Drehstrommotor unter Wasser, moegliche Schaeden?



Motor nicht einschalten! Motor ausbauen und zerlegen, anschließend im Ofen trocknen. Er dürfte wieder in Ordnung sein.
Es gibt bei uns in der Nähe eine Firma, die Unterwasserpumpen bis zu den größten Leistungen (z.b. Wasserhaltung in Bergwerken) baut.Die sind tatsächlich mit Wasser gefüllt. Hier düfte es sich um spezielle Wicklungen handeln.
Rudi
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/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
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Moin,
Rudi Horlacher [Paul von Staufen] schrieb...

Leider bemerken die Kunden das Problem nicht immer. Also mu eine Erkennung rein, am besten mit Wiederanlaufschutz auch nach Abflu des Wassers.
- Heinz
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Bau den Motor aus, la ihn leerlaufen und zerleg ihn. Geht sehr einfach, Lagerschilder abnehmen, Rotor raus. Es ist nur die Statorwicklung vorhanden, sonst nix. Der Rotor hat nichts Elektrisches. Auch Schleifkohlen oder sowas nicht vorhanden. Zerlegt hinlegen und nen Ventilator lange, tagelandg durchblasen lassen, dabei die Teile, vor allem Stator, immer wieder mal drehen. Etwas angewrmte Luft wr auch kein Fehler.
Dann im Klemmbrett die Brcken entfernen und durchmessen. Erstmal mit Digimultimeter, Niederrspannung. Die drei Wicklungen auf Durchgang, dann gegeneinander und dann jeweils gegen Masse(Gehuse).
Und dann wirds schwierig. Jetzt mte die Isolation mit einem 500 V- Isomegert gemessen werden und Du hast keines. Teuer. Bleibt nur zum nchsten Elektroinstallateuer, sptnachmittags, und um durchmessen bitten. Der hat und kann. Kaum 5 min. Da mut Du nicht vorher mit der Bank reden.
Oder zu einem Eletromaschinenbauer-so Du einen weit.
Gute Bastler knnten auch mit Netzspannung durchmessen, aber Laien ? 230 V sind besser als nix.... Noch bessere Bastler knnten mit 2 Drehstromphasen=400 V ...........
MfG bastian
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begin quoting, bastian schrieb:

Damit erkennt man keinen Windungsschluß.
Gruß aus Bremen Ralf
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Das ist im Grunde richtig. Einen groen Wi-Schlu, so Anfang mit Ende, ev grade noch, Prflampe brennt heller. Aber Schlu von 10 / 20 % natrlich nicht mehr. Da hat aber der Elekto-Installateur mit seinen bescheidenen Megerten auch seine liebe Not. Zumal auch "stliche" Billigmotore eh nicht sonderlich symetrisch sind....
Da hilft nur mehr der E-Maschinenbauer, der hat entspr. Megerte.
Im Grunde kann man auch das ganze Messen bleiben lassen und nur super trocknen und dann anschlieen, einschalten und sehen, was passiert. Im schlechtesten Fall fliegen halt die Sicherungen.
Reparieren kann man an def.Wicklungen eh nix, nur neu wickeln-lassen-.
MfG bastian
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Hi, aber Wasser ist viel dichter, der Motor dürfte sich seine Drahtpakete verbiegen durch die Strömungen...Reibung...dazu die (naja, geringe) Leitfähigkeit des Wassers, aber bei 400Volt ist das wohl deutlich zuviel. 12Volt täte ich genehmigen...:-) dann Elektrolyse an allen blanken Kontakten, und es tritt auch Wasser in die Lager ein, wo es vermutlich freiwillig nie wieder rauszukriegen ist. Dito die Pakete selber, darin eingedrungenes Wasser führt zu Rost, der ja deutlich mehr Platz braucht, ein Motor, der mal "getaucht hat", blockiert meist schnell durch "zugewachsene Spalte". Erinnere mich da an einen Kranantrieb, wo der Leerling vergaß, den Deckel auf den Lüfter zu klemmen, eieiei war das ein Gekreische, die Funken flogen nur so.

Ja das kann auch sein, zumindest bei Ankerwicklungen. Einem Kurzschlußläufer wäre es vermutlich egal. Aber dennoch täte ich dem Motor nicht mehr übern Weg trauen, egal was der antreiben soll. In den Fahrstuhl steige ich nicht mehr ein :-) Und denk an die Lager! Lagermetall ist oft alles andere als nichtrostend, ein bißchen Wasser im Lager kann die Reibung ungeahnt erhöhen, und führt fast sicher zu Lagerbrand und starkem Funkenflug, was bei verdecktem Einbau sehr gefährlich wird. So fackelt man seine 4ma ab.

