FI-Schalter bei Fön in der Badewanne

Am 30.08.2011 10:55, schrieb Lutz Schulze:


Ja! ich hatte wohl einen Kurzschluss im Hirn. :'(
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Gruß
Karl Friedrich
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Hi, im Gegensatz zuim Badewasser ist Dein Hirn tatsächlich "ziemlich" leitend. Badewasser nur mit viel Badesalz. TotesMeerBadesalz, nicht die Persil-Version :-) Sonst wären moderne Durchlauferhitzer kaum benutzbar.
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mfg,
gUnther
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Hi, weder, noch. Bist Du sicher, daß Dir die Funktion des FI bekannt ist? Nicht zu verwechseln mit Sicherungsautomaten....

Öhm, doch. Darwin rulez.
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mfg,
gUnther
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Karl Friedrich Siebert schrieb:

Unfug
Miß doch einfach mal nach.
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 30.08.2011 13:20, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Aus dem Hinterkopf: Gab es für das Problem nicht mal eine Lösung? Triac mit etwas Hühnerfutter und einem Sondendraht im Gerät. Wenn Wasser eindringt wird von der Netzzuleitung hochohmig Kontakt zur Sonde hergestellt. Dadurch wird die Netzspannung kurz geschlossen damit die Sicherung anspricht?
-andreas
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Karl Friedrich Siebert schrieb:

NUHR!
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Am 30.08.2011 10:29, schrieb Karl Friedrich Siebert:

Warum sollte sich ein FI der kein FI/LS ist für einen KS-Strom interesssieren?
Butzo
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Zum einen Potenzialausgleich zum anderen ist es kein muss mehr.
Lutz
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Tobias Hüberlin schrieb am 29.08.2011 18:50: > Hallo, > neulich kam im TV was, wo ein Fön in eine Wanne fiel und die Badenixe > überlebte, weil der FI-Schalter rausging. Für mich als > Nicht-Elektrotechniker klingt das etwas obskur, der FI-Schalter setzt > doch eine PE-Leitung voraus, oder nicht?
Nicht. Man kann den Strom sonst wie ableiten, z.B. über (geerdete) Badewannen. Der FI (zwischenzeitlich musste er RCD geschimpft werden) hat einen Summenstromwandler der einfachsten Fall den Strom über den einen (Außen)Leiter) und den anderen (Neutral)Leiter "vergleicht". Weichen beide um einen bestimmten Betrag ab (Auslösestrom), schaltet er ab. (ja Regulars, *stark* vereinfacht)
http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalter#Aufbau_des_Summenstromwandlers
Das klappt auch wenn Strom über einen anderen Stromkreis eingespeist wird, wenn der vom FI überwachte und der "einspeisende" ein gemeinsames Bezugspotenzial haben.
> _Mein_ Fön hat jedenfalls hat jedenfalls > einen Stecker mit nur 2 Kabeln, der Schutzleiter existiert nicht. Also > dürfte der Fi nicht rausgehen, wenn so ein Fön ins Wasser fällt, > nicht wahr?
Je nach Delta im Summenstromwandler schon.
BTW: Du hast gerade das Geniale am FI/RCD entdeckt. :-)
Thomas
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Tobias Hüberlin schrieb:

richtig
oder nicht!

Einfach:
Der Strom fliesst vom "L" in den Fön. Vor dort im Normalfall komplett über den "N" wieder zurück. Fliesst er ganz oder teilwesie einen anderen Weg, egal welchen, dann kommt am "N" weniger zurück, als am "L" rausging". Also fehlt was. Deshalb "Fehl"erstromschutzschalter. <g>
Der löst also dann aus. Im Fall der Badewanne fliesst ein Tiel des Stromes eben über das Wasser, den Abfluss oder die Wannenerdung irgendwo in Richtung Hauserdung. Also am FI vorbei. Und dem fehlt dann dieser Teil eben -> klick -> dunkel.
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Wegen Mailbombing Emailadresse ab sofort ungültig!

