Hauskauf-komplette Neuinstallation

Andreas Barth wrote:


Das hört sich praxisnah an. Einen Elektromeister kenne ich auch, der sich die ganze Geschichte am Dienstag mal ansehen will.
Wofür steht die Abkürzung RCD? Wie es im Thread gebraucht wird, ist damit wohl der Fehlerstromschutzschalter (ich sage halt immer FI) gemeint. Ist sowieso vorgesehen, jeweils separat für Steckdosen, Beleuchtung und Bad, eventuell ein 0.3 A Typ vor den 0.03A-Typen, falls mir jemand die Erforderlichkeit dieses Gerätes einleuchtend klarmacht.
Wie auch immer, am Dienstag ist jemand, der sich auskennt vor Ort.
Dass verschiedene Stromkreise nicht in einem UP-Rohr geführt werden dürfen und in verschiedene Verteilerdosen gehören, verursacht leichte Schmerzen, die eventuell zu einer Vereinfachung der Anlage führen könnten.
LON, EIB oder sowas fällt wegen der Preise aus dem Rahmen. Hätte die schaltbaren Sachen höchstens mit einem Schütz realisiert. Wenn dafür aber separate Verrohrung erforderlich ist und eigene Abzweigdosen... mal sehen, ob das was wird. Das wären dann 3 Rohre die parallel in jedem Raum verlegt würden, da ich lieber ein paar Rohre zu viel als eines zu wenig verlege.
Und NYM in UP-Rohr ist kein Problem, ich habe NYM, I(St)Y und Videoleitungen schon durch ganz andere Löcher gefummelt. Was manche Leute vom Bau da teilweise als Verrohrung machen, ist desöfteren richtig aufregend...
Bis dann... Guido
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Prima.
Ja.
300 mA ist nur Brandschutz, 30 mA Personenschutz

Nope, das passt schon.

Yepp.
Lutz
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Guido Güßloff schrieb:

Ja, heute muß alles in Englisch sein, aber versuche mal einen Elektro- meister in Englisch anzuquatschen und in Dollar bezahlen zu wollen :-)
Residual Current protective Device (RCD) vulgo FI.
Butzo
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Klaus Butzmann schrieb:

Der ABB-Katalog redet ebenfalls noch von FI. RCD ist bei denen ein Zusatzmodul, mit welchem man gewisse LS zu FI/LS aufrüsten kann.
--
mfg Rolf Bombach

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Bitte online stellen, dann brauchst Du nicht zu oft mailen. Ich will das auch sehen.
Lutz
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wrote:

ja, bitte unbedingt, falls du probleme dabei hast, sende mir einfach die fotos per mail :)
lg tom
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:

Du solltest zuerst mal mit dem EVU reden. Dachstnder sind heute schon sehr aus der Mode. Es kann gut sein, da , wenn Du innen erneuerst, vor allem neuen (Drehstrom)- Zhler willst, das EVU umstellt auf Erdkabelversorgung.
Der Dachstnder entfllt dann oder bleibt zur Weiterleitung. Das EVU stellt dann manchmal an der Grundstckgrenze einen Mast zur Einspeisung auf, wenn kein Erdkabel in der Nhe ist.
Du kannst selbst mit dem EVU reden, auch wegen der Kosten. Es ndert sich dann der Zhlerplatz, die Hauptzuleitung, die Vorsicherungen, ev. die Schutzmanahme.
Mit Gru bastian
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Guido Güßloff wrote:

6qmm reichen für eine 35er Anschlußsicherung. Im Drehstromfall sollte das ausreiched Leistung zur Verfügung stellen

Das ist Aufgabe für einen Elektriker mit Netzbetreiberzulassung

Das ist imho Resourcenverschwendung. 1,5 qmm reichen dafür allemal, und es ist auch viel leichter, diese dann anzuschließen. In modernen Dosen wirst Du ggf. einige Probleme haben, 2,5qmm anzuschließen.

