Der Pfusch des Monats...

Ich wollte heute den Antennenverstärker etwas versetzen, damit ich
daneben besser Platz für die Telefonanlage habe.
Der Antennenverstärker und einiges andere Zeugs sitzt auf einer
Holzplatte, die an die Wand gedübelt ist, sogar mit Hinterlüftung ;-)
Also schraube ich die zwei Holzschrauben, mit denen der Verstärker
befestigt ist, ab, aber das Gerät sitzt trotzdem noch an der Platte. Ich
schaue nochmal hin, aber die einzige Schraube, die jetzt noch drin ist,
ist die, an die das Erdungskabel festgeschraubt ist.
Ich schaue mir die Schraube näher an - und tatsächlich:
Der Monteur hat da glatt eine Holzschraube genommen, und damit das Kabel
befestigt. Eine Holzschraube in einem (metrischen) Gewinde funktioniert
natürlich nicht. Das Ganze hat nur desswegen gehalten, weil die
Holzschraube so lang war (war die gleiche Schraube wie die anderen
Befestigungsschrauben), dass sie in das darunterliegende Holzbrett
gegangen ist.
Zum Glück ist durch die Holzschraube das Gewinde nicht zerstört worden,
so dass ich das Ganze mit einer passenden Schraube wieder hingekriegt habe.
Und dafür habe ich damals auch noch Trinkgeld gegeben...
Andreas
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Andreas Fischer
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Andreas Fischer schrieb:
Vielleicht hat er vor dir einen Kunden gehabt, der auch Trinkgeld gegeben hat. Bevor er bei dir die Installation gemacht hat, hat er erstmal das Geld vertrunken. Bei ausreichender Großzügigkeit des vorhergehenden Kunden kann man durchaus mal zur falschen Schraube greifen:-)
Gruß Christian
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Christian Müller
Andreas Fischer schrieb:
Ich hatte vor langer Zeit einen Renault, bei dem eine Schraube an der Wassepumpen-Befestigung am Motorblock abgerissen war.
Werkstatt-Lösung: 5mm-Bohrer und Spax-Schraube!
Du siehst, sowas gips überall. NB: Die Schraube hat jahrelang gehalten.
Nicht ärgern, nur wundern.
Alfred
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Alfred Gemsa
Alfred Gemsa schrieb:
Sehe ich anders. Solchen Verbindungen vertraut man sein Leben an.
Auch toll war die BMW-Vertragswerkstatt, die am Bremssattel von Bruders Wagen die Entlüftungsschraube abriß und dort als Reparaturlösung auf ausbohren, neues Gewinde rein -- soweit in Ordnung --, dann aber in Ermangelung einer passenden Entlüftungsschraube -- jetzt kommt's -- eine normale Zylinderschraube setzte. Natürlich *nicht* vorne angekegelt.
Und so suppte die Bremsflüssigkeit durch die Gewindegänge. Dagegen haben sie dann eine Gummidichtscheibe zwischen die unbearbeitete Außenseite(!) des Bremssattels und den Schraubenkopf gesetzt. Wohlgemerkt: Gesagt haben sie davon nix, für den Pfusch sogar noch extra wegen "erschwerten Ausbaus" kassiert.
Wie lange diese "Dichtung" wohl gehalten hätte, wollte mein Bruder nach Entdecken dieses lebensgefährlichen Pfuschs dann aber doch lieber nicht ausprobieren. Also sofort Retour.
Mit freundlichem Gruß
Jan
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Jan Kandziora
Ooooch, ist doch harmlos gegen das hier: "Tausch doch mal den Schalter!"
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von unten:
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*gr=FCbel* Also sollte das eine Wechselschaltung sein, m=FC=DFte eine schwarze und die beiden blauen Adern die Korrespondierenden sein. Aber wieso sollte jemand einen Korrespondierenden verdoppeln? "Sag mal wof=FCr ist denn der Schalter?" "Der ist f=FCr die Libelle!" "WTF???" "Da, =FCber deinem Kopf!" "Achsooo, der Heizstrahler... neeeeiiiiin! Das darf nicht wahr sein!"
Kurzfassung: f=FCr diese Dinger war (oder ist m=F6glicherweise immer noch) in AT ein 2-poliger Ausschalter au=DFerhalb des Bades vorgeschrieben. Den hatte Meister Elektro beim Neubau anno 1984 wohl nicht, also nahm er einen Wechselschalter. Der Netz-L geht an eine korrespondierende Klemme, der Last-L an die L-Klemme. Die zweite korrespondierende Klemme hat er als N-Verbindungsklemme mi=DFbraucht! Wenn der Schalter mal Lichtbogen gezogen h=E4tte...
Oder hier (gleiche Wohnung):
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scheint jemand die Funktion eines Wechselschalters (der hier als Ausschalter fungieren soll) nicht ganz verstanden zu haben...
Pfusch 3:
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blau... blau?!? Ich hab doch vor 2 Monaten die dazugeh=F6rige Abzweigdose neu verklemmt und sicher keine blaue Ader auf PE gelegt! Hat der Idiot etwa im TT auf den Neutralleiter "genullt"? Abzweigdose auf... ach _das_ ist also die =FCberz=E4hlige, nicht angeklemmte blaue Ader in dem Rohr!