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Danke!
Wie gesagt, ich bin kein Elektrotechniker, nur BWLer. In den Vorabendserien wird ja so mancher Bockmist propagiert, aber in diesem Fall scheint es mal zu stimmen ;-)
Gruß Tobi
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Tobias Hüberlin schrieb:

Man kann's auch überleben, wenn der FI nicht rausgeht. Insbesondere wenn man zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wanne ist. Man kann das auch nicht überleben, selbst wenn der FI rausgeht.

Völlig richtig. Der "PE" muss aber nicht am Fön selber sein. Früher [tm] war in DE IIRC vorgeschrieben, dass der Wannenablauf, der Wasserhahn usw in den Potentialausgleich eingebunden werden müssen, vulgo geerdet. Heute ist Wanne wie Wasserleitung eh Plaste, jetzt funktioniert es nicht mehr.

Ja, leider. Allerdings wäre ein Fön mit Schutzleiter so ungeheuerlich viel teurer, dass er am Markt keine Chance hätte. Angeblich.
Ein Mitarbeiter des hiesiegen Starkstrominspektorats musste der Kriminal- polizei nach einem Todesfall in obigem Zusammenhang mal vorführen, wie der Fön U-Boot spielt, ohne dass der FI ansprang. Kriminalistisch war das insofern ärgerlich, als dass dadurch der Todeszeitpunkt nicht richtig ermittelt werden konnte, da das Wasser nicht abkühlte.
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mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach schrieb am 29.08.2011 22:43: ...

In einem Stromkreis mit einem <0mA FI/RCD ist eine der wenigen Methoden (als gesunder) Mensch tödliche Stromverletzungen zu erleiden, isoliert als "Lastwiderstand" zu fungieren. Wie hat das Opfer dass in diesem Fall "geschafft"?
Thomas
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Rolf Bombach wrote:

Wenn das Wasser wirklich keinen Erdbezug hat, dann dürfte das elektrische Feld auch nur wenig aus dem Fön austreten und die Sache zu überleben sein.

"Isolieren ist besser als Erden" lautet eine alte Regel. Ich halte einen schutzisolierten Fön für sicherer, als einen mit netzabhängiger Schutzmaßnahme, denn Netzfehler sind weniger offensichtlich, als Isolationsfehler am Gerät.
--
Gruß Werner

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Hi, was im Fall des Wasserfallföns einen ziemlich schweren Fön bedeuten würde. Den Motor könnte man dann kaum noch luftkühlen, der müßte also entweder mit nem Trenntrafo laufen oder gekapselt sein, der Heizdraht in Beton vergossen werden, also so 20kg wird der "tauchfeste schutzisolierte Badewannenfön" sicher wiegen. Wäre eine Kette vom Fön bis zur Badezimmerecke nicht billiger? So, daß der Fön geradeeben nicht bis zur Wanne kommt?
--
mfg,
gUnther
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Moin Gunther,
Am 30.08.2011 07:53, schrieb gUnther nanonüm:

Es ist schon verzwickt...
1.) Theoretisch könnte ein Fön ein leitfähiges und geerdetes Gehäuse mit ausreichend kleinen Einlass und Auslassgittern haben. Dann wäre er für den Badenden nicht mehr lebensgefährlich, falls er zu Wasser gelassen würde. Andererseits könnte bei älteren Installationen mit zB. klassischer Nullung durch einen Netzfehler so ein Fön den/die Fönende(n) auch außerhalb des Bades gefährden und vor dem Frisiertisch im Schlafzimmer grillen, ohne daß Wasser im Spiel wäre.
2.) Ein Fön mit Faradayschem Käfig im Innern und nichtleitendem Gehäuse außen wiederrum führt beim Gebrauch möglicherweise zu Rückenverspannungen und ermuntert geradezu zum Gebrauch in der Badewanne und unter der Dusch, was unvermeidlich Schadenersatzklagen in den USA nach sich zieht!

