Das MĂ€rchen vom teuren Ökostrom

On 2012-11-07 23:13, Christian Treffler wrote:


FĂŒr alles davon.

Kernbrennstoffsteuer.

145 Euro pro Gramm.

Logisch. Warum sollten fĂŒr nicht entnommene Gewinne Steuern bezahlt werden mĂŒssen? Das gilt allerdings fĂŒr alle Unternehmen und ist keine Besonderheit bei AKW-Betreibern.

SpĂ€testens bei Entnahme mĂŒssen sie versteuert werden.
--
rs

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Am 07.11.2012 07:33, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

<http://www.sueddeutsche.de/geld/2.220/studie-zu-energiekosten-das-maerchen-vom-teuren-oekostrom-1.1515904

Alles getĂŒrkt! Schau halt mal die Institution an, welche die Studie gemacht hat. Die hat ein "Ö" im Namen. Somit muß das alles gelogen sein. Wahr hingegen sind die Studien die G4 und Siemens, Areva, RAG etc in Auftrag geben und gaben. Die sind ĂŒber jeden Zweifel erhaben, weil die nur unser bestes wollen und nicht ökolohisch verblendet sind.
Überraschend ist: Es kommt bei deren Studien genau das Gegenteil raus.
Machen wirs halt so. Wir mitteln es aus. Dann passt alles. Der Strom wird ökologischer, die Gewinne sowie die marktbeherrschende Stellung der Energiemonopolisten bröselt und der Strom wird auch nicht teurer als er ohne EEG eh geworden wÀre.
Ich vermute sogar, daß das der Wahrheit so ziemlich am nĂ€hesten kommt.
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On 2012-11-07 15:51, Georg Wieser wrote:

Schön dass Du das langsam zu erkennen beginnst.
| Im Vergleich dazu kommen erneuerbare Energien gerade einmal auf | 54 Milliarden Euro.
Bis 2011 waren es bereits 76 Milliarden, 2012 kommen nocheinmal etwa 20 dazu. ZuzĂŒglich KWK und §19-Umlage.
Dem wurden die Förderungen fĂŒr 42 Jahre konventionelle Stromerzeugung gegenĂŒbergestellt und die Unterschiede im dafĂŒr erhaltenen Versorgungsgrad verschwiegen.

Wo gibt es denn die?
--
rs

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Am 07.11.2012 07:33, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Du wirst es wissen, denn du hast ja selbst schon mal eine gute Studie gemacht.
Auf Seite 6 des Ursprungsdokumentes steht folgendes:
"FĂŒr eine Übersicht siehe Anhang 1. Dort wird gezeigt, dass es bei allen EnergietrĂ€gern staatlich FördertatbestĂ€nde gibt, deren Relevanz vermutet, aber nicht quantitativ genau beziffert werden kann."
Interessant scheint mir die Feststellung, dass weiter hinten im Dokument die relevanten FördertatbestĂ€nde dann doch beziffert werden, und zwar ziemlich hoch, also Faktor 30 (gegen den realen Wert, den man ĂŒbrigens doch berechnen kann) wird da locker mal angenommmen.
Gruss Markus
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Am 07.11.2012 07:33, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

<http://www.sueddeutsche.de/geld/2.220/studie-zu-energiekosten-das-maerchen-vom-teuren-oekostrom-1.1515904

Das schöne an solchem Blödsinn ist doch, dass solche LĂŒgengebĂ€ude irgendwann in sich zusammen fallen. Leider hĂ€ngt man die Schuldigen dann nicht auf.
Gruß
Stefan
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Am 07.11.2012 07:33, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Ein schlechter Artikel in der "SĂŒddeutschen", aber bei der ideologischen Ausrichtung der "SĂŒddeutschen" nicht ĂŒberraschend.

<http://www.sueddeutsche.de/geld/2.220/studie-zu-energiekosten-das-maerchen-vom-teuren-oekostrom-1.1515904
Die Studie des FÖS, gesponsert von Greenpeace und dem Bundesverband Windenergie, ist schon starker Tobak.
Nur zwei AuszĂŒge: 1. "Der Hauptbestandteil bei Steinkohle sind die Beihilfen zur Sicherung des Steinkohleab-satzes (Absatzbeihilfen) Sie wurden vor allem auf Grundlage der so genannten ?Kohlevorrangpolitik? aufgewendet, die auf den Erhalt der WettbewerbsfĂ€higkeit heimischer Steinkohle gegenĂŒber Importkohle und konkurrierenden EnergietrĂ€gern (ins besondere Heizöl) abzielte."
Das FÖS weiß also, dass die Kohlebeihilfe eine Absatzbeihilfe war, die den deutschen Kohlepreis auf den Weltmarktpreis subventionierte. Von dieser Subvention sah der Kohlekraftwerksbetreiber keinen Pfennig. Dennoch rechnet das FÖS diesen Betrag als Subvention fĂŒr den Kohlestrom. Was soll man dazu sagen? Haben die vom FÖS keine Ahnung worĂŒber die schreiben, oder lĂŒgen die bewusst?
2. "Der Förderwert der Energiebesteuerung wird ermittelt durch den Vergleich eines theoretischen Soll-Steueraufkommens mit den tatsÀchlichen erhobenen Energie- und Stromsteuern"
Was ist ein theoretisches Soll-Steueraufkommen? Bisher war ich der Meinung der Bundestag entscheidet ĂŒber Steuern und nicht ein FÖS. Davon abgesehen passt es noch nicht einmal zu ihrem eigenen Subventionsbegriff. Dort steht:"Zu den Charakteristika der Subventionsleistung zĂ€hlen in erster Linie drei Punkte: Es handelt sich erstens um Zahlungen, die bewusst nur einer bestimmten Teilmenge gesellschaftlicher Akteure zuteil werden, d.h. sie haben diskriminierenden Charakter. Zweitens ..."
Die "bestimmte Teilmengen", die keine Energiesteuern bezahlen mussten waren *alle* Energieerzeuger und nach EinfĂŒhrung der Mineralölsteuer ĂŒber 90% der Energieerzeuger. Wo ist da die Diskriminierung?
Gruß Peter
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Am 09.11.2012 18:27, schrieb Peter Mayer: .....
Die Studie stammt von Swantje KĂŒchler und Bettina Meyer unter Mitarbeit von Sarah Blanck.
Der Artikel stammt von Silvia Liebrich.
Das könnte es erklÀren.
Gruss Markus
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