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska
[...]
Das geht noch besser, man beachte die "Braeunung" des Beton:
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Joerg
snipped-for-privacy@gmx.net (Ragnar Bartuska) schrieb:
Wieso, da sind doch wenigstens Schalterdosen verbaut.
_So_ schließt man z.B. ne Steckdose an:
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Und zwar mit 0,75er Litze, sonst brennt das nicht schnell genug, wenn man mal 'n Heizlüfter da einsteckt.
Sigi
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Siegfrid Breuer
Siegfrid Breuer schrieb:
Sei nicht so kleinlich ;-) --=20 mfg hdw
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Horst-D.Winzler
Der Pfusch des Monats ? Da bist Du aber noch nicht viel rumgekommen.
Erstmal denke ich, da=DF Du eh nicht einen Antennenverst=E4rker meinst, sondern einen Kabel-TV-Verst=E4rker. Vermutl. im Keller oder EG. Ant-Verst. sitzen oben auf dem Dachboden und da ist keine Telefonanlage.
Beim Kabelverst=E4rker schlie=DFen nur recht wenige ne Erdung an. Mit Sicherheit h=E4tte das nix zu tun, eher St=F6rungen/Schleifen......
Beim Antennenverst=E4rker sind selten E-Schrauben dran. Da werden die von oben komm.Koaxe =FCber eine E-Schiene gef=FChrt und der Mantel abisil.und eingeklemmt. Mehr brauchts wirklich nicht.
So, und der gro=DFe Murks w=E4rs eh nicht. Wichtig ist nicht, wo die Schraube Halt findet, sondern da=DF der Draht fest auf dem Blech ist. Und das war er wohl.
Wenn die Schraube gefehlt hat, oder im Bauschutt verschwunden ist, was soll der Monteur machen ? Heimfahren deswegen und holen ? Metallschr-Sortimente hat man nie dabei, aber immer ne Menge Holzschrauben.
Nochmal, Draht nur wacklig durchstecken oder so, w=E4r Murks. Aber fest anklemmen mit Holzschraube ist zwar nicht toll, geht aber durchaus und vermutlich sowieso nicht wichtig....
MfG bastian
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bastian
F=E4llt mir grade noch ein...
Wenn man - aus welchen Gr=FCnden auch immer - einen Verst=E4rker oder was =E4hnliches erden/pot-ausgleichen will und das Geh=E4use hat keinerlei Klemmstelle daf=FCr und das ist oft der Fall, dann klemmt jeder-ich auch- den Draht halt unter die Befestigungsschraube.
Man bohrt ja kein Loch ins Geh=E4use bzw =F6ffnet es ja nicht, zumal neue Ger=E4te nicht selten ne Siegelmarke haben.
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bastian
Dann müsste er die richtige Schraube erst entfernt haben. Die wird ihm flöten gegangen sein.
Lutz
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Lutz Illigen
Am 13.10.2008, 00:09 Uhr, schrieb Ragnar Bartuska :
Na, immerhin ist es durch Einsatz eines zweipoligen Schalters leicht zu beheben, da alles Sonstige vorhanden ist.
Apropos: gibt es eigentlich eine spezielle Vorschrift bzgl. von innen geschalteter Außensteckdosen (also Schalter im Haus, Dose auf der Terrasse oder sonstwo)?
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt
Das heißt, der Verbraucher ist im ausgeschalteten Zustand kurzgeschlossen und über den N geerdet. So tötet man auch zuverlässig induzierte Spannungen infolge Wärmebestrahlung des Verbrauchers - sicherer geht's doch gar nicht mehr :)
vG
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Volker Gringmuth
Andreas Fischer schrieb:
Mit'm Hammer passt das schon.
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Rolf_Bombach
Da hast Du leider nicht Recht. Geräte der Schutzklasse 1, die über ein leitfähiges Gehäuse verfügen und VDE konform aufgebaut sind, müssen einen definierten Anschluß für den Schutzleiter besitzen. Wenn hier kein "Erdungsanschluß" vorhanden ist sollte man sich an Hand des Typenschildes Klarheit verschaffen.
Gruss Ralle
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Ralph Heiden
Ja. In DIN VDE 0100 Teil 410, 700 müsste alles wesentliche stehen. Was willst Du wissen? Schutzgrad mind. IP44, schaltbar über RCD. Ralle
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Ralph Heiden
On 13 Okt., 14:01, "Ansgar Strickerschmidt" .....
Vorschrift w=FC=DFte ich nicht, aber man tut es der lieben Einbrecher wegen, denen man nicht umsonst den Strom f=FCr die Fensterbohrmaschine liefern will und auch nicht die Gelegenheit, mit einem Kurzschlu=DFstecker (L und N und PE verbuinden) die ganze H=FCtte dunkel zu schalten. htm
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schneider.unsen
Bei uns haben Einbrecher immer eine "Akku-Bohrmaschine" dabei.
Mehr wie grins,,,
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Rudi Horlacher [Paul von Staufen]
Stimmt schon - aber hier war die Rede von einem haushaltsüblichen BK-Verstärker. Davon kenne ich vorwiegend Geräte mit Schutzklasse 2 oder sogar per Wandwarze mit Kleinspannung versorgt...
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Matthias Limbach

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