Homeentertainmentanlage ĂŒber eine Steckerl eiste schalten

Hallo zusammen,
ich habe da mal ne Frage an die Eletroexperten. Ich habe im Wohnzimmer die Fernseher und Videoanlage an meinem Yamaha
VerstĂ€rker, der unter anderem auch Dolby Surround beherrscht angeschlossen. Da ich grundsĂ€tzlich aus EnergiespargrĂŒnden auf die Standby-Schaltungen der einzelnen GerĂ€te verzichten möchte habe ich alle GerĂ€te in einer Steckerleiste gesteckt, dass ich mit einem Schalter SAT-Reciver, Fernseher, VerstĂ€rker sowie der Aktiv-Subwoofer einschalten kann. Lediglich CD-Player und DVD-Player werden bei Bedarf von Hand am GerĂ€t eingeschaltet. Nun kommt es in letzter Zeit öfter mal vor, dass der VerstĂ€rker sich selbststĂ€ndig ausschaltet. Erst nach mehreren Versuchen bleibt dieser dann angeschaltet und ich kann den Dolby-Surraound-Sound genießen. Das war leider nicht von Anfang an so. Erst seit einigen Wochen besteht das Problem. Ich habe fast den Endruck, dass der VerstĂ€rke ĂŒber irgendein Anschlusskabel eine Überspannung erhĂ€lt und eine Schutzschaltung den VerstĂ€rker abschaltet. Kann das sein? Oder wo könnte das Problem noch liegen? Oder sollte ich am Ende den VerstĂ€rker mal durchchecken lassen? Vor ein paar Jahren hat dieser nĂ€mlich beim Einschalten ganz wild geklackert (war wohl irgend ein Realis), bis dann Qualm auf gestiegen war und nix mehr ging. Das konnte durch eine Fachwerkstatt wieder behoben werden. Nach der Reparatur war aber nie wieder ein Problem aufgetreten, bis vor wenigen Wochen halt das nun geschliederte.
Viele GrĂŒĂŸe Thomas
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Also schrieb Thomas Giese:

Das glaube ich kaum. Wenn, dann hast Du vielleicht eher eine Masse-/Brummschleife gebaut, ĂŒber die ein hoher Ausgleichsstrom fließt und Dir das Massepotenzial verzieht. PrĂŒfe mal, ob so was sein kann. Als bspw. Schutzerde->PC-GehĂ€use->NF-Masse->VerstĂ€rker->Schutzerde. Oder ĂŒber einen Tuner mit Antennenkabel. Oder oder oder...

Hat der noch ein klassisches Netzteil mit viel Eisen drin? Oder schon ein Schaltnetzteil? In letzterem Fall kann es bevorzugt zu schwÀchelnden Elkos in der Stromversorgung kommen. Mit einem klassischen Netzteil sind Elko-Defekte zwar auch nicht ausgeschlossen, aber wesentlich seltener. Da trocknen die Dinger erst ein paar Jahre spÀter aus. :) In beiden FÀllen wirst Du ein Oszilloskop zur Analyse brauchen.
Ansgar
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*** Musik! ***

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Am 12.01.2011 15:45, schrieb Ansgar Strickerschmidt:

Oder vielleicht einen defekten Lautsprecher der die KurzschluĂŸĂŒberwachung der LS-AusgĂ€nge ansprechen lĂ€sst.

Wie gesagt, prĂŒfe mal die Lautsprecher, und wenn du mal ein paar Tage ien paar andere drantust, samt Anschlusskabel!

Wenn man nicht weiß wie die Kurve auszusehen hat ist es einfacher die Elkos auszubauen und die KapazitĂ€t mit einem Normalo-GerĂ€t zu messen.
Aber wie Ansgar schon sagte, Elkos trocknen aus, leider hast du uns ĂŒber das Gesamtalter und/oder Typ des GerĂ€tes im dunkeln gelassen.
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Am 14.01.2011 00:28, schrieb Det. Hoffmann:

Also der VerstÀrker ist ein Yamaha DSP-A780. Gekauft habe ich diesen so um 1993/94 rum.... Die Effektlautsprecher sind ein Paar JBL Control 1G, die ich zusammen mit dem VerstÀrker gekauft habe. Die Hauptlautsprecher sind von Pioneer. Die stammen noch von meiner alten Anlage von Anfang der 90er Jahre. Wie ich schon erwÀhnt habe, gab irgendwann 2001/2002 mal ein Problem mit einem Kurzschluss oder so. Jedenfalls klackerte da irgend ein Relais wie wild. Kurz darauf stieg Qualm auf und es roch verschmort. Danach war Funkstillen. Das habe ich bei einem Radio- und Fernsehtechniker reparieren lassen, seit her funktionierte der VerstÀrker problemlos.
Ich habe mir in der Zwischenzeit angewöhnt den VerstĂ€rker erst manuell auszuschalten und den Rest dann ĂŒber die Steckerleiste. Dazu schalte ich den Subwoofer auch separat ein. Der stand zuvor in einer Standby-Schaltung und hat sich nur eingeschaltet wenn ein Signal vom VerstĂ€rker kam. Wenn ich nun erst ĂŒber die Steckerleiste Strom fĂŒr alle GerĂ€te aufschalte und den VerstĂ€rker dann manunell etwas spĂ€ter, dann ist auch alles in Butter. Bisher habe ich keine der zuvor beschriebenen Abschaltungen mehr erlebt...
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Hallo,
Thomas Giese wrote:

das Trennen des GerĂ€tes vom Strom fĂ€llt jedenfalls bestimmungsgemĂ€ĂŸer Gebrauch. Also Reklamieren. Falls zu spĂ€t, reparieren (lassen) oder ersetzen.

Yep.
Jetzt ist halt etwas anderes kaputt.
Btw. ist das eigentlich normal bei Yamaha AV VerstÀrkern? Ich kenne zumindest die Stereo-Fraktion AX/RX x9x als gusseisern.
Marcel
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Solche Schutzschaltungen sind bei besseren Verstärkern zwar üblich, führen aber typisch nicht zum Abschalten des Netzteils. Ich tippe da eher auf einen Fehler im eingebautem (Schalt-)Netzteil. z.B. die bereits erwähnten Elkos in der Startschaltung. Gruss Harald
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