Für Damen(und auch Herren), denen es trotz all dem nach gleichzeitigem Baden und Fönen gelüstet, empfehlen wir aus aktuellem Anlass den "Saugbläser Heinzelmann".
O.J.
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Hi, daß einfach der PE in der Steckdose durch direkten Wasserkontakt angefault ist und der Stecker beim Einstecken kaum Kontakt bekam, ist nicht soo unwahrscheinlich. Aus Schuko wurde Schoko...

Geschickte Werbung kann das beheben. Z.B. indem man eine spezielle "Marke" etabliert, deren Bezug zum Haus nicht offensichtlich ist. Dann lassen sich Prozesse um Fingerkrämpfe wegen zu starker Schalterfedern gemütlich vor texanischen Gerichten ausfechten. Oder in Montana, da jagts sich sommers angenehmer.

Der hatte keinen eingebauten Fön. Ich hab das "Modul" irgendwo, das wurde auf den "Blaseschlauch" gesteckt und wie eine Teppichbürste darüber versorgt, wimre 800Watt. Dadurch gabs dann warme Blaseluft direkt aus dem Saugstaubermotor...Saugstauber mit beiden Funktionen waren recht häufig in den 60ern. Hatte mal einen alten Elektrolux in Voll-PVC, also garnicht soo alt, der hatte beidseitige Schlauchports. Habe den deshalb "umgebaut", den Ausblaser ebenfalls mit extralangem Schlauch versehen und Asthmabriederchen angehängt. Der konnte damit saugen mit dem Ausblaseschlauch aus dem Fenster hängend, der grobe Dreck landete im Filzbeutel, der feine Staub in den Büschen zum Nachbarn.
Lustigerweise gabs auch eine "Fön-Version" mit eingebautem Minipuster. Sozusagen ein Monaxialer Pringlesdosenfön im Teleskoprohrformat. Auch nicht sonderlich fett in Leistung, aber hübschbraungrünes Bakelit. Wieso diese Form, erschließt sich mir nicht. Naja, Rappelkiste.
--
mfg,
gUnther
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Am 30.08.2011 10:20, schrieb gUnther nanonüm:

Der neue ACME "Shower'n blow gun". Jetzt noch sicherer...

Eben. Die Abzüge von amerikanischen Schusswaffen sollen ja (im Vergleich zu vielen IP66 Schaltern) vergleichsweise leichtgängig sein.

Also der Vertreter hatte damals nichts davon erwähnt. Auf alle Fälle hast Du die bequeme Einhandbedienung und die Zeitersparnis: <
http://youtu.be/aksjhtIhfqg

http://youtu.be/aksjhtIhfqg
(ab 2:30)
> Lustigerweise gabs auch eine "Fön-Version" mit eingebautem Minipuster.

Zum Schnelltrocknen der Haare geht zur Not auch noch ein Laubbläser. (Für die Badewanne dann aber bitte mit Benzinmotor...)
O.J.
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Am 30.08.2011 09:07, schrieb Ole Jansen:

Muss ich jetzt den Schlauchstecker in die Schlauchnut schieben?
Butzo
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Tobias Hüberlin wrote:

Nö. Der vergleicht nur den Strom, der hinfließt, mit dem, der zurückfließt - etwas vereinfacht ausgedrückt. Sobald deren Differenz seinen Auslösewert übersteigt, löst er aus.
Dabei ist ihm übrinx egal, in welche Richtung das Ungleichgewicht geht. Auch dann, wenn mehr Strom zurückkommt als hinfließt (z.B. weil ein Dödel zwei N hinter den FI verbunden hat), löst er aus.
Von einem PE weiß der FI gar nix.
vG
--
"Fraktionszwang - eine echt deutsche Erfindung: Einer steht vorne und sagt
den anderen, wann sie den Arm heben müssen. Das ist Deutschland, da haben
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