Der Pfusch des Monats...

Oct 12, 2008 38 Replies

Am 13.10.2008, 21:23 Uhr, schrieb Ralph Heiden :

Soweit OK, es gibt einen 30 mA RCD für's ganze Haus, und IP44 sind die Dinger auch. Irgendwas zum Thema "allpolig abschalten"?

Ansgar

Allpoliges Abschalten wird nicht zwingend umgesetzt. Ich kenne das nur beim "Heizungsanlagen-Notschalter", da wird auf allpolig bestanden.

Aber die Au=DFenseckdosen die ich hier bisher vorgefunden habe, waren,wenn geschaltet, dann nur der Au=DFenleiter.

Apropos: Ein RCD f=FCr's ganze Haus: Na ja, ich denke Du wei=DFt um die nun aufkeimende Diskussion das dies zwar preiswert und den Vorschriften Gen=FCge getan ist. Aber eben wenig angenehm, da dann eben im Fall des Falles das gesamte Haus stromlos ist. Ich w=FCrde da etwas mehr investieren ,-)

hth, Andreas

Am 14.10.2008, 10:51 Uhr, schrieb Andreas Tekman :

OK, kommt dann beim nächsten Redesign. Wann auch immer. ;)

Ansgar

auch apropos, da fällt mir eine bonusfrage ein: wieviele schaltzyklen (also händisches schalten, nicht fehler- oder überstrombedingtes) hält so ein RCD realistisch aus?

ich möcht nämlich in unserem wochenendhaus bei abwesenheit die außendosen und alles andere unnötige (sprich, alles außer heizung und

-steuerung) abschalten...

ciao,

cm.

Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Siehe Fehlersuche bei Isolationsfehler zwischen N und PEN/Erde ;-)

--=20 mfg hdw

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Andreas Tekman schrieb:

Wozu eigentlich?

Service für böse Menschen: Ein bißchen Strom in den N einspeisen, und

- schwupps! - ist das RCD aus.

Die in Mehrfamilienhäusern allgemein zugänglichen Zähler-/Sicherungskästen sind auch so ein Thema...

Gruß aus Bremen Ralf

K=F6nnte es sein, da=DF hier ein Mi=DFverst=E4ndnis vorliegt ?

Ich und der OP sprechen davon, da=DF da au=DFer der Stromversorgung noch ein extra Erdungsdraht ankommt. Und daf=FCr gibt es lange nicht immer einen extra au=DFenliegenden Klemmanschlu=DF.

Es k=F6nnte sein, da=DF Du meist, da=DF f=FCr den Schutzleiter der Zuleitun= g innen eine Klemme sein mu=DF. Das nat=FCrlich.

Ein Ger=E4t SK 1 hat normalerweise au=DFen keinen extra Erd-Anschlu=DF. Sowas macht man manchmal wegen St=F6rspannungen, Schleifenbildungen usw.

An einer Handbohrmaschine (Metall) oder einer Metall-Geh=E4useleuchte oder Wasserpumpe usw wird man das nicht finden.

MfG bastian

Der OP k=F6nnte neben einem Antennenverst=E4rker oder BK-Verst=E4rker auch gut den Haus=FCbergabepunkt der Telekom f=FCr BK meinen. Der braucht keinen Strom, hat aber aus obigen Gr=FCnden auch meist einen Erdungsanschlu=DF. Den wir immer angeschlossen haben. Die Kollegen eher selten. Hat aber niemanden, auch nicht die Telekom, interessiert.

An das Gewicht der Ersatzakkus denkst Du nicht ?

Ihr seid zwei ganz Assoziale....

Ein guter Einbrecher hat heute ne Bosch, oder gar ne Hilti und dann braucht er auch noch ne Handlampe und das Grundst=FCck sollte dezent ausgeleuchtet sein. Nicht, da=DF er zu Fall kommt.

In Amerika stehen Hausbesitzer vor Gericht (mit den dort =FCblichen hohen Schadenersatzsummen), weil der Einbrecher durch das Glasdach gebrochen ist. Vorwurf, das Glasdach m=FC=DFe begehsicher sein oder abgesperrt und gefahrenbeschildert.

Und halt Letzteres blo=DF nicht f=FCrn Witz....

MfG bastian

bastian schrieb:

BTW-1 Bei uns auch kein Witz. Einbrechern hat eine auf dem Grundst=FCck liegend= e defekte Leiter benutzt und sich verletzt.

BTW-2 In USA kannste daf=FCr aber einen Einbrecher straflos erschie=DFen. Eben Notwehr.

formatting link

--=20 mfg hdw

bastian schrieb:

Hallo,

muß dann das Glasdach auch den extrem übergewichtigen Einbrecher mit 150 kg oder mehr aushalten? Ein Schild: "Nicht für Personen über 100 kg!" ware wohl unzulässige Diskriminierung übergewichtiger Einbrecher...

Bye

Am 14.10.2008, 13:16 Uhr, schrieb Ralf Kusmierz :

Es reicht ja eine Brücke N-PE. Irgendein paar mA kommen in jedem HAus zusammen. Da hast Du natürlich schon recht. Aber Alarmanlage gibt es bei uns keine, und was das ansonsten für einen Vorteil bringen soll für einen Übelwollenden, außer dass nach einiger Zeit das Zeug in den Kühlgeräten zu stinken anfängt, ist mir nicht ganz klar. OK, "kein Licht" hilft jemandem evtl zu fliehen, aber die Ortskenntnis ist trotzdem auf der Seite der Bewohner.