Das weiß man leider nicht. Selbst innerhalb einer Serie gibts manchmal seltsame Unterschiede, die nur "der Finder" bemerkt. Kannte Motore, da lief beim Betrieb jahrzehntelang die Drecksbrühe rein, aber das tägliche "Freischleudern" hat die gerettet. Dann gabs mal Streikfolge...4 Wochen Stillstand, danach wurden neue Motore fällig.
--
mfg,
gUnther
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Moin,
gUnther nanonm schrieb...

Daran hatte ich noch nicht gedacht. Mechanische Beschdigug der Wicklung durch Strmungen, evtl. mit Schmutz als zustzlichem Schmirgel.

Blanke Kontakte sind im Normalfall nur im Klemmkasten vorhanden. Die Lager sind hoffentlich gut gefettet, knnen aber auch betroffen sein.

Rost und sonstige Korrosionsschden habe ich bei solchen Motoren auch schon mal gesehen. Allein schon deswegen sollte der Motor gewechselt werden.

Man kann's ja mal versuchen ;-)

Glcklicherweise sind Fahrstuhlmotore meist oben im Gebude montiert und laufen deshalb nicht so schnell mit Wasser voll.

Gut gefettete Lager sollten das Eindringen von Wasser weitgehende verhindern.

Was rastet, das rostet ;-)
- Heinz
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Lagermetall ist mit grosser Sicherheit "nichtrostend", da Rost nur bei Eisen auftreten kann, und Eisen selten als Lagermetall verwendet wird. :-) Gruss Harald
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Ich habe immer mal mit Kugeln und Walzen für Lager zu tun, und auch mit den zugehörigen Schalen und Ringen, und die können durchaus mal rosten. Was Gleitlager angeht, ja, da sieht man eher andere Metalle.
--

Ralph.

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100Cr6 - typischer Wälzlagerstahl - rostet wie Sau.

Gruß aus Bremen Ralf
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Jo, die genaue Sorte kenne ich nicht, und auf den Packungen mit Kugeln steht immer einer Nummer der Art 12345.6 drauf, die offenbar auch die Wärmebehandlung mit abdeckt. Hat mich nie so sehr interessiert, aber werde mal die Profis im Haus fragen.
--

Ralph.

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100Cr6 ist 1.3505 - das ist nur die Werkstoffbezeichnung, die durch die Zusammensetzung definiert ist. Die Wärmebehandlung ist damit nicht spezifiziert. 1.3505 ist ein kohlenstoffreicher härtbarer Stahl - ein gängiges Verfahren ist, nach der Warmumformung bei ca. 1.100 °C ein GKZ-Glühen ((G)lühen zur Umwandlung der Netz-Perlite in (k)ugelige (Z)ementite) bei ca. 850 °C über mehrere Stunden vorzunehmen; durch diese auch "Weichglühen" genannte Wärmebehandlung wird eine bessere Zerspanbarkeit erzielt. Das spanabhebend bearbeitete Werkstück wird dann durch Abschrecken gehärtet (Austenit-Martensit-Umwandlung) und schließlich zur Endformgebung geschliffen - zunehmen kommt auch eine Hartbearbeitung in Gebrauch, bei der das endformnah warmumgeformte Werkstück in einer Hitze gehärtet wird und dann mit speziellen Maschinen im harten Zustand zerspant (Schleifen entfällt dann oft bzw. wird auf ein Minimum beschränkt). <http://www.stahl-info.de/schriftenverzeichnis/pdfs/MB450_2005.pdf

Man sollte wissen, daß die fertigen Wälzlager zum Korrosionsschutz stets gefettet bleiben müssen und nach Verschmutzung und Befeuchtung unverzüglich zu reinigen und neu zu fetten sind.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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OK, das kommt mir vertraut vor - da habe ich den Punkt an die falsche Stelle gesetzt.

Diese Vorgänge sind mir soweit noch bekannt, vor langer Zeit mal gelernt...

Das ist klar, ja. Meist sind das bei uns aber Musterteile, die begutachtet und dann meist eh verschrottet werden (entweder bei Kunden, oder bei uns im Haus), insofern fassen wir in so einem Fall da einfach mit den Patschhändchen dran und freuen uns dann über die rostigen Fingerabdrücke, die da so erblühen. Bei Teilen, die noch benötigt werden, sind Handschuhe und Aufbewahrung in rostverhindernd imprägniertem Papier Pflicht. Einmal hatten wir einzöllige Kugeln, die waren so mimosenhaft, daß sie in einer Verpackung ähnlich eines Eierkartons lagen (um gegenseitige BErührung zu verhindern), das ganze in einen mit Öl gefüllten Beutel eingeschweißt. Und dann fällt so eine Kugel auf den Betonboden, hüpf, hüpf, hüpf - quer durch den Raum, und weg war sie, unter'm Schrank :-) Zum Glück auch wieder nur Muster ohne Wert, in der Produktion werden die sorgsamer als rohe Eier behandelt.

