Grundstudium Elektrotechnik

Martin Trautmann wrote:


Tja, und genau dort spielt sich das ab :-(
Ist nicht mehr wie in den alten Tagen, wo man sich auf der Strasse vor dem Saloon gegenueber stand und dann blitzartig die Revolver gezogen wurde. Wie man hier in Placerville (genannt "Hangtown") sagte: Die Gerechtigkeit war nicht immer gerecht, dafuer aber schnell.
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Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Hallo,
halt einer der üblichen aber falschen Legenden. Mit blitzartig gezogenem Revolver und "fanning the hammer" konnte auf die Distanzen die man im Western sieht kaum ein Scheunentor getroffen werden, geschweige denn der andere Kühehütejunge.
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

Das lief schon so aehnlich ab, allerdings nicht ueber solche Distanzen wie in manchen Western Filmen. Gute Western haelten das authentischer.
Beispiel:
http://en.wikipedia.org/wiki/Gunfight_at_the_O.K._Corral
Es ist ja auch nicht so, dass Leute das nicht trainieren wuerden. Ich sass mal in der Pampa mit einem Bekannten draussen und man konnte den Nachbar dabei hoeren. *POFF* ... ouieee ... *PLENG* ... kloeter. Der Knueller war allerdings die Oma eines unserer Techniker, die im zarten Alter von rund 80 noch gelegentlich mit dem Revolver eine Konservendose den Feldweg runterschoss. "Man muss in Uebung bleiben fuer den Ernstfall" ...
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Joerg schrieb:

Die Htejungs hatten nur selten ein Schiesseisen dabei. Wozu auch? Die sind wohl eher an Geschlechtskrankheiten verstorben als an blauen Bohnen. Lange Zeit war ein Cowboy ein Viehdieb. Auch waren etwa ein Drittel der Htejungs Afroamerikaner. Wird durchweg in diversen US-Westernfilmen unterschlagen.
http://www.westernhelden.de/geschichte/der_wilde_westen / http://www.hoppsala.de/index.php?menueID=241&contentID=1352 -- mfg hdw
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Horst-D.Winzler wrote:

Durchweg? Mitnichten, schon vor knapp 90 Jahren nicht:
http://www.museumoffloridahistory.com/collections/posters/movies.cfm
Nicht alle Western dringen bis zu Euch vor :-)
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Gruesse, Joerg

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Am 11.03.10 18.06, schrieb Joerg:

Dazu haben wir in DE ja gerade eine sehr schöne Diskussion in der Belletristik (oder besser: Maletristik? Ich finde, beim Lesen muss man nicht kotzen müssen). Schöne Grüße von Lurchi ;-)
Im Ernst: der schnelle Schrei nach Beseitigung des Urheberrechts ist sicher keine Lösung. Seltsamerweise schreien die, die geltendes Recht massiv verletzen, dann oft am lautesten nach einem Schutz für ihr soo geniales Werk...
Im Prinzip können die Hochschulen mit dem geltenden Recht eigentlich ganz gut leben - zumindest im Engineering, wo ja Bilder i.d.R. Gebrauchsgrafiken sind.

damit wir uns klar verstehen: ich weigere mich nicht. Mein Arbeitgeber weigert sich, die Verhandlungen mit potenziellen Rechteinhabern zu führen. Und weigert sich, mir die Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um ein Script rechtssicher komplett frei von Rechten Dritter erstellen zu können. Also arbeite ich im Rahmen der mir gesetzten Möglichkeiten. Ein ordentliches Script im geschlossenen Benutzerkreis ist für den Benutzerkreis besser als kein Script.
Die deutsche Bildungspolitik läuft nach dem Prinzip "wasch mich, aber mach mich nicht nass." Und wir wundern uns, dass wir im OECD-Vergleich so schlecht abschneiden. Doch bitte nicht wirklich.

Schon jetzt sind die deutschen Hochschulen im internationalen Vergleich völlig unterfinanziert. Auch die Hochschulen können aus jedem Euro, den sie vom Steuerzahler bekommen, nicht zehn machen.
Volker.
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Volker Staben wrote:

Ok, bei Bildern muss man sich die Erlaubnis holen. Habe ich selbst schon getan, kein Problem, da die Quelle genannt wird sehen das Firmen als willkommenes PR.

Mit welchen Rechteinhabern denn?

Schon, ist aber schade, da man so weniger Wissen in die Landesbevoelkerung bekommt. Ich kenne hier viele, die kein Diplom haben weil sie es aus allen moeglichen Gruenden nicht konnten. Einer z.B. weil er fuer eine schwer behinderte Frau sorgt. Dem koennen viele Ingenieure mit Diplom nichtmal das Wasser reichen was HF-Technik Know-How angeht. Und der macht heute einen astreinen Ingenieurjob.

Das ist bei uns leider nicht anders. Aber das Einstellen von Scripten ins Web kostet so gut wie nichts extra. Wie Oliver Bartels mal sagte, selbst Bandbreite ist heutzutage extrem billig.
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Volker Staben schrieb:

Beeindruckende Zahlen, wirklich. Wär schön, wenn es deutschlandweit im Schnitt auch nur halb so viel wäre.