Yepp!
Wenn Du mit Strom Dein WarmWasser aufbereitest, dann vergiss nen Boiler, nimm nen Durchlauferhitzer... und sie die Leitungen dafür vor ;-)) (3*2,5qmm) reichen für 21kW

Wenn´s zulässig wäre, würde auch weniger reichen ;-)), Energiesparlampen brauchen nicht mehr so viel.

Uuups, vielleicht kommt nun ein Bussystem ins Spiel, wenn Du Dich nicht "totverkaben" willst. Das kostet ordentlich. Stell Dir selber nochmal die Frage, ob das wirklich sein muß.

Wie schon gesagt, stattdessen ggf ein Bussystem. Muklemmen machst Du später eh nicht mehr ;-))

Leerrohre sind ja ganz nett, aber übertreib´s nicht. Frei nach Murphy: In der Regel sind sie eh nicht dort, wo man sie gerade haben will.

Wofür, oder was meinst Du?

*Schulterzuck*... Du willst es ja so.
Grüße Uwe
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Sorry an alle fr das Fullquote, aber du bist wahnsinnig! 5x2,5mm2 fr 21kW... das darf doch wohl nicht wahr sein! *grusel* Bei 800V knnte das allmhlich hinkommen... erfordert aber einen soliden Trafo unter dem Splbecken *sfg* Nach kurzer Berechnung habe ich festgestellt, da 690V auch ausreichen wrden...
Von der TAB-Regel, da Zhlerpltze und deren Zuleitung generell fr 63A auszulegen sind hast du auch noch nie was gehrt oder?
Bist du das alter ego von Bastian oder nur genauso risikofreudig und vorschriftenscheu veranlagt?
Welche Steckdosen keine 2,5mm2 nehmen zeigst du mir einmal...
sg Ragnar
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Yepp, da waren 4qmm im Kopf und 2,5 in den Fingern *schluck!!* Gut, daß es Leute gibt, die aufpassen. Danke.

Stimmt auch, obwohl da sicherlich das Wort "mindestens" fehlen dürfte ;-))
Grüße Uwe
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wir haben alles OHNE abzweigkästen gemacht. von (fast) jeden raum mindestens 1 rohr direkt in den keller zum zählerkasten für Multimedia (EDV, TV) haben wir dann noch jeweils 1 eigenes Rohr genommen (welches dann zu einem EDV Schrank führen wird...)

mit sowas habe ich auch geliebäugelt, aber das Preisniveau hat mich doch sehr abgeschreckt...

habe ich so gelöst, dass ich von jedem raum mit 25mm leerrohr direkt in den keller gehe und von dort verbinden kann wie ich lustig bin.

Mein schwiegervater hat mir erzählt dass er damals eine sogennante "ringleitung" unter putz verlegt hat und so im gesamtem raum zugriff auf die verrohrung hat. (BJ ca. 1990)
Wir haben wirklich fast überall (sogar Terrasse, Dachboden) Leerrohre liegen wo man dann später mal lan oder sowas einziehen kann.
Als EDV Techniker fehlt mir jegliche eine Installationstechnische Praxis/Erfahrung. (Lan Dosen stopfen kann ich :)) Ich traue mir zwar auch zu den Zählerkasten selber zu verdrahten, aber ich lasse das lieber den Elektriker machen, weil der halt einfach die notwendige Erfahrung hat und vor allem auch gewissen Vorschriften kennt, welche mir fremd sind...
Das Problem ist nur das meine Freundin mich schon immer schief anschaut wenn ich sage dort brauchen wir noch einen Anschluss für Multimedia und da wäre es auch nicht schlecht :)
Wenn ich mal mehr zeit habe schreibe ich mehr zu unserer Baustelle (weil ich auch noch viele fragen habe)
lg tom
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Geil. Bitte bitte stell die Bilder irgendwo online! (Photbucket.com, Imageshack.com,...)

Laut Vorschrift vermutlich auf 63A auszulegen, also unter 16mm2 spielt sich nichts ab. Details wissen die TAB deines EVU (und hoffentlich der Elektriker).

Wie schon erwhnt der Elektriker.