Gut, unsere Bude behausen wir allein. :)

Ansgar

Genau, du sagst es ;-)

sg Ragnar

Das war hier absolut =FCblich, meistens mit AP-Lichtstromsteckdosen auf Holz (denn auf Holzvert=E4felung schraubte es sich zu Zeiten von Holz- Konusd=FCbeln, Hammer und Mei=DFel leichter als auf Ziegelmauern). 0,75mm2 war selten, "zwegens" der Optik wurde meistens 0,5mm2 oder gar noch d=FCnner ben=FCtzt, und zwar Zwillingsleitung mit direkt durchgeschlagenen N=E4geln.

sg Ragnar

wenn kein PE-Anschluß definiert ist, kommt auch keiner ran!

Es gibt auch BK-Verstärker, SK1, deren PE Anschluß liegt außen an einer Klemme. Andere werden mittels Gehäuseschraube oder Befestigungslasche geerdet. Steht aber im Waschzettel.

In der Regel schon, ob nun außen am Netzanschluß oder per PE Klemme. SK1 Betriebsmittel gem. DIN-VDE haben einen!

SK1 Betriebsmittel werden entsprechend angeschlossen, siehe Betriebsanleitung. Egal ob _man_ es macht, es ist nicht normgerecht. Zur Vermeidung von Brummschleifen, Einkopplungen etc. gibt es andere Maßnahmen.

Wenn diese nicht SK1 ist, stimmt das. Sind die SK1 wird der PE über die Anschlußleitung hergestellt

Wenn dieser in die Schutzmaßnahme einbezogen werden muss, sollte man es tun! Aber das steht in der Beschreibung.

die haben i.d.R. auch den Schirmdraht nicht angeschlossen. Kommt aber immer auf die Netztopologie und andere Umstände an.

Ralle

ok, die brauchste auch nicht in die Schutzmaßnahme Schutzerdung oder Schutzpotenzialausgleich einbeziehen. Was natürlich nicht für das Leitungsnetz, oder andere angeschlossene Betriebsmittel (Sat-Anlage, Verstärker etc.) gilt Ralle

So sehe ich das auch. Allerdings sind die Leitungen in den PA einzubeziehen.

PE??? Wohl eher PA. Für die elektrische Sicherheit des Gerätes "für sich" kann ein separat anzuklemmender Potenzailausgleichsleiter nicht zuständig sein.

[Dick unterstrichen]:

Das Gerät hat gefälligst ohne weitere Klemmen und Drähte sicher zu sein, sobald man es in die Steckdose steckt. (Im Sinne von "Schutz vor elektrischem Schlag")

Hier wird meiner Meinung ziemlich oft das Wörtchen Erdung unpassend benutzt. Für mich ist das "Erden der Antennenleitungen" bzw. des Verstärkers ein Teil des Potenzialausgleichs.

Ich gebe dir recht. Da hier aber recht viel Unfug und Halbwissen verbreitet wird, habe ich auf die korrekte Unterscheidung von Schutzerdung, Potenzialausgleich und Schutzpotenzialausgleich verzichtet. Der Fachmann weiss i.d.R. was gemeint und wo angewendet wird, für die geneigten Laien ist es schon ein Gewinn, wenn überhaupt eine Schutzmaßnahme korrekt angewendet wird

Ja, bei Betrachtung im Fehlerfall sieht es aber etwas anders aus.

Antennenanlagen gem. VDE 0855, werden alle leitfähigen Anlagenteile in den Potenzialausgleich einbezogen. Soweit ich die Norm noch im Kopf habe, steht dort "Erdung und Potenzialausgleich". Könnte man jetzt noch näher definieren, ich schau gerne nach wen´s interessiert.

Ralle

Ich hoffe nicht. Ich hatte genau diesen Schutz gemeint. Und ich würde davon ausgehen wollen, dass ein Gerät mit einem Stecker für ne Niederspannungssteckdose soweit "eigensicher" ist, dass auch im Fehlerfall die Schutzmassnahmen (der Installation) wirken, ohne dass an einer Klemme am Gehäuse noch irgendwas angeschlossen werden muss.

Ich würde das Gerät sonst nicht für verkehrsfähig halten.

Also: im Normalbetrieb reicht ja wohl die Isolationseigenschaft zwischen aktiven Teilen und leitfähigen, berührbaren Teilen (Gehäuse, Körper) Rein physikalisch benötigst du keinen zusätzlichen Schutz, da die Trennung aktiver von leitfähigen Teilen funktioniert und ausreicht

Im Fehlerfall nehmen die leitfähigen Teile ein Potenzial ungleich Erdpotenzial an. Um diese zu verhindern, werden die leitfähigen Teile mit dem Erdpotenzial verbunden um diese auf das Erdpotenzial zu "zwingen". Der dann resultierende Strom sollte die Überstromschutzeinrichtung zum Auslösen bewegen. Günstiger Weise noch innerhalb der festgelegten Zeiten

Wenn der Hersteller / In Verkehr Bringer das für notwendig hält (SK1) ist es gem. Norm nicht einer Laune oder Interpretation des Anwenders / Installateurs überlassen.

Kann ich nicht nachvollziehen

Ralle

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