Vielleicht dem metacoon sogar noch etwas überlegen, aber im Ansatz klingts ähnlich. :-)

Dem kann ich nur beipflichten. Bei sehr engagierten Studenten/Fachrichtungen werden immerhin selbst einzelne Seiten betrieben, um Material zu sammeln, ein Forum zu haben etc. Bei Sozialwesen und Co. klappt sowas freilich schlechter als bei Informatik/E-Technik, Sinn der Sache kann es in keinem Fall sein, eine zentrale, bereitgestellte Plattform ist nicht nur schöner, sondern heutzutage irgendwie auch angemessen. Gruß
Martin
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Martin Freitag wrote:

Sind denn Eure Unis voll WiFi vernetzt so wie hier? Obwohl ich weiss wie das technologisch laeuft verbluefft es mich immer wieder wenn ich ueber den Sacramento State University Campus gehe. Fast jeder hat so ein Netbook laufen und viele gucken in Pausen irgendwelche Youtube Chosen. Da wird massiv Bandbreite abgefackelt.
Ich weiss nicht wie weit das Netz reicht, aber bis auf den Deich am nahegelegenen Fluss geht es.
[...]
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Joerg schrieb:

Joar, WLAN gibts inzwischen weitreichend, da hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Dazu muss man allerdings ein Zertifikat beim DFN beantragen und alles läuft über VPN. Das erspart einem das Hantieren mit verschiedenen Verschlüsselungstechniken/-standards und erleichtert den Einsatz mit älterer Hardware usw. usf. aber leider haben selbst findige Studenten da unter Linux zumeist noch ihre Probleme. Von Macs ganz zu schweigen. Woran genau es da hakt, weiß ich allerdings auch nicht... aber das ist ja auch hier nicht das Thema, also seile ich mich mal ab. ;-)
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Moin Martin,
Am 11.03.10 18.12, schrieb Martin Freitag:

Ist Regelfall.

Kann ich nicht bestätigen. Seit 2009 sind die Wurzelzertifikate der DFN-PKI in den aktuellen Browsern und Mailclients integriert. Alles kein Problem, auch mit VPN nicht. Gerade bei Macs nicht.
Volker.
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begin quoting, Martin Freitag schrieb:

Ich finde das aber nicht in Ordnung: Ihre Orchideen können die Dozenten gerne im Rahmen der Vertiefungsgebiete züchten, bei den Grundlagen sollte es einen einheitlichen und verbindlichen Stoffkanon geben. Das war übrigens in der DDR ganz gut gelöst: Es gab einheitliches, zentral erstelltes Vorlesungsmaterial, die Skripten wurden auch im Fernstudium verwendet, und im Prinzip hätte ein Student im laufenden Semester von einer Universität zur anderen wechseln können (es gab nicht so viele, weder Universitäten noch Studenten).
An den Grundlagen der Elektrotechnik ändert sich nicht mehr so wahnsinnig viel, die Vorlesungsinhalte und auch -methoden kann man ganz geruhsam dem technischen Fortschritt nachziehen. Wenn es da klare und gut gegliederte Stoffumfänge gäbe, dann wäre das letztlich auch im Interesse der Arbeitgeber, daß die sich auf einen klar definierten bekannten Wissensumfang der Absolventen verlassen können.
Das Spezialwissen der Absolventen hat einen sehr begrenzten Wert: Als Einstieg nicht schlecht, aber Fortschritt besteht schließlich in Weiterentwicklung - nach kurzer Zeit ist es bereits veraltet. Viel wichtiger ist es doch, die Grundlagen sicher zu beherrschen und sich dann jeweils in Spezialaufgaben neu einarbeiten zu können, also selbständig Wissen zu erwerben und Aufgabenstellungen zu bearbeiten. Die Examensarbeit usw. zeigt doch nur, daß der Absolvent das kann.
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 11.03.10 15.19, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

von Orchideen kann in den ersten 3...5 Semestern keine Rede sein. Verbindliche Inhalte stellen die Modulhandbücher sicher. Und wenn man da mal in die Hochschullandschaft hineinblickt, dann sind die inhaltlichen Unterschiede extrem gering.

Genau deswegen geht es primär im Studium ja auch nicht um Kompetenzerwerb, sondern um die Metakompetenzen - die Kopmetenz, Kompetenz erwerben zu können.
Gruß, Volker.
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begin quoting, Volker Staben schrieb:

Der VP schrieb aber, daß das nicht so sei.

Bzw. /sollte/ es darum gehen - über die Realisierung könnte man geteilter Meinung sein. (Und mit der Metakompetenz ist das auch so eine Sache: Leider gibt es reihenweise hohle Schwätzer mit ganz viel Metakompetenz, aber null Kompetenz - da die an sämtlichen Arbeitsplätzen völlig untragbar sind, bleibt nichts anderes übrig, als sie in Leitungsfunktionen unterzubringen, notfalls in Parlamenten.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 11.03.10 17.23, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Dilbert: Why does it seem as if most of the decisions at my workplace are made by drunken lemurs?
Müllmann: Decisions are made by people who have time, not people who have talent.
Dilbert: Why are talented people so busy?
Müllmann: They are fixing the problems caused by people who have time.
Volker.
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Alexander Ausserstorfer schrieb:

Hallo,
da gibt es in den kommenden Semestern schon noch genug wo ET nicht mehr "leicht" ist sondern anspruchsvoll bis schwierig, je nach den eigenen Begabungen.
Bye
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