Sehr gut. Variante: Steckdosen fr Normalgebrauch werden mit 13A abgesichert, nur einzelne Steckdosen fr Groverbraucher mit 16A und 2,5mm2.

Ja, definitiv. Mit 3,5kW entschieden ein Groverbraucher.

Korrekt, und B13A oder B10A.

Installationsschalter (sprich Lichtschalter) sind nur fr 10A zugelassen. Entweder entsprechend absichern, entsprechende Schalter nehmen oder auf leistungstarke Stromstoschalter ausweichen.

Du darfst nur einen Stromkreis pro Dose klemmen. Lieber mehr kleine Ksten und Dosen. Macht die Sache bersichtlicher.

Kurz ber einen zentralen Punkt.

Mit Sicherheit, je nach Netzform die das EVU vorschreibt entweder als Schutzerder oder fr die PEN-Sttzung.

M20 reicht im Allgemeinen fr alles bis 5x2,5mm2. Bei greren Durchmessern hast du auch Probleme sie in die Dosen zu kriegen. Und nachdem du eh nur einen Stromkreis pro Rohr haben darfst...
Und tu dir selber den Gefallen, zieh Aderleitung ein und kein NYM. Das steife Zeug einzuziehen ist ein Alptraum!
Ich hoffe das war informativ.
PS: la dich nicht irre machen, das was du vorhast mag in Deutschland unblich sein, in anderen Lndern ist das ganz alltglich (in den meisten europischen Lndern (A, I, F, NL,...) wrde z.B. jeder, der NYM direkt einputzt fr bekloppt erklrt).
sg Ragnar
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was?? die putzten das einfach so direkt in die wand??
lg tom (der gerade selber baut und 25mm leerschläuche für alles mögliche vorgesehen hat und trotzdem noch bedenken hat das irgendwo irgendwas irgendwie fehlen könnte...)
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Hallo,

Du kannst fast alles selber machen, wenn nötiges KnowHow vorhanden ist.
Bei uns hat ein Elektriker lediglich HAK und HV gemacht und verplombt. Von der HV bin ich denn mit 10mm² zu den drei UVs gegangen, habe diese komplett selber mit RCDs und Schutzschaltern bestückt, alle Kabel selber gelegt und auch sämtliche Verteilerdosen selber bestückt.
Muss nur alles vorher mit dem Elektriker abgeklärt werden. Der Elektriker, der bei mir zuständig war, hat mir Dinge, die mir nicht bekannt waren, auch ausführlich erklärt. Zuletzt hat der Elektriker alles nochmal durchgeschaut und durchgemessen und letztlich ein Messprotokoll erstellt.

Mit dem von dir beauftragten Elektriker besprechen. Das Kabel zum HAK (AFAIK 4x16mm²) wirst du im Baumarkt ohnehin nicht bekommen und kann dann bei der Gelegenheit gleich vom Elektriker beschafft werden.
Außerdem, wie schon von einem Vorposter geschrieben, unbedingt abklären, ob der Dachanschluss vom Netzbetreiber durch Erdverkabelung ersetzt werden kann/soll.

Sicher nicht verkehrt... Ich habe leider nur 1,5mm² verlegt. Zumindest die Zuleitung zu den Räumen hätte ich aber im Nachhinein auch lieber mit 2,5mm². Ich habe zu diesem Thema aber sogar einen zweiten Elektriker befragt und keiner hatte Bedenken gegen 1,5mm² für alle Leitungen außer den Herd, den ich in allen Stockwerken mit 5x2,5mm² ausgeführt habe. Sogar da wurde mir aber von einem Elektriker gesagt "5x1,5mm² reichen normalerweise auch, aber 2,5mm² sind besser".
Das ist aber alles nichts gegen das, was ich im Neubau eines Bekannten gesehen habe. Während ich wenigstens auf saubere Verlegung geachtet habe (Kabel in Reih und Glied nebeneinander) wurde da der ganze 1,5mm²-Strang zur UV einfach in einen "Riesenschlitz" (Krater) gemanscht und noch ordentlich mit Kabelbinder zu einem Strang gebündelt. Bei ausreichend Last wird das Bündel sicher gut warm...

