schraubens aufliegen, spielt keine Rolle. Und selbst wenn ich die Platten festhalten k├Ânnte, dann w├╝rden die unter Spannung parallel zueinander stehen.

Och ...

Gerne. Aber was meinst du damit? Das Konzept bleibt so. Es geht ja nur um die Frage, warum der Kippeleffekt in eine andere Richtung als eignetlich gedacht, erfolgt. Wenn ich das w├╝sste, k├Ânnte ich da ansetzen um 'was zu ver├Ąndern. Also z.B. ├╝ber Kreuz festdrehen. W├╝sste jetzt nur nicht, wie ich das praktizieren soll.
Gru├č G├╝nther
--
Japanische Autos? Das ist deutsche Wertarbeit wie sie sein sollte.

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 22.04.2011 20:05, schrieb Günther Grund:

Genau das meinte er damit. Ohne das Konzept zu ├â┬Ąndern wirst Du das Problem nicht l├â┬Âsen k├â┬Ânnen.
Im übrigen hatten wir, unter anderem, das Thema Hülsen schon mal vor Jahren.
Gruss Frank
--
http://www.rueckrufaktion.net

Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 22.04.2011 16:50, schrieb Ruediger Zoll:

Ja, hier?! Das Problem ist die L├Ąnge der Schrauben. Beim Anziehen wird die komplette Schraube in sich verdreht (Rechtsdrehnung). Dabei herrscht Gleitreibung mit der Unterlage. Im Moment der Absetzens, steht der Schraubenkopf gegen├╝ber dem Acrylglas still und der Reibzustand ├Ąndert sich in Haftreibung. Wenn sich die Schraube jetzt wieder entspannt (R├╝ckfederung) dreht sie sich nach Links zur├╝ck. Da die Haftreibung immer gr├Â├čer ist als die Gleitreibung wird das Material unter dem Schraubenkopf "mitgezogen". Die Acrylglasplatten m├╝ssten also nach dem Anziehen gegen die Anziehrichtung verdreht sein. Ich k├Ânnte mir vorstellen, das das Problem bei l├Ąngeren Schrauben st├Ąrker auftritt als bei kurzen. Der Winkel um den ich die lange Schraube mit dem gleichen Moment verdrehen kann ist Gr├Â├čer. Die R├╝ckfederung ist somit auch gr├Â├čer.
L├Âsungswege:
1. Reibung auf null setzen. 2. Schraubenverdrehung null setzen. 3. Ohne Drehmoment anziehen. 4. Nieten
Soll hei├čen, ich wei├č keine praktikable L├Âsung. Vielleicht reicht es ja wirklich wenn du die Platten irgendwie einspannst. Kann nat├╝rlich sein, das die nach dem Ausspannen wellig werden.
Gr├╝├če,
Andreas
Add pictures here
Ôťľ
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.