4 poliger Fehlerstromschutzschalter im Wechselstromnetz

Dec 17, 2008 31 Replies

Da bin ich jetzt verwundert - und vermutlich veraltet. Daß es einen "Ö-Sonderweg" geben soll, ist mir neu. IMHO() gibt es für jeden Stromversorger in AT einen eigenen Sonder- weg. Früher hatten wir zB in OÖ. zwei größere Versorger, einen für Linz-Stadt und einen Streifen bis Freistadt und einen anderen für den Rest von OÖ. Die beiden haben sich inzwischen gegenseitig aufgekauft und nun ist Ruhe :-)

Wien-Strom ist besonders berühmt für seine Besonderheiten, die aus den Leitungen in den k&k Altbauten herrührt (da würden FI-Schalter nicht halten).

jojo

MfG

Halli-Hallo!

Werner Holtfreter schrieb am 18.12.2008 14:15:

Denk mal an eine Motor- oder Heizwicklung, die irgendwo mittendrin einen Schluß zum Gehäuse kriegt. Dann trenn mal erst den N auf und guck, ob das kribbeln stärker oder schwächer wird...

Ciao/HaJo

Sehr kurzzeitig stärker. Von den Millisekunden, die ein RCD zum Ausschalten benötigt liegen die ungewollten Differenzen sicherlich deutlich unter 1 ms. Da würde man keinen Unterschied merken.

Bei manuellen Einschalten werden die Kontakte langsam bewegt, oder auch sehr langsam, da könnte der verschärfte Fehlerzustand so lange dauern wie die reguläre Ausschaltzeit. Das sollte dann immer noch schnell genug sein, um Personenschaden abzuwehren, könnte aber weh tun.

Es hilft wohl nur, in Vorschriften nachzuschauen.

Das ist soweit ich wei=DF keine Versorger-Forderung sondern stammt aus der TAEV (bin aber bislang zu faul gewesen nachzuschauen und hab mich auf meine Kollegen verlassen).

Schmarrn. Hier gibts noch genug Original-Leitungen von vor dem 1. Weltkrieg und der FI 40/4/0,03 l=F6st nur aus, wenn wieder $Depp mit dem Messer im Toaster herumstochert ;-)

sg Ragnar

Toaster in der Bassena :-)

MfG

Die befestigten ihre Leitungen damals doch noch Rollen. Ach ja, ich las mal, das sie die Leitungen in die dann nicht mehr genutzten Gasleitungen einzogen. M=FCssen also schon sowas wie NGA gehabt haben ;-)

--=20 mfg hdw

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begin quoting, "Horst-D.Winzler" schrieb:

Hä?

Gruß aus Bremen Ralf

Kenn ich auch noch. Bei uns wurde dieses System hauptsächlich in Kellern verwendet,da gab es nie Schwierigkeiten mit dem Isolationswiderstand! (Wein- und Bierkeller)

Auf dem Bahnhof in Schwäbisch Gmünd hat man noch vor 20(?) Jahren ganze Registerschienen mit je ca, 20 Porzelanrollen gesehen. Bahnsteig-Beleuchtung mit vielen geschalteten Leitungen. Hat auch noch schön ausgesehen. NGA stramm gespannt!

NGA auf Porzelan- Rollen! Klasse!

Ich müsste eigentlich noch einige in meinem "Arsenal" haben.

Rudi

Hallo, Rudi,

Du (pvs) meintest am 24.12.08:

Ralf braucht vermutlich keine Erläuterung der Befestigungsart, sondern eine passende Präposition. Vermutlich aus dem Bereich "an, auf, hinter, neben, in, über, unter, vor, zwischen".

Viele Gruesse! Helmut

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Helmut Hullen schrieb:

Beides.

Gruß aus Bremen Ralf

Hallo, Ralf,

Du (me) meintest am 24.12.08:

Wenn "an Rollen" gemeint ist: das könnten Keramik- oder Steingutisolatoren sein, (mindestens) etwa so gross wie ein Fingerhut, der über einen Daumen passt. Rund, umlaufende Kerbe am oberen Rand. Mit axialer Bohrung (für Nagel oder Schraube).

Befestigung des Isolators: nageln oder schrauben. Befestigung des Leiters: mit Rödeldraht entlang der Kerbe.

Kenne ich noch aus der Elektrifizierung von Kuh- und Pferdeställen. Und aus den Anfängen der Weidezäune.

Viele Gruesse! Helmut

Das Bergmannrohr war auch schon importiert ;-) Und G-Dr=E4hte sind vom Aufbau mit NGA ident, blo=DF gab es NGA nie in

1mm2, G-Dr=E4hte sehr wohl, war der Standardquerschnitt bis in die 50erjahre. Die Gasleitungen sind meistens bis heute noch zwar mit Blindstopfen verschlossen aber aktiv *sfg*

Textilleitung auf Rollen kenne ich vor allem aus der Heimat vom Herrn Glaser *duckundrenn*

sg Ragnar

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