OK
Gerade beim Trend zu immer sparsamerer Beleuchtung sollte das gut ausreichen. Ganz davon abgesehen, dass die Lichtschalter, die ich bisher gesehen habe, nur bis 10A zugelassen sind. Demnach könnten die Lichtstromkreise auch gleich mit 10A gesichert werden.

Wie genau hattest du vor, das zu realisieren? Einfachste Lösung wären wohl Schütze. Jeder Stromkreis wäre dann über einen Schließer des Schützes zu führen. Letztlich dürfte das aber eine ganze Ladung von Schützen werden. Wenn man den Verbrauch all dieser Schütze addiert, könnte dabei rauskommen, dass es günstiger ist, die Verbraucher manuell auszuschalten oder die paar Standby-Kisten durchlaufen zu lassen. Ganz von dem Mehraufwand und den Mehrkosten abgesehen. Die Kupferpreise sind im Moment relativ hoch und anständige Schütze haben auch ihren Preis...

Würde ich sein lassen. Getrennte Stromkreise --> getrennte Abzweigkästen.
Baue lieber drei kleine pro Raum ein. Einmal Licht, einmal Steckdose und einmal geschaltete Steckdose.

Ist Gold wert... An LAN und Telefon habe ich gedacht. Leerrohre für Lautsprecher fehlen... und jetzt zerbreche ich mir den Kopf, wie ich mein Surround-System angeschlossen bekomme...

Was die Erdung deiner Elektro-Installation angeht, musst du dich wieder mit dem zuständigen Elektriker absprechen. Je nach Netzform muss der HAK entweder geerdet werden, oder eben nicht. Auf jedem Fall gehört einmal 10mm² Erdungsleitung zu jeder UV. Auch alle Metallrohre und die Schirme der Sat- und LAN-Kabel sollten mit eingebunden werden.

Der wichtigste Tipp ist wohl, dass du alles, worüber du dir nicht sicher bist, mit dem zuständigen Elektriker abklären solltest. Bist du mit der Aussage dieses Elektrikers nicht zufrieden, dann befrage einen zweiten, unabhängigen, Elektriker und/oder frage in dieser Gruppe nach. So mancher Elektriker ist mit dem einen oder anderen Thema etwas zu leichtsinnig und neigt zu "Pfusch".
CU
Manuel
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Ich denke mal, er meint das umgekehrte, so wie wir das hier auch überlegen: Es gibt Stromkreise, die NICHT ausgeschaltet werden dürfen (Kühlschrank, Heizung, allenfalls Funktelefon wegen dem Akku, ...). Alle anderen führen über den Master-OFF, den man beim Verlassen des Hauses betätigt, um einfach und sicher alles auszuschalten. Somit ist genau ein Schütz nötig.
Felix
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Felix Holdener wrote:

Dann aber ein "richtig dicker"[tm]
CU
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Weiß nicht, ob es das rechtfertigt, aber hier ist mal der Link zum Bild vom derzeit immernoch vorhandenen Verteilerkasten:
http://data4.blog.de/media/778/1888778_a218955ac5_o.jpeg
Wenns nicht klappt, geht vielleicht der hier:
http://www.blog.de/media/photo/verteilerkasten_alt/1888778
Vielleicht sollte ich mich mehr um den Blog kümmern...
Bis dann... Guido
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Aua... was liegt da unten eigentlich lose herum? Sieht aus wie ein zweipoliger Leitungsschutzschalter lterer Bauart. Netzform zu erfragen wre da nicht ganz uninteressant, solche LSS wurden nicht ohne Grund eingebaut. Hast du dir schonmal den Spa gemacht, L gegen einen geerdeten Bauteil zu messen? Wenn da so um die 130V rauskommen, wird deine Installation noch wesentlich interessanter.
sg Ragnar
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was würde das bedeuten?
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Thomas Karer schrieb:

220V Drehstromnetz, jeder Aussenleiter 127V gegen Erde.
Gruß Dieter
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