Viele Grüße!
--

Ralph.

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wrote:

Naja, die PTB hat sich gerade eine spezielle Kugel gekauft, in der sie die Atome zur Ermittlung der Avogadro-Konstante zhlen wollen. Die hat wohl einige MEuro gekostet und ist nach einmaligen Anfassen wohl auch nicht mehr brauchbar. Dagegen waren Deine Kugeln sicherlich geradezu billig. :-) Gruss Harald
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Gerade nochmal nachgefragt - wenn die Werkstoffnummern noch länger sind, dann sagen die letzten Ziffern den Behandlungsstand aus. Also war die Erinnerung doch nicht ganz falsch...
--

Ralph.

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Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Beispiel aus der Praxis:
Der Hobby-Inlineskater reinigt seine Kugellager bekanntlich selbst, d.h. öffnen, Fett und Schmutz rauswaschen, laaaaange Zeit mit dem Fön händisch trocknen, Fett rein und schliessen.
Nun, einmal war zuwenig Zeit fürs gründliche Trocknen, und sie wirkten optisch bereits trocken - bis auf die unsichtbaren Spalten. 8h später wurden sie dann weggeworfen, sie liesen sich teilweise nur mehr mit gröbster Gewalt drehen...
HC
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Hans-Christian Grosz schrieb:

Hallo,
und wenn man zum Waschen nicht Wasser und Seife nimmt sondern ein passendes organisches Lösungsmittel das wasserfrei Fett löst, dann sollte das Lager auch ohne so grünndliches Trocknen nicht rosten.
Bye
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Am 6/2/2008 3:42 PM schrieb Uwe Hercksen:

Vielleicht das:
http://www.kluthe.de/Kaltentfettungs-_und_Kaltreinigungsmittel/33,57,20,0,0,0,1.html
Wird bei der Aufzugswartung verwendet. Die Seile duerfen nicht rosten, wenn sie gereinigt und dann neu eingefettet werden. BTDT.
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have a nice day | Dummheit ist ansteckend,
| Verstand wächst sich kaum
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wrote:

Hi, ah, erwischt! Ein E-Techniker....hast wohl noch nie die Radlager Deines PKW gesehen? Das ist alles Stahl...und der enthält meistens Eisen...ganz egal ob Kugellager, Kegelrollen oder sonstige Wälzlagerbauformen, keramische sind mir bislang nicht untergekommen. Theoretisch könnte man ganz auf Eisen verzichten, aber dann wäre das Lager schnell teurer als der Motor. Edelstahlsorten kommen auch vor, sind aber meist nicht wirklich rostsicher, an Rost denkt der Lagerbauer wohl eher selten. Zum "gut gefettet" gibts auch noch zu sagen, daß ein Motor nach einiger Zeit etwaigen Fettüberschuß aus dem Lager rausdrückt, beim Walken der Fettfüllung wirds warm und flüssig, es entstehen Gasblasen, deren Ausdehnung weiteres Fett verdrängt...und dieses kann im Motor auch sehr unangenehm wirken. Nach einigen Laufzeiten ist das Lager nurnoch zum Drittel gefüllt, und beim Tauchen dringt ziemlich sicher Wasser ein, schon wegen der Unterdruckbildung bei kaltem Tauchwasser. Solche Wassereinschlüsse werden dann im Fett verschlossen und verteilt (Majonäse) und dann beginnt der Rost. Der erste Rost wird meist einfach plattgerollt beim Anlauf, aber die Partikel sind hart und bleiben im Fett, erodieren die Laufflächen, irgendwann steigt das Lagerspiel auf hörbare Werte, nur wegen sonem bißchen Wasser. Aus ganz ähnlichem Grunde ist der TÜV sehr dahinterher, poröse oder gar gerissene Achsmanschetten aus dem Verkehr zu ziehen, die schützen ja auch die Gelenkwellen und Radlager...beim Auto kann die Welle blockieren, etwa bei maximalem Lenkeinschlag in einer Kurve eine sehr interessante Erfahrung, aber ein gut versteckter Motor könnte unbemerkt sein Lager heizen, bis die Wärmeausdehnung zum Klemmen und Schleifen führt, und dann ist die Feuersgefahr schon zu sehen, jedenfalls sieht man den Rauch.
--
mfg,
gUnther
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Ich habe mal Elekromechaniker gelernt, da wird man mit beiden Seiten konfrontiert. :-) Natrlich ist es richtig, das auch Wlzlager berwiegend aus Metall gebaut werden, aber den Begriff "Lagermetall" habe ich eigentlich immer nur im Zusammenhang mit Gleitlagern gehrt, meist in Form von speziellen Bronze- legierungen, heute meist gesintert. Gruss Harald
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